<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-8322574232989593381</id><updated>2011-08-03T13:26:36.705-07:00</updated><title type='text'>Gary L. Francione: Abschaffung der Tiersklaverei</title><subtitle type='html'>Es ist Zeit zu erkennen, dass Tierschutzreformen zu mehr Tierausbeutung führen, nicht zu ihrer Abschaffung.</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><link rel='next' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default?start-index=101&amp;max-results=100'/><author><name>Abolitionismus@web.de</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04643131297413142422</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>153</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8322574232989593381.post-4369864322609391769</id><published>2010-10-11T00:02:00.000-07:00</published><updated>2011-03-12T01:25:53.214-08:00</updated><title type='text'>VIVA! vs RSPCA … und vergessen Sie nicht, auf  ''Spenden'' zu klicken</title><content type='html'>von Gary L. Francione &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/viva-vs-the-rspca-and-dont-forget-the-donate-button/"&gt; Blog&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe KollegInnen, &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;im Kielwasser einer Kontroverse in Großbritannien über den Verkauf von Halal-Fleisch, das Ausbluten [von geschlachteten Tieren] ohne Betäubung bedeutet, und über den Kommentar einer britischen Organisation des Neuen Tierschutzes, VIVA! [Vegetarians International Voice for Animals], dass ''Konsumenten .. ihren Teil .. beitragen (können), indem Sie Orte boykottieren, die fortdauernd Fleisch von unbetäubten Tieren verkaufen'', habe ich zwei Essays geschrieben. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im &lt;a href="http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2010/09/eine-verpasste-gelegenheit.html"&gt;ersten Essay&lt;/a&gt; stellte ich heraus, dass VIVA!, zusätzlich dazu, auf den islamophobischen Zug aufzuspringen, der von den reaktionären Medien angetrieben wird, eine vermeintlich ''glücklichere'' Form der Tierschlachtung fördert anstatt, wie es der Verein tun sollte, die Idee  zu fördern, dass die &lt;span style="font-style:italic;"&gt;einzige&lt;/span&gt; sinnvolle Konsequenz eines moralischen Bedenkens gegenüber der Tierausbeutung darin besteht, aufzuhören, Tiere  zu essen, als Bekleidung oder für andere Zwecke zu verwenden und anzufangen, vegan zu leben. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;VIVA! antwortete darauf und ich schrieb einen &lt;a href="http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2010/10/vivas-antwort-und-meine.html"&gt;zweiten Essay&lt;/a&gt;, in dem ich notierte, dass VIVA! zwischen Fleisch und anderen Tierprodukten unterscheidet und für Vegetarismus als moralisch sinnvolle Wahl wirbt, Veganismus als schwierig und ''abschreckend'' darstellt, vegetarische Kochbücher mit nichtveganen Rezepten verkauft und für vegetarische Restaurants, die Milchprodukte servieren, Werbung macht. &lt;span style="font-style:italic;"&gt;Mit einem Wort, VIVA! fördert die fleischlose Variante der Tierausbeutung.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tja, nun hat der Verein eine &lt;a href="http://www.viva.org.uk/campaigns/chickens/happy-eggs.htm"&gt;Anklage &lt;/a&gt;gegen die RSPCA [Royal Society for the Prevention of Cruelty to Animals] veröffentlicht, die Einrichtung, die das &lt;a href="http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2010/01/ein-auerst-irrefuhrendes-etikett-von.html"&gt;Freedom-Food-Label&lt;/a&gt; [Freiheitsnahrung] sponsert, mit der Behauptung, dass die RSPCA die Dinge nicht ordentlich überwacht und ''Bio-Eier'' nicht wirklich ''Bio'' sind. Aber VIVA! erzählt uns nichts Neues. Von Anfang des Freedom-Food-Projekts an war klar, dass dieses &lt;span style="font-style:italic;"&gt;nichts&lt;/span&gt; anderes als ein Marketinginstrument zur Bereicherung der RSPCA und der Produzenten von ''Bio-Fleisch'' und anderen ''Bio''-Tierprodukten ist und Freedom-Food-Tiere genauso gequält werden wie die Tiere, deren Leiden und Tod nicht von der RSPCA abgesegnet werden. Nichtsdestotrotz fallen Tierschutzgruppen in den USA, Großbritannien und anderen Ländern übereinander in dem fieberhaften Bemühen, &lt;a href="http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2010/03/partner-in-sachen-ausbeutung.html"&gt;Partnerschaften mit institutionellen Ausbeutern&lt;/a&gt; herzustellen, die noch mehr ''Bio'-''Label mit sich bringen werden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zurück zu VIVA! und der RSPCA. Hier haben wir eine Tierausbeutung unterstützende Organisation, die eine andere Organisation der Unterstützung von Tierausbeutung beschuldigt. Ich kann kaum erwarten, dass VIVA! uns ein paar ihrer nicht vegan lebenden Prominenten auftischt, die uns erzählen, dass die RSPCA-Nichtveganer  weniger ''mitfühlend'' als die Nichtveganer von VIVA! sind. Vielleicht kann PETA [People for the Ethical Treatment of Animals] einen ''mitfühlenden'' Schlammschlacht-Wettbewerb zwischen leicht bekleideten Nichtveganern von VIVA! und RSPCA  sponsern. Alles für die Tiere. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber hinter jeder Wolke zeigt sich ein Silberstreif am Horizont. Sicher, ''Bio''-Tierprodukte sind nicht wirklich Bio (offenbar sofern sie nicht in einem von VIVA! beworbenen nichtveganen Restaurant serviert werden). Aber &lt;span style="font-style:italic;"&gt;Sie &lt;/span&gt;können helfen. Direkt rechts neben der Anklage VIVA!s gegen die RSPCA  findet sich die Lösung: ''Helfen Sie uns, Tiere zu retten. Machen Sie eine Spende an VIVA!'' und Sie können einen Betrag einsetzen und auf ''Spenden'' klicken. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oh ja, der standardmäßige Refrain der großen Tierschutzgruppen: Die Lage der Tiere ist schlecht, aber wir können sie verbessern. Schicken Sie uns Geld und wir lösen das Problem. Wir ''retten Tiere.''&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das ist natürlich ein Hirngespinst. Das Einzige, was Sie retten, indem Sie auf ''Spenden'' klicken, ist der Job der Leute, die für VIVA! arbeiten. Um das Problem der Tierausbeutung zu lösen, gibt es nur einen Weg. Es gibt nur einen Weg, ''Tiere zu retten'': durch die Verschiebung des moralischen Leitbilds weg von Tieren als Wirtschaftsgüter/ Waren, die als Ressourcen des Menschen existieren, hin zu der Anschauung von Tieren als Mitglieder der moralischen Gemeinschaft, als nichtmenschliche Personen. Aber das wird nicht geschehen – kann nicht geschehen –, solange Tiere auf unserem Teller liegen und wir ihre Haut am Körper und an den Füßen tragen. Das Leitbild wird sich niemals ändern ohne eine starke Bewegung des ethischen Veganismus. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie können also helfen, aber nicht dadurch, irgendjemandem Geld zu schicken. Sie brauchen keine Organisation oder auf ''Spenden'' zu klicken.  Die großen Tierschutz-Unternehmen stehen dem Wandel im Weg, sie erleichtern ihn nicht. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie brauchen nur &lt;span style="font-style:italic;"&gt;Ihre&lt;/span&gt; Entscheidung, das Richtige zu tun, zu treffen, und anfangen, vegan zu leben&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In einem können Sie sich sicher sein: Wenn Sie nicht vegan leben, beteiligen Sie sich direkt an Tierausbeutung. Es gibt keinen moralisch schlüssigen Unterschied zwischen Fleisch und anderen Tierprodukten. Es steckt ebenso viel Leiden in einem Glas Milch oder Stück Käse, serviert in einem  von VIVA! unterstützten  ''Bio''-Ausbeutungsrestaurant, wie in dem Fleisch, das mit einem ''Bio''-Label verkauft wird. Und alle Tiere, ob für Fleisch oder Milch oder was auch immer genutzt, enden ihr Leben inmitten des Lärms und Elends irgendeines grässlichen Schlachthauses. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn Sie nicht vegan leben: fangen Sie damit an. Entgegen den negativen Verlautbarungen von VIVA! und vieler anderer großer Tierschutz-Unternehmen, dass Veganismus schwer oder abschreckend ist, ist es &lt;span style="font-style:italic;"&gt;sehr&lt;/span&gt; leicht. Und wie schwer auch immer Sie es finden mögen, vegan zu leben, bedenken Sie nur, wie schwer es für die Tiere ist, dass Sie nicht vegan leben. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Veganismus ist besser für Ihre Gesundheit und für den Planeten. Und, was das Wichtigste ist, es ist das moralisch Richtige und Gerechte.  Ethischer Veganismus ist eine machtvolle Art und Weise, ''Nein'' zu Tierausbeutung zu sagen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn Sie vegan leben, dann klären Sie andere über Veganismus auf. Ihr eigener Veganismus und Ihre Bemühungen in kreativer, gewaltloser Aufklärung über Veganismus sind die wirkungsvollsten Wege, [Tieren] zu helfen.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/links/#the-world-is-vegan"&gt;&lt;br /&gt;Die Welt ist vegan! Wenn Du es willst.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gary L. Francione&lt;br /&gt;©2010 Gary L. Francione&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8322574232989593381-4369864322609391769?l=abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/4369864322609391769'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/4369864322609391769'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2010/10/viva-vs-rspca-und-vergessen-sie-nicht.html' title='VIVA! vs RSPCA … und vergessen Sie nicht, auf  &apos;&apos;Spenden&apos;&apos; zu klicken'/><author><name>Abolitionismus@web.de</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04643131297413142422</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8322574232989593381.post-5093383554881877441</id><published>2010-09-22T23:50:00.000-07:00</published><updated>2011-03-15T01:51:49.000-07:00</updated><title type='text'>VIVA!s Antwort und meine Stellungnahme</title><content type='html'>von Gary L. Francione  &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/vivas-reply-and-my-response/"&gt;Blog&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe KollegInnen, &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hatte einen &lt;a href="http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2010/09/eine-verpasste-gelegenheit.html"&gt;Essay &lt;/a&gt;über die in der &lt;span style="font-style:italic;"&gt;The Sunday Mail &lt;/span&gt;(einer britischen Zeitschrift) berichteten Bemerkungen von ViVA! [Vegetarians International Voice for Animals] gepostet, in denen es um den Verkauf von Fleisch von Tieren, die nach der Halal-Methode geschlachtet wurden, in Großbritannien ging. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine ''Antwort von VIVA!'' wurde auf &lt;a href="http://www.opposingviews.com/i/a-lost-opportunity-for-vegan-education"&gt;Opposing Views &lt;/a&gt;gepostet, wo mein Essay nachgedruckt worden war: &lt;blockquote&gt;Gary, vielleicht interessiert es Sie, dass The Daily Mail nicht mit VIVA! gesprochen hat. Sie hat ein Zitat von unserer Website genommen. Rituelle Schlachtung ohne vorausgehende Betäubung ist als grausamer [als andere Schlachtmethoden] erwiesen, aber wir sind gegen alles Schlachten. Natürlich gibt es so etwas wie ''humane Schlachtung'' nicht. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir versuchen bei jeder Gelegenheit, Veganismus als die ethischste Wahl des Handelns, um Tiere zu schützen, voranzutreiben. Sie müssen allerdings verstehen, dass die Medien ihre eigene Agende haben. Wenn wir mit The Daily Mail gesprochen hätten (wir haben es inzwischen getan), hätten wir uns dabei, Veganismus voranzutreiben, den Mund fusselig reden können. Die drucken, was sie drucken wollen. Bitte bedenken Sie dies, bevor Sie uns oder andere Gruppen in Zukunft kritisieren. Danke. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- Justin Kerswell September 21, 2010 11:06AM &lt;/blockquote&gt;  Ich kann bestätigen, dass diese Antwort tatsächlich die von VIVA! ist. Hier ist meine: &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lieber Justin, &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;vielen Dank für Ihre Antwort. Bedauerlicherweise geht sie nicht auf meine Bedenken ein, außer insofern sie sie bekräftigt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Islamophobie und Halal-Schlachtung&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn wir annehmen (und ich tue es), dass was Sie sagen, der Wahrheit entspricht und &lt;span style="font-style:italic;"&gt;The Sunday Mail&lt;/span&gt; nicht mit VIVA! gesprochen, sondern das Zitat von der Website des Vereins genommen hat, dann ist die Sache tatsächlich schwerwiegender, insofern die VIVA! zugeschriebenen fremdenfeindlichen Bemerkungen nicht als irgendeine aus dem Kontext gerissene Äußerung beschrieben werden können, sondern vielmehr ein wohl überlegtes, die Politik des Vereins repräsentierendes Statement. Im Licht der grassierenden Islamophobie in Großbritannien (und überall sonst) wäre es vielleicht eine gute Idee, dieses Statement von Ihrer Website zu entfernen. Es hilft nichts zu sagen, dass VIVA! Multikulturalität unterstützt, wenn der Verein Bemerkungen wie diese macht, insbesondere angesichts dessen, dass wir beide wissen, dass Tiere, die betäubt werden, oft, wenn nicht sogar üblicherweise nicht richtig betäubt werden. Deshalb ist mir schleierhaft, warum Sie es für irgend sinnvoll erachten, einen Unterschied zwischen Halal-Schlachtung und konventioneller Schlachtung zu machen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die VIVA! zugeschriebene Feststellung, von der Sie sich nicht distanzieren: ''Konsumenten können ihren Teil .. beitragen, indem sie Orte boykottieren, die fortdauernd Fleisch von unbetäubten Tieren verkaufen'' sendet überdies eine ausdrückliche, klare Botschaft, dass das Problem Halal- (oder Koscher-)Schlachtung ist und die Lösung darin besteht, Fleisch von unbetäubten Tieren zu boykottieren. Eine sehr viel bessere Aussage wäre gewesen: ''Konsumenten, die dieses Problem kümmert, sollten überlegen, ob sie überhaupt irgendwelche Tierprodukte konsumieren sollten, weil alle Tierprodukte das Resultat des Quälens und nicht zu rechtfertigenden Tötens von Tieren sind.'' Wie ich sagte, hat VIVA! eine Gelegenheit versäumt, hier aufzuklären. Um es noch einmal zu sagen, angesichts der Tatsache, dass Tiere, die betäubt werden, oft nicht betäubt sind, ist die von Ihnen gemachte Unterscheidung ihren eigenen Bedingungen gemäß unhaltbar und nicht nur in Bezug auf den größeren Kontext, dass das Problem die Nutzung von Tieren ist und nicht eine bestimmte Art der Behandlung oder Ausbeutung von Tieren durch eine bestimmte Gruppe von Menschen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;VIVA! und Veganismus&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ihre Aussage, dass ''wir.. bei jeder Gelegenheit (versuchen), Veganismus als die ethischste Wahl des Handelns, um Tiere zu schützen, voranzutreiben'', ist schlicht nicht zutreffend. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fakt ist, dass VIVA! aktiv für Vegetarismus als moralisch schlüssige Alternative dazu, ein Allesesser zu sein, auf seinen Websites Werbung macht (der Verein hat Filialen in mehreren Ländern), und Veganismus als etwas Optionales darstellt, dass Menschen tun können, wenn sie weiter gehen wollen. In dem Maß, in welchem VIVA! Fleisch von anderen Tierprodukten unterscheidet, hält der Verein die Vorstellung am Leben, dass es einen moralisch schlüssigen Unterschied gibt, und wir wissen beide, dass dies Unsinn ist. Milch und Eier sind für ebenso viel, wenn nicht mehr Leiden verantwortlich, und alle Tierprodukte, egal, wie sie produziert werden, sind das Ergebnis des Tötens von Tieren. Vegetarismus anstelle von Veganismus zu fördern ist logisch nichts Anderes als das Essen von Fleisch von gescheckten Kühen anstelle von braunen Kühen zu fördern. Die von VIVA! angeführte Begründung ist genau die gleiche, die zur Unterstützung von Kampagnen wie die gegen das Essen von Kalbfleisch bemüht wird.  Es gibt keinen Unterschied zwischen Kalbfleisch und anderem Tierfleisch oder zwischen Fleisch und anderen Tierprodukten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die britische VIVA!-Website verkauft Kochbücher, die Rezepte mit Tierprodukten enthalten, und macht Werbung für Restaurants, die Tierprodukte servieren. Wie können Sie angesichts dessen sagen, dass Sie ''bei jeder Gelegenheit Veganismus vorantreiben'? Das ist eine rhetorische Frage. Indem Sie diese Bücher und Unternehmen fördern, richten Sie eine klare Aussage an die Öffentlichkeit: dass es einen Unterschied zwischen Fleisch und anderen Tierprodukten gibt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nicht nur befördert VIVA! die Vorstellung,dass Vegetarismus eine sinnvolle Alternative dazu, ein Allesesser zu sein, darstellt, der Verein hält zudem den Unfug aufrecht, dass vegan zu leben schwierig oder ''abschreckend'' (ein von VIVA! auf seiner Facebook-Seite gebrauchter Ausdruck) und Vegetarismus eine Art Einsteg [in den Veganismus] sei. Derlei leistet nichts anderes, als die Propaganda zu verstärken, dass Veganismus eine extreme Position sei, die nur von Übermenschen erreicht werden könne. Es ist genau diese Einstellung, durch welche die Öffentlichkeit von Veganismus abgeschreckt wird und die zu der großen Zahl von ''Tierschutzleuten'' beiträgt, die nie begonnen haben, vegan zu leben. Wenn für uns feststeht, dass Veganismus die moralische Grundlinie ist, dann sollten wir das auch feststellen, und jene, die [noch] nicht bereit sind, vegan zu leben, werden welchen Zwischenschritt auch immer machen, aber zumindest ist die Botschaft klar. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn VIVA! wirklich Veganismus fördert, warum macht der Verein dann auf seiner Website Aussagen wie diese: ''VIVA! lehnt jegliches Schlachten ab und wir fördern Vegetarismus als den einzigen wahrhaft wirkungsvollen  Weg, das Leiden von Tieren zu verhindern''? Wir werden das Leiden nicht dadurch abstellen, dass wir lediglich Vegetarier werden. Wenn Veganismus wirklich auf Ihrer Agenda steht und nicht nur eine optionale (und ''abschreckende'') Änderung des Lifestyles ist, warum dann machen Sie solche Aussagen, die die Leute nur verwirren? So, wie die Dinge stehen, würde jeder Leser von VIVA!s Website diese mit der Vorstellung verlassen, dass Vegetarismus eine einwandfreie moralische Position ist; dass  Fleisch ''schlimmer'' als Milch ist und Veganismus eine Option – und eine schwierige und ''abschreckende'' zumal –, aber keine moralische Grundlinie. Wie viele von VIVA!s Mitgliedern sind Stammkunden von Restaurants, für die Sie Werbung machen, und konsumieren dort Milch und Käse? Wie viele kaufen VIVA!s nicht-vegane Kochbücher und kochen Gerichte, die Tierprodukte enthalten?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jene, die wirklich die Abschaffung der Tierausbeutung anstreben, sollten damit aufhören, sich an der ''Veganismus ist ja sooooo schwierig''-Propaganda zu beteiligen und die Idee von Vegetarismus (oder anderer Einzelthema-Kampagnen) als ''Einstieg'' in den Veganismus verwerfen. (Um mehr zu diesem Thema zu erfahren, hören Sie meinen &lt;a href="http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2009/08/vegetarismus-als-ein-einstieg-in-den.html"&gt;Kommentar&lt;/a&gt; und lesen Sie meine Essays &lt;a href="http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2009/08/einige-bemerkungen-zu-vegetarismus.html"&gt;Einige Bemerkungen zu Vegetarismus als ''Einstieg'' in den Veganismus&lt;/a&gt;,  &lt;a href="http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2009/03/einstiegsargumente.html"&gt;''Einstiegsargumente'&lt;/a&gt;' und &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/pdf/the-vegan-2010spring.pdf"&gt;''Vegetarianism First?''&lt;/a&gt; [Zuerst Vegetarismus?]; letzterer wurde in &lt;a href="http://www.vegansociety.com/about/publications/vegan-magazine/"&gt;The Vegan &lt;/a&gt;veröffentlicht.) &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zuletzt: Ihre Website betont Masssentierhaltung als das Problem – als ob dieses darin bestünde, &lt;span style="font-style:italic;"&gt;wie &lt;/span&gt;Tierprodukte gemacht werden, und nicht, &lt;span style="font-style:italic;"&gt;dass &lt;/span&gt;sie überhaupt gemacht werden. Dies trägt zur Verwirrung der Öffentlichkeit bei und verstärkt die Vorstellung, dass das Problem die Behandlung, nicht die Nutzung von Tieren ist. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Mein Ersuchen an VIVA!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1. Mit einem Wort, ich bleibe besorgt darüber, dass Ihre Kommentare über Halal-Schlachtung, insbesondere im gegenwärtigen [politischen] Klima, islamophobisch sind, und ich ersuche Sie, auf Ihrer Website klarzustellen, dass nicht Halal-Schlachtung das Problem ist, sondern &lt;span style="font-style:italic;"&gt;jegliche&lt;/span&gt; Nutzung von Tieren. Ich ersuche Sie, alle Tierausbeutung in ein Boot zu setzen und nicht ein separates Boot für Muslime (oder Juden) zu konstruieren. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2. Wenn Veganismus Ihre wirkliche Agenda ist, ersuche ich Sie, damit hervorzutreten und es zu sagen und aufzuhören, das Hirngespinst aufrechtzuerhalten, dass Fleisch in irgendeiner Weise ''schlimmer'' als Milch oder andere Tierprodukte ist. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;3. Ich ersuche VIVA!, damit aufzuhören, Veganismus als etwas Schwieriges oder Abschreckendes darzustellen. Das ist es nämlich nicht. Tatsächlich ist es, vegan zu leben, ziemlich leicht und heutzutage kann man zu fast allen Nahrungsmitteln tierlicher Herkunft, die man mag, vegane Alternativen bekommen. Wie wäre es mit einer ''Veganismus ist leicht''-Kampagne von VIVA!?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um es zu wiederholen: Wenn Sie Veganismus zur eindeutigen moralischen Grundlinie machen, mögen jene, die über dieses Problem [der Tierausbeutung] besorgt sind, wählen, weniger zu tun [als vegan zu leben], aber sie könnten zumindest nicht auf VIVA! verweisen und einigermaßen zutreffend behaupten, dass Sie einen Stempel der Gutheißung auf die Wahl, weiterhin ''weniger schlimme'' Tierprodukte zu konsumieren, drücken. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;4. Ich bitte VIVA! darum, aufzuhören, Kochbücher zu verkaufen, die den Gebrauch von Tierprodukten fördern, und für Restaurants Werbung zu machen, die Tierprodukte servieren. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielen Dank. &lt;br /&gt;Gary&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gary L. Francione&lt;br /&gt;Professor, Rutgers University &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;***********&lt;br /&gt;Nachtrag vom 26. September 2010&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In einer zusätzlichen, auf&lt;a href="http://www.opposingviews.com/i/a-lost-opportunity-for-vegan-education"&gt; Opposing Views&lt;/a&gt; geposteten Antwort stellt VIVA! fest: &lt;blockquote&gt;In jedem Fall  definieren wir vegetarisch als vegan ´– insoweit als wir für Veganismus als ethischste aller Ernährungsformen eintreten, aber wir erkennen an, dass Menschen dorthin in ihrer jeweils eigenen Gangart gelangen.&lt;/blockquote&gt;  Diese Behauptung ist faktisch inkorrekt. VIVA!s Materialien und Website unterscheiden kontinuierlich und konsequent zwischen ''vegetarisch'' und ''vegan''.  Der Verein definiert ''vegetarisch'' nicht als ''vegan''. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Überdies bedarf es, wenn VIVA! für Veganismus eintreten will, keiner sprachlichen Konfusion – verwenden Sie einfach ''vegan''. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und wie ich oben bereits feststellte, können wir anerkennen, dass die Menschen ''in ihrer jeweils eigenen Gangart (dorthin) gelangen'', ohne das Zugeständnis zu machen, dass das ''Dort'' irgendetwas Geringeres als Veganismus ist. Gegenwärtig sendet VIVA! die Botschaft, dass es eine moralisch schlüssige Unterscheidung zwischen Fleisch und anderen Tierprodukten gibt. Es gibt keine. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Abschließend sehe ich, dass VIVA! nach heutigem Stand immer noch Kochbücher mit nichtveganen Rezepten verkauft und für Restaurants, die nichtveganes Essen servieren, Werbung macht. Das spricht Bande.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8322574232989593381-5093383554881877441?l=abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/5093383554881877441'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/5093383554881877441'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2010/10/vivas-antwort-und-meine.html' title='VIVA!s Antwort und meine Stellungnahme'/><author><name>Abolitionismus@web.de</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04643131297413142422</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8322574232989593381.post-1432827765130875211</id><published>2010-09-19T22:06:00.000-07:00</published><updated>2011-03-08T23:16:27.810-08:00</updated><title type='text'>Eine verpasste Gelegenheit</title><content type='html'>von Gary L. Francione  &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/a-lost-opportunity/"&gt;Blog &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe KollegInnen, &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es macht mich immer traurig, wenn eine [Tiere betreffende] Streitfrage in den Nachrichten kommt und Anwälte der Tiere die Chance verpassen, die Öffentlichkeit über Veganismus aufzuklären, weil sie stattdessen lieber auf den Zug des Neuen Tierschutzes aufspringen und den Menschen ein besseres Gewissen bei der Ausbeutung von Tieren geben. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die britische Zeitung &lt;span style="font-style:italic;"&gt;The Mail on Sunday&lt;/span&gt; brachte heute eine &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p3597/story.pdf"&gt;Story&lt;/a&gt;, in der sie berichtete, dass ein großer Teil des in Großbritannien servierten Fleisches &lt;span style="font-style:italic;"&gt;halal &lt;/span&gt;ist – das Tier wurde dem islamischen Gesetz gemäß geschlachtet. Halal ist das Gleiche wie das jüdische Schlachtritual &lt;span style="font-style:italic;"&gt;Kaschnut&lt;/span&gt; [jüdische Speisegesetze] und bedeutet, dass ein tiefer Schnitt in den Hals des Tieres gemacht wird, der die Halsschlagader auf beiden Seiten durchtrennt, aber das Rückenmark intakt lässt [Schächten]. So geschlachtete Tiere werden nicht betäubt, und Halal- und Koscher-Schlachtung wird als grausamer kritisiert, als eine, die mehr Schmerzen und Leiden verursacht, als die Schlachtmethode mit Betäubung, die das Tier bewusstlos machen soll, bevor die eigentliche Tötung erfolgt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Viele Menschen in Großbritannien sind aufgebracht ob des Gedankens, dass das Fleisch, das sie essen, von Tieren stammt, die nicht ''human'' getötet wurden.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Ich würde behaupten, dass &lt;span style="font-style:italic;"&gt;kein &lt;/span&gt;Tier, von irgendjemandem in Großbritannien oder irgendwo sonst auf der Welt konsumiert, in einer Weise behandelt und getötet worden ist, die ''human'' genannt werden könnte, ohne das Wort in obszön missbräuchlicher Weise zu verwenden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Story lieferte Anwälten der Tiere also die Gelegenheit, der besorgten Öffentlichkeit zu erklären, dass es so etwas wie ''human'' produziertes Fleisch nicht gibt, dass &lt;span style="font-style:italic;"&gt;alles&lt;/span&gt; Fleisch –  und&lt;span style="font-style:italic;"&gt; alle &lt;/span&gt;Tierprodukte  – von Tieren stammen, die selbst unter den besten Bedingungen gequält worden sind. Und wir können das Töten von Tieren unter keinen Umständen rechtfertigen, wenn die einzige Rechtfertigung, die wir haben, ist, dass sie gut schmecken. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Haben die Anwälte der Tiere von dieser Gelegenheit Gebrauch gemacht?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mitnichten.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stattdessen beschrieben sie das Problem als eines, bei dem es um eine Prakitk einer bestimmten Religion geht. Zum Beispiel wird &lt;a href="http://www.viva.org.uk/"&gt;VIVA!&lt;/a&gt; in dem Artikel wie folgt zitiert: &lt;blockquote&gt;Andere Praktiken, die aus religiösen Gründen ausgeübt werden mögen, wie Polygamie oder das Steinigen von Ehebrecherinnen, sind im Vereinigten Königreich nicht erlaubt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Freiheit der Religion hat keinen Vorrang vor anderen moralischen Erwägungen, und das Leiden, das diese Form der Schlachtung verursacht, ist so gravierend, dass es uns nicht gestattet, nichts dagegen zu unternehmen. Konsumenten können ihren Teil dazu beitragen, indem sie Orte boykottieren, die fortdauernd Fleisch von unbetäubten Tieren verkaufen.&lt;/blockquote&gt; Ich finde es furchtbar traurig, dass VIVA! entschieden hat, dieses Problem als das einer muslimischen Prakitk darzustellen, die Art und Weise betreffend, &lt;span style="font-style:italic;"&gt;wie&lt;/span&gt; Tiere geschlachtet werden, nicht, &lt;span style="font-style:italic;"&gt;dass&lt;/span&gt; sie überhaupt geschlachtet werden. Leider haben Muslime kein Monopol darauf, Tiere zu misshandeln, und VIVA!s Kommentare ermutigen Islamophobie, die in den USA und Großbritannien bereits grassiert. Und wie bereits erwähnt, verwenden Juden eine gleichartige Schlachtmethode, und das Schlachten mit Betäubung, von dem jeder denkt, es sei so viel besser als was Muslime und Juden praktizieren, ist gleichfalls wirklich grässlich. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist nichts als ein bloßes Hirngespinst, zu glauben, es gebe irgendeinen bedeutsamen Unterschied zwischen Halal-Fleisch und ''humanem'' Fleisch . &lt;span style="font-style:italic;"&gt;Alles dies schließt Qualen und Tod ein.&lt;/span&gt; Es ist schlicht unehrlich, die Vorstellung zu verewigen, dass wir gleichzeitig Tiere als Mitglieder der moralischen Gemeinschaft betrachten und fortfahren können, sie und aus ihnen gemachte Produkte zu essen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jeder, der Tiere konsumiert, sitzt, fürchte ich, gewissermaßen im selben Boot. Es gibt kein speziell für Muslime oder Juden konstruiertes Boot. Indem wir halal oder kashrut kritisieren, tun wir so, als ob es einen moralisch bedeutsamen Unterschied [zwischen diesem und anderem Fleisch] gibt und als ob jene, die Fleisch von betäubten Tieren essen, moralisch überlegen seien, weil sie sich mehr um Tierschutz sorgen. Wir beteiligen uns wider einmal an der Lieblingsbeschäftigung des Neuen Tierschutzes, Menschen zu einem guten Gewissen bei der Ausbeutung von Tieren zu verhelfen, solange es ''human'' und mit Rücksicht auf den ''Tierschutz'' geschieht. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich sollte erwähnen, dass viel von dem in den USA, besonders im Nordosten, verkauften Fleisch aus koscherer Schlachtung stammt; das gleiche Problem existiert also auch auf dieser Seite des Atlantik. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In jedem Fall besteht die Lösung nicht darin, dass Sie Fleisch von betäubten Tieren kaufen oder Orte boykottieren, die Halal- oder koscheres Fleisch verkaufen.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Die Lösung ist, dass Sie sich fragen: Wenn mich das Problem kümmert, wenn ich Tierquälerei und unnötiges Töten ablehne, warum esse ich dann &lt;span style="font-style:italic;"&gt;irgendwelches&lt;/span&gt; Fleisch oder &lt;span style="font-style:italic;"&gt;irgendwelche&lt;/span&gt; Tierprodukte?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Antwort darauf ist, dass Sie entweder einräumen, sich nicht wirklich darum zu scheren, oder anfangen, ernsthaft daran zu denken, vegan zu leben. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist eine Schande, dass Gruppen wie VIVA! darauf beharren, dass Veganismus etwas für den Durchschnittsmenschen zu Abschreckendes sei, um es verstehen zu können. Das ist es keineswegs, und diese gängelnde Haltung wird zu einer selbst erfüllenden Prophezeiung und fördert die Darstellung von Veganismus als ''extrem''. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Was &lt;/span&gt;schwer zu verstehen ist: wie eine soziale Bewegung, die Tierausbeutung vorgeblich ablehnt, sich weigern kann, für Veganismus als moralische Grundlinie einzutreten, und sich stattdessen damit begnügt, ''Bio-Fleisch'', ''Bio-Milch'' und ''Bio-Eier'' als Produkte, die solchen aus Massentierhaltung vorzuziehen sind, zu bewerben oder die Vorstellung zu verewigen, es gebe einen bedeutungsvollen moralischen Unterschied  zwischen Fleisch und anderen Tierprodukten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn Sie nicht vegan leben: Fangen Sie damit an. Es ist sehr leicht, besser für die Gesundheit und für den Planeten. Und was das Wichtigste ist, es ist das moralisch Richtige und Gerechte. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/links/#the-world-is-vegan"&gt;Die Welt ist vegan! Wenn Du es willst.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Gary L. Francione&lt;br /&gt;©2010 Gary L. Francione&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8322574232989593381-1432827765130875211?l=abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/1432827765130875211'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/1432827765130875211'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2010/09/eine-verpasste-gelegenheit.html' title='Eine verpasste Gelegenheit'/><author><name>Abolitionismus@web.de</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04643131297413142422</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8322574232989593381.post-5874933154747819453</id><published>2010-09-17T23:04:00.000-07:00</published><updated>2011-03-08T00:30:51.143-08:00</updated><title type='text'>Wichtige Bekanntmachung: Kleiner-Fisch-aus-Großzucht-freier Freitag</title><content type='html'>von Gary L. Francione  &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/important-announcement-no-factory-farmed-small-fish-friday/"&gt;Blog&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe KollegInnen, &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;der heutige Tag markiert den Beginn einer neuen und wichtigen Kampagne für die Tiere:&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Kleiner-Fisch-aus-Großzucht-freier Freitag&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Ziel der Kampagne ist es, die Menschen dazu zu ermuntern, freitags keinen Fisch aus Massentierhaltung zu essen und statt dessen andere Tierprodukte zu konsumieren, zu dem Zweck, öffentliches Bewusstsein für das Elend kleiner Fische in Massentierhaltung zu wecken. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Warum Fisch?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Obwohl es zutrifft, dass alle Tiere leiden und das Leiden jedes Tieres ihr oder sein Leiden und etwas ist, das er oder sie nicht erleben will, und obwohl wir nicht ohne moralische Fragwürdigkeit das Leiden eines Tieres über das eines anderen stellen können, haben wir uns entschieden, uns nur auf Fische zu konzentrieren und das Nichtessen von Fischen aus Großzuchtanlagen und nicht Veganismus anzuregen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unsere Begründung ist einfach: Die Öffentlichkeit ist nicht intelligent genug oder emotional hinreichend darauf vorbereitet, si+ch der Tatsache zu stellen, dass alle empfindungsfähigen Wesen – nun ja.. empfindungsfähig sind. Das heißt, alle empfindungsfähigen Wesen wollen vermöge ihrer Empfindungsfähigkeit Schmerz, Leiden, Elend und andere negative Zustände nicht erfahren. Obwohl also alle empfindungsfähigen Wesen in diesem Sinne moralisch ununterscheidbar sind, haben wir beschlossen, eine zugegebenermaßen unhaltbare Unterscheidung zwischen Fisch und anderen Tieren zu treffen, weil wir die Öffentlichkeit langsam und schrittweise [zu obiger Erkenntnis] hinführen müssen. Die Wahrheit könnte sie schockieren und ihre kognitiven Fähigkeiten übermannen, so dass wir befanden, dass es besser sei, so zu tun, als sei das Essen von Fischen moralisch etwas anderes als das Essen von anderen [Tieren ] oder als die Verwendung von Tierprodukten als Bekleidung oder für andere Zwecke.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese wegweisende, sich auf kleine Fische aus Großzuchten konzentrierende Kampagne ist fürwahr eine '&lt;a href="http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2009/08/einige-bemerkungen-zu-vegetarismus.html"&gt;'Einstiegskampagne&lt;/a&gt;'', Teil einer Gesamtstrategie, darauf angelegt, eines Tages für Veganismus als moralischer Grundlinie zu werben. Basierend auf den gegebenen Umständen, werden wir dies von heute an gerechnet in etwa vierhundert Jahren tun, aber wir werden selbst dann sehr schonend dabei vorgehen müssen. Gegenwärtig planen wir ''Kleiner-Fisch-aus-Großzucht-freier Donnerstag'' irgendwann im Jahr 2020. Eine Revolution beginnt mit dem ersten Schritt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Menschen werden nicht über Nacht zu Veganern, wissen Sie.  Und wir tun alles nur Mögliche, um zu verhindern, dass mehr Menschen anfangen, vegan zu leben, indem wir Veganismus fortwährend als schwierig darstellen und sorgfältig darauf achten, für ihn nicht als Prinzip einer moralischen Grundlinie Werbung zu machen. Wir müssen praktisch denken, nicht bloß ideologisch. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir müssen bedenken, dass viele von uns jahrelang nicht vegan lebten, weil Tierschutzgruppen, in denen wir uns engagierten, uns erzählten, dass verschiedene Tierprodukte zu essen moralisch vertretbar sei. Es ist wichtig, dass Fehler immer aufs Neue wiederholt werden, sonst wären alle unsere Fehler umsonst gemacht. Anstatt zuzugeben, dass es keinen schlüssigen moralischen Unterschied zwischen Fleisch und Milch oder anderen Tierprodukten gibt, müssen wir weiterhin das Hirngespinst aufrecht erhalten, dass Vegetarismus eine moralisch vertretbare Position ist.  Es wäre falsch, die Position zu befördern, dass alle Nutzung von Tieren nicht zu rechtfertigen und Veganismus die moralische Grundlinie ist, und dadurch den Menschen etwas Anzustrebendes vorzugeben, unabhängig davon, wo sie zu einem bestimmten Zeitpunkt stehen und ob sie bereit sind, ab sofort  vegan zu leben, oder nicht. Stattdessen müssen wir sagen, dass Veganismus unterschreitende Normen völlig in Ordnung sind, um die Menschen sich gut fühlen zu lassen. Wir müssen  unseren Stempel der Billigung auf das Konsumieren  diverser Tierprodukte drücken. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Obwohl wir Angelegenheiten grundlegender Menschenrechte als Fragen behandeln, die eine moralisch richtige und falsche Antwort haben (niemand sagt jemals, dass der moralische Status von Sklaverei, Vergewaltigung, Kindesmissbrauch Meinungssache sei), müssen wir stets vorgeben, dass es sich bei Fragen der Tierethik schlicht um eine Sache der Wahl des Lifestyles oder der Vorliebe oder um reine Ansichtssache handele, moralisch nicht erheblicher als die Frage, wohin man in Urlaub fährt oder welche Art Musik man mag. Wir müssen ''Flexitarismus'' bejahen, sonst erscheinen wir zu rigide und riskieren, dass die Leute denken, wir seien &lt;a href="http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2010/01/oh-mein-gott-diese-veganer.html"&gt;''fanatisch''&lt;/a&gt;. Es ist wichtig, Veganismus niemals als moralische Grundlinie darzustellen, als das, wozu wir Tieren gegenüber moralisch verpflichtet sind; es ist wichtig, niemals ehrlich zu sein und von vornherein zu sagen, dass wir das Konsumieren&lt;span style="font-style:italic;"&gt; keines&lt;/span&gt; Tierproduktes rechtfertigen können. Menschen verdienen Gerechtigkeit, Tiere nur Barmherzigkeit oder Mitgefühl. &lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;&lt;br /&gt;Warum kleiner Fisch?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gute Frage! Wir haben uns für kleine Fische entschieden, weil die meisten Menschen Fische nicht niedlich finden und wir dachten, dass sie kleine Fische vielleicht niedlicher als große finden. Und als Anwälte der Tiere sind wir uns des alten Sprichworts ''Niedlich verkauft sich'' wohlbewusst.  Wenn man darüber nachdenkt, die meisten Einzelthema-Kampagnen konzentrieren sich auf Tiere, die wir Menschen anziehend finden, ob Babyrobben oder Elefanten, Delfine, Welpen, Kälber, Wölfe usw. Wir haben nicht einmal Tierschutzkampagnen, die sich um Schweine drehen, anlaufen lassen, bevor &lt;span style="font-style:italic;"&gt;[Schweinchen] Babe&lt;/span&gt; herauskam und Schweine und anderen Nutztiere mit Niedlichkeit punkteten.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Obgleich es keinen moralisch erheblichen Unterschied zwischen einem großen Fisch und einem kleinen Fisch gibt (oder zwischen einem Fisch und einer Kuh usw.), haben wir nach reiflicher Überlegung befunden, dass die Öffentlichkeit einfach noch nicht reif für die Vorstellung ist, dass wir überhaupt keinen Fisch essen sollten (oder irgendwelche Tierprodukte), also haben wir uns dafür entschieden, die Sache schonend anzugehen und die Aufmerksamkeit der Leute nur auf kleine, niedliche Fische zu lenken. Und nach &lt;span style="font-style:italic;"&gt;Finding Nemo [Findet Nemo]&lt;/span&gt; finden mehr Menschen kleine Fische niedlich. Wir müssen die Menschen da abholen, wo sie stehen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bedenken Sie, wir müssen dies Schritt für Schritt tun. Veganismus ist extrem schwierig. Die großen Tierschutzgruppen sagen es wieder und wieder, also muss es wahr sein, und wir sollten nicht widersprechen. Wie könnten wir nur denken, dass die Menschen alle die herrlichen veganen Speisen, die derzeit erhältlich sind, absolut lecker finden? Wie könnten wir erwarten, dass sie Moral ernst nehmen?&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;&lt;br /&gt;Warum kleiner Fisch aus Großzucht?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das ist leicht erklärt. Es hat drei Gründe:  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erstens hat Peter Singer, der Vater der Bewegung, klargestellt, dass Tiere kognitiv nicht so komplex wie wir Menschen sind und infolgedessen kein Interesse am Weiterleben haben. &lt;a href="http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2009/03/peter-singer-und-die.html"&gt;Tiere verstehen nicht, dass sie ein Leben zu haben, und ihr Leben spielt moralisch eine geringere Rolle.&lt;/a&gt; Es kümmert sie nicht, &lt;span style="font-style:italic;"&gt;dass&lt;/span&gt; wir sie nutzen und essen; es kümmert sie lediglich,&lt;span style="font-style:italic;"&gt; wie&lt;/span&gt; wir sie nutzen. Für sie spielt es eine Rolle, nicht zu sehr zu leiden und relativ schmerzlos getötet zu werden, nicht aber, am Leben zu bleiben.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun stehen laut Tierschützern Fische ziemlich weit unten auf der Skala geistiger Fähigkeiten und bekommen folglich nicht viele Punkte auf der ''Wie-nahe-ist-ihr-Selbst-Bewusstsein-dem-eines-normalen-menschlichen-Erwachsenen''-Skala. Demnach ist das Problem an sich nicht, sie zu essen; das Problem ist, ihnen Leiden zu verursachen. Wir können uns den &lt;a href="http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2008/02/tdlicher-luxus.html"&gt;''Luxus''&lt;/a&gt;, Fisch zu essen, leisten, wenn die Fische ''human''gezüchtet und getötet wurden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zweitens sind durch das Konzentrieren auf kleine Fische aus Großzuchten alle möglichen bedeutungslosen ''Siege''garantiert, die Menschen sich beim Konsumieren von kleinem ''Bio-Fisch'' wohler fühlen lassen. Wir bemühen uns, &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p3443/slaughterhouse-designer.pdf"&gt;PETA-Preisträgerin Temple Grandin&lt;/a&gt; zu überreden, neue Einrichtungen zum Schlachten von Fischen zu konstruieren, und &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p3443/praise.pdf"&gt;PETA-Preisträger Whole Foods&lt;/a&gt; verkauft massenhaft Fischleichen und stellt Hinweisschilder auf, dass sie ''wild gefangen'' wurden. So wendet sich das Blatt bereits für Fische! Schon ein Sieg! Und es ist nur eine Frage der Zeit, bis all die großen Tierschutzkörperschaften ein &lt;a href="http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2010/03/partner-in-sachen-ausbeutung.html"&gt;''Toter Bio-Fisch''&lt;/a&gt;-Label auf Fischleichen geklatscht haben.  Diese Label werden dazu führen, dass mehr Geld in die Taschen jener Körperschaften fließt. Denken Sie nur daran, wie viel ''Bio-Fisch'' leisten wird, den Tieren zu helfen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Drittens glauben wir, um es zu wiederholen, dass die Öffentlichkeit nicht reif dafür ist, mit der Vorstellung umzugehen, überhaupt keine kleinen Fische zu essen. Wir regen lediglich an, dass sie keinen kleinen Fische aus Großzuchten essen. Der Öffentlichkeit  fehlt die Intelligenz, über die wir verfügen. Wir mögen denken, dass die Argumente zugunsten von Veganismus ziemlich einfach zu verstehen sind, aber es lässt sich gar nicht ermessen, was für Schwachköpfe die meisten Menschen sind. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Uns ist bewusst, dass es einige Anwälte der Tiere gibt, die diese Kampagne kritisieren und vorschlagen werden, dass wir die Öffentlichkeit über Veganismus aufklären sollten; dass wir das Leitbild verändern sollten dadurch, die Diskussion weg von der Behandlung [von Tieren] hin zu ihrem Genutztwerden zu bewegen. Diese Kritiker sind schlicht elitäre Spalter, die nicht zur Kenntnis nehmen, wie unglaublich dämlich die Öffentlichkeit ist. Diese Kritiker begreifen nicht, dass begründeter Widerspruch spaltet. Sie begreifen nicht, wie wegweisend diese Kampagne ist. Erst im April dieses Jahres hat &lt;a href="http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2010/09/rette-einen-seehund-iss-nicht.html"&gt;HSUS eine Kampagne angekündigt, süße Robben durch das Boykottieren von kanadischen Meeresfrüchten und das Essen von Fischen, die in anderen Ländern gefangen und vermarktet werden, zu retten.&lt;/a&gt; Und HSUS hat nicht einmal einen Unterschied zwischen kleinen und großen Fischen gemacht! Unsere Kampagne geht da viel, viel weiter, zumindest freitags. Obschon wir uns nicht dafür aussprechen, alle kanadischen Meeresfrüchte zu boykottieren, treten wir für einen Boykott der kleinen Fische aller Länder an Freitagen ein. Wir fordern HSUS in aller Form dazu auf, ihre Kampagne dahingehend zu ändern, kleine Fische aus Kanada &lt;span style="font-style:italic;"&gt;und &lt;/span&gt;kleine Fische aus allen anderen Ländern zu boykottieren, aber nur freitags, weil wir nicht zu radikal sein wollen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Obwohl es wahr ist, dass viele Menschen einfach Steak, Eier und Eis anstelle von Fisch oder vielleicht ''wild gefangenen'' Fisch von einem ''Bio-Fisch''-Händler essen werden, müssen wir &lt;span style="font-style:italic;"&gt;jetzt&lt;/span&gt; etwas tun, um Tieren zu helfen, und dies ist das Beste, was wir ausknobeln konnten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Abschließend denken wir, dass diese Kampagne wirklich Anklang finden wird, weil die Leute sehr wenig im Sinne einer tatsächlichen Änderung tun müssen. Wir zeigen ihnen, wie sie ''Anwälte der Tierrechte'' sein können einfach dadurch, kleine Fische aus Großzuchten an Freitagen aufzugeben. Sie werden sich dabei so gut vorkommen, dass sie sich hinsetzen und einen Scheck an eine der großen Tierschutzorganisationen schicken werden. Noch ein Sieg! Und in einem Jahrzehnt bringen wir sie dazu, ihr Bemühen darauf zu richten, an Donnerstagen keine kleinen Fische aus Großzuchten zu essen. Und in einem weiteren Jahrzehnt haben wir sie soweit, mittwochs keinen zu essen. Und so weiter. Und dann werden wir uns auf mittelgroßen Fisch aus Großzucht konzentrieren. Und die Öffentlichkeit wird es niemals voraussehen. Wir sind ja so schlau! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also, für die Tiere, bitte unterstützen Sie unsere innovative Kampagne, der geistig und emotional minderbemittelten Öffentlichkeit die moralische Wahrheit verstehen zu helfen, die nur eine Handvoll von uns zu verstehen vermag. Ja, wir wissen, dass die wahrhaft Elitären und Spalter unter Ihnen an Veganismus als Prinzip einer moralischen Grundlinie festhalten wollen. Und dazu sagen wir: &lt;a href="http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2010/09/ingrid-newkirk-zum-prinzipientreuen.html"&gt;''Scheiß aufs Prinzip.''&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*****&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich kann, offen gesagt, das Denken von Menschen nicht verstehen, die für so etwas wie ''Fleischfreier Montag'' eintreten. Solche Kampagnen machen Unterschiede, wo keine sind, ermutigen allgemein dazu, Tierprodukte zu konsumieren und gehen davon aus, dass die Öffentlichkeit unfähig ist, eine simple Idee zu verstehen. Hören Sie einige Gedanken zum Reden mit Nichtveganern über Veganismus in meinen kürzlichen &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/commentary-19-talking-with-non-vegans-about-veganism-five-principles/"&gt;Kommentar&lt;/a&gt; zu diesem Thema. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anwälte der Tiere, die Tierausbeutung insgesamt wirklich ablehnen, sollten nicht Vegetarismus (oder irgendetwas, das weniger als Veganismus ist) als Sprungbrett zum Veganismus anregen. Erstens kennen wir alle viele Menschen, die seit Jahrzehnten Vegetarier sind und niemals Veganer geworden sind, daher ist es empirisch keinesfalls klar, dass Vegetarismus irgendeine Art Übergangsstadium ist. Zweitens tendieren Vegetarier dazu, mehr Milchprodukte und Eier zu konsumieren [mehr, als sie konsumierten, bevor sie auf Fleisch verzichteten]. Diese anderen Tierprodukte verursachen ebenso viel, wenn nicht mehr Tierleid und Tod. Demnach ist hinsichtlich des Ausmaßes von Tierleid eine vegetarische Ernährungsweise mit viel Mich, Eiern usw. möglicherweise nicht besser. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Argument, dass die Öffentlichkeit Veganismus schwierig findet, ist eine selbsterfüllende Prophezeiung: die großen Tierschutzorganisationen sind hier die Hauptschuldigen, indem sie die Vorstellung, Veganismus erfordere heroische Opferbereitschaft und Willenskraft, permanent bekräftigen. Aber selbst wenn die Öffentlichkeit Veganismus schwierig findet, heißt das nicht, dass sich unsere Botschaft ändern sollte. Wir leben in einer Welt, in der es immer noch viel Rassismus gibt; Menschen finden es schwierig, aufzuhören, Entscheidungen darüber, wer in die moralische Gemeinschaft einzuschließen ist, auf der Basis der Hautfarbe zu treffen. Bedeutet dies, dass wir aufhören sollten, die Botschaft zu befördern, dass aller Rassismus moralisch nicht zu rechtfertigen ist? Natürlich nicht. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir sollten es stets glasklar machen: Wir können den Konsum oder Gebrauch &lt;span style="font-style:italic;"&gt;jedweder&lt;/span&gt; Tierprodukte nicht rechtfertigen. Wenn jemand entscheidet, nicht den ganzen Weg zu gehen oder zumindest am Anfang nicht, lassen Sie dies seine oder ihre Wahl sein und nicht das Resultat eines von uns auf irgendetwas, das nicht Veganismus ist, gedrückten Stempels der Billigung. Wir würden dies niemals in Fragen grundlegender Menschenrechte tun; die Tatsache, dass wir es im Zusammenhang mit Tieren tun, ist &lt;span style="font-style:italic;"&gt;nichts&lt;/span&gt; anderes als Speziesismus. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für eine weiterführende Diskussion der hier erörterten Probleme siehe diese Essays&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;&lt;a href="http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2009/03/einstiegsargumente.html"&gt; 1,&lt;/a&gt;&lt;a href="http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2009/08/einige-bemerkungen-zu-vegetarismus.html"&gt; 2,&lt;/a&gt;&lt;a href="http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2010/02/zuerst-vegetarismus.html"&gt; 3&lt;/a&gt;&lt;/span&gt; und meinen &lt;a href="http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2009/08/vegetarismus-als-ein-einstieg-in-den.html"&gt;Kommentar &lt;/a&gt;zum Vegetarismus als vermeintlichen ''Einstieg'' in den Veganismus. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Kampf für Tierrechte ist nicht nur eine Sache des Mitgefühls. Gewiss,  wir müssen mit dem nichtmenschlichen Anderen mitfühlen. Aber Tierrechte sind viel mehr als das: sie bedeuten die Position, dass wir die Ausbeutung von Tieren nicht rechtfertigen können, wie ''human'' auch immer die Ausbeutung sein mag. Tierrechte sind im Kern eine Sache von &lt;span style="font-style:italic;"&gt;Gerechtigkeit&lt;/span&gt;.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Machen Sie also &lt;span style="font-style:italic;"&gt;jeden&lt;/span&gt; Tag zum ''Tierprodukte-freier Tag''.  Leben Sie vegan. Es ist besser für Ihre Gesundheit und für den Planeten. Aber was das Wichtigste ist, es ist das moralisch Richtige und Gerechte. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gary L. Francione&lt;br /&gt;© 2010 Gary L. Francione&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8322574232989593381-5874933154747819453?l=abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/5874933154747819453'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/5874933154747819453'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2010/10/wichtige-bekanntmachung-kleiner-fisch.html' title='Wichtige Bekanntmachung: Kleiner-Fisch-aus-Großzucht-freier Freitag'/><author><name>Abolitionismus@web.de</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04643131297413142422</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8322574232989593381.post-7056159109551774302</id><published>2010-09-10T22:33:00.000-07:00</published><updated>2011-03-07T02:16:01.650-08:00</updated><title type='text'>Ingrid Newkirk zum prinzipientreuen Veganismus: ''Scheiß aufs Prinzip''</title><content type='html'>von Gary L. Francione &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/ingrid-newkirk-on-principled-veganism-screw-the-principle/"&gt;Blog &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe KollegInnen, &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;in einem &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p3443/article-in.pdf"&gt;Artikel des Time Magazine &lt;/a&gt;erörtert PETA-Mitgründerin Ingrid Newkirk ''Flexitarismus'' oder ''Teilzeit-Vegetarismus'': &lt;blockquote&gt;Das Ziel ist für viele Aktivisten einfach, mehr Menschen dazu zu bewegen, weniger Fleisch zu essen. ''Absolute Puristen sollten in einer Höhle leben'', sagt Ingrid Newkirk, Präsident von People for the Ethical Treatment of Animals (PETA). ''Niemand, der Zeuge des Leidens von Tieren wird und den Schimmer einer Hoffnung hat, dieses Leiden zu vermindern, kann eine Position des Alles oder Nichts vertreten.  Wir müssen pragmatisch sein. Scheiß aufs Prinzip''&lt;/blockquote&gt; Wir können mehrere Beobachtungen über Newkirks Feststellungen machen: &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erstens wiederholt sie das &lt;a href="http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2009/12/die-vier-probleme-des-tierschutzes.html"&gt;Mantra der Bewegung des Neuen Tierschutzes&lt;/a&gt;, dass Tierschutzreformen tatsächlich das Leiden von Tieren vermindern. Die Reformen, die von PETA und den anderen Gruppen des Neuen Tierschutzes vorangetrieben werden, bieten Tieren zumeist keinen bedeutsamen Nutzen. Sie stellen lediglich eine andere Form der Tierquälerei dar. Jemanden einem Waterboarding [Wasserfolter: simuliertes Ertränken] auf einem blanken Brett zu unterziehen und es auf einem gepolsterten Brett zu tun ist in jedem Fall immer noch Waterboarding. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Darüber hinaus würde die Tierindustrie diese Reformen letztlich größtenteils ohnehin einführen, weil sie die Produktionseffizienz im Allgemeinen&lt;span style="font-style:italic;"&gt; erhöhen&lt;/span&gt;. Kälbern etwas mehr Platz zu geben oder Alternativen zum Kastenstand zu verwenden resultiert in höherer Produktivität der Tiere, gesenkten Tierarztkosten und einem besseren Saldo für Produzenten. PETA e&lt;a href="http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2008/07/peta-und-kfc.html"&gt;erkennt ausdrücklich an,&lt;/a&gt; dass das Vergasen von Hühnern eine wirtschaftlich effiziente Sache ist. Die symbiotiche Beziehung zwischen großen Tierschutzorganisationen und institutionellen Tierausbeutern ist offenkundig, wenn wir sehen, wie beide Seiten in ein Drama verwickelt sind, in dem Anwälte der Tiere eine wirtschaftlich angreifbare Praktik ins Visier nehmen; die Tierindustrie inszeniert einen Scheinkampf; die Reform oder irgendeine Modifizierung der Reform wird schließlich angenommen, weil sie der Tierindustrie nicht schadet und gewöhnlich hilft; die Tierschützer erklären den Sieg; die institutionellen Tierausbeuter sonnen sich im Lob, das sie von Anwälten der Tiere bekommen. Nur die Tiere sind die Verlierer.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zweitens ignoriert Newkirk bequemerweise, dass das unerbittliche Betreiben dieser Tierschutzreformen durch PETA und andere Gruppen des Neuen Tierschutzes und die Behauptungen, diese Reformen machten Tierausbeutung ''humaner'', die Öffentlichkeit sich beim Konsum von Tieren &lt;span style="font-style:italic;"&gt;wohler &lt;/span&gt;fühlen lassen, und dass infolgedessen der Konsum zunimmt. Interessanterweise ist zu bemerken, dass der Pro-Kopf-Verbrauch von Tierprodukten ansteigt und nicht sinkt. Wenn Gruppen wie PETA &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p3443/slaughterhouse-designer.pdf"&gt;Schlachthauskonstrukteurin Temple Grandin&lt;/a&gt; einen Preis verleihen oder die Verhökerer von Tierfleisch/-produkten &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p3443/praise.pdf"&gt;preisen &lt;/a&gt;oder den &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p3443/call-off.pdf"&gt;Boykott von KFC [Kentucky Fried Chicken] in Kanada abblasen&lt;/a&gt;, weil KFC zugestimmt hat, das Einkaufen von vergasten Hühnern von Produzenten stufenweise einzuführen, was sagt das der Öffentlichkeit? Es ist nichts anderes als ein großer Stempel der Gutheißung im Namen der ''Tierrechte''.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;PETA hat es Menschen, die bei KFC Kanada oder McDonald's essen oder ''Bio-Fleisch'' oder andere ''Bio''-Tierprodukte bei Whole Foods einkaufen, ermöglicht, sich zu ''Anwälten der Tiere'' auszurufen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es sollte zunehmend klar sein, dass die &lt;a href="http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2009/06/bio-fleisch-menschen-sich-beim-essen.html"&gt;''Bio-Fleisch''-Bewegung &lt;/a&gt;ein gigantischer Schritt rückwärts ist. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Drittens versteht Newkirk den wichtigsten Punkt in der Debatte, ob eine klare vegane moralische Grundlinie oder Tierschutzreformen zu verfolgen sind, nicht. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist ein Nullsummenspiel. Das heißt wir leben in einer Welt begrenzter Ressourcen. Jeder Cent des Geldes, jede Sekunde der Zeit, die wir auf Tierschutzreformen verwenden, ist weniger Geld, Zeit und Arbeit, die wir auf klares, unzweideutiges Verfechten des Veganismus verwenden. Würden die großen Tierschutzkörperschaften alle ihre Ressourcen auf die Befürwortung des Veganismus verwenden, könnten sie Leiden und Tod durch die Verringerung der Nachfrage [nach Tierprodukten] vermindern und helfen, das Paradigma von der Vorstellung, dass Tiere Dinge sind, die wir nutzen können, solange wir sie ''human'' behandeln, weg und hin zu der Idee zu verschieben, dass Tiere Wesen mit moralischem Eigenwert sind, die wir überhaupt nicht nutzen sollten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Überlegen Sie das folgende Beispiel: Sie haben heute eine Stunde für das Eintreten für Tiere zur Verfügung. Sollten Sie diese Stunde damit verbringen, Menschen zum Essen von käfig-freien Eiern [Eiern aus Bodenhaltung] anzuleiten, oder dazu, überhaupt keine Eier (oder andere Tierprodukte) zu essen? Sie können nicht beides tun, und in dem Maß, in dem Sie den Leuten erzählen – wie es jene Organisationen tun –, dass sie ihre moralischen Verpflichtungen Tieren gegenüber durch das Essen käfig-freier Eier oder anderer ''Bio''-Tierprodukte erfüllen können, garantieren Sie praktisch, dass das Beste, was passieren wird, ist, dass Menschen eine andere Form der Tierquälerei anstatt überhaupt keine Tierquälerei wählen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Wahl ist nicht, wie Newkirk suggeriert, die Verminderung von Leiden oder das Fördern von Vegansmus. Vielmehr ist es &lt;span style="font-style:italic;"&gt;einzig &lt;/span&gt;das Vorantreiben des Veganismus – durch das Arbeiten an der Nachfrageseite der Gleichung anstatt an der Angebotsseite (das Konzentrieren auf Tierschutzreformen) –, das  Leiden vermindert – und Tod. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein damit verbundener Punkt ist, dass nicht nur das Leiden von Belang ist, wie Newkirk suggeriert; das Töten ist ebenso von Belang. Offenbar folgt Newkirk der &lt;a href="http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2009/03/peter-singer-und-die.html"&gt;Anschauung Peter Singers, dass Tiere in den meisten Fällen kein Interesse am Weiterleben haben&lt;/a&gt;, sondern nur ein Interesse daran, nicht zu leiden. Ich lehne diese Ansicht als faktisch unzutreffend ab. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu leugnen, dass jedes empfindungsfähige Wesen ein Interesse am Weiterleben hat, ist absurd. Alle empfindungsfähigen Wesen wollen am Leben bleiben, begehren oder ziehen es vor.  Die Tierschutzposition, die Newkirk und Singer vertreten, ist, dass ein Tierleben an sich keinen moralischen Wert hat. Vielleicht ist dies der Grund, warum PETA die meisten der Tiere, die der Verein in seiner Norfolker Einrichtung aufnimmt, &lt;a href="http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2010/03/acht-tiere.html"&gt;tötet&lt;/a&gt;. In jedem Fall lehne ich  diese Ansicht als speziesistisch ab. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Solange die Streitfrage ist, &lt;span style="font-style:italic;"&gt;wie &lt;/span&gt;wir Tiere behandeln, solange wir denken, dass es gerechtfertigt ist, sie auszubeuten, wenn wir sie ''human'' behandeln, und nicht, dass wir Tierausbeutung nicht rechtfertigen können, &lt;span style="font-style:italic;"&gt;wie auch immer&lt;/span&gt; ''human'' sie erfolgt, wird das moralische Leitbild sich nicht wandeln. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Viertens: Ich verstehe, warum Unternehmen in Sachen Tiere wie PETA für ''flexitarische'' Prinzipien werben und Veganismus feindlich gegenüberstehen. Sie wollen so viele Spender wie möglich. Laut einem Manager des Vereins &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p3443/half-of.pdf"&gt;ist die Hälfte von PETAs Mitgliedern nicht einmal Vegetarier&lt;/a&gt;. Wenn Sie wollen, dass diese Leute Beiträge leisten und Sie in ihrem Testament berücksichtigen, müssen Sie ihnen ein gutes Gefühl ob ihrer fortgesetzten Ausbeutung von Tieren vermitteln. Wenn Sie mit Hollywood-Prominenten oder anderen berühmten Leuten, die Tiere konsumieren, auf Du und Du stehen wollen, können Sie keine eindeutige vegane Politik betreiben. Also haben Sie stattdessen eine Position, die jeden einschließt, die aber, gerade weil sie  kein Verhalten als moralisch unannehmbar verwirft, bedeutungslos ist. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die moralische Schizophrenie ist erstaunlich. PETA verdammt routinemäßig institutionelle Tierausbeuter, erkennt dann aber nicht an, dass die Konsumenten, die Tierprodukte verlangen – einschließlich jener PETA-Mitglieder, die nicht vegan sind –, die Tierausbeuter sind, welche die Nachfrage überhaupt erst schaffen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit einem Wort, es ist traurig, dass die größten Opponenten des Veganismus als moralischer Grundlinie sogenannte Anwälte der Tiere wie Newkirk und Singer (&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;&lt;a href="http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2010/01/oh-mein-gott-diese-veganer.html"&gt;1,&lt;/a&gt;&lt;a href="http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2008/02/tdlicher-luxus.html"&gt; 2 &lt;/a&gt;&lt;/span&gt;) sind. Es ist erschütternd, wenn Newkirks Antwort auf prinzipentreuen Veganismus ist: ''Scheiß aufs Prinzip'', oder dass jene, die für prinzipientreuen Veganismus plädieren, ''in einer Höhle leben (sollten)'.'&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist ein Grund zur Beunruhigung, wenn jene, die am lautesten schreien, dass Veganismus schwierig  oder abschreckend ist, sogenannte Anwälte der Tiere sind. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bitte fassen Sie dies nicht als ein Infragestellen der Lauterkeit Newkirks auf. Nur glaube ich aufrichtig, dass sie sehr, sehr im Unrecht ist. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn Sie nicht vegan leben, erwägen Sie bitte, es zu tun. Schenken Sie der irrigen Zweiteilung von Fleisch und anderen Tierprodukten keinen Glauben. Es gibt keinen moralisch schlüssigen Unterschied zwischen Fleisch und anderen Tierprodukten. Tiere, die für Milchproduktion verwendet werden, leben generell länger als die für Fleisch gezüchteten, werden aber ebenso schlecht, wenn nicht schlechter behandelt, und enden ihr Leben in demselben grässlichen Schlachthaus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vegan zu leben ist eicht (entgegen dem, was einige große Tierschutzorganisationen behaupten); es ist besser für Ihre Gesundheit; es ist besser für den Planeten; und, was das das Wichtigste ist, es ist das moralisch Richtige. &lt;a href="http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2010/03/veganismus-nur-ein-weg-leiden-zu.html"&gt;Veganismus ist keine Sache von Mitgefühl oder Gnade; er ist eine Sache grundlegender Gerechtigkeit.&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Veganismus ist das Mindeste, was wir nichtmenschlichen empfindungsfähigen Wesen schulden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gary L. Francione&lt;br /&gt;© 2010 Gary L. Francione&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8322574232989593381-7056159109551774302?l=abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/feeds/7056159109551774302/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8322574232989593381&amp;postID=7056159109551774302' title='1 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/7056159109551774302'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/7056159109551774302'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2010/09/ingrid-newkirk-zum-prinzipientreuen.html' title='Ingrid Newkirk zum prinzipientreuen Veganismus: &apos;&apos;Scheiß aufs Prinzip&apos;&apos;'/><author><name>Abolitionismus@web.de</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04643131297413142422</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8322574232989593381.post-6115589049307145650</id><published>2010-04-10T22:33:00.000-07:00</published><updated>2011-03-06T02:12:16.921-08:00</updated><title type='text'>Rette einen Seehund; iss nicht-kanadische Meeresfrüchte</title><content type='html'>von Gary L. Francione  &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/save-a-seal-eat-non-canadian-seafood/"&gt;Blog&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe KollegInnen, &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;in seinem &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p3261/hsus-ceo.pdf"&gt;Bericht zur Robbenschlachtung: besondere Gelegenheit zu helfen&lt;/a&gt;, schreibt der CEO [chief executive officer:Hauptgeschäftsführer] von HSUS [Humane Society of the United States], Wayne Pacelle: &lt;blockquote&gt;Es ist ein Tag, dem ich jedes Jahr mit Schrecken entgegensehe: wenn der erste Schlag oder die erste Kugel ein Robbenbaby an Kanadas Ostseeküste trifft. Es  markiert den Beginn des weltweit größten internationalen Schlachtens von Meeressäugern.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Die HSUS-Lösung des Problems? Sie hat zwei Teile. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erstens hat HSUS eine &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p3261/save-a-seal.pdf"&gt;''Rette heute einen Seehund''-Kampagne&lt;/a&gt; angestoßen, die dazu aufruft, eine Verpflichtungserklärung zu unterschreiben, ''keine in Kanada produzierten Meeresfrüchte –  wie Eismeerkrabben,  Kabeljsu, Muscheln und Schrimps –zu kaufen, bis Kanada seine kommerzielle Robbenjagd für immer einstellt.''&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Laut HSUS sollen wir also in Kanada produzierte Meeresfrüchte boykottieren und stattdessen in Amerika, Frankreich, Norwegen, Japan etc. produzierte Meeresfrüchte essen. Aber haben Sie keine Sorge. Wir müssen die leckeren kanadischen Produkte nicht für immer aufgeben. Wenn die Kanadier das kommerzielle Robbenschlachten erst mal eingestellt haben, können wir den Verzehr dieser Produkte wieder aufnehmen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der erste Teil dieser Lösung tut nicht nur, was nahezu jede Einzelthema-Kampagne tut – die Botschaft senden, dass einige Tiere, ob Robben, Wölfe oder Menschenaffen, einen höheren moralischen Wert als andere haben –, sondern sie verstärkt ausdrücklich diese speziesistische Wertung, indem sie Menschen dazu ermuntert, andere nicht-kanadische Meerestiere zu konsumieren, bis Kanada aufhört, die Robben zu töten (als kommerzielles Unternehmen). &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun, ich  verstehe, dass Menschen Robben niedlicher finden als Kabeljau, Schrimps,  Muscheln etc., aber die menschliche Wahrnehmung von Niedlichkeit sollte nicht das Kriterium für Mitgliedschaft in der moralischen Gemeinschaft sein. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;HSUS notiert:&lt;blockquote&gt; Warum kanadische Meeresfrüchte boykottieren? Weil es funktioniert. &lt;br /&gt;Eine kleine Gruppe kommerzieller Fischer in Ostkanada tötet Robbenbabys ihres Fells wegen, was ihnen einen winzigen Teil ihres Jahreseinkommens einbringt.  Deren Industrie hat einen Einbruch ihrer Einnahmen erlebt, seit wir vor ein paar Jahren den Boykott gestartet haben.&lt;/blockquote&gt; Wenn wir also mit dem Boykott fortfahren und das Robbenschlachten endet, dann kann die kanadische Meeresfrüchte-Industrie wiedererstehen und mit ihrem vordem höheren Niveau des Schlachtens von Fischen und anderer aquatischer Tiere fortfahren. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Unterschied ist, dass Kabeljau, Schrimps, Muscheln etc., obwohl vermutlich für andere Kabeljau, Schrimps, Muscheln etc. anziehend, nicht diese kleinen Gesichter haben, die uns Menschen nur so dahinschmelzen lassen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber empfindungsfähige Meerestiere wertschätzen ihr Leben ebenso wie Robben das ihre. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der erste Teil der von HSUS betriebenen Lösung des Problems des Robbentötens ist also ausdrücklich spezieistisch und bekräftigt die Vorstellung, dass einige Tiere [moralisch] eine größere Rolle als andere spielen. Und HSUS macht einen weiteren Schritt, die Öffentlichkeit zu ermuntern, die weniger beliebten Tiere zugunsten der beliebteren zu konsumieren. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tierschutzorganisationen machen zunehmend Gebrauch von Boykotten, die ausdrücklich Tierausbeutung &lt;span style="font-style:italic;"&gt;fördern&lt;/span&gt;. Zum Beispiel verkündete &lt;a href="http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2008/07/peta-und-kfc.html"&gt;PETA &lt;/a&gt;einen Boykott von Kentucky Fried Chicken, bis KFC zustimmen würde, seine Hühner von Produzenten zu kaufen, welche die Vögel vergasen, was PETA als ''humanere'' Art und Weise des Tötens der Tiere und als wirtschaftlich profitabler für Hühnerproduzenten bewirbt. Als KFC in Kanada einwilligte, brach PETA seinen Boykott (in Kanada) ab. Die gesendete Botschaft ist kristallklar: Es ist moralisch akzeptabel, Vögel zu konsumieren, die vergast wurden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zweitens stellt Pacelle fest: &lt;blockquote&gt;Dieser Kampf kann demoralisierend sein. Aber wir müssen unseren Blick auf unser Ziel gerichtet halten. Heute bitte ich Sie darum, uns zu helfen, es [das Robbensclachten] ein für alle Mal zu beenden. Wenn Sie uns jetzt in unseren Bemühungen, Robben zu retten, unterstützen, wird Ihre Spende durch die Giant Spep Foundation und andere großzügige Spender verdreifacht. Diese geben uns für jedem Dollar, den Sie spenden, bis wir eine Gesamtsumme von $400.000 erreichen, zwei Dollar. Bitte erwägen Sie eine besondere Zuwendung – mit dieser Chance, jeden Dollar, den Sie spenden, in drei zu verwandeln  –, um uns zu helfen, die Schlacht schließlich zu gewinnen.&lt;/blockquote&gt; Demnach kann laut HSUS Ihre finanzieller Beitrag dem Verein helfen, ''die Schlacht schließlich zu gewinnen'', weil ein Gesamtbeitrag von $400.000 für HSUS  $1,2 Millionen wert ist. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich verstehe das nicht. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie kann jemand ohne eine Miene zu verziehen erklären, dass $1,2 Mio. einen bedeutsamen Unterschied machen? Pacelle räumt ein, dass HSUS ein Jahresbudget von $150 Mio. hat, und Finanzakten zeigen an, dass der Verein Kapitalvermögen von fast  $225 Mio. besitzt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber weitere $1,2 Mio. sind es, was wir brauchen, um ''uns zu helfen, die Schlacht schließlich zu gewinnen''?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist selbstverständlich schrecklich, dass Robben getötet werden. Aber  ebenfalls schrecklich ist es, dass einige diese Tragödie benutzen, um ein paar Dollars mehr zu scheffeln. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich sollte hinzufügen, dass die HSUS-Robbenkampagne von der Humane Society International (HSI) dirigiert wird. HSI hat ein ''&lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p3261/humane-choice.pdf"&gt;''Humane Choice&lt;/a&gt;''-Label in Australien eingeführt, das, wie sie behaupten, ''dem Konsumenten garantiert, dass das Tier mit Respekt und Fürsorge behandelt wurde, von der Geburt bis zum Tod.'' Ein Produkt, welches das ''Humane Choice''-Label trägt, versichert den Konsumenten des Folgenden:  &lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;[D]as Tier hatte das beste Leben und den besten Tod, der einem Nutztier geboten wird. Die Tiere  leben ihr Leben im Wesentlichen so, wie sie es auf Old McDonald's Farm getan hätten; ihnen wurde gestattet, ihre natürlichen Verhaltensbedürfnisse zu befriedigen, nach Futter zu suchen, sich unangebunden und ohne Käfig zu bewegen, mit freiem Zugang zu Außenbereichen, mit Sonnenschutz, wenn es heiß ist, einem Unterstand, wenn es kalt ist, mit gutem Futter und einem humanen Tod. &lt;/blockquote&gt;Lassen Sie uns also dem Tag, an dem das Robbentöten beginnt, ''mit Schrecken entgegensehen'', aber der Öffentlichkeit versichern, dass das tägliche Schlachten von Millionen von Nutztieren ganz in Ordnung ist. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und auf einer kürzlichen Nachrichtenkonferenz zum Thema Tiere, die für Nahrungszwecke genutzt werden, stellte Pacelle fest: &lt;blockquote&gt;Wir fordern nicht das Ende des Einsperrens von Tieren in Gebäuden. Wir fordern, dass sie nicht in Käfigen und Kästen, die kaum größer als ihre Körper sind, gepfercht werden.&lt;/blockquote&gt;  Lassen Sie uns also ''die Schlacht gewinnen'' gegen das Töten von Robben, aber für ein bisschen mehr Platz für Tiere sorgen, die in Tierfabriken gequält werden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es sollte offenkundig für Sie sein, dass die Mainstream-Gruppen (und sie sind alle ziemlich gleich) als geschäftliche Unternehmen Tiere ausbeuten, und dass nichts davon etwas damit zu tun hat, das Leitbild weg von Tieren als Eigentum hin zu Tieren als moralischen Personen zu verschieben. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Kampagne gegen das Robbentöten läuft seit &lt;span style="font-style:italic;"&gt;Jahrzehnten&lt;/span&gt;. Sie hat noch nicht geendet. Aber &lt;span style="font-style:italic;"&gt;viele&lt;/span&gt; der Mainstream-Gruppen haben über diese Jahrzehnte hinweg Millionen und Abermillionen Dollar von der Kampagne gemacht. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt nur &lt;span style="font-style:italic;"&gt;einen&lt;/span&gt; Weg, den Status Quo zu verändern: in den Menschen die Standardeinstellung zu vertreiben, dass Tiere Dinge sind. Es gibt &lt;span style="font-style:italic;"&gt;ein &lt;/span&gt;Mittel zu diesem Zweck: kreative, gewaltlose Aufklärung über Veganismus. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Alternative ist, den Leuten zu erzählen, dass sie amerikanischen statt kanadischen Kabeljau essen sollen, bis Kanada aufhört, bestimmte Tiere zu töten, die das Glück haben, uns zu gefallen. Die Alternative ist, so zu tun, als gebe es irgendeinen Unterschied zwischen Robbenfell und der Haut irgendeines anderen Tieres. Die Alternative ist, daran festzuhalten, dass wir aufhören sollen, niedliche Robbenbabys zu töten, aber fortfahren können, Kühe, Schweine und Hühner mit einem auf ihre Leichen geklatschten ''Humane Choice''-Label zu konsumieren. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Alternativen machen &lt;span style="font-style:italic;"&gt;keinen&lt;/span&gt; Sinn. In der Tat sind sie kontraproduktiv, indem sie die Öffentlichkeit dazu verleiten zu denken, wir könnten bedeutungsvolle moralische Unterschiede zwischen verschiedenen Arten der Tierausbeutung machen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Deshalb sage ich zu Wayne Pacelle, den ich seit vielen Jahren kenne: Wayne, willst Du &lt;span style="font-style:italic;"&gt;wirklich&lt;/span&gt; ''die Schlacht schließlich gewinnen''? Dann bring Dein Talent und das Deiner Kollegen bei HSUS und die beträchtlichen Ressourcen des Vereins hinter eine einzige klare Botschaft: &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Leben Sie vegan. Hören Sie auf, Tiere zu konsumieren, als Bekleidung oder anderweitig zu nutzen.&lt;/span&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wayne, wenn Du wirklich willst, dass sich die Dinge ändern, dann höre auf, die Vorstellung zu fördern, dass einige Tiere moralisch eine größere Rolle als andere spielen. Höre auf, ''Bio-Fleisch'', ''Bio-Eier'', ''Bio-Milch'' und die Idee von ''verantwortlichem Züchten'' zu bewerben. Höre auf, das Hirngespinst zu verbreiten, dass es in einigen Schlachthäusern ''Missstände'' gibt und nicht in anderen. Kläre Deine 11 Millionen Mitglieder darüber auf, dass das Problem die &lt;span style="font-style:italic;"&gt;Nutzung&lt;/span&gt; von Tieren ist und dass es nicht darum geht, bestimmte Tiere zu fetischisieren oder Tierquälerei zu reformieren, was angesichts des Status von Tieren als bewegliches Eigentum ohnehin niemals zu einem verbesserten Schutz von Tieren führen wird und die Öffentlichkeit sich lediglich wohler bei der Ausbeutung und dem Konsumieren von Tieren fühlen lässt. Sicher, Deine konservativeren Spender werden dagegen Einwände haben, aber was solls? Stell Dir die Wirkung, den Einfluss vor, den Du haben könntest, würdest Du klarstellen, dass eine ''humane'' Gesellschaft eine ist, die &lt;span style="font-style:italic;"&gt;jegliche&lt;/span&gt; Tiernutzung ablehnt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An Sie alle: Wenn Sie nicht vegan leben: Fangen Sie damit an. Es ist unglaublich leicht; es ist besser für Ihre Gesundheit und für den Planeten. Aber was das Wichtigste ist, es ist das moralisch Richtige. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und dann gehen Sie daran, andere in kreativer, gewaltloser Weise über Veganismus aufzuklären. Eine anderen mitgeteilte Idee ist so viel mehr wert als ein bereits unwahrscheinlich reichen Organisationen gespendeter Dollar  – selbst wenn jeder von Ihnen gespendete Dollar sich verdreifacht. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Schluss: Bitte vergessen Sie bei all der Aufmerksamkeit für Robben und andere ''besondere'' Tiere nicht, dass es Millionen Hunde, Katzen, Ratten, Mäuse, Fische, Vögel und andere Tiere gibt, die ein Zuhause brauchen. Heute. Bitte adoptieren Sie einen heimatloses Tier. Es gibt mehr Tiere, die ein Zuhause brauchen, als je zuvor. Die Wohnungskrise beraubt Tiere wie Menschen Ihres Zuhauses. Bitte adoptieren Sie. Wir sind verantwortlich  dafür, dass domestizierte Tiere in einer Welt sind, in die sie nicht hineinpassen. Das Mindeste, was wir tun können, ist, ihnen einen Platz oder eine Zuflucht zu geben. Tiere zu adoptieren ist eine wichtige Form von Tierrechtsaktivismus. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gary L. Francione&lt;br /&gt;©2010 Gary L. Francione&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8322574232989593381-6115589049307145650?l=abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/6115589049307145650'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/6115589049307145650'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2010/09/rette-einen-seehund-iss-nicht.html' title='Rette einen Seehund; iss nicht-kanadische Meeresfrüchte'/><author><name>Abolitionismus@web.de</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04643131297413142422</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8322574232989593381.post-8498842563847787279</id><published>2010-03-26T11:01:00.000-07:00</published><updated>2011-03-05T02:59:15.140-08:00</updated><title type='text'>Singer heißt (erneut) Tiierversuche gut;</title><content type='html'>... &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Drayson zu Tierversuchen in Großbritannien&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;von Gary L. Francione  &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/singer-approves-again-of-animal-exploitation-drayson-on-vivisection-in-the-u-k/"&gt;Blog&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe KollegInnen, &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;zwei Meldungen kamen mir in den letzten Tagen auf den Schreibtisch: &lt;br /&gt;Erstens sagte Peter Singer, ''Vater der Tierrechtsbewegung'', in einem &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p3245/interview.pdf"&gt;Interview&lt;/a&gt;: &lt;blockquote&gt;PROFESSOR PETER SINGER: Wenn wir fortfahren, Tierprodukte zu essen, lastet auf uns, denke ich, die schwere Verantwortung, sicherzustellen, dass die Tiere nicht gelitten haben. Und das könnte bedeuten, ein bisschen auf örtlichen Märkten einkaufen zu gehen oder zum Allermindesten, angesichts des gegenwärtigen Systems, zertifiziert Bio zu kaufen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und das ist definitiv besser als die Erzeugung in Massentierhaltung. Ich denke, dies sind Wahlmöglichkeiten. Ich denke, dass wir auf jeden Fall nicht annähernd so viel Fleisch oder Tierprodukte essen sollten, wie wir essen.&lt;/blockquote&gt; Also genügen wir durch das Konsumieren lokal erzeugten Fleisches und lokal erzeugter oder ''zertifizierter Bio''-Tierprodukte unserer ''schwere[n] Verantwortung, sicherzustellen, dass die Tiere nicht gelitten haben. '' Das ist absurd. Lokal erzeugtes oder ''Bio-Fleisch'' und ebensolche Tierprodukte stammen von Tieren, die gequält werden. Singers Kommentar ist &lt;span style="font-style:italic;"&gt;nicht&lt;/span&gt; verschieden davon, zu sagen: &lt;blockquote&gt;Wenn wir Kinder missbrauchen, lastet auf uns,  denke ich, eine schwere Verantwortung, sicherzustellen, dass die Kinder nicht gelitten haben. Und das könnte bedeuten, ihnen ein bisschen Schokolade zu geben. &lt;/blockquote&gt;Und Singer fügt hinzu, dass wir '''auf jeden Fall nicht  annähernd so viel Fleisch oder Tierprodukte essen sollten, wie wir essen.''&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Peter, die Menge [davon], die wir essen sollten, ist gleich Null. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dank sei Unserem Vater dafür, wieder einmal bekräftigt zu haben, dass Tierausbeutung moralisch akzeptabel ist. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zweitens: Großbritanniens Wissenschaftsminister Lord Drayson &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p3245/noted.pdf"&gt;bemerkte&lt;/a&gt;, dass ungeachtet militanter direkter Aktionen gegen Tierexperimentatoren die Zahl der Tierversuche im Vereinigten Königreich im Vergleich  zum Vorjahr um 14% gestiegen ist und eine Studie &lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;zeigt, dass lediglich ein Drittel aller erwachsenen Briten ein Verbot von Tierversuchen wünscht, während die Zahl derjenigen, die jetzt die Notwendigkeit der Verwendung von Tieren in der Forschung bedingungslos anerkennen, seit 1999 um 28 Prozent gestiegen ist.&lt;/blockquote&gt;  Der gegenwärtige Ansatz funktioniert nicht. Und abgesehen von der Frage der Moralität von Gewalt leisten militante direkte Aktionen nicht mehr, als die Wahrnehmung von Tierrechten als ein Randthema zu verstärken, das von Verrückten, die nicht ernst genommen genommen werden sollten, vorangetrieben wird. Aber das sollte uns nicht überraschen. In einer Welt, in der eine überwältigende Zahl von Menschen denkt, dass es moralisch vertretbar ist, pro Jahr 56 Milliarden Tieren aus keinem besseren Grund als dem, dass sie gut schmecken, Leiden und Tod zuzufügen, ist die Öffentlichkeit nicht im Begriff, jene, die Gewalt gegen eine Nutzung von Tieren befürworten, die ihr als für ihre Gesundheit ''notwendig'' verkauft wird, als irgendetwas anderes als Verrückte zu betrachten. Dies verhindert eine ernsthafte Diskussion über die Moralität der Nutzung von Tieren. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir müssen das Leitbild vom Eigentumsstatus weg und hin zu moralischer Personalität [von Tieren] verschieben. Und der einzige Weg, dies zu erreichen, ist durch kreative, gewaltlose Aufklärung über Veganismus. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gary L. Francione&lt;br /&gt;©2010 Gary L. Francione&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8322574232989593381-8498842563847787279?l=abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/8498842563847787279'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/8498842563847787279'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2010/03/singer-heit-erneut-tiierversuche-gut.html' title='Singer heißt (erneut) Tiierversuche gut;'/><author><name>Abolitionismus@web.de</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04643131297413142422</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8322574232989593381.post-3189314922177358560</id><published>2010-03-17T01:36:00.000-07:00</published><updated>2011-03-01T23:16:13.101-08:00</updated><title type='text'>Euphorie? Für wen?</title><content type='html'>von Gary L. Francione &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/euphoria-for-whom/"&gt; Blog&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe KollegInnen, &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In meinem vorausgegangenen Blogpost:&lt;a href="http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2010/03/partner-in-sachen-ausbeutung.html"&gt; Partner in Sachen Ausbeutung &lt;/a&gt;habe ich die verschiedenen Etikettierungsprogramme diskutiert, die von HSUS, PETA und anderen Tierschutzkörperschaften befürwortet und gefördert werden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gestern nun ging ich zum örtlichen Whole Foods Market, zu dem Supermarkt, Sie wissen schon, dem PETA einen Preis als Best Animal-Friendly Retailer [Tierfreundlichster Einzelhändler] verliehen hat, und nahm ein Exemplar des Magazins von Whole Foods, ''Whole Deal''. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und darin war, wer hätte das gedacht, ein Gutschein für “All Natural Brown Cow Parfaits” [ein Milchprodukt], welche anscheinend eine Kombination verschiedener Geschmacksrichtungen von Joghurt darstellen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Joghurt? Aber schließt das nicht das Leiden und den Tod von Tieren ein?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Keine Sorge. Wie Sie sehen können: [siehe Abbildung im Originaltext]&lt;br /&gt;Dieser Joghurt trägt das ''&lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p3221/certified-humane.pdf"&gt;Certified Humane Raised &amp; Handled''-Label&lt;/a&gt; [''Zertifiziert human aufgezogen und behandelt'']. Dieses Label ist der Stempel der Gutheißung durch eine Organisation mit dem Namen Humane Farm Animal Care, welche das Label zusammen mit ihren Partnern entwickelt hat, einschließlich der Humane Society of the United States [Tierschutzbund der Vereinigten Staaten]. Das HFAC/HSUS-Label wird als ''ein Zertifizierungs- und Etikettierungsprogramm für Konsumenten'' &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p3221/described.pdf"&gt;beschrieben&lt;/a&gt;, das bezweckt, Konsumenten die Sicherheit zu geben, dass ein etikettiertes ''Ei, Milch-, Fleisch- oder Geflügelprodukt mit dem Wohlergehen des Tieres im Sinn produziert worden ist.'' &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die tolle Aufschrift auf dem Brown-Cow-Parfait sagt: &lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;''Erfüllt die Normen des Humane-Farm-Animal-Care-Programms, welche nahrhaftes Futter ohne Antibiotika oder Hormone, das Aufziehen der Tiere mit Unterständen, Ruhezonen, ausreichend Platz und der Möglichkeit, natürliche Verhaltensmuster auszuleben, einschließen.''&lt;/blockquote&gt;  Bitte beachten Sie, dass die Kuh auf dem Gutschein ein  Servierhäubchen trägt und einen Löffel im Mund hält. Also ist alles in Ordnung. Wie Sie sehen, &lt;span style="font-style:italic;"&gt;serviert sie Ihnen bereitwillig&lt;/span&gt; dieses Produkt, gemacht aus ihrem Leiden und Tod und dem ihrer Kinder. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oben auf dem Gutschein steht ''Euphorie'. ''Euphorie'' ist als ''Sinn für Glück oder Wohlbefinden'' definiert. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und von &lt;span style="font-style:italic;"&gt;wessen &lt;/span&gt;Euphorie, &lt;span style="font-style:italic;"&gt;wessen&lt;/span&gt; Sinn für Glück oder Wohlbefinden sprechen wir?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht ist es die Euphorie von Humane Farm Animal Care, der Organisation, die für ihren kleinen Stempel der Gutheißung Gebühren erhebt? Die Euphorie von HSUS vielleicht, der Organisation, die diese ''humanen'' Produkte bewirbt, so dass ihre Mitglieder und die Öffentlichkeit im Allgemeinen ein wohlig-warmes Gefühl beim Essen der Produkte von Tierquälerei haben können? Die Euphorie von Whole Foods, der Supermarktkette, die ''humanes'' Tierfleisch und ''Bio-''Tierprodukte feilbietet und damit ein Vermögen macht? Die Euphorie von PETA, dem Verein, der an Stätten wie Whole Foods Preise verleiht, so dass er, wie HSUS, mit Spendensammeln aus ''Bio-Fleisch'' Kapital schlagen und dem Konsum von Tieren Vorschub leisten kann? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das, dessen wir völlig sicher sein können, ist: Es ist nicht die Euphorie der Kuh. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn Sie nicht vegan leben: Fangen Sie damit an. Es ist unglaublich leicht. Es ist besser für Ihre Gesundheit. Es ist besser für den Planeten, der alles Leben erhält. Und was das Wichtigste ist: Es ist das moralisch Richtige. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gary L. Francione&lt;br /&gt;©2010 Gary L. Francione&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8322574232989593381-3189314922177358560?l=abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/3189314922177358560'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/3189314922177358560'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2010/03/euphorie-fur-wen.html' title='&lt;a href=&quot;http://www.abolitionistapproach.com/euphoria-for-whom/&quot;&gt;Euphorie? Für wen?&lt;/a&gt;'/><author><name>Abolitionismus@web.de</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04643131297413142422</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8322574232989593381.post-1969650205095653860</id><published>2010-03-12T00:12:00.000-08:00</published><updated>2011-03-12T01:46:40.789-08:00</updated><title type='text'>Partner in Sachen Ausbeutung</title><content type='html'>von Gary L. Francione &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/partners-in-exploitation/"&gt;Blog&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe KollegInnen, &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;die Gesellschaft sich bei der Ausbeutung von Tieren wohler fühlen zu lassen und den Konsum [von Tierprodukten] zu fördern sind in den meisten Fällen das ausdrückliche Ziel von Tierschutzkampagnen und -organisationen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Beispiel sind viele der großen Tierschutzgruppen in den Vereinigten Staaten und Großbritannien an der Förderung von Etikettierungsprogrammen beteiligt, die das Fleisch oder die Produkte von Tieren mit einem Stempel der Billigung versehen. Zum Beispiel bewerben Humane Farm Animal Care (HFAC) und seine Partnerorganisationen HSUS [Humane Society of the United States], die American Society for the Prevention of Cruelty to Animals [ASPCA], &lt;span style="font-style:italic;"&gt;Animal People&lt;/span&gt; [AP], die World Society for the Protection of Animals [WSPA] und andere das &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p3218/certified-humane.pdf"&gt;''Certified Humane Raised &amp; Handled''-Label&lt;/a&gt; [Zertifiziert human aufgezogen und behandelt], das HFAC als ''ein Zertifizierungs- und Etikettierungsprogramm für Konsumenten'' &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p3218/describes.pdf"&gt;beschreibt&lt;/a&gt;, welches bezweckt, Konsumenten die Sicherheit zu geben, dass ein etikettiertes ''Ei, Milch-, Fleisch- oder Geflügelprodukt mit dem Wohlergehen des Tieres im Sinn produziert worden ist.''&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;HFAC betont, dass ''Stress bei Nutztieren die Fleischqualität... und allgemeine Gesundheit [des Tieres] beeinträchtigen kann'', und dass das Label ''&lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p3218/win-win.pdf"&gt;allen Seiten Gewinn &lt;/a&gt;bringt, Einzelhändlern und Restaurants, Produzenten und Konsumenten. Für Landwirte bedeutet der Gewinn, dass sie eine Abgrenzung [von der Konkurrenz] erreichen, ihren Marktanteil und die Rentabilität ihres Betriebs mit der Wahl zukunftsfähigerer Praktiken erhöhen können.'' Einzelhändler &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p3218/win.pdf"&gt;gewinnen &lt;/a&gt;ebenfalls, weil ''Natur- und Bio-Lebensmittel zu den am schnellsten wachsenden Sparten des Lebensmittelhandels in den letzten Jahren (gehören). Jetzt können Lebensmittelhändler, Einzelhändler, Restaurants, Speiseserviceunternehmer und Produzenten aus den Verkaufs- und Profitmöglichkeiten mit Certified-Humane-Raised-&amp;-Handled Nutzen ziehen.''&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Humane Society International [HSI], ein Arm von HSUS, hat ein &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p3218/humane-choice.pdf"&gt;''Humane Choice''-Label&lt;/a&gt; [Humane Wahl] in Australien auf den Markt gebracht, das, wie die Organisation behauptet, ''dem Konsumenten garantiert, dass das Tier von der Geburt an bis zum Tod mit Respekt und Fürsorge behandelt worden ist.'' Ein Produkt, das das ''Humane Choice''-Label trägt, gibt dem Konsumenten über Folgendes Gewissheit:  &lt;blockquote&gt;[D]as Tier hatte das beste Leben und den besten Tod, der einem Nutztier geboten wird. Sie [die Tiere] leben ihr Leben im Wesentlichen so, wie sie es auf Old Mc Donalds Farm getan hätten; ihnen wird gestattet, ihre Verhaltensbedürfnisse zu befriedigen, sich unangebunden und uneingesperrt zu bewegen und nach Futter zu suchen, mit freiem Zugang nach draußen, Schatten, wenn es heiß ist, einem Unterstand, wenn es kalt ist, mit gutem Futter und einem humanen Tod.&lt;/blockquote&gt;  &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p3218/whole-foods.pdf"&gt;Whole Foods Market Inc&lt;/a&gt;., eine Supermarktkette in den Vereinigten Staaten, Kanada und Großbritannien, der PETA einen Preis als &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p3218/best-animal.pdf"&gt;Best Animal-Friendly Retailer&lt;/a&gt; [Tierfreundlichster Einzelhändler] verliehen hat, behauptet, ''mit unseren kenntnisreichen und leidenschaftlichen Fleisch- und Geflügellieferanten ebenso wie mit vorausschauenden Experten in der Sache einer humanen Behandlung von Tieren'' zusammenzuarbeiten, um ''nicht nur die Qualität und Sicherheit des Fleisches, das wir verkaufen, zu erhöhen, sondern auch humane Lebensbedingungen für die Tiere zu unterstützen.'' Whole Foods behauptet ebenfalls, dass ''artgerechte Normen des Mitgefühls für Tiere (species-specific Animal Compassionate Standards), die Umwelten und Bedingungen erfordern, welche die körperlichen, emotionalen und Verhaltensbedürfnisse der Tiere unterstützen, gegenwärtig entwickelt werden. Produzenten, die diese freiwilligen Normen erfüllen, können ihre Produkte mit der speziellen 'Animal Compassionate'-Kennzeichnung etikettieren.''  Peter Singer, PETA und andere Tierschutzorganisationen haben die “Animal Compassionate Standards” enthusiastisch &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p3218/endorsed.pdf"&gt;befürwortet&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die RSPCA [Royal Society for the Prevention of Cruelty to Animals] in Großbritannien betreibt das &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p3218/freedom-food.pdf"&gt;''Freedom Food''-Label&lt;/a&gt;'', das ''Etikettierungs- und Sicherheitssystem für Lebensmittel, eingeführt von der RSPCA, einer der führenden Tierschutzorganisationen der Welt. Das Programm ist eine eigenständige Wohlfahrtseinrichtung, gegründet 1994, um das Wohlergehen von Nutztieren zu verbessern und Konsumenten die Wahlmöglichkeit höheren Tierschutzes zu bieten.'' Die RSPCA &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p3218/provides.pdf"&gt;bietet&lt;/a&gt; ''Zertifizierung für Landwirte, Frachtunternehmer, Schlachthäuser, Verarbeitungs- und Verpackungsbetriebe, und das Programm erkennt gut geführte, landwirtschaftliche Bio-, Freiland- sowie Stallhaltungsbetriebe an.''&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Freedom-Food-Label ''gibt Konsumenten die Sicherheit, dass das Programm von der RSPCA, einer der anerkanntesten Tierschutzorganisationen der Welt, mitgetragen wird''. Die RSPCA &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p3218/advises.pdf"&gt;weist darauf hin&lt;/a&gt;, dass Konsumenten ''durch die Wahl von Produkten mit dem Freedom-Food-Logo' zeigen können, dass sie die Verbesserung des Wohlergehens von Nutztieren und höhere Tierschutzstandards unterstützen. Produzenten können ihre Tierprodukte &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p3218/add-value.pdf"&gt;höherwertig machen&lt;/a&gt;, denn das Freedom-Food-Label ''grenzt Ihr Produkt [von dem der Konkurrenz] ab und kann Ihnen einen Konkurrenzvorsprung verschaffen. Das Auszeichnen [der Ware] mit dem Freedom-Food-Logos macht es für Konsumenten möglich, Ihre Produkte als höheren Tierschutz zu identifizieren.'' Produzenten ziehen außerdem Nutzen aus höheren Gewinnspannen, der Entwicklung einer ''Nische'' für Produkte mit ''höheren Tierschutzstandards'', die es ihnen erlauben, ''den Zielmarkt... zu erweitern'', und aus der ''Assoziation mit der RSPCA, einer der bekanntesten Tierschutz-Wohlfahrtseinrichtungen der Welt.'' Darüber hinaus ''(können) Produzenten Glaubwürdigkeit innerhalb der Versorgungskette'' und andere wirtschaftliche Vorteile erlangen, einschließlich einer durch die RSPCA vermitteltem billigeren Versicherung. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und die RSPCA &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p3218/help-producers.pdf"&gt;hilft Produzenten&lt;/a&gt; sogar, ihr Tierfleisch und ihre anderen Tierprodukte zu vermarkten. ''Wir verwenden eine Vielfalt von Marketinginstrumenten, einschließlich Inseraten, PR, Websites, Ausstellungen, Repräsentativbefragung, und Werbeaktionen im Laden. Auch arbeiten wir eng mit überregionalen Einzelhändlern zusammen, um gemeinsame Werbeaktivitäten zu entwickeln, unternehmen gemeinsame Kampagnen mit der RSPCA und bieten unseren Mitgliedern Unterstützung im Marketing.'' &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meiner Meinung nach ist es klar, dass die großen Tierschutzkörperschaften Partner der Industrie zur Förderung des Konsums von Tierprodukten geworden sind. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieses Thema wird in meinem in Kürze bei Columbia University Press erscheinenden Buch &lt;a href="http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2010/02/neues-buch-erscheint-bald.html"&gt;The Animal Rights Debate: Abolition or Regulation?&lt;/a&gt;, das ich zusammen mit Professor Robert Garner verfasst habe, diskutiert und debattiert. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und vergessen Sie nicht: &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/links/#the-world-is-vegan"&gt;DIE WELT IST VEGAN! Wenn Du es willst. &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gary L. Francione&lt;br /&gt;©2010 Gary L. Francione&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8322574232989593381-1969650205095653860?l=abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/1969650205095653860'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/1969650205095653860'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2010/03/partner-in-sachen-ausbeutung.html' title='Partner in Sachen Ausbeutung'/><author><name>Abolitionismus@web.de</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04643131297413142422</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8322574232989593381.post-865653985591195710</id><published>2010-03-10T02:18:00.000-08:00</published><updated>2011-02-27T22:17:22.502-08:00</updated><title type='text'>Acht Tiere</title><content type='html'>von Gary L. Francione  &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/eight-animals/"&gt;Blog&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe KollegInnen, &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;diesen Morgen brachte AOL News eine Story: &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p3174/petas-euthanasia.pdf"&gt;PETAs Euthanasierate lässt Kritiker vor Wut schäumen&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Artikel stellt fest, dass PETA  &lt;blockquote&gt;über 90 Prozent der beim Hauptquartier des Vereins in Norfolk, Virginia, abgegebenen Hunde und Katzen einschläfert. Laut den Zahlen des Staates Virginia schläferte PETA im Jahr 2009 2301 Hunde und Katzen – 97 % der aufgenommenen Tiere – ein; nur acht wurden adoptiert. Und die Tötungsrate ist angestiegen. Von 2004 bis 2008 stieg die Zahl eingeschläferter Tiere um 10 Prozent.&lt;/blockquote&gt; Ich habe die Dokumente überprüft, die PETA beim  Ministerium für Landwirtschaft und Konsumentenservice in Virginia eingereicht hat, und den AOL-Bericht bestätigt gefunden. PETA tötete 681 Hunde und 1620 Katzen, ebenso wie 51 andere Heimtiere. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das macht im Ganzen 2352 Tiere. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und PETA adoptierte acht Tiere. &lt;span style="font-style:italic;"&gt;Acht Tiere.&lt;/span&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das ist eine Schande. ''Euthanasie'' ist Tod im Interesse des euthanasierten Menschen oder Tieres. Euthanasie ist niemals im Interesse eines gesunden Lebewesens. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Offensichtlich teilt PETA Peter Singers Ansicht, dass ein relativ schmerzloser Tod keinen Schaden für Tiere darstellt, weil [dieser Ansicht zufolge] die meisten Tiere, anders als Menschen, nicht selbst-bewusst sind und nicht erfassen können, was es bedeutet, ''ein Leben zu haben''. Um ein Interesse an der Fortsetzung der eigenen Existenz zu haben, ist es erforderlich, ein Mensch zu sein  Also haben jene 2352 von PETA getöteten Tiere nicht wirklich einen Schaden erlitten. Ihr Leben kümmerte sie sowieso nicht. Ihnen wurde nichts genommen, als sie getötet wurden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was für ein vollkommener speziesistischer Unfug. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Laut dem &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p3174/economic-research.pdf"&gt;Institut für Wirtschaftsforschung&lt;/a&gt; verfügt PETA über Einkünfte in Höhe von $31.053.316 und über ein Vermögen von $19.759.999.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie viel von diesem Geld ist in ein Adoptionsprogramm geflossen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie viele PETA-Prominente machen eher Werbung für die Adoption von PETAs Tieren, als sich auszuziehen, um ''lieber nackt'' zu sein zur Ehre und für die gnadenlose Publicity und Promotion von PETA?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Acht Tiere? Es scheint, als ob die Büroangestellten mehr  hätten adoptieren können. &lt;br /&gt;Kombinieren Sie dies mit PETAs Sexismus und seiner Verleihung von Preisen an Schlachthausdesigner und Lebensmittelketten, die ''Bio-Fleisch'', ''Bio-Milch'' und ''Bio-Eier'' verkaufen, und es ist klar, dass PETA nichts als ein Witz ist, wenn auch ein für die Tiere äußerst tragischer. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gary L. Francione&lt;br /&gt;©2010 Gary L. Francione&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;P.S. vom 11. März 2010&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Letzten Abend machte ich einen Kommentar auf Twitter: &lt;blockquote&gt;Temple Grandin kündigt an, dass sie ''humane'' Vorrichtungen zur Handhabung des Schlachtens von tausenden ''geretteter'' Tiere bei PETA konstruieren wird.&lt;/blockquote&gt; Damit war offenkundig beabsichtigt, die Tatsache zu parodieren, dass PETA Grandin für das Entwerfen von Schlachthäusern, die der Verein rühmt, einen Preis verliehen hat und sie eine ''Visionärin'' nennt.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Eine beträchtliche Anzahl von Leuten dachte, der Kommentar sei ernst gemeint. Ich finde es faszinierend, dass PETA schon so weit in Richtung der Ausbeutung von Tieren gegangen ist, dass Menschen denken, der Kommentar sei ein ernst gemeinter. Dies sagt uns eine Menge über die grassierende Konfusion in einer Bewegung, in der ''Tierrechte'' bedeuten, ''wir nehmen 2300 Tiere auf; wir töten alle bis auf acht.''&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Übrigens habe ich auch dies auf Twitter gepostet:  &lt;blockquote&gt;HBO ändert den Titel der Dokumentation über Newkirk von PETA von ''Ich bin ein Tier'' in ''Ich bin ein Tier. (Aber keins von denen, die wir retten und töten.)''&lt;/blockquote&gt; Das war ebenso im Scherz gesagt, obwohl es, nehme ich an, auch eine Möglichkeit ist.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8322574232989593381-865653985591195710?l=abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/865653985591195710'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/865653985591195710'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2010/03/acht-tiere.html' title='Acht Tiere'/><author><name>Abolitionismus@web.de</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04643131297413142422</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8322574232989593381.post-3907703304756351819</id><published>2010-03-07T03:53:00.000-08:00</published><updated>2011-02-27T01:42:47.969-08:00</updated><title type='text'>Veganismus: nur ein Weg, Leiden zu vermindern, oder...</title><content type='html'>...&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;ein fundamentales Prinzip von Gerechtigkeit &amp; Gewaltlosigkeit?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;von Gary L. Francione  &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/veganism-just-another-way-of-reducing-suffering-or-a-fundamental-principle-of-justice-nonviolence/"&gt;Blog&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe KollegInnen, &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;es ist wichtig zu verstehen, dass es erhebliche Unterschiede unter denen gibt, die sich als Veganer betrachten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein wichtiger Unterschied ist der zwischen denen, die behaupten, Veganismus sei lediglich ein Weg, Leiden zu mindern, und jenen, die geltend machen, er sei eine grundlegende Verpflichtung zu Gerechtigkeit und Gewaltlosigkeit und eine Anerkennung des moralischen Personenstatus von Tieren. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Unterschied zwischen diesen beiden Gruppen ist nicht lediglich eine Sache abstrakter Theorie – er hat tief gehende praktische Konsequenzen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die vorherrschende Einstellung zum Veganismus unter Vertretern des Neuen Tierschutzes ist, das Veganismus ein Weg ist – nur &lt;span style="font-style:italic;"&gt;ein &lt;/span&gt;Weg unter anderen  –, Leiden zu mindern. In dieser Weise verstanden, ist Veganismus nicht verschieden von käfig-freien Eiern [Eiern aus Bodenhaltung] und in von &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p3136/peta-award.pdf"&gt;PETA-Preisträgerin Temple Grandin&lt;/a&gt; gestalteten Schlachthäusern produziertem Fleisch. All dies, so behaupten Neue Tierschützer, sind einfach Wege, Leiden zu mindern. Wenn X sich entscheidet, Leiden zu mindern, indem er vegan lebt: großartig; wenn Y es vorzieht, zu demselben Zweck käfig-freie Eier zu konsumieren: großartig. Wenn X an einem Montag Leiden mindert, indem er keine Tierprodukte isst, und an einem Dienstag durch das Essen ''human'' produzierter Tierprodukte, ist das prima. Darauf zu bestehen, dass X, moralisch gesehen, montags vegan leben sollte ebenso wie dienstags und an jedem anderen Tag, ist ''absolutistisch'', ''fundamentalistisch'' und ''fanatisch''. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Leute wie Peter Singer und Gruppen wie ''Vegan'' Outreach und PETA nehmen diese Position ein. Zum Beispiel behauptet &lt;a href="http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2009/04/peter-singer.html"&gt;Singer&lt;/a&gt;, dass ein ''pflichtbewusster Allesesser'' zu sein eine ''&lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p3136/defensible-ethical.pdf"&gt;vertretbare ethische Position&lt;/a&gt;'' und konsequent vegan zu leben ''&lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p3136/fanatical.pdf"&gt;fanatisch&lt;/a&gt;'' ist. Singer etikettiert sich selbst als ''&lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p34/may-2006.pdf"&gt;flexiblen Veganer&lt;/a&gt;'', der nicht vegan ist, wenn dies bequemer [wenn Vegansein unbequem] ist. Er erwähnt, dass er Freilandeier und Bio-Milchprodukte konsumiert. Er spricht von dem ''&lt;a href="http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2008/02/tdlicher-luxus.html"&gt;Luxus&lt;/a&gt;'' des Essens von Fleisch und anderen Produkten von Tieren, die in seinen Augen gut behandelt und ''human'' getötet worden sind. PETA &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p3136/claims.pdf"&gt;erklärt&lt;/a&gt;, dass Veganismus aus Prinzip eine Sache ''persönlicher Reinheit'' , eine  ''narzisstische kulturelle Marotte'' und ''fanatische Besessenheit'' ist. ''Vegan'' Outreach &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p3136/emphasis-on.pdf"&gt;macht den Schwerpunkt auf Leiden deutlich &lt;/a&gt;und spielt das Nutzen von Tieren herunter mit der Erklärung, dass Veganismus &lt;blockquote&gt;kein Selbstzweck (ist). Er ist kein Dogma, keine Religion, keine Liste verbotener Zutaten oder unveränderlicher Gesetze – er ist nur ein Instrument gegen Grausamkeit und für die Verminderung von Leiden.&lt;/blockquote&gt; Eine &lt;a href="http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2009/03/peter-singer-und-die.html"&gt;grundlegende Annahme &lt;/a&gt;der Position des Neuen Tierschurzes ist, dass das Töten von Tieren als solches ihnen keinen Schaden zufügt. Dieser Annahme zufolge kümmere es Tiere nicht,&lt;span style="font-style:italic;"&gt; dass &lt;/span&gt;wir sie nutzen und töten, sondern nur,&lt;span style="font-style:italic;"&gt; wie &lt;/span&gt;wir sie behandeln und töten. Solange sie dabei nicht zu sehr litten, sei Tieren ihr Genutztwerden gleichgültig. Sie hätten kein Interesse an fortgesetzter Existenz. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist dieses Denken, dass zu der &lt;a href="http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2009/06/bio-fleisch-menschen-sich-beim-essen.html"&gt;''Bio-Fleisch/Milch/Eier''-Bewegung &lt;/a&gt;geführt hat, die den seit Jahrzehnten ernstesten Rückschlag im Kampf für Gerechtigkeit für Tiere darstellt. Es ist dieses Denken, dass &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p3136/peta.pdf"&gt;PETA&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2010/01/oh-mein-gott-diese-veganer.html"&gt;Singer &lt;/a&gt;dazu führt, zu erklären, dass wir möglicherweise eine moralische Verpflichtung haben, &lt;span style="font-style:italic;"&gt;nicht &lt;/span&gt;vegan zu sein in Situationen, in denen andere von dem Bestehen auf Veganismus verärgert oder peinlich berührt sind. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich lehne diese Auffassung ab. Ich glaube, dass es speziesistisch ist, zu behaupten, dass Tiere einen Geist haben müssen, der dem menschlichen gleicht, um ein Interesse an fortgesetzter Existenz zu haben. Jedes empfindungsfähige Wesen hat ein Interesse am Weiterleben, indem es vorzieht, wünscht oder begehrt, am Leben zu bleiben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir können es ebenso wenig moralisch rechtfertigen, Tiere als Ressourcen für Menschen zu nutzen, wie wir Menschensklaverei rechtfertigen können. Die Nutzung von Tieren und Sklaverei haben mindestens etwas Wichtiges gemeinsam: Beide Einrichtungen behandeln empfindungsfähige Wesen als Ressourcen.  Dies kann in Bezug auf Menschen nicht gerechtfertigt werden; es kann in Bezug auf Tiere nicht gerechtfertigt werden – &lt;span style="font-style:italic;"&gt;wie&lt;/span&gt; ''human'' &lt;span style="font-style:italic;"&gt;auch  immer &lt;/span&gt;wir sie behandeln. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der abolitionistische Ansatz sieht Veganismus als die Anwendung des Prinzips der Abschaffung der Tierausbeutung auf das Leben des Einzelnen. Er ist unser persönlicher Ausdruck dessen, dass wir die moralische Personalität aller empfindungsfähigen Wesen bejahen und den Status von Tieren als bewegliches Eigentum verwerfen. Veganismus ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Verpflichtung zu Gewaltlosigkeit. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Veganismus ist nicht einfach ein Weg, Leiden zu mindern; er ist das, was Gerechtigkeit für Tiere zum Allermindesten erfordert. Vegan leben ist nicht der letzte Schritt auf dem Weg dahin, die moralische Schizophrenie abzulehnen, die das Verhältnis von Menschen zu Nichtmenschen kennzeichnet, es ist der &lt;span style="font-style:italic;"&gt;erste &lt;/span&gt;Schritt. Wenn Tiere in irgendeiner Weise moralisch von Belang sind, dann können wir sie nicht essen, als Kleidung oder anderweitig nutzen. Ein Veganer ist nicht nur an Montagen ein Veganer oder nur, wenn es bequem ist. &lt;span style="font-style:italic;"&gt;Ein Veganer ist die ganze Zeit ein Veganer.&lt;/span&gt; Ich wäre ebenso wenig nicht vegan, weil mein Vegansein jemandem missfiele, wie ich schweigen würde, wenn jemand einen rassistischen Witz erzählte oder eine Frau belästigte, weil dagegen Einspruch zu erheben dem Täter missfallen würde. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist ebenso weng ''absolutistisch''' oder ''fanatisch'', ein konsequenter Veganer zu sein, wie konsequent in der Ablehnung von Vergewaltigung oder Pädophilie zu sein. In der Tat ist es, konsequenten Veganismus als ''absolutistisch'' zu bezeichnen, gerade deshalb speziesistisch, weil wir unsere vollständige Ablehnung fundamentaler Formen der Ausbeutung von Menschen so nicht kennzeichnen würden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn Sie nicht vegan leben: Fangen Sie damit an. Es ist wirklich leicht. Es ist besser für unsere Gesundheit und vermindert die Gewalt, die wir uns selbst antun. Es ist besser für den Planeten und vermindert den Schaden, den wir dem Zuhause fühlender Wesen und dem Ökosystem zufügen, dass alles Leben erhält. Aber was das Wichtigste ist: Es ist das moralisch  Richtige. Wir alle sagen, dass wir Gewalt ablehnen. Lassen Sie uns mit dem, was wir sagen, Ernst machen. Lassen Sie uns einen bedeutenden Schritt zur Verminderung von Gewalt in der Welt machen, mit dem beginnend, was wir uns in den Mund stecken und auf unserem Körper anwenden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und denken Sie daran, es ist keine Unmöglichkeit: &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/links/#the-world-is-vegan"&gt;DIE WELT IST VEGAN! Wenn Du es willst.&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gary L. Francione&lt;br /&gt;©2010 Gary L. Francione&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8322574232989593381-3907703304756351819?l=abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/feeds/3907703304756351819/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8322574232989593381&amp;postID=3907703304756351819' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/3907703304756351819'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/3907703304756351819'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2010/03/veganismus-nur-ein-weg-leiden-zu.html' title='Veganismus: nur ein Weg, Leiden zu vermindern, oder...'/><author><name>Abolitionismus@web.de</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04643131297413142422</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8322574232989593381.post-1798394007718023180</id><published>2010-02-24T01:19:00.000-08:00</published><updated>2011-02-25T00:28:48.614-08:00</updated><title type='text'>Neues Buch erscheint bald</title><content type='html'>von Gary L. Francione &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/new-book-coming-soon/"&gt; Blog&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe KollegInnen, &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;mein neuestes Buch: &lt;span style="font-style:italic;"&gt;The Animal Rights Debate: Abolition or Regulation?&lt;/span&gt; wird im Mai bei Columbia University Press veröffentlicht. Im ersten Teil verteidige ich den abolitionistischen Ansatz. Im zweiten Teil verteidigt Professor Robert Garner von der Universität Leicester (GB) den protektionistischen Ansatz (den ich als ''Neuen Tierschutz'' bezeichne). Im dritten Teil diskutieren und debattieren Professor Garner und ich Streitfragen wie den moralischen Status von Tieren und die Effizienz von Tierschutzreformen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hoffe, dieses Buch wird Ihnen dabei helfen, die Probleme, um die es geht, zu durchdenken und Sie bei Ihren Bemühungen als Anwalt der Tiere unterstützen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn Sie nicht vegan leben: Fangen Sie damit an! Tierprodukte sind Ihrer Gesundheit abträglich und landwirtschaftliche Tierhaltung ist ein Umweltdesaster. Aber was das Wichtigste ist, Veganismus ist das moralische Richtige. Er stellt unsere tägliche Feier der Gewaltlosigkeit dar. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gary L. Francione&lt;br /&gt;©2010 Gary L. Francione&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8322574232989593381-1798394007718023180?l=abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/1798394007718023180'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/1798394007718023180'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2010/02/neues-buch-erscheint-bald.html' title='Neues Buch erscheint bald'/><author><name>Abolitionismus@web.de</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04643131297413142422</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8322574232989593381.post-4555294487544975403</id><published>2010-02-23T01:12:00.000-08:00</published><updated>2011-02-26T01:35:43.598-08:00</updated><title type='text'>Opposing Views: Zum Thema Gewalt</title><content type='html'>von Gary L. Francione &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/opposing-views-on-violence/"&gt; Blog&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe KollegInnen,  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.opposingviews.com/"&gt;Opposing Views&lt;/a&gt; postete meine Essay ''&lt;a href="http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2010/02/zum-thema-gewalt.html"&gt;Zum Thema Gewalt&lt;/a&gt;''. Er rief eine &lt;a href="http://www.opposingviews.com/i/violence-never-the-answer-for-advancing-animal-rights"&gt;lebhafte Diskussion&lt;/a&gt; mit gut über 200 Kommentaren hervor. Lesen Sie die verschiedenen Gedankengänge und bilden Sie sich Ihre eigene Meinung. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn Sie nicht vegan leben: Fangen Sie damit an! Tierprodukte sind Ihrer Gesundheit abträglich und landwirtschaftliche Tierhaltung ist ein Umweltdesaster. Was aber das Wichtigste ist, Veganismus ist das moralische Richtige. Er stellt unsere tägliche Feier der Gewaltlosigkeit dar. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gary L. Francione&lt;br /&gt;©2010 Gary L. Francione&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8322574232989593381-4555294487544975403?l=abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/4555294487544975403'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/4555294487544975403'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2010/02/opposing-views-zum-thema-gewalt.html' title='Opposing Views: Zum Thema Gewalt'/><author><name>Abolitionismus@web.de</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04643131297413142422</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8322574232989593381.post-8942932073699003460</id><published>2010-02-14T12:00:00.000-08:00</published><updated>2011-02-26T01:32:09.458-08:00</updated><title type='text'>Zum Thema Gewalt</title><content type='html'>von Gary L. Francione  &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/on-violence/"&gt;Blog&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe KollegInnen, &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Leider gibt es Leute, die sich als Anwälte der Tiere bezeichnen, die behaupten, dass die Lösung des Problem der Tierausbeutung Gewalt ist. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einige von ihnen haben sich tatsächlich in Gewaltakten gegen institutionelle Ausbeuter betätigt. Andere stiften zu Gewaltakten an, indem sie dazu aufrufen, ''Einschüchterung'' gegen Tierausbeuter anzuwenden oder diese ''furchtsam'' vor Vergeltungsschlägen zu machen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die moralischen/ spirituellen Aspekte der Ablehnung von Gewalt einmal beiseite lassend, jene, die Gewalt befürworten, haben zutiefst verworrene Vorstellungen von der ökonomischen Basis der Tierausbeutung. Institutionelle Ausbeuter betreiben Ausbeutung, weil die Öffentlichkeit es verlangt. Ihnen ist es zum größten Teil gleich, ob sie Bananen oder Beef [Rindfleisch] verkaufen. Sie stecken ihr Kapital in das, was am einträglichsten ist. &lt;br /&gt;Die meisten Menschen betrachten die Nutzung von Tieren als ''normal'' in demselben Sinne, in dem es Atmen und Wasser trinken sind. Sie verlangen Tierprodukte. Wenn Sie heute zehn Schlachthäuser zerstören, werden, solange die Nachfrage [nach Tierprodukten] bestehen bleibt, zehn neue Schlachthäuser gebaut werden oder die vorhandenen werden ihre Produktion erweitern (und die Produktion wahrscheinlich wirtschaftlicher effizienter machen). Wenn Sie einen Lieferanten von in Tierversuchen verwendeten Tieren dicht machen und die Öffentlichkeit fortfährt, Tierversuche zu unterstützen, was sie eindeutig tut, wird ein anderer Lieferant auftauchen. In rein praktischer Hinsicht ist Gewalt also eine Strategie, die nicht funktionieren &lt;span style="font-style:italic;"&gt;kann.&lt;/span&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Solange Tiernutzung als normal und als etwas gesehen wird, das keine fundamentale moralische Frage aufwirft, wird sich nichts jemals ändern. Aber wir werden die Menschen nicht durch Einschüchterung, Angst  und Gewaltakte dazu bringen, über Tiernutzung nachzudenken. Aufklärung kann, wenn sie effektiv sein soll, &lt;span style="font-style:italic;"&gt;niemals &lt;/span&gt;gewaltsam sein, sie kann &lt;span style="font-style:italic;"&gt;niemals&lt;/span&gt; einschüchternd oder Angst machend sein. Sie muss die Herzen und den Geist der Menschen öffnen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und die Strategie der Gewaltlosigkeit ist alles andere als passiv: Sie bedeutet, dass wir aktiv, kreativ und beständig daran arbeiten, das grundlegende Paradigma zu andern – die Vorstellung, dass Tiere Dinge sind, Ressourcen, Eigentum; dass sie ausschließlich Mittel zu menschlichen Zwecken sind. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und es ist offensichtlich, dass unsere aufklärerischen Anstrengungen funktionieren. Es entwickelt sich ein Dialog über die Nutzung von Tieren, der über Fragen ''humaner'' Behandlung hinausgeht. Es gibt einen anhaltenden Strom von Geschichten darüber, wie Menschen sich der moralischen Schizophrenie, die das Mensch/Tier-Verhältnis kennzeichnet, zunehmend bewusst werden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jene, die sich für Gewalt aussprechen, haben nicht nur ein verdrehtes Denken über Basisökonomie, sondern sie verhindern überdies diesen Fortschritt, weil sie ein leichtes Angriffsziel abgeben, das Menschen einen Vorwand bietet, über das Problem der Tierausbeutung  hinwegzugehen. In dieser Beziehung sind Gewaltbefürworter denen gleich, die Sexismus fördern. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hätte Martin Luther King eine Kampagne für Bürgerrechte geführt mit dem Motto: ''Lieber nackt als im hinteren Teil des Busses sitzen''?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Natürlich nicht. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hätten King oder Gandhi uns dringend ersucht, andere ''einzuschüchtern'' und sie ''furchtsam'' zu machen, dass sie das Opfer von Gewalt werden?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Natürlich nicht. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Manchmal, wenn ich sehe, was Gewaltbefürworter sagen oder tun (oder wenn ich ein Video mit einer ''für die Tiere'' strippenden Frau sehe), schüttle ich den Kopf und frage mich, was Menschen Schlimmeres tun könnten im Sinne dessen, was die Öffentlichkeit das Problem Ernst nehmen lässt. In der Tat sieht es so aus, als versuchten diese Leute, einen bedeutsamen Wandel zu sabotieren. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zur weiterführenden Diskussion hören Sie meinen &lt;a href="http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2009/08/ein-kommentar-zu-gewalt.html"&gt;Kommentar &lt;/a&gt;zu diesem Thema oder lesen Sie &lt;a href="http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2007/08/ein-kommentar-zur-gewaltfrage.html"&gt;Ein Kommentar zur Gewaltfrage,&lt;/a&gt; &lt;a href="http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2009/03/mehr-zur-frage-von-gewalt-und.html"&gt;Mehr zur Frage von Gewalt und Tierrechten &lt;/a&gt;sowie&lt;a href="http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2009/07/zu-tierversuchen-und-gewalt.html"&gt; Zu Tierversuchen und Gewalt&lt;/a&gt; auf dieser Website. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich erörtere die Gewaltfrage ebenfalls in meinem im Mai 2010 bei Columbia University Pres erscheinenden, zusammen mit Dr. Robert Garner verfassten Buch &lt;span style="font-style:italic;"&gt;The Animal Rights Debate: Abolition or Regulation?&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/links/#the-world-is-vegan"&gt;DIE WELT IST VEGAN! Wenn Du es willst. &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gary L. Francione&lt;br /&gt;©2010 Gary L. Francione&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8322574232989593381-8942932073699003460?l=abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/8942932073699003460'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/8942932073699003460'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2010/02/zum-thema-gewalt.html' title='Zum Thema Gewalt'/><author><name>Abolitionismus@web.de</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04643131297413142422</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8322574232989593381.post-561017725584281567</id><published>2010-02-03T11:00:00.000-08:00</published><updated>2011-02-25T00:21:40.283-08:00</updated><title type='text'>Ist jede Kampagne eine Einzelthema-Kampagne?</title><content type='html'>von Gary L. Francione &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/is-every-campaign-a-single-issue-campaign/"&gt;Blog&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe KollegInnen, &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als Antwort auf meine Kommentare (&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;&lt;a href="http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2010/01/zu-johnny-weir.html"&gt;1&lt;/a&gt;,&lt;a href="http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2010/02/ein-sieg-fur-wen.html"&gt; 2&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;) zur Sache Johnny Weir und auf meinen &lt;a href="http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2010/02/einzel-thema-kampagnen-im-kontext.html"&gt;allgemeinen Kommentar &lt;/a&gt;zu Einzelthema-Kampagnen [nachfolgend ETK] haben einige die Meinung bekundet, dass wenn es sich im Fall Johnny Weir um eine ETK handelt, dann alle Kampagnen, einschließlich der Förderung von Adoption / Rettung von Tieren und Gnadenhöfen und sogar Veganismus ETK sind. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Meinung lässt einen tief gehenden Mangel an Verständnis dessen erkennen, was die Natur von ETK ausmacht. Diese besteht darin, eine bestimmte Form der Nutzung von Tieren oder eine bestimmte Art ihrer Behandlung zu identifizieren und zum Thema einer Kampagne mit dem Ziel zu machen, diese Nutzung zu beenden oder diese Behandlung zu ändern. &lt;span style="font-style:italic;"&gt;Das Problem der ETK besteht darin, dass sie eine bestimmte Form der Nutzung oder Art der Behandlung von Tieren als von anderen moralisch unterscheidbar darstellt und, indem sie dies tut, suggeriert, dass andere Formen und Arten der Tierausbeutung moralisch weniger problematisch sind.&lt;/span&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Sache Weir ist ein klassisches Beispiel dieses Problems. An ihn wurde ein Offener Brief gerichtet, der seinen Gebrauch von Pelz auf der Schulter seines Kostüms beklagte. Es war kein an das ganze Team gerichteter Offener Brief, die Verwendung von Tierhäuten betreffend, einschließlich Leder-Skates und jeglicher Woll- oder Seidenkleidung. Der Brief konzentrierte sich auf ein &lt;span style="font-style:italic;"&gt;einzelnes&lt;/span&gt; Tierprodukt, von einer &lt;span style="font-style:italic;"&gt;einzelnen&lt;/span&gt; Person in einem &lt;span style="font-style:italic;"&gt;einzelnen&lt;/span&gt; Fall verwendet. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Hauptproblem mit dieser Art von Kampagnen ist, dass es keinen schlüssigen moralischen Unterschied zwischen Pelz und Leder, Wolle oder Seide gibt. Weir &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p3013/deflected.pdf"&gt;lenkte&lt;/a&gt; den Offenen Brief sehr wirkungsvoll um, indem er selbst diese einfache Beobachtung machte: &lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;''Jeder Eiskunstläufer trägt Schlittschuhe, die aus Kuh gemacht sind'', sagte Weir.&lt;br /&gt;''Vielleicht trage ich einen süßen kleinen Fuchs, während alle anderen Kuh tragen, aber wir alle ziehen immer noch Tierhaut an.''&lt;/blockquote&gt; Der Offene Brief war nicht nur eine ETK, sondern überdies eine im Kontext traditionellen Tierschutzes, weil in ihm von der &lt;span style="font-style:italic;"&gt;Behandlung&lt;/span&gt;, nicht von der &lt;span style="font-style:italic;"&gt;Nutzung&lt;/span&gt; von Tieren die Rede ist. Er konzentriert sich auf die ''Pelzindustrie'' und die Behandlung und das Töten von Tieren auf Pelzfarmen und in der Wildnis. Von Pelzfarmen und Fallen zu sprechen heißt, die Antwort herauszufordern: ''Okay, dann sollten wir einen Weg finden, Pelzproduktion 'humaner' zu machen.''&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was domestizierte Tiere und Wildtiere, die ein Zuhause brauchen, anbelangt, stellen Versuche oder Bemühungen, ein Zuhause für sie zu finden, keine ETK dar, zumindest nicht in der Weise, die auf die von mir aufgezeigten Probleme hindeutet. Durch die Domestikaion von Tieren haben wir sie in ein furchtbares Fiasko gebracht, und wenn wir sie von der Straße oder aus einem Tierheim (1) herausholen können, sollten wir dies tun. Soweit wir die Möglichkeit haben, einem Haustier oder Wildtier ein Zuhause zu geben, ist das eine gute Sache. Dies sind Bemühungen, einem einzelnen Tier zu helfen; es sind keine Kampagnen gegen Verwendungszwecke oder Praktiken [der Tiernutzung], welche wir als schlimmer als andere Verwendungszwecke oder Praktiken kennzeichnen, die wir aus den in meinem &lt;a href="http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2010/02/einzel-thema-kampagnen-im-kontext.html"&gt;früheren Essay &lt;/a&gt;erörterten Gründen zwangsläufig stillschweigend billigen. Es handelt sich um qualitativ verschiedene Aktivitäten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und ich spreche von Tierrettung/ Adoption von Tieren &lt;span style="font-style:italic;"&gt;immer&lt;/span&gt; innerhalb eines bestimmten Rahmens der Ablehnung von Tiernutzung und der Betonung von Veganismus als zentralem Thema. Ich sprechen nicht von Rettung und Adoption als einer isolierten Tätigkeit, sondern als nur&lt;span style="font-style:italic;"&gt; einer&lt;/span&gt; Verpflichtung unter vielen, die der abolitionistische Ansatz insgesamt einschließt. Obwohl ich die Adoption von heimatlosen Tieren unterstütze, bin ich stets sehr deutlich darin, dass wir gänzlich aufhören sollten, Tiere zu produzieren und ihre Produktion zu erleichtern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der ''Offene Brief'' an Johnny Weir tut nichts dergleichen. Es wäre möglich gewesen, ihm einen Brief zu schreiben, der Pelz als einen Aspekt einer insgesamt abolitionistischen Botschaft erwähnt und ebenso das Tragen jeglicher Tierhäute ausdrücklich behandelt und Veganismus anspricht. Ein solcher Brief hätte eine machtvolle Botschaft präsentiert anstelle einer schwachen, die Pelz als etwas von Leder (oder den anderen, nicht einmal erwähnten Tierprodukten) moralisch Unterscheidbares erscheinen lässt und über den Weir in zwei Sätzen wirkungsvoll hinweggeht. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich unterstütze auch Gnadenhöfe, aber ich spreche von ihnen wiederum als Teil eines insgesamt abolitionistischen Ansatzes und ich fördere Gnadenhöfe, die eine ausdrücklich abolitionistische Botschaft vertreten. Soweit ein Gnadenhof Tieren ein Zuhause gibt, ist das eine gute Sache, aber soweit er außerdem Tierschutzreformen oder ETK fördert, macht er zumindest einen Teil des Guten, das er tut, zunichte. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich denke auch, dass Gnadenhöfe von wohlhabenden Gruppen zum Zweck des Spendensammelns benutzt werden können. Wenn Sie für einen Gnadenhof spenden wollen, sollten Sie seine Finanzen sondieren und sich nach den Gehältern erkundigen, die den Beteiligten der Organisation, welche den Gnadenhof betreibt, gezahlt werden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch meinen einige Leute, dass wir die ETK von Gruppen, die einen Gandenhof betreiben, nicht kritisieren sollten, weil dies das Spendenaufkommen der Gruppe beeinträchtigen könnte, was den Tieren schaden würde. Dies ist eine Variante des allgemeinen Arguments, das wir die ganze Zeit hören: ''Gruppe X tut Gutes für Tiere, also kritisiere nicht, was Gruppe X sonst noch macht, weil dies ihren Bemühungen, Tieren zu helfen, schadet.''  Das ist sicherlich ein Rezept für Desaster und den Tod einer sozialen Bewegung. Es ist genau dieses Denken, das die Mainstream-Bewegung dahin geführt hat, in Schweigen zu verharren angesichts der Obszönität, dass PETA 85% der Tiere tötet, die vom Verein ''gerettet'' werden, und seines rücksichtslosen Gebrauchs von Frauenfeindlichkeit als einer Marketingstrategie. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was Veganismus als ETK angeht, so weiß ich nicht recht, was ich sagen soll, enthüllt diese Vorstellung doch solch tief gehende Konfusion, dass es vielleicht unmöglich ist, sie abzubauen. Jedenfalls spreche ich, wenn ich von Veganismus spreche, davon, keinerlei Tierprodukt oder Produkt tierlicher Herkunft zu essen, als Kleidung oder anderweitig für menschliche Zwecke zu gebrauchen. Aber selbst wenn Sie ihr Verständnis von Veganismus auf ''vegane Ernährung'' beschränken, sprechen Sie sich immer noch für die Beseitigung einer Praktik aus, von der mehr Tiere betroffen sind als von allen anderen Formen der Tiernutzung zusammengenommen, weil jeder, der nicht vegan lebt, Tiere und Tierprodukte konsumiert.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Darüber hinaus leitet sich alle Tiernutzung davon ab, dass wir Tiere und Tierprodukte konsumieren. Wenn sich dies änderte, würde alles andere folgen. Zum Beispiel würde jemand, der die moralische Verpflichtung akzeptiert, keine Tiere oder Tierprodukte  zu konsumieren, zwangsläufig ebenso akzeptieren, dass wir keinen Pelz tragen oder Zirkusse [mit Tieren] besuchen sollten. Deshalb unterscheidet sich Veganismus qualitativ von einer Anti-Pelz-Kampagne, die einen relativ kleinen Teil der Bevölkerung zur Zielscheibe macht, oder von einer Vegetarismus-Kampagne, die ausdrücklich oder stillschweigend Fleisch von anderen Tierprodukten unterscheidet und die Botschaft sendet, dass es OK ist, Milchprodukte und Eier zu konsumieren. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hoffe, dies hilft, die Streitfrage von ETK zu klären. Sie funktionieren wirklich nicht und sie produzieren nur Konfusion, indem sie die falsche Vorstellung verstärken, bestimmte Formen von Tierausbeutung seien weniger moralisch verwerflich als andere.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/links/#the-world-is-vegan"&gt;&lt;br /&gt;DIE WELT IST VEGAN! Wenn Du es willst.&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gary L. Francione&lt;br /&gt;©2010 Gary L. Francione&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(1) Orig.''kill shelter'': Tierheim, das diejenigen Tiere tötet, die nicht (innerhalb eines bestimmten Zeitraums) vermittelt werden können.(Anm. d. Übers.)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8322574232989593381-561017725584281567?l=abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/561017725584281567'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/561017725584281567'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2010/02/ist-jede-kampagne-eine-einzel-thema.html' title='Ist jede Kampagne eine Einzelthema-Kampagne?'/><author><name>Abolitionismus@web.de</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04643131297413142422</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8322574232989593381.post-6607294808863782637</id><published>2010-02-03T02:15:00.000-08:00</published><updated>2011-02-25T00:02:13.637-08:00</updated><title type='text'>Zuerst Vegetarismus?</title><content type='html'>von Gary L. Francione &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/vegetarianism-first/"&gt; Blog&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe KollegInnen,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.vegansociety.com/about/publications/vegan-magazine/"&gt;The Vegan&lt;/a&gt;,das Magazin der &lt;a href="http://www.vegansociety.com/"&gt;Vegan Society in Großbritannien&lt;/a&gt;, steht im Begriff, seine Frühjahrsausgabe 2010 herauszugeben. Darin steht ein Essay von mir: &lt;span style="font-style:italic;"&gt;&lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/pdf/the-vegan-2010spring.pdf"&gt;Zuerst Vegetarismus?&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;, der die Idee diskutiert, dass wir Vegetarismus als einen ''Einstieg'' in den Veganismus fördern sollten, und die Auffassung darlegt, dass diese Vorstellung sowohl auf theoretischer wie praktischer Ebene ein Irrtum ist. Ich habe das Thema in weiteren Blogessays auf dieser Website (siehe &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;&lt;a href="http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2009/08/vegetarismus-als-ein-einstieg-in-den.html"&gt;1,&lt;/a&gt;&lt;a href="http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2009/08/einige-bemerkungen-zu-vegetarismus.html"&gt; 2,&lt;/a&gt;&lt;a href="http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2009/08/kommentar-aspekte-der-vegetarierveganer.html"&gt; 3,&lt;/a&gt;&lt;a href="http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2009/03/einstiegsargumente.html"&gt; 4 &lt;/a&gt;&lt;/span&gt;) ebenso wie in meinen Büchern und Artikeln behandelt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Vegan Society wird mir eine höher auflösende PDF-Datei zur Verfügung stellen, die ich so bald wie möglich zugänglich machen werde. Ich hoffe, dass Ihnen dies in Ihren Bemühungen als Anwalt der Tiere nützlich sein wird, wenn Sie kreative, gewaltlose Aufklärung über Veganismus betreiben. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Außerdem: &lt;a href="http://www.rorotoko.com/"&gt;ROROTOKO&lt;/a&gt; ist eine anerkannte Website, die bestimmte Bücher auswählt und Autoren interviewt. Mein Buch:&lt;span style="font-style:italic;"&gt; &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/books/animals-as-persons-essays-on-the-abolition-of-animal-exploitation/"&gt;Animals as Persons: Essays on the Abolition of Animal Exploitation&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;, das 2008 bei Columbia University Press erschienen ist, wurde für das Cover-Interview für Februarausgabe 1/ 2010 von ROROTOKO ausgewählt. &lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/links/#the-world-is-vegan"&gt;&lt;br /&gt;DIE WELT IST VEGAN! Wenn Du es willst.&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gary L. Francione&lt;br /&gt;©2010 Gary L. Francione&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8322574232989593381-6607294808863782637?l=abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/6607294808863782637'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/6607294808863782637'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2010/02/zuerst-vegetarismus.html' title='Zuerst Vegetarismus?'/><author><name>Abolitionismus@web.de</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04643131297413142422</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8322574232989593381.post-6328828185379348059</id><published>2010-02-02T12:00:00.000-08:00</published><updated>2011-02-23T21:22:14.080-08:00</updated><title type='text'>Und Sie fragen sich, warum die Öffentlichkeit denkt, dass ''Tierrechtler'' Verrückte sind?</title><content type='html'>von Gary L. Francione &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/and-you-wonder-why-the-public-thinks-that-animal-rights-people-are-crazy/"&gt; Blog&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe KollegInnen, &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von einem Artikel: &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p3017/the-rise.pdf"&gt;Der Aufstieg der Politik der Hunde-Identität&lt;/a&gt; im &lt;span style="font-style:italic;"&gt;New York Magazine&lt;/span&gt;: &lt;blockquote&gt;Für Singer und für Newkirk ist Sodomie nicht unter allen Umständen tabu. ''Wenn es keine Ausbeutung und kein Missbrauch ist, muss es nicht falsch sein'', sagte sie.&lt;/blockquote&gt; Wie Sie sich erinnern werden, behauptete Singer vor einigen Jahren, dass es &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p3017/mutually-satisfying.pdf"&gt;gegenseitig befriedigende&lt;/a&gt; sexuelle Aktivitäten zwischen Menschen und Tieren geben könne. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber ich bin verdutzt über Newkirks Aussage. Wann ist Sex mit Tieren &lt;span style="font-style:italic;"&gt;nicht&lt;/span&gt; Ausbeutung und Missbrauch?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Artikel im &lt;span style="font-style:italic;"&gt;New York Magazine&lt;/span&gt; stellt außerdem fest: &lt;blockquote&gt;Obwohl PETAs Vereinsphilosophie eine Sprache einschließt, die suggeriert, dass jedes einzelne Tierleben an sich wertvoll ist, zeichnen die Aktionen der Organisation ein nuancierteres Bild. PETA tötet eine überraschende Anzahl der bei ihnen aufgenommenen Tiere. In dem mit 1988 beginnenden Jahrzehnt euthanasierte PETA 17.000  – 85% der vom Verein geretteten – Tiere.&lt;/blockquote&gt; Vielleicht ist die Antwort auf meine obige Frage, dass Sex mit einem Tier keine Ausbeutung und keinen Missbrauch darstellt, wenn er erfolgt, nachdem das ''gerettete'' Tier getötet wurde (von einer ''Tierrechtsorganisation''), aber der Körper noch warm ist. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gary L. Francione&lt;br /&gt;©2010 Gary L. Francione&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8322574232989593381-6328828185379348059?l=abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/6328828185379348059'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/6328828185379348059'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2010/02/und-sie-fragen-sich.html' title='Und Sie fragen sich, warum die Öffentlichkeit denkt, dass &apos;&apos;Tierrechtler&apos;&apos; Verrückte sind?'/><author><name>Abolitionismus@web.de</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04643131297413142422</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8322574232989593381.post-7074932001914716068</id><published>2010-02-01T12:00:00.000-08:00</published><updated>2011-02-23T21:15:09.001-08:00</updated><title type='text'>Einzeltthema-Kampagnen im Kontext von Mensch &amp; Tier</title><content type='html'>von Gary L. Francione &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/single-issue-campaigns-and-in-human-nonhuman-contexts/"&gt;Blog&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe KollegInnen, &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;gestern Abend erhielt ich die folgende Mail als Reaktion auf meine Blogposts zu Einzelthema-Kampagnen: &lt;blockquote&gt;Prof. Francione: &lt;br /&gt;Wenn Einzelthema-Kampagnen [nachfolgend ETK] nicht gut sind, heißt das dann, dass wir keine Bemühungen, dem Leidenden in Haiti zu helfen, unterstützen sollten, weil wir nicht den Leidenden überall helfen? Führt das nicht dazu, gar nichts zu tun?&lt;br /&gt;[Name] &lt;/blockquote&gt; Das ist eine gute Frage.Ich habe mich schon früher mit ihr befasst, aber im Licht meiner kürzlichen Postings ist es gut, sie erneut anzusprechen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn wir die Bemühungen in Haiti unterstützen, dann treffen wir damit keinerlei Aussage, dass das Leiden anderswo gut ist. Wir alle erkennen an, dass das Leiden unschuldiger Menschen etwas Schlechtes ist, wo immer es auftritt. Die Tatsache, dass wir in Haiti helfen, bedeutet nicht, dass wir denken, das Leiden von Menschen in sagen wir Darfur sei gut oder dass die in Darfur Leidenden eine geringere Rolle spielen. In gleicher Weise bedeutet die Tatsache, dass wir uns entscheiden, am Problem des Kindesmissbrauchs zu arbeiten, nicht, dass wir denken, Vergewaltigung von Frauen sei akzeptabel oder moralisch weniger verwerflich. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kurz gefasst, wenn X, Y und Z sämtlich als moralisch unerwünscht gesehen werden, dann vermittelt die Entscheidung, an der Behebung von X zu arbeiten, nicht die Botschaft, Y und Z seien moralisch akzeptabel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn es um Tiere geht, fällt die Analyse anders aus. Die meisten Menschen denken, dass Fleisch, Milch und alle anderen Tierprodukte zu essen, als Kleidung oder anderweitig zu gebrauchen so natürlich wie Wasser trinken und Luft atmen ist. Wenn wir eine Form von Tierausbeutung hervorheben, unterscheiden wir sie damit zwangsläufig moralisch von anderen Formen der Tierausbeutung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das heißt, wenn die meisten Menschen denken, dass das Essen von Fleisch, Milch und Eiern ''natürlich'' ist und kein moralisches Problem aufwirft, vermittelt es, sich auf Fleisch zu konzentrieren, unvermeidlicherweise die Vorstellung, Milch und Eier zu konsumieren sei etwas anderes und moralisch akzeptabel oder zumindest von Fleischkonsum moralisch unterscheidbar. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kurz gefasst, wenn X, Y und Z als moralisch unproblematisch gesehen werden und Sie X als moralisch problematisch herausgreifen, dann sagen Sie damit der Öffentlichkeit indirekt, dass Y und Z etwas Anderes als X und nicht moralisch [ebenso] unannehmbar oder zumindest dass Y und Z von X moralisch unterscheidbar sind. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir sehen dieses Problem jeden Tag: Die Menschen denken, dass Pelz moralisch schlimmer als Leder, Wolle oder Seide ist; sie denken, dass Fleisch moralisch schlimmer als andere Tierprodukte ist. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das ist das Problem von ETK im Kontext der Tierausbeutung. Das gleiche Problem besteht nicht, wenn es um Menschen geht. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und wir brauchen keine ETK, um uns in schrittweisem Aktivismus zu betätigen.  Es gibt etwas, das jeder von uns tun kann, jeden Tag: Leben Sie vegan und engagieren Sie sich in kreativer, gewaltloser Aufklärung über Veganismus. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn Sie sich an ETK beteiligen wollen, stellen Sie bitte zumindest sicher, dass die Botschaft ''keine Ausbeutung'' klar ist. Wenn ein Zirkus in die Stadt kommt und Sie gegen dieses Ereignis protestieren wollen, achten Sie wenigstens darauf (zusätzlich dazu, friedlich und gewaltlos in Ihrem Protest zu sein), in Ihrer Literatur und in allen Ihren Diskussionen mit Leuten ausdrücklich einzuschließen, dass Zirkusse [mit Tieren] lediglich stellvertretend für das generelle Problem der Tierausbeutung sind und dass wir gänzlich aufhören sollten, Tiere zu essen oder für andere Zwecke zu nutzen. Gebrauchen Sie den Zirkus als ''Diskussionsthema'', aber stellen Sie ihn nicht als von anderen Formen der Tierausbeutung moralisch unterscheidbar dar. &lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/links/#the-world-is-vegan"&gt;&lt;br /&gt;DIE WELT IST VEGAN! Wenn Du es willst.&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gary L. Francione&lt;br /&gt;©2010 Gary L. Francione&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8322574232989593381-7074932001914716068?l=abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/7074932001914716068'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/7074932001914716068'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2010/02/einzel-thema-kampagnen-im-kontext.html' title='Einzeltthema-Kampagnen im Kontext von Mensch &amp; Tier'/><author><name>Abolitionismus@web.de</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04643131297413142422</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8322574232989593381.post-4546872254230078436</id><published>2010-01-31T12:00:00.000-08:00</published><updated>2011-02-21T00:38:58.410-08:00</updated><title type='text'>Zu Johnny Weir...</title><content type='html'>&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;...Einzelthema-Kampagnen, Behandlung von Tieren und abolitionistischem Veganismus&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;von Gary L. Francione &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/on-johnny-weir-single-issue-campaigns-treatment-and-abolitionist-veganism/"&gt;Blog&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe KollegInnen, &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie ich in meinem &lt;a href="http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2010/02/ein-sieg-fur-wen.html"&gt;Blogessay &lt;/a&gt;feststellte, denke ich, dass die Sache mit Weir unklug war. In Anbetracht dessen, dass alle Eiskunstläufer Leder, Wolle etc. tragen, ähnelte die Bemühung [Weir vom Tragen einer Pelzbordüre abzuhalten] dem Versuch, einem Teilnehmer an einem Festbankett mit Steaks dazu zu bewegen, nicht einen Teelöffel seiner Portion Eiskrem zu essen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p2979/open-letter.pdf"&gt;Offene Brief&lt;/a&gt; an Johnny Weir von Friends of Animals ist ein perfektes Beispiel dessen, was ich als das zentrale Problem des Einzelthema-Ansatzes betrachte: Der Brief wurde an Weir adressiert, weil dieser angekündigt hatte, er beabsichtige, Pelz zu tragen. Es war kein an das ganze Team gerichteter Offener Brief, die Verwendung von Tierhäuten, einschließlich Leder-Schlittschuhen oder jegliche Woll-oder Seidenkleidung betreffend. Es gibt keine schlüssige moralische Unterscheidung zwischen Pelz, Leder, Wolle oder Seide. Weir &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p2979/deflected.pdf"&gt;lenkte&lt;/a&gt; den Offenen Brief sehr wirkungsvoll ab, indem er selbst diese einfache Beobachtung machte. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Überdies konzentriert sich der Brief auf Fragen der Behandlung und nicht der Nutzung von Tieren, was ich als mit dem abolitionistischen Ansatz nicht übereinstimmend betrachte. Offen gesagt, ob der Fuchs auf einer Farm getötet wurde oder in einer ungepolsterten oder gepolsterten Falle oder in einer Schlinge ist unerheblich. Wäre der Fuchs in einer angenehmen Umgebung aufgezogen und schmerzlos im Schlaf getötet worden, würde ich dies immer noch für verwerflich erachten. Der Offene Brief suggeriert der Öffentlichkeit, dass das Problem darin besteht,&lt;span style="font-style:italic;"&gt; wie&lt;/span&gt; der Fuchs behandelt, nicht, &lt;span style="font-style:italic;"&gt;dass&lt;/span&gt; er genutzt wurde. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie ich (viele Male) geschrieben habe, ist weniger Leiden immer besser als mehr Leiden, und ich stimme dieser Passage des Offenen Briefes zu: ''In jedem Fall [Pelzfarm oder Falle] gibt es nichts Glamouröses oder Schmuckes an der Grausamkeit, die sie erduldeten. Und in keiner Weise kann sie moralisch gerechtfertigt werden.'' Aber dabei bliebt außer Betracht, dass obwohl Grausamkeit ein wichtiges Problem darstellt, der Hauptpunkt nicht ist, dass die Grausamkeit moralisch nicht gerechtfertigt werden kann; der Hauptpunkt ist, dass die Nutzung – wie immer ''human'' – moralisch nicht gerechtfertigt werden kann. Das ist die Idee, die wir der Öffentlichkeit klar und unzweideutig präsentieren müssen, wenn wir uns jemals vom Leitbild der ''humanen'' Nutzung wegbewegen wollen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und welche Rolle spielt es, dass Füchse ''schön'' sind, etwas, das zwei Mal in dem Offenen Brief erwähnt wird? Wenn sie hässlich wären, würde das einen Unterschied machen? Es ist genau dieses Denken, das uns dahin führt, über das Töten von Robbenbabys besorgt zu sein, aber weniger besorgt über die Ausbeutung von Tieren, die wir weniger anziehend finden. Wir sollten nicht die Auffassung verstärken, dass es die für uns reizvollen Tiere sind, die moralisch eine Rolle (oder eine größere Rolle) spielen, ebenso wie wir nicht die Vorstellung fördern sollten, dass ein ''reizendes'' Model in einer veganen Anzeige erscheint.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Ich unterstütze die Bemühungen von FoA wie jeder anderen Gruppe oder Person, die ethischen Veganismus unterstützen. In jedem Fall aber ist das Fördern von Veganismus nicht notwendigerweise gleichbedeutend mit dem Fördern der Abschaffung der Tierausbeutung, das aus den Gründen, welche ich in meinen Büchern, Artikeln und Essays dargelegt habe, eine solche Art Einzelthema-Kampagnen und sich auf Behandlung konzentrierenden Ansätze ausschließt. Das ist ein Grund, warum ich oft den Ausdruck abolitionistischer Veganer verwende. Nicht alle Veganer sind notwendigerweise Abolitionisten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich wünschte sicherlich, HSUS würde eine ''Go-Vegan''-Kampagne starten, aber selbst wenn die Organisation das täte, würde sie das nicht zu einer abolitionistischen Organisation machen. Die Tatsache, dass eine Gruppe für Veganismus wirbt, bedeutet nicht, dass sie nicht noch immer eine Gruppe des Neuen Tierschutzes ist, wenn sie fortfährt, Tierschutzreformen und Einzelthema-Kampagnen zu betreiben. In der Tat würden HSUS und FoA, hätte erstere Organisation eine ''Go-Vegan''-Kampagne, sehr ähnlich aussehen! (FoA hat eine Reihe solcher Einzelthema-Kampagnen. Vielleicht erklärt dies, warum FoA gegen den ''Go-Vegan'-Ansatz war, den zu übernehmen ich HSUS gedrängt habe. FoA mag versucht haben zu vermeiden, ''HSUS-gleich'' zu werden und in der zweiten Fraktion zu verbleiben, die Vincent Guihan in seinem Essa: &lt;span style="font-style:italic;"&gt; &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p2979/of-hsus.pdf"&gt;Von HSUS und Hegemonie: Abolitionistischer Veganismus als eine wachsende Kraft &lt;/a&gt;&lt;/span&gt; bezeichnet hat. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie in einem früheren Essay erwähnt, habe ich eine offene Einladung an Priscilla Feral ausgesprochen, diese Fragen mit mir in einem Podcast zu diskutieren. Ich hoffe, sie wird meine Einladung annehmen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/links/#the-world-is-vegan"&gt;DIE WELT IST VEGAN! Wenn Du es willst.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gary L. Francione&lt;br /&gt;©2010 Gary L. Francione&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8322574232989593381-4546872254230078436?l=abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/4546872254230078436'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/4546872254230078436'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2010/01/zu-johnny-weir.html' title='Zu Johnny Weir...'/><author><name>Abolitionismus@web.de</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04643131297413142422</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8322574232989593381.post-6018576834451968159</id><published>2010-01-30T12:00:00.000-08:00</published><updated>2011-02-20T00:37:02.695-08:00</updated><title type='text'>Gandhi: Zu seinem 62. Todestag</title><content type='html'>von Gary L. Francione  &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/gandhi-on-the-62nd-anniversary-of-his-death/"&gt;Blog&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe KollegInnen, &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;vor zweiundsechzig Jahren wurde Mahatma Gandhi ermordet. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lassen Sie uns heute für einige Minuten über Gandhis Lehre von Ahimsa oder Gewaltlosigkeit nachdenken. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gandhi sagte vieles, was es wert ist, darüber nachzudenken. Zwei meiner Lieblingszitate sind: &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Du musst der Wandel sein, den Du in der Welt sehen willst.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Die Schwachen können niemals vergeben. Vergebung ist das Merkmal der Starken.&lt;/span&gt;  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Denken Sie daran, dass Gewalt das Problem ist; es wird niemals die Lösung sein. Wenn wir wirkliche Veränderung wollen, müssen wir uns ändern. Wir müssen eine Revolution des Herzens erfahren, in der wir erkennen, dass Frieden der einzig zu verfolgende Weg ist. Jeder andere Weg führt uns in die Irre. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Praktizieren Sie Frieden und Gewaltlosigkeit in Ihrem täglichen Leben; in jeder Interaktion, die Sie haben. Das bedeutet nicht, dass Sie nicht die Wahrheit sagen. Gandhi bestand nachdrücklich auf &lt;span style="font-style:italic;"&gt;Satyagraha&lt;/span&gt; oder das entschiedene Festhalten an der Wahrheit. Aber er glaubt, dass wir die Wahrheit immer ohne Gewalt in unseren Gedanken, Worten und Taten ausdrücken sollten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gary L. Francione&lt;br /&gt;©2010 Gary L. Francione&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8322574232989593381-6018576834451968159?l=abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/6018576834451968159'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/6018576834451968159'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2010/01/gandhi-zu-seinem-62-todestag.html' title='Gandhi: Zu seinem 62. Todestag'/><author><name>Abolitionismus@web.de</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04643131297413142422</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8322574232989593381.post-1382927799357970202</id><published>2010-01-29T12:00:00.000-08:00</published><updated>2011-02-21T00:50:17.184-08:00</updated><title type='text'>Ein ''Sieg''? Für wen?</title><content type='html'>von Gary L. Francione &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/a-victory-for-whom/"&gt;Blog&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe KollegInnen, &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gestern wurde&lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p2964/reported.pdf"&gt; berichtet&lt;/a&gt;, dass der amerikanische Eiskunstläufer Johnny Weir entschieden hat, der linken Schulter seines Kostüms keinen Weißfuchs hinzuzufügen, nachdem er ''Hass-Mails und Morddrohungen''' von Tierrechtsaktivisten erhalten hatte. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einige Anwälte der Tiere nennen Weirs Entscheidung einen ''Sieg''. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich finde das verwirrend. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erstens suggeriert dieses Ereignis, wie alle von Neuen Tierschützern betriebenen Einzelthema-Kampagnen (single- issue campaigns), dass es irgendwie einen moralisch relevanten Unterschied zwischen Pelz und anderen Tierprodukten gibt. Wie &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p2964/weir-himself.pdf"&gt;Weir selbst &lt;/a&gt;hervorhob: &lt;blockquote&gt; Jeder Eiskunstläufer trägt Schlittschuhe, die aus Kuh gemacht sind'', sagte Weir.&lt;br /&gt;''Vielleicht trage ich einen süßen kleinen Fuchs, während alle anderen Kuh tragen, aber wir alle ziehen immer noch Tierhaut an.'' &lt;/blockquote&gt; Weirs Beobachtung ist natürlich richtig. Und ich vermute, dass auch eine Menge Wolle getragen wird. Das ist der Grund, warum Einzelthema-Kampagnen wie diese den Effekt haben, die Öffentlichkeit zu verwirren und nicht, sie aufzuklären. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In jedem Fall ist Weirs Ankündigung, keine Pelzbordüre zu tragen, wie die eines Gastes in einem Steakhouse, nicht die zum Dessert servierte Eierkrem zu essen. Na und?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zweitens, und wichtiger: Weirs Entscheidung hat nichts mit einer Ablehnung von Pelz aus moralischen Gründen zu tun. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weir behauptet, ''Hass-Mails und Morddrohungen'' von Tierrechtsaktivisten erhalten zu haben. &lt;blockquote&gt;'Ich hoffe, diese Aktivisten können verstehen, dass meine Entscheidung, mein Kostüm zu ändern, in keiner Weise ein von ihnen errungener Sieg, sondern ein Remis ist'', sagte Weir in seiner Erklärung. ''Ich nehme die Änderung nicht vor, um sie zu besänftigen, sondern um meine Unversehrtheit zu schützen und die Unversehrtheit der Olympischen Spiele, ebenso wie meine Konkurrenten.''&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;''Es sind nur noch Wochen bis zu meiner Startposition auf dem Eis in Vancouver, da muss ich mich auf Technik und Training konzentrieren, und das ist wichtiger als jedes Kostüm und jede Drohung, die ich vielleicht bekomme.''&lt;/blockquote&gt;  Dies ist kein irgendwie gearteter Sieg für Tiere. Tatsächlich ist es eine Niederlage. Wir werden niemals Erfolg haben, wenn irgendein ''Sieg'' auf Gewalt oder der Androhung von Gewalt beruht. Gewalt ist an sich falsch und strategisch töricht, insofern sie die Charakterisierung von ''Tierschutzleuten'' als Verrückte, die andere in die Unterwerfung hineindrohen, bekräftigt. Dies befeuert verständlicherweise Ressentiments und entmutigt ernsthafte Diskussion über Tierausbeutung. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht war Weir besorgt, er könnte während seines Eislaufs mit einer Pastete beworfen werden. Seine Besorgnis wäre nicht unbegründet. Mit einer &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p2964/threw-a-pie.pdf"&gt;Pastete bewarf&lt;/a&gt; PETA die kanadische Ministerin für Fischerei und Ozeane, Gail Shea. In jedem Fall traf Weir eine simple, kalkuliert-praktische Entscheidung, keine ethische, und er ließ es die Welt wissen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn das Paradigma sich jemals verändern soll, müssen wir eine Revolution des Herzens herbeiführen. Meiner Ansicht nach sollte der zentrale Schwerpunkt dabei auf kreativer, gewaltloser Aufklärung über Veganismus gelegt werden. Einzelthema-Kampagnen verstärken nur die öffentliche Wahrnehmung, dass die Tierrechtsposition unstimmig ist: Was ist der Unterschied zwischen einem Pelzkragen und Lederschuhen oder Wollkleidung? Und mit Gewalt oder Gewaltdrohungen werden wir niemals irgendwohin gelangen. Gewalt ist das Problem, sie ist kein Teil der Lösung. &lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/links/#the-world-is-vegan"&gt;&lt;br /&gt;DIE WELT IST VEGAN ! Wenn Du es willst.&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gary L. Francione&lt;br /&gt;©2010 Gary L. Francione&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;P. S. Ich spreche eine offene, herzliche Einladung an Priscilla Feral aus, die Vorsitzende des Vereins Friends of Animals, der Gruppe, die den Offenen Brief an Weir herausbrachte, die Sache mit Weir und die Weisheit von Einzelthema-Kampagnen im Allgemeinen mit mir in meinem Podcast zu diskutieren. Und natürlich bleibe ich dafür offen, Fragen des Neuen Tierschutzes mit Wayne Pacelle, Ingrid Newkirk oder den Spitzen anderer großer Gruppen freundlich zu diskutieren, ebenso wie mit Peter Singer und Bernard Rollin. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich möchte betonen, dass ich in keiner Weise die Lauterkeit eines dieser Menschen in Frage stelle. Tatsächlich bin ich sicher, dass sie in dem, was sie glauben, aufrichtig sind. Nur glaube ich aufrichtig, dass der Ansatz des Neuen Tierschutzes/ der Einzelthema-Kampagnen verfehlt ist, und ich denke, dass eine Diskussion helfen kann, die Streitfragen schärfer herauszuarbeiten.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8322574232989593381-1382927799357970202?l=abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/1382927799357970202'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/1382927799357970202'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2010/02/ein-sieg-fur-wen.html' title='Ein &apos;&apos;Sieg&apos;&apos;? Für wen?'/><author><name>Abolitionismus@web.de</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04643131297413142422</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8322574232989593381.post-8779600390305430452</id><published>2010-01-26T03:18:00.000-08:00</published><updated>2011-02-20T00:26:07.351-08:00</updated><title type='text'>Kommentar (15): Das Blatt wendet sich</title><content type='html'>von Gary L. Francione &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/the-tide-is-turning/"&gt; Blog&lt;br /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Liebe KollegInnen, &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Victor Schonfeld, Direktor des einflussreichen &lt;span style="font-style:italic;"&gt;&lt;a href="http://www.victorschonfeld.com/index.htm"&gt;The Animals Film &lt;/a&gt;[Film der Tiere]&lt;/span&gt; von 1982, ließ seiner zweiteiligen Sendung auf BBC World Service: &lt;span style="font-style:italic;"&gt; &lt;a href="http://www.bbc.co.uk/programmes/p005k2zy"&gt;One Planet: Animals and Us&lt;/a&gt; [Ein Planet: Tiere und wir]&lt;/span&gt; ein Editorial: &lt;span style="font-style:italic;"&gt; &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p2919/the-five-fatal.pdf"&gt;Fünf fatale Fehler des Aktivismus für Tiere&lt;/a&gt;&lt;/span&gt; im &lt;span style="font-style:italic;"&gt;Guardian &lt;/span&gt;folgen, einem der führenden Blätter Großbritanniens. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einmal mehr machte Schonfeld deutlich, dass die Mainstream-Bewegung vom Weg abgekommen ist. Er kritisierte Tierschutzkampagnen, das Bewerben von ''Bio-Fleisch'' und anderen ''Bio''-Tierprodukten, das Verleihen von Preisen an Schlachthausdesigner und PETAs schonungslosen Sexismus. Einmal mehr befürwortete er die Idee, dass Veganismus die moralische Grundlinie sein sollte. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schonfeld wurde ziemlich bemerkenswerterweise von Vegan Outreach &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p2919/criticized.pdf"&gt;kritisiert&lt;/a&gt;, einer Organisation, die nun erkennbar Teil der Tierschutz/''Bio-Fleisch''-Initiative ist. Noch bemerkenswerter aber war, dass drei Tage, nachdem Schonfelds Editorial erschienen war, Ingrid Newkirk im &lt;span style="font-style:italic;"&gt;Guardian&lt;/span&gt; &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p2919/replied.pdf"&gt;antwortete&lt;/a&gt;, PETAs Status als Tierschutzorganisation verteidige und seine sexistischen Kampagnen als ''harmlose Possen'' bezeichnete. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe einen &lt;a href="http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2010/01/die-antwort-sollte-klar-sein.html"&gt;Blogessay&lt;/a&gt; zu Newkirks Editorial verfasst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In diesem Kommentar diskutiere ich, ob das Blatt sich wendet zugunsten kreativer, abolitionistisch-veganer Anwaltschaft für Tiere. Meine Gäste sind &lt;a href="http://human-nonhuman.blogspot.com/"&gt;Dr. Roger Yates&lt;/a&gt;, der Soziologie an der University of Wales und am University College in Dublin lehrt und ein führender Soziologe der Bewegung für Tiere ist, und &lt;a href="http://weotheranimals.blogspot.com/"&gt;Vincent J. Guihan&lt;/a&gt;, Doktorand an der Carleton University in Kanada und jemand, der einen fein gestimmten Sinn für die Politik der Bewegung für Tiere hat.  &lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/links/#the-world-is-vegan"&gt;&lt;br /&gt;DIE WELT IST VEGAN ! Wenn Du es willst.&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gary L. Francione&lt;br /&gt;©2010 Gary L. Francione&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8322574232989593381-8779600390305430452?l=abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/8779600390305430452'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/8779600390305430452'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2010/01/das-blatt-wendet-sich-von-gary-l.html' title='Kommentar (15): Das Blatt wendet sich'/><author><name>Abolitionismus@web.de</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04643131297413142422</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8322574232989593381.post-2415285894904383909</id><published>2010-01-23T23:42:00.000-08:00</published><updated>2011-02-19T01:22:44.234-08:00</updated><title type='text'>Die Antwort sollte klar sein</title><content type='html'>von Gary L. Francione  &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/the-answers-should-be-clear/"&gt;Blog&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe KollegInnen, &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Ingrid Newkirks &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p2900/attempt.pdf"&gt;Bemühen&lt;/a&gt;, sich mit Victor Schonfelds Essay &lt;span style="font-style:italic;"&gt;&lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p2900/five-fatal.pdf"&gt;Fünf fatale Fehler des Aktivismus für Tiere&lt;/a&gt; &lt;/span&gt;auseinanderzusetzen, versucht sie, Tierschutzreformen in folgender Weise zu rechtfertigen. &lt;blockquote&gt; Jene, die graduelle Entwicklung verächtlich machen, würde der praktische Philosoph Peter Singer fragen:''Würden Sie es vorziehen, in dem Horror zu leben, in dem Sie leben, geboren, um sieben Mal schneller, als der Natur entspricht, zu wachsen, so dass Ihre Knochen splittern und Ihre Organe kollabieren, oder würden Sie es vorziehen,  ohne chronische Schmerzen leben zu können? Würden Sie Ihr Leben lieber in einem kleinen Käfig gepfercht verbringen, unfähig, Ihre Flügel zu heben, ein Nest zu bauen oder irgendetwas anderes von dem zu tun, was Sie  tun wollten, oder würden Sie lieber, zum Allermindesten, imstande sein, zu gehen? Würden Sie es vorziehen, kopfüber an den Füßen aufgehängt und dann zu Tode gebrüht zu werden, oder Ihr Bewusstsein zu verlieren, wenn der Kasten, in dem Sie sich befinden, eine Vorrichtung zur Betäubung in kontrollierter Atmosphäre durchläuft? Die Antwort sollte klar sein.&lt;/blockquote&gt;  Lassen Sie uns gleichartige Fragen im Kontext der Ausbeutung von Menschen stellen: &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Würden Sie es vorziehen, ein Eis zu bekommen, bevor Sie sexuell belästigt werden? Würden Sie es vorziehen, nicht gefoltert zu werden, bevor man Sie ermordet? Wäre es Ihnen lieber, 15 Minuten lang anstatt 20 gefoltert zu werden, bevor man Sie ermordet? Würden Sie es vorziehen, nicht geprügelt zu werden, bevor Sie vergewaltigt werden? Wäre Ihnen Waterboarding auf einem gepolsterten Brett lieber als auf einem ungepolsterten?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Antwort sollte klar sein. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist natürlich besser, jemandem geringeren Schaden als größeren Schaden zuzufügen. Aber das lässt die grundlegende Frage offen, ob wir das Zufügen von Schaden überhaupt rechtfertigen können. Wenn Vergewaltigung falsch ist, sollten wir keine Kampagnen für ''humane'' Vergewaltigung führen. Der gleiche Befund gilt für Pädophilie, Folter, Mord etc. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Darüber hinaus erkennt Newkirk eine simple ökonomische Realität nicht an: Da Tiere bewegliches Eigentum sind und keinen Eigenwert haben, sind die einzigen Tierschutzreformen, die akzeptiert werden, diejenigen, welche einen wirtschaftlichen Nutzen für uns haben. PETA bestätigt dies&lt;a href="http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2008/07/peta-und-kfc.html"&gt; ausdrücklich&lt;/a&gt; in seiner Kampagne für das Vergasen von Geflügel – diese Schlachtmethode ist wirtschaftlich viel besser für Produzenten. Das ist genau der Grund, warum immer mehr Hühner verarbeitende Betriebe diese Tötungsmethode übernehmen. Sie macht wirtschaftlichen Sinn. Aber die ökonomische Realität des Eigentums Tier bedeutet, dass das Niveau des Tierschutzes stets sehr niedrig und mit der effizienten Ausbeutung von Tieren verknüpft ist. Also ist PETA faktisch zu einem Partner der Tierindustrie darin geworden, Tierausbeutung effizienter zu machen. Großartig. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was Newkirk sich nicht die Mühe macht, bezüglich Singers zu erwähnen, ist, dass er nicht denkt, dass das Essen von Tieren oder Tierprodukten an sich moralisch problematisch ist. Tatsächlich hat Singer wiederholt gesagt, dass, weil die meisten Tiere kein Interesse an ihrem Leben hätten, das Problem nicht darin besteht, &lt;span style="font-style:italic;"&gt;dass&lt;/span&gt; wir sie nutzen, sondern &lt;span style="font-style:italic;"&gt;wie &lt;/span&gt;wir sie nutzen. Singer ist der Ansicht, dass es moralisch akzeptabel ist, ein Allesesser zu sein, wenn Sie Sorge tragen, Fleisch und Produkte von Tieren zu essen, die ''human'' aufgezogen und geschlachtet worden sind. Ich diskutiere dieses Thema ausführlich in meinen Büchern (insbesondere in &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/books/animals-as-persons-essays-on-the-abolition-of-animal-exploitation/"&gt;Animals as Persons: Essays on the Abolition of Animal Exploitation &lt;/a&gt;und in meinem in April 2010 bei Columbia University Press erscheinenden Buch &lt;span style="font-style:italic;"&gt;The Animal Rights Debate: Abolition or Regulation?&lt;/span&gt;).Aber Sie können auch hier einige Essays zur Sache lesen.(&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;&lt;a href="http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2009/03/peter-singer-und-die.html"&gt; 1,&lt;/a&gt;&lt;a href="http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2009/04/peter-singer.html"&gt; 2&lt;/a&gt;,&lt;a href="http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2010/01/oh-mein-gott-diese-veganer.html"&gt; 3&lt;/a&gt;,&lt;a href="http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2008/02/tdlicher-luxus.html"&gt; 4&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Newkirk, deren Organisation laut &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p2900/newsweek-magazine.pdf"&gt;Newsweek Magazine &lt;/a&gt;annähernd 85% der Tiere, die sie rettet, tötet, scheint mit Singer darin übereinzustimmen, dass der Tod nicht per se ein Schaden für Tiere ist. Demnach ist für Singer und Newkirk das zur Debatte Stehende die &lt;span style="font-style:italic;"&gt;Behandlung &lt;/span&gt;von Tieren, nicht ihre &lt;span style="font-style:italic;"&gt;Nutzung&lt;/span&gt;. Aber das ist eine Art und Weise, das Problem zu analysieren, die sich grundlegend von derjenigen unterscheidet, die wir anwenden würden, wären Menschen betroffen. und ich würde behaupten, dass das, was diesen Unterschied bedingt, nichts anderes als Speziesismus ist. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die meisten von uns glauben, dass es moralisch falsch ist, Tieren ''unnötiges'' Leiden zuzufügen und sie ohne ''Notwendigkeit''  zu töten. Was immer sonst ''Notwendigkeit'' bedeutet, es muss bedeuten, dass wir es nicht rechtfertigen können, Tieren Leiden zufügen und sie zu töten aus Gründen des Vergnügens, des Genusses oder der Bequemlichkeit. Dass wir dies glauben, wurde in überwältigender Weise durch den allgemeinen Aufschrei über den Fall des Hundekämpfe veranstaltenden Michael Vick demonstriert. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber wie ich in meinem Essay: &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p2900/were-all.pdf"&gt; &lt;span style="font-style:italic;"&gt;We're ALL Michael Vick&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; [&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Wir alle sind Michael Vick]&lt;/span&gt; notiert habe, gibt es keinen Unterschied dazwischen, um eine Grube herum zu sitzen und Hunden beim Kämpfen zuzuschauen und um einen Grill herum zu sitzen und die Leichen von Tieren zu rösten, die ganz genauso gequält worden sind wie Vicks Hunde. Wir müssen keine Tierprodukte essen. Tatsächlich räumen mehr und mehr Mainstream-Gesundheitsexperten ein, dass Tierprodukte der menschliche Gesundheit abträglich sind. Und landwirtschaftliche Tierhaltung ist ohne Frage ein Umweltdesaster. Gewiss, wir bezahlen jemand anderen dafür, das Töten zu besorgen, aber das ist eine Differenzierung ohne moralischen Unterschied. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Folglich steht unser Konsum von Tierprodukten im Widerspruch mit einem moralischen Prinzip, das die meisten von uns (Singer und Newkirk, der Vater und die Mutter der ''Bio-Fleisch''-Bewegung, ironischerweise ausgenommen) akzeptieren: Unter sonst gleichen Umständen, erlegt uns das Faktum, das eine Handlung einem empfindungsfähigen Wesen Leiden und Tod verursacht, die Last auf, dafür eine Rechtfertigung zu liefern; wir sollten niemals irgendeine empfindungsfähige Kreatur verletzten, sicherlich nicht, ohne dafür einen sehr guten Grund zu haben. Und unsere Geschmacksvorlieben sind kein besserer Grund als Vicks Vergnügen beim Anschauen von Hundekämpfen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Warum also formulieren wir die Frage nicht um: Ist es besser, empfindungsfähige Wesen ein kleines bisschen weniger zu quälen oder nur Nahrungsmittel zu essen, die keinerlei Leiden oder Tod einschließen und die besser für unseren Körper und den Planeten sind?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Antwort sollte klar sein. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Abschließend möchte ich bemerken, dass Newkirk in Beantwortung von Schonfelds Kritik an PETAs Sexismus sagt: &lt;blockquote&gt;Was die sexy Frauen in unseren Werbeanzeigen betrifft, die albernen Kostüme, die Darstellungen auf der Straße und das Verteilen von Tofusandwiches, in einer Welt, in der Menschen lächeln möchten, nicht widerstehen können, ein attraktives Bild anzuschauen und immer Lust auf eine Gratismalhlzeit haben, wenn solche harmlosen Possen dem Einzelnen erlauben, seine eigenen Rolle in der Ausbeutung von Tieren zu überdenken, was kann daran auszusetzen sein? &lt;/blockquote&gt; Denkt Newkirk wirklich, dass Sexismus und die fortgesetzte Verdinglichung von Frauen in einer Welt, in der Vergewaltigung und sexuelle Belästigung jede Sekunde jeden Tages passieren, ''harmlose Possen'' darstellen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Denkt Newkirk wirklich, dass es eine gute Idee ist, bezüglich des Problems Sexismus Leute zum ''Lächeln'' zu bringen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Denkt Newkirk wirklich, dass das Schlachten von 56 Milliarden Tieren pro Jahr (Fische nicht mitgerechnet) eine Gelegenheit dafür ist, ein ''Lächeln'' hervorzurufen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sollten wir nackte Frauen Geld für Haiti sammeln lassen, so dass Menschen ''lächeln''?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hätte Martin Luther King Jr., beschworen in PETAs jüngster Werbung, in der eine farbige Frau ''für die Tiere'' strippt, es jemals gutgeheißen, Menschen ein ''Lächeln'' abzugewinnen, indem er lieber nackt gewesen wäre, als im hinteren Teil des Busses zu sitzen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Antworten, Ingrid, sollten wiederum klar sein. &lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/links/#the-world-is-vegan"&gt;&lt;br /&gt;DIE WELT IST VEGAN! Wenn Du es willst.&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gary L. Francione&lt;br /&gt;©2010 Gary L. Francione&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8322574232989593381-2415285894904383909?l=abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/2415285894904383909'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/2415285894904383909'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2010/01/die-antwort-sollte-klar-sein.html' title='Die Antwort sollte klar sein'/><author><name>Abolitionismus@web.de</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04643131297413142422</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8322574232989593381.post-2893412436929746547</id><published>2010-01-22T12:00:00.000-08:00</published><updated>2011-02-19T00:50:20.809-08:00</updated><title type='text'>Die Ausbeutung ausbeuten</title><content type='html'>von Gary L. Francione  &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/exploiting-exploitation/"&gt;Blog&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe KollegInnen, &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Jahr 2007 schrieb ich einen &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/the-state-of-the-movement/"&gt;Essay &lt;/a&gt;als Antwort auf PETAs State of the Union Undress [in Abwandlung von State of the Union Address: Bericht zur Lage der Nation] für 2008.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;PETA hat jetzt ein &lt;a href="http://www.peta.org/feat/stateoftheunion10/"&gt;State of the Union Undress für 2010&lt;/a&gt; produziert, dieses Mal mit voller frontaler Nacktheit einer farbigen Frau – alles ''für die Tiere'' natürlich. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;PETA schließt das Video mit einem Zitat von Martin Luther King Jr. &lt;br /&gt;Denkt irgendjemand &lt;span style="font-style:italic;"&gt;wirklich&lt;/span&gt;, dass dies irgendetwas ''für die Tiere'' bringt?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Keine Bewegung für sozialen Wandel, die intelligente und fortschrittliche Unterstützer will, würde jemals so etwas machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich werde dies nicht weitergehend kommentieren; wenn Sie PETAs State of the Union Undress (und der Sexismus der Organisation im Allgemeinen) nicht als auf mehreren Ebenen fürchterlich falsch sehen, dann gibt es wirklich nichts, was ich sagen könnte, das Sie überzeugen würde. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lassen Sie uns hoffen, dass wir im Jahr 2010 etwas Fortschritt darin machen können, die Öffentlichkeit davon zu überzeugen, dass Tierrechte ernste Fragen aufwerfen und nicht nur ein Vorwand für die kindischen Possen derer sind, die  Profit machen, indem sie die Ausbeutung von Menschen und Tieren ausbeuten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/links/#the-world-is-vegan"&gt;DIE WELT IST VEGAN! Wenn Du es willst&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gary L. Francione&lt;br /&gt;©2010 Gary L. Francione&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8322574232989593381-2893412436929746547?l=abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/2893412436929746547'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/2893412436929746547'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2010/01/die-ausbeutung-ausbeuten.html' title='Die Ausbeutung ausbeuten'/><author><name>Abolitionismus@web.de</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04643131297413142422</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8322574232989593381.post-3964193134582990020</id><published>2010-01-18T13:00:00.000-08:00</published><updated>2011-02-17T23:55:36.127-08:00</updated><title type='text'>Martin Luther King Jr.:Sein Traum und unsere Realität</title><content type='html'>von Gary L. Francione &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/martin-luther-king-jr-his-dream-and-our-reality/"&gt; Blog&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe KollegInnen, &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute ist der Tag, an dem wir das Leben und Werk von Martin Luther King Jr. feiern. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dr. King stand für zwei wichtige und fundamentale Werte ein: Gewaltlosigkeit und Gleichberechtigung. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zweiundvierzig Jahre, nachdem Dr. King ermordet wurde, sind wir noch immer eine Nation mangelnder Gleichberechtigung. Farbige Menschen, Frauen, Schwule, Lesben und andere werden noch immer als Bürgerinnen und Bürger zweiter Klasse behandelt. Gewiss, manches hat sich geändert, aber wir haben Gleichberechtigung unter allen Menschen noch immer nicht erreicht. Und Tiere sind nach wie vor bewegliches Eigentum ohne jeden Eigenwert. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zweiundvierzig Jahre, nachdem Dr. King ermordet wurde, sehen wir noch immer Gewalt als die Lösung jeden Problems an. Wir haben noch immer nicht gelernt, dass Gewalt das Problem &lt;span style="font-style:italic;"&gt;ist&lt;/span&gt;; es ist nicht die Lösung. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir sollten uns heute ein paar Minuten Zeit nehmen, um über die Ideen der Gleichberechtigung und Gewaltlosigkeit nachzusinnen. Wir sollten uns entschließen, Dr. Kings Traum Wirklichkeit werden zu lassen.  Am Ende ist sein Traum das einzige, was unsere Realität retten wird. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gary L. Francione&lt;br /&gt;©2010 Gary L. Francione&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8322574232989593381-3964193134582990020?l=abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/3964193134582990020'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/3964193134582990020'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2010/01/martin-luther-king-jr.html' title='Martin Luther King Jr.:Sein Traum und unsere Realität'/><author><name>Abolitionismus@web.de</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04643131297413142422</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8322574232989593381.post-1839281185526175141</id><published>2010-01-18T12:00:00.000-08:00</published><updated>2011-02-17T23:48:35.122-08:00</updated><title type='text'>Victor Schonfeld [Essay im Guardian]</title><content type='html'>&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;''Fünf fatale Fehler des Aktivismus für Tiere''&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;von Gary L. Francione  &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/victor-schonfeld-the-five-fatal-flaws-of-animal-activism/"&gt;Blog&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Kolleginnen, &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;im Jahr 1982 machte Victor Schonfeld den einflussreichen &lt;span style="font-style:italic;"&gt;&lt;a href="http://www.victorschonfeld.com/index.htm"&gt;The Animals Film&lt;/a&gt; [Film der Tiere] &lt;/span&gt;mit der Sprecherin Julie Christie. &lt;span style="font-style:italic;"&gt;The Animals Film&lt;/span&gt; war der erste Film, der die Arten und Weisen dokumentierte, wie Menschen Tiere behandeln. Vielen, die ihn seinerzeit sahen (ich bin einer davon), hat der Film Bilder tief in die Seele eingebrannt und er half, das damalige Auftauchen der Tierrechtsbewegung zu motivieren. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schonfeld kehrte unlängst zurück mit einer zweiteilige BBC-World-Service-Sendung: &lt;span style="font-style:italic;"&gt;One Planet: Animals and Us [Ein Planet: Tiere und wir]&lt;/span&gt;, in der er die Frage stellte, ob wir irgendeinen Fortschritt gemacht haben. Ist unser Verhältnis zu Tieren noch immer so ausbeuterisch wie es das 1982 war? Im &lt;a href="http://www.bbc.co.uk/programmes/p005k2zy"&gt;ersten Teil&lt;/a&gt; untersuchte er, sich auf Massentierhaltung konzentrierend, unsere Nutzung von Tieren als Nahrungsmittel. Im &lt;a href="http://www.bbc.co.uk/programmes/p005nhv5"&gt;zweiten Teil&lt;/a&gt; stellte er Tierversuche ins Zentrum. Als Schlussfolgerung von Teil 2 drückte er Besorgnis darüber aus, dass kein sonderlicher Fortschritt gemacht worden ist, und er schloss einen Aufruf dazu ein, Veganismus zur ''moralischen Grundlinie'' der Tierrechtsbewegung zu machen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der BBC World Service ist das meistgehörte Radioprogramm der Welt. Es ist aufregend, dass Veganismus in der Sendung diskutiert wurde. Wenn Sie die beiden Teile von &lt;span style="font-style:italic;"&gt;Animals and Us&lt;/span&gt; nicht gehört haben, bitte tun Sie es. Ich stimme nicht mit allem überein, was Schonfeld sagt, aber er hat Hervorragendes geleistet im Anbetracht der Komplexität der Probleme und der Kürze der Sendezeit, die ihm zur Verfügung stand. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im heutigen Guardian (GB) hat Schonfeld einen Essay publiziert: &lt;span style="font-style:italic;"&gt;&lt;a href="http://www.guardian.co.uk/commentisfree/2010/jan/18/five-fatal-flaws-animal-activism"&gt;Five fatal flaws of animal activism &lt;/a&gt;[Fünf fatale Fehler des Aktivismus für Tiere]&lt;/span&gt;. Der Untertitel: &lt;blockquote&gt;Von schäbigen Nacktpostern zu dubiosen Konzepten wie ''Bio-Fleisch'': Tierrechtsorganisationen verlieren den Kampf um wirklichen Wandel&lt;/blockquote&gt;  Schonfeld stellt fest, dass seine Untersuchung des gegenwärtigen Szenarios in &lt;span style="font-style:italic;"&gt;Animals and Us&lt;/span&gt;  &lt;blockquote&gt;hat deutlich werden lassen, dass die Anstrengungen organisierter Gruppen zugunsten von Tieren bis heute weitgehend fruchtlos gewesen sind, was die Endziele betrifft, und Kampagnen für kleine Schritte möglicherweise kontraproduktiv sind. Der organisierte Aktivismus braucht bitter nötig frische Perspektiven.&lt;/blockquote&gt; Er zeigt insbesondere fünf Probleme auf: (1) das Versagen der Bewegung für Tiere, die Hand auszustrecken, um sich mit anderen progressiven sozialen Fragen zu verbinden; (2) den Gebrauch von Sexismus, vermeintlich um für Tierrechte zu werben; (3) die Partnerschaft, die sich faktisch zwischen großen Tierschutzorganisationen und institutionellen Ausbeutern entwickelt hat; (4) das Bewerben von ''Bio-Fleisch'' und anderen ''Bio''-Tierprodukten; und (5) der generelle Mangel an Strategie. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schonfeld schließt seinen Essay:  &lt;blockquote&gt;Aktivisten für Tiere haben sich nicht die schwierigen Fragen gestellt, und der Eigenwerbung dienende Schaunummern der Organisationen ersetzen die weniger glamouröse Arbeit, die darin besteht, herauszufinden, wie jedem einzelnen von uns dabei geholfen werden kann, seine Lebensweise zu ändern. Viel Lärm, wenig Wandel. Vielleicht ist es an der Zeit, dem entgegenzusteuern.&lt;/blockquote&gt; Ich schließe diesen Essay mit drei Überlegungen: &lt;br /&gt;Erstens: Schonfeld wird wahrscheinlich bereits von den großen Tierschutzorganisationen und ihren Anhängern mit Kritik dafür bombardiert, dass er es gewagt hat, ihre Taktiken zu kritisieren. Wir alle wissen, dass das Bekunden jeglicher Meinungsverschiedenheit über die Taktiken der großen Tierschutzgruppen oder selbst jedes Ersuchen darum, diese Taktiken zu diskutieren, Beschuldigungen und Vorwürfe, ''spaltend'' und ''nicht um die Tiere bekümmert'' zu sein, herausfordert. Schreiben Sie Schonfeld eine Zeile  an info@beyondtheframe.co.uk, um ihn zu sagen, dass Sie es zu schätzen wissen, dass er den Mut hatte, diese Fragen aufzuwerfen. &lt;br /&gt;Hinterlassen Sie auch einen intelligenten &lt;a href="http://www.guardian.co.uk/commentisfree/2010/jan/18/five-fatal-flaws-animal-activism#start-of-comments"&gt;Kommentar &lt;/a&gt;auf der Website des Guardian. Viele der Kommentare, die dort zur Zeit gepostet werden, leisten nichts dazu, Debatte und Diskussion zu entzünden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zweitens: Heute, der Tag, an dem Schonfelds Essay im Vereinigten Königreich erscheint, ist Martin-Luther-King-Tag in den Vereinigten Staaten. Bedauerlicherweise gibt es noch immer eine Menge Rassismus hier wie überall, und heute (wie jeden Tag) sollten wir über Wege, Gleichberechtigung in der Welt besser zu erreichen, nachdenken. Um die Ideen in Schonfelds Essay mit dem MLK-Tag zu verbinden, fragen Sie sich selbst, würde Martin Luther King  eine ''Lieber-nackt-als-im-hinteren-Teil-des-Busses-sitzen''- Kampagne gefördert haben? Nein, natürlich nicht. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Drittens: Denken Sie daran: &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/links/#the-world-is-vegan"&gt;DIE WELT IST VEGAN! Wenn Du es willst&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gary L. Francione&lt;br /&gt;©2010 Gary L. Francione&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8322574232989593381-1839281185526175141?l=abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/1839281185526175141'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/1839281185526175141'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2010/01/victor-schonfeld-essay-im-guardian.html' title='Victor Schonfeld [Essay im Guardian]'/><author><name>Abolitionismus@web.de</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04643131297413142422</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8322574232989593381.post-2787943217013425449</id><published>2010-01-17T12:00:00.000-08:00</published><updated>2011-02-17T00:35:20.692-08:00</updated><title type='text'>Kommerzialisierung von DIE WELT IST VEGAN! Wenn Du es willst.</title><content type='html'>von Gary L.Francione  &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/commercializing-the-world-is-vegan-if-you-want-it/"&gt;Blog&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe KollegInnen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;es ist zu meiner Kenntnis gelangt, dass einige ''Tierschutzleute'' T-Shirts und andere Dinge mit dem Aufdruck &lt;span style="font-style:italic;"&gt;&lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/links/#the-world-is-vegan"&gt;DIE WELT IST VEGAN! Wenn Du es willst&lt;/a&gt;.&lt;/span&gt; vermarkten, Zudem fügen sie unsere Website an.Offenbar machen sie damit Profit. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bitte seien Sie gewiss, dass weder ich noch diese Website &lt;span style="font-style:italic;"&gt;irgendetwas&lt;/span&gt; mit diesen Bemühungen etwas zu tun haben und wir für das Werben für diese Idee von Frieden und Gewaltlosigkeit kein Geld erbitten oder annehmen. Die Verwendung unserer URL auf oben erwähnten Produkten vermittelt den falschen Eindruck, dass wir diese Produkte gutheißen oder irgendeine Verbindung mit ihnen haben. Wo uns eine solche Situation bekannt wird, zeigen wir die Lieferanten an.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die mit der Kampagne virtuelles Werbeschild verfolgte Absicht war es, die Idee von Veganismus und unserer Fähigkeit, eine vegane Welt zu haben, zu verbreiten. Die Idee war nicht, dass einige ''Tierschutzleute'' daraus ein kommerzielles Unternehmen machen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn Sie den Verkauf irgendeines dieser Produkte beobachten, bitte nehmen Sie mit uns Kontakt auf. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gary L. Francione&lt;br /&gt;©2010 Gary L. Francione&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8322574232989593381-2787943217013425449?l=abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/2787943217013425449'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/2787943217013425449'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2010/01/kommerzialisierung.html' title='Kommerzialisierung von DIE WELT IST VEGAN! Wenn Du es willst.'/><author><name>Abolitionismus@web.de</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04643131297413142422</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8322574232989593381.post-2434940991923056800</id><published>2010-01-12T12:00:00.000-08:00</published><updated>2011-02-17T00:25:10.530-08:00</updated><title type='text'>Kommentar(14): Analyse des zweiten Teils von ''Animals and Us''</title><content type='html'>von Gary L. Francione  &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/commentary-analysis-of-second-segment-of-animals-and-us/"&gt;Blog&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe KollegInnen, &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;der &lt;a href="http://www.bbc.co.uk/programmes/p005nhv5"&gt;zweite Teil&lt;/a&gt; der BBSC-Sendung: &lt;span style="font-style:italic;"&gt;One Planet: Animals and Us [Ein Planet: Tiere und wir]&lt;/span&gt;, moderiert von Victor Schonfeld (der 1982 den einflussreichen &lt;span style="font-style:italic;"&gt;&lt;a href="http://www.victorschonfeld.com/themakers.htm"&gt;The Animals Film &lt;/a&gt; [Film der Tiere]&lt;/span&gt; machte), konzentrierte sich auf Tierversuche. Schonfeld schloss die Sendung mit der Übereinstimmung damit, dass die Tierrechtsbewegung kristallklare Richtlinien braucht, und er untersuchte Veganismus als möglichen Weg, mit dem Problem der Tierausbeutung umzugehen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der BBC World Service ist das Radioprogramm mit den weltweit meisten Zuhörern. Es ist aufregend, dass dort Veganismus diskutiert wurde. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In diesem Podcast kommen Dr. Roger Yates, die NZ-Vegan-Podcasterin Elizabeth Collins und ich zusammen, um den zweiten Teil von ''Animals and Us'' zu kommentieren. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir werden außerdem Norm Phelps jüngste &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p2846/endorsement.pdf"&gt;Gutheißung &lt;/a&gt;des Neuen Tierschutzes diskutieren.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/links/#the-world-is-vegan"&gt;DIE WELT IST VEGAN! Wenn Du es willst.&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gary L. Francione&lt;br /&gt;©2010 Gary L. Francione&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8322574232989593381-2434940991923056800?l=abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/2434940991923056800'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/2434940991923056800'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2010/01/kommentar-analyse-2.html' title='Kommentar(14): Analyse des zweiten Teils von &apos;&apos;Animals and Us&apos;&apos;'/><author><name>Abolitionismus@web.de</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04643131297413142422</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8322574232989593381.post-8433667237374661998</id><published>2010-01-10T12:00:00.000-08:00</published><updated>2011-02-11T11:13:58.549-08:00</updated><title type='text'>Die Wichtigkeit von Adoption:Es gibt so viele Christines</title><content type='html'>von Gary L. Francione &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/the-importance-of-adoption-there-are-so-many-christines/"&gt; Blog&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe KollegInnen, &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;vor einigen Wicchen adoptierten wir Christine. Sie ist ein 9-jähriger Golden Retriever, von ihrer menschlichen Familie, die ''keine Zeit mehr für sie hatte'', einem örtlichen Tierheim übergeben, das Tiere, die nicht innerhalb einer gewissen Zeit vermittelt werden, tötet. Sie wurde adoptiert und einen Tag später von jemandem zurückgebracht, der sagte, sie habe sich mit dem anderen Hund im Haushalt nicht verstanden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir haben Christine adoptiert, weil es schwieriger ist, für ältere Hunde einen Platz zu finden, besonders wenn sie schon einmal zurückgebracht worden sind. Sie ist eine absolute Freude und von dem Moment an, in dem sie unser Haus betrat, ist sie sehr gut mit unseren anderen  Hunden ausgekommen. Sie liebt es, im Schnee zu spielen und sie überwindet langsam aber sicher die Verwirrung, die zwangsläufig auftritt, wenn Sie für neun Jahre irgendwo waren und dann nicht mehr dort sind. Und sie liebt ihr veganes Futter heiß und innig! (Aber zugegeben, sie ist ein Golden Retriever und würde Karton essen, deshalb betrachten wir unsere etwas wählerischeren Vierbeiner als bessere Anzeiger dafür, wie sehr Hunde eine gute vegane Mahlzeit lieben.) &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt immer Tiere, die ein Zuhause brauche, aber in der gegenwärtigen wirtschaftlichen Krise verlieren auch viele Menschen ihr Zuhause und viele Tierheime erreichen die Grenze ihrer Aufnahmekapazität oder haben sie schon erreicht. Es gibt so viele traurige Geschichten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn Sie ein heimatloses Tier aufnehmen können – ob Hund, Katze, Vogel, Maus oder Fisch –, irgendjemanden, der ein Zuhause braucht, bitte tun Sie es.  Adoption ist eine wichtige Form von Aktivismus; die Tiere sind unsertwegen in dieser Misere. Das Mindeste, was wir tun können, ist, für einige von ihnen  zu sorgen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und wenn sie jemanden adoptieren, bedenken Sie, dass es etwas Zeit und Mühe brauchen kann, bis ein neues Familienmitglied sich an seine neue Familie gewöhnt hat und sich wohl in ihr fühlt. Geben Sie nicht auf, wenn ein neuer Hund oder eine neue Katze einige Schwierigkeiten hat, sich anzupassen. Das ist normal. Wir hatten eine Anzahl von ''Problemhunden'' über die Jahre und wir waren stets in der Lage, mit Liebe, Geduld und Verständnis die Probleme zu lösen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und eines kann ich mit Sicherheit sagen: All die Liebe wurde von unserer Hundefamilie um ein Vielfaches zurückgegeben. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Deshalb adoptieren Sie bitte, wenn Sie können. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/links/#the-world-is-vegan"&gt;DIE WELT IST VEGAN! Wenn Du es willst.&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gary L. Francione&lt;br /&gt;©2010 Gary L. Francione&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8322574232989593381-8433667237374661998?l=abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/8433667237374661998'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/8433667237374661998'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2010/01/die-wichtigkeit-von-adoption.html' title='Die Wichtigkeit von Adoption:Es gibt so viele Christines'/><author><name>Abolitionismus@web.de</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04643131297413142422</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8322574232989593381.post-2274568593534250757</id><published>2010-01-09T12:00:00.001-08:00</published><updated>2011-02-13T00:51:45.419-08:00</updated><title type='text'>Kurze Videos ...</title><content type='html'>&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;...zu Tierrechten, Tierrechten vs. Tierschutz und Tieren als Eigentum&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;von Gary L. Francione  &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/short-videos-on-animal-rights-rights-vs-welfare-animals-as-property/"&gt;Blog&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe KollegInnen, &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bekomme buchstäblich hunderte von Emails wöchentlich von Menschen mit grundlegenden Fragen zu Tierrechten, dem Unterschied zwischen Tierrechten und Tierschutz und den Implikationen des Eigentumsstatus von Tieren, wo es um Belange von Tierscutzreformen geht. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bemühe mich, so viele dieser Fragen zu beantworten, wie es mir möglich ist. Es wäre vielleicht hilfreich, wenn jene, die solche Fragen haben, sich die kuren Videos anschauen, die auf der &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/video/"&gt;Videoseite&lt;/a&gt; dieser Website verfügbar sind. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt drei Videos, die für die Fragen, die man mir stellt, insbesondere relevant sind: &lt;span style="font-style:italic;"&gt;Theorie der Tierrechte, Tiere als Eigentum und Tierrechte vs. Tierschutz&lt;/span&gt;. Sie sind verfügbar in Englisch, Französisch, Deutsch, Portugiesisch und Spanisch. &lt;span style="font-style:italic;"&gt;Theorie der Tierrechte&lt;/span&gt; ist überdies in Japanisch vorhanden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Videos wurden als Lehrinstrumente konzipiert, um die grundlegenden Ideen in einfacher, aber nicht simplifizierender Weise zu erklären. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Außerdem gibt es eine &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/faqs/"&gt;FAQ-Abteilung&lt;/a&gt; [Frequently Asked Questions: Häufig gestellte Fragen], die meinem Buch &lt;span style="font-style:italic;"&gt;&lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/books/introduction-to-animal-rights-your-child-or-the-dog/"&gt;Introduction to Animal Rights: Your Child or the Dog?&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;, erschienen 2000 bei Temple University Press, entnommen ist. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Denken Sie daran: Wenn Sie andere aufklären, müssen Sie sich zuvor selbst aufklären! Die Videos und FAQs sind ein vorzüglicher Weg, damit zu beginnen, mit den grundlegenden Konzepten vertraut zu werden in einer Weise, die Sie oder jene, die Sie aufzuklären suchen, nicht ''erschlägt''.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/links/#the-world-is-vegan"&gt;DIE WELT IST VEGAN! Wenn Du es willst.&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gary L. Francione&lt;br /&gt;©2010 Gary L. Francione&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8322574232989593381-2274568593534250757?l=abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/2274568593534250757'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/2274568593534250757'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2010/01/kurze-videos-zu-tierrechten-tierrechten.html' title='Kurze Videos ...'/><author><name>Abolitionismus@web.de</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04643131297413142422</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8322574232989593381.post-3706605544108075601</id><published>2010-01-09T12:00:00.000-08:00</published><updated>2011-02-13T00:44:57.085-08:00</updated><title type='text'>Newsweek: ''Bio-Fleisch''</title><content type='html'>von Gary L. Francione  &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/newsweek-happy-meat/"&gt;Blog&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe KollegInnen, &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Newsweek-Magazin enthält einen &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p2796/article.pdf"&gt;Artikel&lt;/a&gt;: &lt;span style="font-style:italic;"&gt;No More Sacred Cows [Keine heiligen Kühe mehr]&lt;/span&gt;, dessen Pointe lautet: &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;''Einige Langzeitvegetarier kehren zum Fleisch zurück, aber wünschen nur nachhaltig gezüchtetes, geweidetes Vieh wie diese Kühe auf der Hawthorne-Valley-Farm in Ghent, New York.''&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das ist es, wohin die ''Bio-Fleisch''-Bewegung führt. Die Tiere werden immer noch abscheulich behandelt und sie alle enden ihr Leben inmitten der Geräusche, des Gestanks und der Schrecken des Schlachthauses. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der hauptsächliche Unterschied besteht darin, dass die Menschen sich wohler dabei fühlen, sie zu konsumieren. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/links/#the-world-is-vegan"&gt;DIE WELT IST VEGAN! Wenn Du es willst.&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gary L. Francione&lt;br /&gt;©2010 Gary L. Francione&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8322574232989593381-3706605544108075601?l=abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/3706605544108075601'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/3706605544108075601'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2010/01/newsweek-bio-fleisch.html' title='Newsweek: &apos;&apos;Bio-Fleisch&apos;&apos;'/><author><name>Abolitionismus@web.de</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04643131297413142422</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8322574232989593381.post-9119981512348946140</id><published>2010-01-08T12:00:00.000-08:00</published><updated>2011-02-10T00:59:45.239-08:00</updated><title type='text'>''Animals and Us'': Schluss mit vegane Note!</title><content type='html'>von Gary L. Francione  &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/bbc-world-service-program-animals-and-us-ends-on-a-vegan-bang/"&gt;Blog&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Obwohl im &lt;a href="http://www.bbc.co.uk/programmes/p005nhv5"&gt;zweiten Teil &lt;/a&gt; von &lt;span style="font-style:italic;"&gt;One Planet: Animals and Us [Ein Planet: Tiere und wir]&lt;/span&gt;, moderiert von Victor Schonfeld (der 1982 den einflussreichen &lt;a href="http://www.victorschonfeld.com/themakers.htm"&gt;The Animals Film&lt;/a&gt; [Film der Tiere] machte) Tierversuche im Mittelpunkt standen, beschließt er die Sendung mit dem Hinweis, dass Veganismus möglicherweise der Weg ist, mit dem Problem der Tierausbeutung umzugehen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der BBC World Service ist das Radioprogramm mit den weltweit meisten Zuhörern. Es ist aufregend, dass dort Veganismus erörtert wurde. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hoffe, dass Roger Yates und Elizabeth Collins mit mir in einem weiteren Podcast zusammenkommen werden, um Schonfelds Sendung zu analysieren. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/links/#the-world-is-vegan"&gt;DIE WELT IST VEGAN! Wenn Du es willst. &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gary L. Francione&lt;br /&gt;©2010 Gary L. Francione&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8322574232989593381-9119981512348946140?l=abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/9119981512348946140'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/9119981512348946140'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2010/01/tiere-und-wir-vegane-note.html' title='&apos;&apos;Animals and Us&apos;&apos;: Schluss mit vegane Note!'/><author><name>Abolitionismus@web.de</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04643131297413142422</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8322574232989593381.post-2757502741163579524</id><published>2010-01-04T13:00:00.000-08:00</published><updated>2011-02-10T00:52:50.108-08:00</updated><title type='text'>Kommentar (13): Analyse des ersten Teils von ''Animals and Us''</title><content type='html'>von Gary L. Francione  &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/commentary-analysis-of-first-segment-of-animals-and-us/"&gt;Blog&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe KollegInnen, &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am 31. Dezember 2009 strahlte der BBC World Service den ersten Teil eines zweiteiligen Programms: &lt;span style="font-style:italic;"&gt;&lt;a href="http://www.bbc.co.uk/programmes/p005k2zy"&gt;One Planet: Animals and Us&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;  [Ein Planet: Tiere und wir] aus. Diese Sendung wurde moderiert von Victor Schonfeld, der 1982 den höchst einflussreichen &lt;span style="font-style:italic;"&gt;&lt;a href="http://www.victorschonfeld.com/themakers.htm"&gt;The Animals Film&lt;/a&gt; &lt;/span&gt; [Film der Tiere ] machte. Es war einer der ersten  –  wenn nicht der erste – Film, der enthüllte, wie Menschen Tiere tatsächlich behandeln. &lt;span style="font-style:italic;"&gt;Animals and Us&lt;/span&gt;  bedeutet Schonfelds Rückkehr zum Thema 27 Jahre später, um zu fragen, ob sich  irgendetwas seit 1982 verändert hat. Der erste Teil drehte sich in erster Linie um die Nutzung von Tieren zu Nahrungszwecken und konzentrierte sich auf Massentierhaltung. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In diesem Kommentar diskutieren und kritisieren der Soziologe &lt;a href="http://human-nonhuman.blogspot.com/"&gt;Dr. Roger Yates&lt;/a&gt;, das Podcast-Phänomen in Neuseeland, &lt;a href="http://nzveganpodcast.blogspot.com/"&gt;Elizabeth Collins&lt;/a&gt;, und ich den ersten Teil &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn Sie noch nicht vegan leben: Fangen Sie damit an. Es ist leicht; es ist besser für Ihre Gesundheit und den Planeten; und was das Wichtigste ist, es ist das moralisch Richtige. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und denken Sie daran: &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/links/#the-world-is-vegan"&gt;DIE WELT IST VEGAN! Wenn Du es willst.&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gary L. Francione&lt;br /&gt;©2010 Gary L. Francione&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8322574232989593381-2757502741163579524?l=abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/2757502741163579524'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/2757502741163579524'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2010/01/kommentar-analyse.html' title='Kommentar (13): Analyse des ersten Teils von &apos;&apos;Animals and Us&apos;&apos;'/><author><name>Abolitionismus@web.de</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04643131297413142422</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8322574232989593381.post-7431871662249601631</id><published>2010-01-04T12:00:00.001-08:00</published><updated>2011-07-13T02:03:51.704-07:00</updated><title type='text'>Veganer Montag ?</title><content type='html'>von Gary L. Francione  &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/vegan-mondays/"&gt;Blog&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe KollegInnen, &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;frohes neues Jahr. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich halte sicherlich nichts von der Idee eines ''Fleischfreien Montags'' [''Meatless Monday'']. Aber ich möchte einen kurz gefassten Gedanken zu diesem Thema anführen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie Sie wissen, setze ich mich für Veganismus ein und ich denke, dass Aktivismus für Tiere hauptsächlich aus gewaltloser Aufklärung über Veganismus bestehen sollte. Wir sollten betonen, dass es leicht ist, vegan zu leben, und dass jeder es heute tun kann, in diesem Moment, wenn er will. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nichtsdestotrotz: Wenn jemand zu mir sagt: ''Ich möchte vegan leben, aber ich kann es wirklich nicht sofort tun'', stelle ich klar, dass ich denke, dass der Konsum irgendeines Tierproduktes moralisch nicht vertretbar ist, aber ich schlage oft vor, dass diese Menschen für einige Zeit vegan frühstücken, dann für einige Zeit vegan zu Mittag essen, dann zu Abend. Ich rate ihnen niemals, ''käfig-freie'' Eier [Eier aus Bodenhaltung] oder ''Bio-Fleisch'' zu essen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gleichermaßen habe ich Leuten, die einen sofortigen Übergang zum Veganismus unnachgiebig ablehnen, aber vegan leben wollen, vorgeschlagen es für einen Tag zu versuchen und ein paar Tage später nochmals usw., bis alle 7 Wochentage vegan sind. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In diesem Sinne hätte ich keine Einwände gegen einen ''Veganen Montag'' (oder welchen Tag auch immer), wenn klargestellt wäre, dass dieser (1) im Zeichen der Anerkennung des ethischen Imperaitvs steht, dass wir Tiernutzung nicht rechtfertigen können, und (2) nur ein Schritt hin zu vollständigem Veganismus ist. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;''Fleischfreie Montage'' verstärken die Vorstellung, dass Tierfleisch von anderen Tierprodukten moralisch unterscheidbar ist. Sie werden von vielen auch als ein Selbstzweck zur Verminderung der Umweltfolgen des Fleischkonsums oder als eine gesundheitliche Maßnahme in gleicher Weise beworben wie die Einschränkung des Alkoholkonsums. Aus diesem Grund unterstütze ich ''Fleischfreie Montage'' nicht. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber ich würde einen ''Veganen [Tag]'' unterstützen, wenn deutlich würde, dass dieses Projekt im Zeichen unserer moralischen Verpflichtung Tieren gegenüber stünde und wenn es ausdrücklich als einen Schritt hin zu vollständigem Veganismus bezweckend dargestellt würde. Ich wäre sicherlich nicht dagegen, klarzustellen, dass Tierprodukte gesundheitsschädlich sind und nachteilige Umweltfolgen haben. Aber ich denke, dass der zentrale Schwerpunkt eines solchen Tages die moralische Reflexion über die &lt;span style="font-style:italic;"&gt;Nutzung &lt;/span&gt;von Tieren und die Botschaft sein sollte, dass wir uns auf Vollzeit-Veganismus zubewegen sollten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir sollten allerdings niemals aufhören herauszustellen, dass Veganismus leicht und etwas ist, das jeder hier und jetzt tun kann, um einen positiven und wesentlichen Schritt in Richtung Gewaltlosigkeit zu tun. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;''Veganer [Tag]'' hätte wenigstens den Vorzug, nicht die irrige Vorstellung zu verstärken, dass es einen moralisch erheblichen Unterschied zwischen Fleisch und anderen Tierprodukten gibt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und denken Sie daran: &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/links/#the-world-is-vegan"&gt;DIE WELT IST VEGAN! Wenn Du es willst.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gary L. Francione&lt;br /&gt;© 2010 Gary L. Francione&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8322574232989593381-7431871662249601631?l=abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/7431871662249601631'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/7431871662249601631'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2010/01/veganer-montag.html' title='Veganer Montag ?'/><author><name>Abolitionismus@web.de</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04643131297413142422</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8322574232989593381.post-8841358006344871778</id><published>2009-12-30T12:00:00.000-08:00</published><updated>2011-02-10T00:37:58.410-08:00</updated><title type='text'>Erinnerung: Dokumentation des BBC World Service: ''Animals and Us''</title><content type='html'>von Gary L. Francione  &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/reminder-bbc-world-service-documentary-animals-and-us/"&gt;Blog&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe KollegInnen, &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ich möchte Sie daran erinnern, dass der BBC World Service morgen, am 31. Dezember 2009, und am 7. Januar 2010 eine  zweiteilige Dokumentation (Audio) mit dem Titel &lt;span style="font-style:italic;"&gt;One Planet: Animals and Us [Ein Planet: Tiere und wir]&lt;/span&gt; ausstrathlt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie wurde produziert von Victor Schonfeld, der 1982 den einflussreichen Film &lt;span style="font-style:italic;"&gt;The Animals Film [Film der Tiere]&lt;/span&gt; (mit Julie Christie als Sprecherin) gemacht hat. Schonfeld fragt, ob die Bewegung für Tiere seither Fortschritte gemacht hat. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der BBC World Service ist das weltweit gesendete Radioprogramm mit den meisten Zuhörern. Ob Sie es also mögen oder nicht, was Schonfeld sagt, Sie müssen wissen, dass diese Sendung von Millionen von Menschen gehört werden und Einfluss darauf haben wird, wie diese über das Thema denken. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Noch einmal: Es wird zwei Teile geben: am 31. Dezember 2009 und am 7. Januar 2010. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Klicken Sie&lt;a href="http://www.bbc.co.uk/worldservice/programmeguide/"&gt; hier,&lt;/a&gt; um herauszufinden, wo und wann Sie die Sendung live in Ihrer Region hören können. Sie wird archiviert werden. Die Website des BBC World Service ist &lt;a href="http://www.bbc.co.uk/worldservice/"&gt;hier&lt;/a&gt;. Sie wird erweitertes Material zu der archivierten Sendung bieten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gary L. Francione&lt;br /&gt;©2009 Gary L. Francione&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8322574232989593381-8841358006344871778?l=abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/8841358006344871778'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/8841358006344871778'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2009/12/erinnerung-dokumentation.html' title='Erinnerung: Dokumentation des BBC World Service: &apos;&apos;Animals and Us&apos;&apos;'/><author><name>Abolitionismus@web.de</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04643131297413142422</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8322574232989593381.post-9166847360042068041</id><published>2009-12-26T13:00:00.000-08:00</published><updated>2011-02-06T23:24:35.898-08:00</updated><title type='text'>Guter Vorsatz Nr. 2 für 2010: Aufhören, Veganer öffentlich zu beschimpfen</title><content type='html'>von Gary L. Francione  &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/resolution-2-for-2010-stop-vegan-bashing/"&gt;Blog&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe KollegInnen, &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Speziesismus liegt vor, wenn wir auf der Basis der Artzugehörigkeit einem gleichen Interesse ein anderes Gewicht beilegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Beispiel von Speziesismus ist das öffentliche Beschimpfen von Veganern. Wir stimmen alle darin überein, dass Menschensklaverei – wie immer ''human''  – moralisch nicht zu rechtfertigen ist. Tiersklaverei dagegen – wenn ''human''  – wird von einigen sogenannten Anwälten der Tiere verteidigt, die Veganismus als ''absolutistisch'', ''puristisch'' oder ''fundamentalistisch'' bezeichnen. Das ist speziesistisch. Tiere haben ebenso ein Interesse daran, nicht als die Ressourcen von Menschen behandelt zu werden, wie Menschen ein Interesse daran haben, nicht als die Ressourcen anderer Menschen behandelt zu werden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin ein Absolutist im Hinblick auf Menschensklaverei. Diese  – wie immer ''human'' – ist moralisch nicht zu rechtfertigen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin ein Absolutist im Hinblick auf fundamentale Menschenrechte. Folter, Vergewaltigung, Kindesmissbrauch etc. – wie immer ''human'' –sind moralisch nicht zu rechtfertigen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin absolutistisch hinsichtlich Rassismus, Sexismus und Heterosexismus: Ich denke, dass alle diese Formen von Diskriminierung inakzeptabeI sind und dass wir nicht ''humane'' Versionen von Diskriminierung bewerben sollten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin ein Absolutist im Hinblick auf Tierausbeutung, die nicht gerechtfertigt werden könnte, selbst wenn  sie ''human'' wäre (was sie aufgrund des Eigentumsstatus von Tieren keinesfalls ist).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Veganer zu sein bedeutet nicht, ''absolutistisch'' in irgendeiner Weise zu sein, die sich davon unterschiedet, ''absolutistisch'' im Hinblick auf fundamentale Rechte von Menschen zu sein. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Etwas anderes zu behaupten – sich im öffentlichen Schlechtmachen von Veganern zu ergehen – ist lediglich ein Beispiel von Speziesismus. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vincent Guihan hat ein &lt;a href="http://twitpic.com/vlabd"&gt;tolles Design &lt;/a&gt;erstellt, um die Botschaft dieses Essays zu veranschaulichen: &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/links/#the-world-is-vegan"&gt;DIE WELT IST VEGAN! Wenn Du es willst.&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gary L. Francione&lt;br /&gt;©2009 Gary L. Francione&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8322574232989593381-9166847360042068041?l=abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/9166847360042068041'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/9166847360042068041'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2009/12/guter-vorsatz-nr-2-fur-2010.html' title='Guter Vorsatz Nr. 2 für 2010: Aufhören, Veganer öffentlich zu beschimpfen'/><author><name>Abolitionismus@web.de</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04643131297413142422</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8322574232989593381.post-8827945481758534573</id><published>2009-12-26T12:00:00.000-08:00</published><updated>2011-02-06T23:18:14.781-08:00</updated><title type='text'>Guter Vorsatz Nr. 1 für 2010: Für Veganismus als moralische Grundlinie werben</title><content type='html'>von Gary L. Francione &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/resolition-1-for-2010-promote-veganism-as-the-moral-baseline/"&gt; Blog&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe KollegInnen, &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;lassen Sie uns 2010 in der rechten Weise beginnen – für Veganismus als moralische Grundlinie werbend. Veganismus ist nicht, wie einige Tierschützer meinen, das ''Äußerste'', was wir tun können; es ist das &lt;span style="font-style:italic;"&gt;Mindeste&lt;/span&gt;, was wir tun können, wenn wir die Interessen von Tieren ernst nehmen. Wenn wir Tiere als moralische Personen erachten, dann können wir es nicht rechtfertigen, sie zu essen, als Kleidung oder anderweitig zu nutzen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin all der Worte wie ''Veggie'', '' Go Veg'', ''Flexitarier'' etc. müde. Jene, die diese Worte verwenden, bezwecken damit entweder, zu suggerieren, dass Vegetarismus eine schlüssige moralische Position ist was er nicht ist, weil es keinen moralisch bedeutsamen Unterschied zwischen Fleisch und anderen Tierprodukten gibt, oder aber sie versuchen, das Wort ''vegan'' zu vermeiden aus Angst, von denen, die Veganer schlecht machen, ''Absolutisten '' oder 'Puristen'' genannt zu werden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der immerzu kreative &lt;a href="http://animalemancipation.com/"&gt;Vincent Guihan&lt;/a&gt; hat eine &lt;a href="http://twitpic.com/ve96j"&gt;Grafik&lt;/a&gt; erstellt, die Sie vielleicht nützlich finden: &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/links/#the-world-is-vegan"&gt;DIE WELT IST VEGAN! Wenn Du es willst.&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gary L. Francione&lt;br /&gt;©2009 Gary L. Francione&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8322574232989593381-8827945481758534573?l=abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/8827945481758534573'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/8827945481758534573'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2009/12/g-uter-vorsatz-nr.html' title='Guter Vorsatz Nr. 1 für 2010: Für Veganismus als moralische Grundlinie werben'/><author><name>Abolitionismus@web.de</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04643131297413142422</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8322574232989593381.post-3583611287274444224</id><published>2009-12-25T10:02:00.000-08:00</published><updated>2009-12-30T07:40:13.848-08:00</updated><title type='text'>Kommentar: Die Kampagne ''Virtuelles Werbeschild'</title><content type='html'>&lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/commentary-the-virtual-billboard-campaign-the-world-is-vegan-if-you-want-it/"&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Kommentar: Die Kampagne ''Virtuelles Werbeschild':&lt;br /&gt;DIE WELT IST VEGAN! Wenn Du es willst.&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von Gary L. Francione&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe KollegInnen, &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;in diesem Kommentar erörtere ich die Kampagne &lt;a href="http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2009/12/unser-virtuelles-werbeschild.html"&gt;''Virtuelles Werbeschild''&lt;/a&gt;, die sich darauf richtetet, Anwälte der Tiere mit einer positiven Botschaft zu ermächtigen: dass Wandel möglich ist und dass wir die Verantwortung dafür haben, diesen Wandel herbeizuführen. Es ist Zeit, das öffentliche Beschimpfen von Veganern zurückzuweisen, das zum zentralen Schwerpunkt der Tierschutzbewegung geworden ist. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und ich stelle Christine vor, das neueste Mitglied meiner nichtmenschlichen Familie. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hoffe, dass Sie den Podcast genießen und dass Sie sich unseren gewaltlosen Bemühungen, die Botschaft des Veganismus über die Welt zu verbreiten, anschließen werden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gary L. Francione&lt;br /&gt;©2009 Gary L. Francion&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8322574232989593381-3583611287274444224?l=abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/3583611287274444224'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/3583611287274444224'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2009/12/kommentar-die-kampagne-virtuelles.html' title='Kommentar: Die Kampagne &apos;&apos;Virtuelles Werbeschild&apos;'/><author><name>Abolitionismus@web.de</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04643131297413142422</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8322574232989593381.post-5496774098026478528</id><published>2009-12-19T12:00:00.000-08:00</published><updated>2011-02-05T01:27:15.959-08:00</updated><title type='text'>BBC World Service bringt zweiteilige Sendung über .. die Bewegung für Tiere</title><content type='html'>von Gary L. Francione &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/bbc-world-service-to-do-2-part-program-on-animals-and-animal-movement/"&gt; Blog&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe KollegInnen, &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am 31. Dezember 2009 und am 7. Januar 2010 sendet der BBC World Service eine zweiteilige Dokumentation mit dem Titel &lt;span style="font-style:italic;"&gt;One Planet: Animals and Us [Ein Planet: Tiere und wir].&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Victor Schonfeld, der 1982 &lt;span style="font-style:italic;"&gt;The Animals Film [Film der Tiere]&lt;/span&gt; gemacht hat, moderiert die Sendung. Schonfeld wird die Frage stellen, ob wir in diesem Bereich irgendeinen Fortschritt gemacht haben und ob unser Verhältnis zu Tieren noch ebenso ausbeuterisch ist wie es im Jahr 1982 war. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er wird den Zustand der Bewegung für Tiere untersuchen und sich im ersten Teil auf das Essen von Tieren und im zweiten Teil auf unsere Verwendung von Tieren in Experimenten konzentrieren. Er wird außerdem die Beziehung zwischen menschlichem Leiden und tierlichem Leiden erörtern.   &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der BBC World Service wird von Millionen von Menschen überall auf der Welt gehört. Ich habe keine Ahnung, was Schonfeld sagen oder welche Position er einnehmen wird. Aber angesichts dessen, dass viele Menschen zuhören und entsprechende Ansichten ausbilden werden, ist es zwingend erforderlich, dass Anwälte der Tiere dieses zweiteilige Programm verfolgen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gehen Sie&lt;a href="http://www.bbc.co.uk/worldservice/"&gt; hierhin&lt;/a&gt;, um die lokale Sendezeit zu erfahren. Die Sendungen werden auch auf der BBC-Website archiviert werden und es wird weiterführendes Informationsmaterial geben.  Sie können &lt;a href="http://worldhaveyoursay.wordpress.com/"&gt;hier&lt;/a&gt; auch Reaktionen abgeben.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gary L. Francione&lt;br /&gt;©2009 Gary L. Francione&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8322574232989593381-5496774098026478528?l=abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/5496774098026478528'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/5496774098026478528'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2009/12/bbc-world-service-bringt-zweiteilige.html' title='BBC World Service bringt zweiteilige Sendung über .. die Bewegung für Tiere'/><author><name>Abolitionismus@web.de</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04643131297413142422</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8322574232989593381.post-8183155878412364749</id><published>2009-12-18T12:00:00.000-08:00</published><updated>2011-02-05T01:13:03.250-08:00</updated><title type='text'>Eine Anmerkung zu unserem virtuellen Werbeschild</title><content type='html'>von Gary L. Francione  &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/a-note-about-our-virtual-billboard/"&gt;Blog&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe KollegInnen, &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anfang dieser Woche habe ich zwei Einträge (&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;&lt;a href="http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2009/12/unser-virtuelles-werbeschild.html"&gt;1,&lt;/a&gt;&lt;a href="http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2009/12/entwurfe-fur-das-virtuelle-werbeschild.html"&gt; 2&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;) über das Kreieren eines virtuellen Werbeschilds gepostet, das die Botschaft verbreitet: &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;DIE WELT IST VEGAN! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn Du es willst.&lt;/span&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Sinn dieses Projekts ist es, die simple Idee zu bekräftigen, dass eine vegane Welt etwas ist, das zu schaffen Menschen die Fähigkeit haben. Wir müssen es nur wollen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe mir dies wirklich als ein virtuelles Werbeschild vorgestellt. Ich möchte, dass die Botschaft über das Internet verbreitet wird – in alle Welt und in jeder Sprache. Ich möchte, dass diese virtuelle Verbreitung Diskussionen auslöst und gewaltlose Anstrengungen der Aufklärung über Veganismus vorantreibt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt einige Leute, die vorschlagen, Gegenstände mit diesem Slogan herzustellen und zu verkaufen. Bitte seien Sie versichert, dass weder ich noch diese Website irgendetwas mit diesen Bemühungen zu tun haben und wir nicht um Geld bitten oder es annehmen werden, um die Idee des Friedens und der Gewaltlosigkeit zu fördern. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich danke Ihnen. Und denken Sie daran: DIE WELT IST VEGAN! Wenn Sie es wollen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gary L. Francione&lt;br /&gt;©2009 Gary L. Francione&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8322574232989593381-8183155878412364749?l=abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/8183155878412364749'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/8183155878412364749'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2009/12/eine-anmerkung-zu-unserem-virtuellen.html' title='Eine Anmerkung zu unserem virtuellen Werbeschild'/><author><name>Abolitionismus@web.de</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04643131297413142422</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8322574232989593381.post-7908291988811550584</id><published>2009-12-16T12:00:00.000-08:00</published><updated>2011-01-31T23:34:35.959-08:00</updated><title type='text'>Entwürfe für das virtuelle Werbeschild</title><content type='html'>von Gary L. Francione &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/spread-the-message-the-world-is-vegan-if-you-want-it/"&gt;Blog&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Kolleginnen, &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gestern regte ich an, dass wir ein virtuelles Werbeschild haben, das wir über die ganze Welt verbreiten könnten: &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;DI WELT IST VEGAN ! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn Du es willst.&lt;/span&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bisher habe ich zwei Sets von Entwürfen in Englisch erhalten und ich weiß, dass andere in anderen Sprachen gemacht werden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vincent Guihan, der zwei ausgezeichnete Blogs hat, &lt;a href="http://animalemancipation.com/"&gt;Animal Emancipation&lt;/a&gt; und&lt;a href="http://weotheranimals.blogspot.com/"&gt; We Other Animals&lt;/a&gt;, hat ein Set kreiert, das &lt;a href="http://weotheranimals.blogspot.com/2009/12/world-is-vegan-if-you-want-it-banners.html"&gt;hier &lt;/a&gt;erhältlich ist. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;John Colvin, der den Blog &lt;a href="http://johnsplate.blogspot.com/"&gt;John's Plate &lt;/a&gt;betreibt, hat ein großartiges Set &lt;a href="http://www.jcolv.com/world_is_vegan"&gt;hier.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;BITTE verwenden Sie diese in jeder Art, in der Sie die Botschaft verbreiten können. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Veganismus ist UNSERE Wahl. Wir haben die Fähigkeit, Nein zu Gewalt zu sagen. Wir haben die Fähigkeit, die Personalität von Tieren zu bejahen. Wir haben die Fähigkeit, den Status von Tieren als Eigentum abzulehnen. Wir haben die Fähigkeit, Nein zu Speziesismus zu sagen.  Wir haben die Fähigkeit, das Problem der Tierausbeutung in der einzigen Art und Weise zu lösen, in der es gelöst werden kann: durch das Beseitigen der Nachfrage nach Tierprodukten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Feiern Sie den Frieden. Feiern Sie die Gewaltlosigkeit. Leben Sie vegan. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gary L. Francione&lt;br /&gt;©2009 Gary L. Francione&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8322574232989593381-7908291988811550584?l=abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/7908291988811550584'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/7908291988811550584'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2009/12/entwurfe-fur-das-virtuelle-werbeschild.html' title='Entwürfe für das virtuelle Werbeschild'/><author><name>Abolitionismus@web.de</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04643131297413142422</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8322574232989593381.post-8399788234633395598</id><published>2009-12-15T12:00:00.000-08:00</published><updated>2011-01-31T23:30:06.700-08:00</updated><title type='text'>Unser virtuelles Werbeschild:  DIE WELT IST VEGAN! Wenn Du es willst.</title><content type='html'>von Gary L. Francione &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/spread-the-message-the-world-is-vegan-if-you-want-it/"&gt; Blog&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe KollegInnen, &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Jahr 1969, auf der Höhe des Vietnamkrieges, ließen John Lennon und Yoko Ono ein &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p2606/billboard.pdf"&gt;Werbeschild&lt;/a&gt; auf dem Times Square platzieren. Es lautete: &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;''DER KRIEG IST VORBEI ! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn du es willst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Frohe Weihnachten von John und Yoko.''&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich schlage Folgendes vor. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dass wir die Welt mit einer Botschaft überfluten; dass wir ein virtuelles Werbeschild kreieren: &lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;&lt;br /&gt;DIE WELT IST VEGAN! Wenn Du es willst&lt;/span&gt;. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Senden Sie diese Botschaft auf allen Ihren Foren und bitten Sie Ihre Freunde, sie auf ihren zu senden. Senden Sie sie als SMS an Ihre Freunde und bitten Sie diese, sie an ihre Freunde zu senden. Fügen Sie die Botschaft der Signatur in Ihren Emails hinzu. Lassen Sie uns eine freundliche Welle kreativer, gewaltloser Aufklärung über Veganismus starten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lassen Sie uns, vierzig Jahre nachdem John und Yoko die schlichte Feststellung trafen, dass der Frieden und ein Ende des Vietnamkrieges unser wären, wenn wir es nur wollten, ein elektronisches Werbeschild haben, dass es nicht nur auf dem Times Square, sondern auf der ganzen Welt gibt! Lassen Sie uns die Botschaft verbreiten, dass Gewaltlosigkeit gegenüber unseren tierlichen Brüdern und Schwestern möglich ist – wenn wir es wollen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich werde in den nächsten Tagen einen Podcast dazu machen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bitte leben Sie vegan. Es zu tun ist unglaublich leicht. Es ist das Beste für Sie und für den Planeten. Und was das Wichtigste ist, es ist das moralisch Richtige. Wir können es nicht rechtfertigen, Tiere für unsere trivialen Zwecke zu töten, egal wie ''human'' unsere Akte des Unrechts sind. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gary L. Francione&lt;br /&gt;©2009 Gary L. Francione&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;siehe auch: &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2009/12/entwurfe-fur-das-virtuelle-werbeschild.html"&gt;Entwürfe für das virtuelle Werbeschild&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2009/12/eine-anmerkung-zu-unserem-virtuellen.html"&gt;Eine Anmerkung zu unserem virtuellen Werbeschild&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2009/12/unser-virtuelles-werbeschild.html"&gt;Kommentar: Die Kampagne ''Virtuelles Werbeschild':&lt;br /&gt;DIE WELT IST VEGAN! Wenn Du es willst.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2010/01/kommerzialisierung.html"&gt;Kommerzialisierung von DIE WELT IST VEGAN! Wenn Du es willst.&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8322574232989593381-8399788234633395598?l=abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/8399788234633395598'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/8399788234633395598'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2009/12/unser-virtuelles-werbeschild.html' title='Unser virtuelles Werbeschild:  DIE WELT IST VEGAN! Wenn Du es willst.'/><author><name>Abolitionismus@web.de</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04643131297413142422</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8322574232989593381.post-294870630067087863</id><published>2009-12-06T01:27:00.000-08:00</published><updated>2011-01-31T23:20:10.505-08:00</updated><title type='text'>Kommentar (11): Diskussion mit Professor Gary Steiner</title><content type='html'>von Gary L. Francione  &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/commentary-discussion-with-professor-gary-steiner/"&gt;Blog&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe KollegInnen, &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;in diesen Kommentar Nr. 11 habe ich eine Diskussion mit &lt;a href="http://www.facstaff.bucknell.edu/gsteiner/"&gt;Gary Steiner&lt;/a&gt;, Professor für Philosophie und Vorsitzender der philosophischen Abteilung an der Bucknell Universität. Gary Steiner hat ein &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p2570/editorial.pdf"&gt;Editorial&lt;/a&gt; in der New York Times über Veganismus geschrieben und wir sprechen über die Reaktionen, die er darauf bekommen hat, einschließlich der Kritik von Tierschützern, von denen viele Schlachthausdesignerin Temple Grandin und andere Unterstützer speziesistischer Ausbeutung preisen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir erörtern außerdem, wie Tierschützer sich einer Debatte mit Abolitionisten verweigern, weil sie als Antwort auf das Argument, dass Tierschutzreformen lediglich die Produktionseffizienz der Tierausbeutung erhöhen,&lt;span style="font-style:italic;"&gt; nichts&lt;/span&gt; zu sagen haben. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gary L. Francione&lt;br /&gt;©2009 Gary L. Francione&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8322574232989593381-294870630067087863?l=abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/294870630067087863'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/294870630067087863'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2009/12/kommentar-diskussion-mit-professor-gary.html' title='Kommentar (11): Diskussion mit Professor Gary Steiner'/><author><name>Abolitionismus@web.de</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04643131297413142422</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8322574232989593381.post-4065448810902616376</id><published>2009-11-01T12:00:00.000-08:00</published><updated>2011-01-30T01:24:37.294-08:00</updated><title type='text'>Kommentar (10): Weltvegantag – 1- Nov. 2009</title><content type='html'>von Gary L. Francione  &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/commentary-world-vegan-day-nov-1-2009/"&gt;Blog&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe KollegInnen, &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;alles Gute zum Weltvegantag für Sie alle. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In diesem Kommentar denke ich über den Zustand der veganen Bewegung nach. Die schlechte Nachricht: Die großen Tierschutzorganisationen haben eine Menge getan, um Veganismus zu marginalisieren. Die gute Nachricht: Im vergangenen Jahr haben wir ein Anwachsen der abolitionistischen Bewegung gesehen, die Veganismus als die moralische Basis versteht, Tierschutzreformen und Einzelthema-Kampagnen verwirft und Veganismus als wesentlich für jede stimmige Theorie der Gewaltlosigkeit betrachtet.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn Sie nicht bereits vegan leben: Fangen Sie heute damit an. Es ist leicht. Es ist besser für Ihre Gesundheit und für den Planeten. Aber was das Wichtigste ist, ethischer Veganismus stellt Ihre Verpflichtung zur Gerechtigkeit, Abschaffung der Tierausbeutung und Gewaltlosigkeit dar. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gary L. Francione&lt;br /&gt;© 2009 Gary L. Francione&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8322574232989593381-4065448810902616376?l=abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/4065448810902616376'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/4065448810902616376'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2009/11/kommentar-weltvegantag-1-nov-2009.html' title='Kommentar (10): Weltvegantag – 1- Nov. 2009'/><author><name>Abolitionismus@web.de</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04643131297413142422</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8322574232989593381.post-1607096999210845963</id><published>2009-10-24T12:00:00.000-07:00</published><updated>2011-01-29T01:35:55.286-08:00</updated><title type='text'>Einige Gedanken zum abolitionistischen Ansatz</title><content type='html'>von Gary L. Francione &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/some-thoughts-on-the-abolitionist-approach/"&gt; Blog&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe KollegInnen, &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;hier sind einige schlichte Gedanken, die den abolitionistischen Ansatz und seine Philosophie in sich schließen. Sie mögen hilfreich für Sie darin sein, wie Sie selbst über diese Dinge denken ebenso wie in ihrer Diskussion mit anderen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;1. Speziesismus ist moralisch verwerflich, weil er, ebenso wie Rassismus, Sexismus und Heterosexismus, Personalität mit einem belanglosen Kriterium verknüpft. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beispiel: 'Wir lehnen Speziesismus nicht in einem Vakuum ab. Wir verwerfen ihn, weil er anderen Formen von Diskriminierung gleicht. Was allen Formen von Diskriminierung gemeinsam ist, ist der Gebrauch eines belanglosen Kriteriums, um Menschen von der vollen Mitgliedschaft in der moralischen Gemeinschaft auszuschließen. Rassisten werten jene ab, die einer anderen Rasse angehören, einzig auf der Basis der Hautfarbe; Sexisten werten Frauen einzig auf der Basis von Sexualität und Geschlecht ab; Heterosexisten sprechen Schwulen. Lesben, Transsexuellen volle Mitgliedschaft in der moralischen Gemeinschaft einfach auf der Basis der sexuellen Orientierung ab. Speziesisten bestreiten volle Mitgliedschaft in der moralischen Gemeinschaft basierend einzig auf der Artzugehörigkeit. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alle diese Formen der Diskriminierung sind moralisch nicht zu rechtfertigen. Wir lehnen Speziesismus ab, &lt;span style="font-style:italic;"&gt;weil&lt;/span&gt; er von diesen anderen Formen der Diskriminierung ununterscheidbar ist. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(Bitte beachten Sie: Obwohl Peter Singer Speziesismus vorgeblich ablehnt, hält er daran fest, dass Tiere, da sie nicht dieselbe Art Geist wie Menschen haben, kein Interesse am Weiterleben haben, und wir ihnen keinen Schaden zufügen, wenn wir sie nutzen und ''human'' töten. Ich erachte dies als eine Form von Speziesismus. Klicken Sie &lt;a href="http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2009/03/peter-singer-und-die.html"&gt;hier&lt;/a&gt;.) &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;2. Jene, die Speziesismus ablehnen, sind ebenso auch der Ablehnung von Rassismus, Sexismus, Heterosexismus und anderen Formen der Diskriminierung verpflichtet. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beispiel: Einige Anwälte der Tiere behaupten, dass die ''Bewegung für Tiere'' keine Stellung zu anderen Formen der Diskriminierung nimmt. Das ist nicht korrekt.Jene von uns, die Gerechtigkeit für Tiere wollen, sind notwendig der Gerechtigkeit für Menschen verpflichtet und der Beendigung der Diskriminierung von Menschen ebenso wie der von Tieren. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Bewegung für Tiere sollte zum Beispiel nicht Sexismus als ein Mittel zum Zweck von Tierrechten verewigen. Sexismus schließt die Verdinglichung von Frauen ein. Verdinglichung ist das Problem und nicht die Lösung. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gewiss, Frauen können sexistisch sein, gerade so wie farbige Menschen Rassisten sein können.  Aber dieser Sexismus und Rassismus sind zwangsläufig von anderer Art, weil diese Formen der Diskriminierung in unserer rassistischen und patriarchalen Welt nicht die gleiche Auswirkung haben und haben können. Ich lehne jegliche Diskriminierung ab, aber wir sollten niemals denken, dass es hier keine wichtigen Unterschiede gibt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gewiss, Frauen können wählen, sich selbst zu verdinglichen, gerade so wie farbige Menschen sich an rassistischen Stereotypen beteiligen und diese aufrecht erhalten können. Aber das bedeutet nicht, dass diese Selbst-Verdinglichung eine ''Ermächtigung'' ist. Ganz im Gegenteil. Die Ansicht, dass Selbst-Verdinglichung Ermächtigung bedeutet, ist eine reaktionäre Vorstellung, die Sexismus fortschreibt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;3. Veganismus ist Ahimsa oder Gewaltlosigkeit; Veganismus erkennt an, dass Gewalt damit beginnt, was Sie Ihrem Körper zuführen, was sie auf Ihrem Körper anwenden und tragen.&lt;/span&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ahimsa ist das Prinzip, dass wir nicht gewaltsam gegen andere in unsern Gedanken, Worten oder in unserem Tun handeln sollen. Aber Ahimsa sollte nicht als ein abstraktes Prinzip gedacht werden. Wenn es sich nicht in unserem täglichen Leben auswirkt, ist es nutzlos. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ethischer Veganismus vertritt die Vorstellung, dass Gewaltlosigkeit mit dem beginnt, was wir uns in den Mund stecken und was wir anziehen. Wenn wir zu einer Friedenskundgebung gehen, nachdem wir Schinken und Eier zum Frühstück hatten, und  Wollpullover und Lederschuhe tragen, haben wir, denke ich, das Wesentliche nicht begriffen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;4. Veganismus ist die Anwendung des Prinzips der Abschaffung der Tierausbeutung in Ihrem eigenen Leben; er stellt Ihre Anerkennung dessen dar, dass Tiere keine Dinge sind&lt;/span&gt;. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der abolitionistische Zugang zu Tierrechten, wie ich ihn über die vergangenen zwei Jahrzehnte entwickelt habe, besagt, dass wir keinerlei Nutzung von Tieren – wie ''human'' auch immer – rechtfertigen können. Wir müssen die Ausbeutung von Tieren abschaffen und nicht regulieren. Die Regulierung versagt sowohl aus theoretischen wie aus praktischen Gründen.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tierausbeutung durch Tierschutzreformen zu regulieren ist das Gleiche, wie Folter mittels Waterboarding durch das Polstern des Waterboards zu regulieren. Wenn die Praktik falsch ist, sollten wir für ihre Beendigung eintreten, nicht vorschlagen, dass wir Schaden in einer ''besseren'' Art und Weise zufügen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und Tierschutzreformen funktionieren nicht in praktischer Hinsicht. Tiere sind bewegliches Eigentum, sie sind Wirtschaftsgüter. Angesichts dieses Status und der Realität von Märkten, einschließlich der Weltmärkte, geht der Tieren durch Tierschutzgesetze und -bestimmungen gewährte Schutz selten, wenn überhaupt jemals, über das Niveau des Schutzes hinaus, das notwendig ist, um Tiere in wirtschaftlich effizienter Weise auszubeuten. Anders ausgedrückt, wir schützen tierliche Interessen nicht, wenn wir nicht einen wirtschaftlichen Nutzen daraus ziehen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir haben Tierschutz jetzt seit mehr als 200 Jahren und wir beuten mehr Tiere auf schrecklichere Weise aus als jemals in der Geschichte der Menschheit. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn jemand sich für die Abschaffung der Sklaverei ausspräche, aber fortführe, Sklaven zu besitzen, würden wir dieses Handeln als nicht mit seinen Ideen und Worten übereinstimmend betrachten. Wenn jemand sich für die Abschaffung der Tiersklaverei ausspricht, aber fortfährt, Tierprodukte zu konsumieren und zu verwenden, besteht gleichermaßen eine Entkopplung, eine Unstimmigkeit. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Abolitionist zu sein heißt ein ethischer Veganer zu sein und den Konsum von Fleisch, Milch, Honig, tierlichen Derivaten etc. sowie das Tragen von Wolle, Leder, Pelz und Seide aufzugeben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;5. Wir sollten kreative, gewaltlose Mittel anwenden, um andere über die Abschaffung der Tierausbeutung aufzuklären. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gewalt ist das Problem; sie ist nicht irgendein Teil der Lösung. Jene, die sich für Gewalt gegen institutionelle Tiernutzer aussprechen, erkennen nicht die simple Tatsache, dass diese Nutzer nur auf die von anderen geschaffene Nachfrage antworten. Die wahren Ausbeuter sind jene, die die Nachfrage schaffen. Deshalb macht Gewalt gegen institutionelle Tiernutzer keinen Sinn. Und kein vernünftiger Mensch würde sich für Gewalt gegen die 99, 999 % der Bevölkerung aussprechen, die Tiernutzung als so natürlich wie Atmen und Wassertrinken erachten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir müssen das Leitbild verändern; wir brauchen eine Revolution – des Herzens. Wir werden niemals die Art des Denkens von  Menschen bezüglich Tieren durch Gewalt und Einschüchterung ändern. Wir werden es nur ändern, wenn wir andere davon überzeugen, dass Tierausbeutung moralisch nicht gerechtfertigt werden kann. Wir werden es nur andern, wenn wir mit ihnen den Frieden teilen können, der mit der Ablehnung von Gewalt in unser Leben kommt. Aber es macht keinen Sinn zu sagen, dass wir diesen Frieden auf eine gewaltsame Weise teilen können!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Andere zu verurteilen ist eine Form von Gewalt. Wir sollten stets vermeiden, die moralische Integrität von Einzelnen zu bewerten. Wir sollten unsere Aufmerksamkeit auf Handlungen beschränken. Ich fälle kein Urteil über Tierschützer. Ich denke einfach, dass sie im Unrecht sind und ich biete Gründe für meine Position an. Wir sollten stets in gewaltloser Weise aufklären. Das bedeutet aber nicht, dass wir in moralischen Relativismus verfallen oder es vermeiden sollten, prinzipielle Positionen einzunehmen; im Gegenteil. Aber wir müssen bereit sein, uns auf alle einzulassen, die sich auf uns gutwillig einlassen wollen, und wir sollten immer in gewaltloser Weise aufklären. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;6. Veganismus ist die Anerkenntnis der moralischen Personalität nichtmenschlicher Tiere.&lt;/span&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir leben in einem binären moralischen Universum. Es gibt &lt;span style="font-style:italic;"&gt;Personen&lt;/span&gt; und es gibt &lt;span style="font-style:italic;"&gt;Dinge&lt;/span&gt;. Erstere haben einen Eigenwert und sind Mitglieder der moralischen Gemeinschaft. Letztere haben nur einen äußeren Wert und stehen außerhalb der moralischen Gemeinschaft. Obwohl viele Menschen einige Tiere (ihre tierlichen Gefährten) als nichtmenschliche Personen mit moralischem Wert betrachten, werden Tiere vom Gesetz als bewegliches Eigentum angesehen, als Dinge von nur dem Wert, den wir ihnen geben.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Veganismus ist ein Akt gewaltlosen Widerstandes. Es ist unsere Erklärung, dass wir die Vorstellung, dass Tiere Dinge sind, ablehnen, und dass wir empfindungsfähige Nichtmenschen als moralische Personen mit dem fundamentalen moralischen Recht, nicht als das Eigentum oder Ressourcen von Menschen behandelt zu werden, betrachten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn Sie kein Veganer sind: Leben Sie vegan. Es ist leicht. Es ist besser für Ihre Gesundheit. Es ist besser für den Planeten. Aber was das Wichtigste ist, es ist das moralisch Richtige. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie können heute ein Abolitionist werden. Jetzt. In dieser Sekunde. Sie brauchen keine große Organisation oder teure Kampagne. Sie brauchen nicht nackt in einem Käfig zu sitzen. Sie brauchen keine Führer, die Innen sagen, was zu tun ist. Sie brauchen einfach nur Nein zu Gewalt zu sagen und diese Weigerung, mit Unterdrückung zu kooperieren, damit anfangen lassen, was Sie Ihrem Körper zuführen, auf ihm anwenden und tragen.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gary L. Francione&lt;br /&gt;©2009 Gary L. Francione&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8322574232989593381-1607096999210845963?l=abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/1607096999210845963'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/1607096999210845963'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2009/10/einige-gedanken-zum-abolitionistischen.html' title='Einige Gedanken zum abolitionistischen Ansatz'/><author><name>Abolitionismus@web.de</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04643131297413142422</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8322574232989593381.post-8190842179979910891</id><published>2009-10-23T12:00:00.000-07:00</published><updated>2011-01-29T01:02:01.525-08:00</updated><title type='text'>Quellenmaterial zu Donald Watson</title><content type='html'>von Gary L. Francione &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/source-materials-on-donald-watson/"&gt; Blog&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe KollegInnen, &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Donald Watson (1910 – 2005), Mitgründer der &lt;a href="http://www.vegansociety.com/default.aspx?id=677209&amp;linkidentifier=id&amp;itemid=677209"&gt;Vegan Society &lt;/a&gt; in Großbritannien und derjenige, der den Begriff  ''vegan'' als Antwort auf den Konsum von Milch und anderen Tierprodukten durch ''Vegetarier'' prägte, war ein außergewöhnlicher Mensch, der seiner Zeit weit voraus war . &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Jahr 2002 führte George D. Rodger von der Vegan Society ein vierstündiges Interview mit Watson. Er hat freundlicherweise die von Watson autorisierte &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p2528/unabridged-transcript.pdf"&gt;ungekürzte Niederschrift&lt;/a&gt; zur Verfügung gestellt (verschiedene gekürzte Fassungen wurden veröffentlicht/ gepostet). Sie können sie gern weiter verbreiten, aber bitte nur in ihrer vollständigen Form. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ebenso ist uns die erste Ausgabe von &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p2528/the-vegan-news.pdf"&gt;The Vegan News&lt;/a&gt; verfügbar, welche die Vegan Society 1944 eröffnete. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für jene, die Interesse an der Geschichte des Veganismus haben, ist dies Material von unschätzbarem Wert. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Leben Sie vegan. Es ist leicht. Es ist besser für Sie und für den Planten und, was das Wichtigste ist, es ist das moralisch Richtige. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gary L. Francione&lt;br /&gt;©2009 Gary L. Francione&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8322574232989593381-8190842179979910891?l=abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/8190842179979910891'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/8190842179979910891'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2009/10/quellenmaterial-zu-donald-watson.html' title='Quellenmaterial zu Donald Watson'/><author><name>Abolitionismus@web.de</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04643131297413142422</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8322574232989593381.post-864903124010890911</id><published>2009-10-21T12:00:00.000-07:00</published><updated>2011-01-29T00:54:14.714-08:00</updated><title type='text'>Kommentar (9): Der Gebrauch von Sexismus, um Tierrechte zu fördern</title><content type='html'>von Gary L. Francione &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/commentary-using-sexism-to-promote-animal-rights/"&gt; Blog&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe KollegInnen, &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hätte Martin Luther King eine ''Lieber-nackt-als-im-hinteren-Teil-des-Busses-sitzen''-Kampagne gefahren?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Natürlich nicht. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er hätte erkannt, dass eine solche Kampagne die wichtige Botschaft der Bürgerrechte trivialisieren würde. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Warum sehen Anwälte der Tiere nicht, dass sexistische Kampagnen in gleicher Weise das Thema Tierrechte trivialisieren und den Menschen nur einen weiteren Grund dafür liefern, über das Tierrechtsthema hinwegzugehen?  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das ist der Gegenstand unseres neunten Kommentars. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gary L. Francione&lt;br /&gt;©2009 Gary L. Francione&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8322574232989593381-864903124010890911?l=abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/864903124010890911'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/864903124010890911'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2009/10/kommentar-der-gebrauch-von-sexismus.html' title='Kommentar (9): Der Gebrauch von Sexismus, um Tierrechte zu fördern'/><author><name>Abolitionismus@web.de</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04643131297413142422</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8322574232989593381.post-5175337981695079234</id><published>2009-10-18T12:00:00.000-07:00</published><updated>2011-01-27T01:47:04.345-08:00</updated><title type='text'>Ein paar Gedanken zur Bedeutung von ''Vegan''</title><content type='html'>von Gary L. Francione &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/some-thoughts-on-the-meaning-of-vegan/"&gt;Blog&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt jede Menge Diskussion darüber, was ''vegan'' bedeutet. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;''Veganismus'' bedeutet zum Allermindesten, keinerlei Fleisch, Milch- oder andere Tierprodukte zu essen. ''Vegan'', in diesem Sinne, bedeutet ''vegane Ernährung''. Donald Watson, der den Begriff ursprünglich prägte, verwendete das Wort in dieser Weise, wenn er Aussagen wie diese machte: '' Wo auch immer ein Mensch lebt, kann er sich vegan ernähren.''&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unterschiedliche Menschen mögen unterschiedliche Gründe für eine vegane Ernährung haben -- ethisch/spirituelle, gesundheitliche, umweltschützerische. Jene, die sich vegan ernähren, mögen ebenso und aus verschiedenen Gründen den Gebrauchs anderer Tierprodukte in Zusammenhängen jenseits der Ernährung meiden. Zum Beispiel mag jemand, der vegan isst, aus Gesundheitsgründen ebenfalls keine Tierprodukte auf der Haut tragen – Produkte, die auf die Haut aufgebracht werden, gelangen in den Körper. Jemand, der aus Gründen des Umweltschutzes vegan isst, mag ebenso ein bestimmtes Tierprodukt nicht als Kleidung verwenden wegen der Auswirkung, die der Herstellungsprozess dieses Produktes auf die Umwelt hat. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jene, die sich aus ethisch/spirituellen Gründen vegan ernähren, fallen ebenfalls in zwei Gruppen. Einige sehen vegane Ernährung als einen Weg, Tierleid zu vermindern. Das heißt, sie denken nicht, dass es in und an sich selbst falsch ist, Tiere für menschlichen Gebrauch zu töten, dass es aber falsch ist, Tieren Leiden zuzufügen, und deshalb vermeiden sie es, Tierprodukte zu konsumieren oder zu verwenden. Wenn es eine schmerzlose Art und Weise gäbe, Tiere zu züchten und zu schlachten, dann würden diese ethischen Veganer die Nutzung von Tieren nicht beanstanden. Diese Menschen sind nicht unbedingt – und in der Regel nicht – der Abschaffung der Tierausbeutung verpflichtet und verfolgen regulatorische Reformen, die, wie sie glauben – irrtümlicherweise, in meinen Augen –, Tierleid verringern. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;''Ethischer Veganismus'', von dem ich im Wechsel mit ''abolitionistischem Veganismus'' spreche, geht über vegane Ernährung hinaus und lehnt direkten Konsum und jegliche Art des Gebrauchs von Tieren ab. Ein ethischer Veganer ernährt sich vegan und konsumiert keine Tierprodukte, aber er verwendet auch keine Tierprodukte in irgend einer anderen Weise. Ethische Veganer lehnen die Verdinglichung von Tieren als Eigentum ab. Sie sind der Abschaffung der Tierausbeutung verpflichtet. Darüber hinaus erkennen ethische Veganer, dass landwirtschaftliche Tierhaltung Menschen ebenso wie  Tieren schadet, und sehen die Verbindung zwischen Menschenrechten und Tierrechten. Ethischer Veganismus ist die moralische Basis der Tierrechtsbewegung. Ethischer Veganismus stellt eine Verpflichtung zur Gewaltlosigkeit im täglichen Leben dar. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach meiner Erfahrung ist ethischer Veganismus die einzige Art von Einstellung, die sich in konsequentem Verhalten niederschlägt. Veganer, die es nur aus Gesundheitsgründen sind, ''mogeln'' oft, gerade wie jene es oft tun, die irgendeine andere Ernährungsweise aus Gesundheitsgründen praktizieren. Veganer aus Gründen des Umweltschutzes mögen nicht nur ''sündigen'', sondern befinden, dass ein Tierprodukt geringere nachteilige Umweltfolgen als Produkte nicht-tierlichen Ursprungs hat. Jemand, der Veganismus als einen Weg sieht, Tierleid zu vermindern, mag ein Tierprodukt essen oder verwenden, wenn er denkt, dass mehr Leiden verursacht wird, wenn er es nicht tut. Zum Beispiel behaupten einige, wie etwa &lt;a href="http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2010/01/oh-mein-gott-diese-veganer.html"&gt;Peter Singer und andere&lt;/a&gt;, dass wir Tierprodukte essen sollen, wenn dies nicht zu tun andere denken lässt, dass Veganismus zu schwierig ist, und sie dadurch vom Nachdenken über Veganismus abgebracht werden. Diese Veganer werden dann ''flexible'' Veganer, was meiner Ansicht nach bedeutet, dass sie keine wirklichen Veganer sind. Ein ethischer Veganer sieht Veganismus als eine allgemeine Einstellung zum Leben – eine Philosophie des Lebens – und nicht lediglich als eine Sache des Lifestyles.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein abschließender Kommentar(für heute): Gesundheits- und Umweltgründe mögen einen moralischen Aspekt haben. Zum Beispiel mögen jene, die sich vegan ernähren, dies tun, weil sie glauben, dass es, ihren Körpern durch den Konsum von Tierprodukten Schaden zuzufügen, eine Form von Gewalt (Selbstschädigung) und unmoralisch ist. Jene, die sich vegan ernähren oder die sich des Gebrauchs von Tierprodukten aus Umweltgründen enthalten, mögen dies nicht aufgrund einer utilitaristischen Besorgnis um die Erhaltung der Umwelt tun, sondern weil sie glauben, dass die Umweltfolgen Menschen und Tiee direkt in Mitleidenschaft ziehen und die Rechte dieser empfindungsfähigen Wesen verletzen. Ein ethischer oder abolitionistischer Veganer, der jeglichen Konsum oder Gebrauch von Tierprodukten als die Rechte von Tieren verletzend ansieht, mag Tierprodukte auch aus Gründen der Gesundheit und der Umwelt meiden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit einem Wort, Menschen können aus unterschiedlichen Gründen Veganer sein. Meiner Ansicht nach ist ethischer oder abolitionistischer Veganismus die einzige Einstellung, die zu konsequentem Verhalten führt. Es sollte uns allerdings klar sein, dass keine Form von Veganismus vereinbar mit dem Essen irgendwelcher Tierprodukte ist. Das heißt, eine ''vegane Ernährung'' zu praktizieren ist die minimale Bedeutung von ''vegan''. Meiner Ansicht nach ist ein ''Veganer'' jemand, der keine Tierprodukte isst, als Kleidung oder anderweitig verwendet. Aber es ist ebenso zutreffend zu sagen, dass ein Mensch,der keine Tierprodukte isst, eine ''veganer Ernährung'' praktiziert. (...) Wie ich oben sagte, betrachte ich ich ''flexible'' Veganer nicht als Veganer, und per definitionem ernähren sie sich nicht einmal vegan. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich werde bald ausführlicher über dieses Thema schreiben. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn Sie nicht vegan leben: Fangen Sie damit an. Es ist unglaublich leicht, vegan zu leben. Es ist besser für Ihre Gesundheit und für den Planeten. Aber was das Wichtigste ist, es ist das moralisch Richtige. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gary L. Francione&lt;br /&gt;©2009 Gary L. Francione&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8322574232989593381-5175337981695079234?l=abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/5175337981695079234'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/5175337981695079234'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2009/10/einige-gedanken-zu-der-bedeutung-von.html' title='Ein paar Gedanken zur Bedeutung von &apos;&apos;Vegan&apos;&apos;'/><author><name>Abolitionismus@web.de</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04643131297413142422</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8322574232989593381.post-301659315089490748</id><published>2009-09-21T12:00:00.000-07:00</published><updated>2011-01-27T01:27:53.345-08:00</updated><title type='text'>Kommentar (8): Erörterung abolitionistischer Grundsätze</title><content type='html'>von Gary L. Francione  &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/commentary-a-discussion-of-abolitionist-principles/"&gt;Blog&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe KollegInnen, &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt Anwälte der Tiere, die behaupten, Abolitionisten zu sein, aber Tierschutzreformen oder Gewalt unterstützen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In diesem Kommentar erläutere ich, warum Tierschutzreformen und Gewalt nicht zum abolitionistischen Ansatz passen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gary L. Francione&lt;br /&gt;©2009 Gary L. Francione&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8322574232989593381-301659315089490748?l=abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/301659315089490748'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/301659315089490748'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2009/09/kommentar-erorterung.html' title='Kommentar (8): Erörterung abolitionistischer Grundsätze'/><author><name>Abolitionismus@web.de</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04643131297413142422</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8322574232989593381.post-8704678172664369960</id><published>2009-09-15T12:00:00.000-07:00</published><updated>2011-01-25T01:50:05.987-08:00</updated><title type='text'>Sexismus und Frauenfeindlichkeit in der Bewegung</title><content type='html'>von Gary L. Francione  &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/sexism-and-misogyny-in-the-movement/"&gt;Blog&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe KollegInnen, &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seit nunmehr zwei Jahrzehnten argumentiere ich, dass die Anwendung von Sexismus und Frauenfeindlichkeit vermeintlich dazu, Tierrechte zu fördern, eine sehr schlechte Idee ist. Die Verdinglichung von Frauen ist nicht nur an sich selbst unmoralisch, sie trägt nichts dazu bei, das soziale Denken bezüglich der Verdinglichung von Tieren zu verändern. PETA praktiziert schon seit Jahren verschiedene Versionen der ''Lieber-nackt-als-im-Pelz''-Kampagne. Und welches Ergebnis hat sie gehabt? Die Pelzindustrie ist heute stärker als jemals zuvor. Selbst jene, die einst nackt für PETA posierten, tragen wieder Pelz. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe gerade eine Videowerbung, gesehen, produziert von Wakker Dier, was 'Tier-Bewusst'' [''Animal Awake''] bedeutet, eine niederländische, als ''Europas Pendant zu PETA'' bezeichnete Organisation. Wakker Dier hat das niederländische Playmate und Fetisch-Model Ancilla Tilia dazu geheuert, den Part einer Stripperin zu spielen, die wie ein Tier gekeult und gehäutet wird. [Video]&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;PETA hat seine sexistischen Kampagnen mit seinem &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/the-state-of-the-movement/"&gt;Frontal-Nackt-Video&lt;/a&gt; weiter vorangetrieben. Und nun sehen wir unverblümte plastische Gewalt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn Sie glauben, dass dergleichen &lt;span style="font-style:italic;"&gt;irgendetwas&lt;/span&gt; dazu beiträgt, das Bewusstsein über Tierausbeutung zu heben, dann bin ich respektvoll aber entschieden anderer Meinung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Grotesken sind zu nichts als zur Unterhaltung für die Bewegung gedacht, sie leisten nichts, um die Öffentlichkeit von der Bedeutung des Problems der Tierausbeutung zu überzeugen. In den vielen Jahren, seit denen ich für Tiere arbeite, habe ich &lt;span style="font-style:italic;"&gt;niemals&lt;/span&gt; erlebt, dass jemand zu mir gekommen ist, um mir zu sagen, er sei dazu bewegt worden, über das tierethische Problem nachzudenken, weil er eine nackte Frau in einem Käfig gesehen hat. Tatsächlich ist dies genau die Art Dinge, die fortschrittliche Menschen denken lässt, dass die Tierrechtsbewegung ein armseliger Witz ist, der als solcher abzutun und zu ignorieren ist.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Verdinglichung von Tieren ist sehr ähnlich der von Frauen. Aber die Gesellschaft hat kein Problem mit der Verdinglichung von Frauen. Anstatt sich gegen Sexismus und Frauenfeindlichkeit zu engagieren, fördert ein großer Teil der Bewegung sie aktiv.  Solange wir fortfahren, Frauen als Fleisch zu sehen, werden wir niemals ein Problem darin sehen, Tiere als Fleisch zu nutzen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bitte Sie dringend, über das Problem nachzudenken und zu erwägen, Sexismus und Frauenfeindlichkeit in der Bewegung aktiv entgegenzutreten. Beides ist an sich falsch und tun nichts – rein gar nichts  — dazu, Tieren zu helfen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gary L. Francione&lt;br /&gt;©2009 Gary L. Francione&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8322574232989593381-8704678172664369960?l=abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/8704678172664369960'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/8704678172664369960'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2009/09/sexismus-und-frauenfeindlichkeit-in-der.html' title='Sexismus und Frauenfeindlichkeit in der Bewegung'/><author><name>Abolitionismus@web.de</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04643131297413142422</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8322574232989593381.post-5693226926050695675</id><published>2009-09-08T12:00:00.000-07:00</published><updated>2011-01-24T02:30:54.876-08:00</updated><title type='text'>Kommentar (7): Ein nahe gehende und persönliche Begegnung mit moralischer Schizophrenie</title><content type='html'>von Gary L. Francione  &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/commentary-an-up-close-and-personal-encounter-with-moral-schizophrenia/"&gt;Blog&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe KollegInnen, &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich spreche von dem sozialen und moralischen Sachverhalt der wahnhaften und verdrehten Art und Weise unseres Denkens in Bezug auf Tiere als &lt;a href="http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2009/10/eine-anmerkung-zu-moralischer.html"&gt;''moralische Schizophrenie''&lt;/a&gt; darstellend.   &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kürzlich hatte ich eine Begegnung mit moralischer Schizophrenie, als ich es mit einem Reh zu tun hatte, das von einem Auto angefahren worden war, und mit Jägern, die anhielten, um dem Reh zu helfen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In diesem Kommentar beschreibe und erörtere ich, was geschehen war. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gary L. Francione&lt;br /&gt;© 2009 Gary L. Francione&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8322574232989593381-5693226926050695675?l=abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/5693226926050695675'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/5693226926050695675'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2009/09/moralische-schizophrenie.html' title='Kommentar (7): Ein nahe gehende und persönliche Begegnung mit moralischer Schizophrenie'/><author><name>Abolitionismus@web.de</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04643131297413142422</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8322574232989593381.post-2681338811189142269</id><published>2009-09-01T12:00:00.000-07:00</published><updated>2011-01-24T02:24:42.577-08:00</updated><title type='text'>Hey, ist das Milch auf deiner Balaklava?</title><content type='html'>von Gary L. Francione  &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/hey-is-that-milk-on-your-balaclava/"&gt;Blog&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe KollegInnen, &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;wie Sie wissen, bin ich ein Gegner aller Gewalt. Siehe zum Beispiel &lt;a href="http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2009/08/ein-kommentar-zu-gewalt.html"&gt;Ein Kommentar zu Gewalt&lt;/a&gt;(Podcast), &lt;a href="http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2007/08/ein-kommentar-zur-gewaltfrage.html"&gt;Ein Kommentar zur Gewaltfrage&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2009/03/mehr-zur-frage-von-gewalt-und.html"&gt;Mehr zur Frage von Gewalt und Tierrechten&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2009/07/zu-tierversuchen-und-gewalt.html"&gt;Zu Tierversuchen und Gewalt&lt;/a&gt;. Das ist ein ständiges Thema in meinem Werk seit vielen Jahren. Ich lehne jede Gewalt ab – einschließlich Gewalt gegen Eigentum. Jene, die behaupten, dass es so etwas wie das Zerstören eines Gebäudes oder einen Einbruch gibt, der nicht einen Schaden oder das Risiko eines Schadens für empfindungsfähige Wesen (Menschen und Tiere gleichermaßen) zur Folge hat, machen sich schlicht etwas vor. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aus den Gründen, die ich bei zahlreichen Gelegenheiten dargelegt habe, betrachte ich Gewalt als das Problem und nicht als irgendeinen Teil der Lösung, und ich ermuntere jene, die über Tierausbeutung besorgt sind, vegan zu leben und sich in kreativer, gewaltloser Aufklärung über Veganismus zu betätigen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe gerade einen Blick auf die Website der &lt;a href="http://www.animalliberationfront.com/"&gt;Animal Liberation Front&lt;/a&gt; geworfen, die ich schon eine Weile nicht angeschaut hatte. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie ist wirklich ziemlich bemerkenswert. Laut ihrem ''Credo''&lt;blockquote&gt;(führt) die Animal Liberation Front (ALF).. direkte Aktionen gegen Tiermissbrauch in Form von Tierrettungen und der Verursachung finanzieller Verluste für Tierausbeuter aus, üblicherweise durch das Beschädigen und Zerstören von Eigentum. &lt;/blockquote&gt;Das Credo besagt außerdem: &lt;blockquote&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Jede Gruppe von Menschen, die Vegetarier oder Veganer sind und Aktionen gemäß den ALF-Richtlinien ausführen, haben das Recht, sich als Teil der ALF zu betrachten.&lt;/span&gt; &lt;/blockquote&gt; Okay, lassen Sie mich sehen, ob ich dieses Recht habe. Wenn Sie Vegetarier sind – wenn Sie Milch, Eis, Käse, Eier konsumieren –, haben Sie den Segen der ALF dazu, Eigentum in ihrem Nahmen zu zerstören. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun, ich denke nicht, das Sie sich in Gewalt betätigen sollten, selbst wenn Sie Veganer sind, aber es ist &lt;span style="font-style:italic;"&gt;mehr als verwirrend&lt;/span&gt; für mich, dass jemand der Meinung sein  kann, dass Menschen, die dadurch, dass sie nicht vegan leben, selbst aktiv an Tierausbeutung beteiligt sind, es für auch nur entfernt zulässig erachten könnten, Akte der Gewalt gegen &lt;span style="font-style:italic;"&gt;andere&lt;/span&gt; begehen zu sollen, die an Tierausbeutung beteiligt sind. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber warten Sie. Da ist noch mehr. Da ist ein Link zu &lt;a href="http://www.animalliberationfront.com/Saints/StsAlive.htm"&gt;Saints Alive &lt;/a&gt;[Lebende Heilige], wo viele nichtvegane (oder nichtvegetarische) Prominente und Figuren des öffentlichen Lebens präsentiert werden, einschließlich jener, die für Tierprodukte werben oder sie billigen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und es gibt &lt;a href="http://www.animalliberationfront.com/AR_Orgs/Organiza.htm"&gt;Links&lt;/a&gt; zu fast jeder Tierschutzorganisation, die für ''Bio-Fleisch/Milch/Eier'' wirbt. Also behaupten Menschen, die Tiere ausbeuten oder andere Tierausbeuter unterstützen, Kämpfer zu sein mit dem Recht, Gewalt gegen andere Tierausbeuter auszuüben. Das Niveau der Konfusion hier ist schwerwiegend. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe oft argumentiert, dass jene, die Gewalt unterstützen, nicht schlüssig vertreten können, dass wir institutionelle Ausbeuter zur Zielscheibe machen sollen, weil wir, die Konsumenten, es sind, die die Nachfrage für Tierprodukte schaffen. Die Lösung ist Aufklärung, um das Paradigma zu verändern. Es gibt keine andere realistische Option. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Gewaltbefürworter werden gewaltig ärgerlich, wenn ich so argumentiere, und beschimpfen mich auf jede erdenkliche Weise, und bedauerlicherweise bedrohen und belästigen einige von ihnen jene, die ihre Unterstützung für Gewaltlosigkeit zum Ausdruck bringen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich sehe jetzt, warum. Sie müssten alle ihre Balaclava anziehen und Gewalt gegeneinander verüben, wenn Sie meinen Standpunkt [dass es nicht vertretbar ist, die Anbieter von Tierprodukten eher als die Nachfrager anzugreifen] akzeptieren würden.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Leben Sie vegan. Es ist besser für Sie; es ist besser für den Planeten und, was das Wichtigste ist, es ist das moralisch Richtige. Und zumindest was mich betrifft, sind Tierrechte und ethischer Veganismus eine Verpflichtung zur Gewaltlosigkeit. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gary L. Francione&lt;br /&gt;©2009 Gary L. Francione&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8322574232989593381-2681338811189142269?l=abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/2681338811189142269'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/2681338811189142269'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2009/09/hey-ist-das-milch-auf-deiner-balaklava.html' title='Hey, ist das Milch auf deiner Balaklava?'/><author><name>Abolitionismus@web.de</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04643131297413142422</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8322574232989593381.post-1323589782274767409</id><published>2009-08-29T12:00:00.000-07:00</published><updated>2011-01-23T02:24:03.554-08:00</updated><title type='text'>Kommentar (6): Aspekte der Vegetarier/eganer-Debatte</title><content type='html'>von Gary L. Francione  &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/commentary-aspects-of-the-vegetarianvegan-debate/"&gt;Blog&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe KollegInnen, &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unser erster Kommentar zu Vegetarismus als ein ''Einstieg'' in den Veganismus hat eine anhaltende Kontroverse provoziert und in diesem Kommentar spreche ich drei Streitfragen an. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1. Bedeutet mein Standpunkt, dass wir keine moralische Unterscheidung zwischen Fleisch und anderen Tierprodukten machen können, dass wir auf Konfrontationskurs gehen sollten, wenn wir mit Menschen reden, die keine Veganer sind, oder sie verurteilen sollten?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die knappe Antwort: nein, natürlich nicht. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2. Was machen wir, wenn jemand sagt, dass ihm das Problem der Tierausbeutung nicht egal ist, dass er aber Tierprodukte schlicht nicht aufgeben wird?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die knappe Antwort: Das ist im Allgemeinen eine Reaktion, die in Wirklichkeit zu mehr Diskussion einlädt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;3. Warum weisen Neue Tierschützer Veganismus als moralische Grundlinie so vehement zurück?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die knappe Antwort: Ein Schlüsselprinzip der Tierschutztheorie ist, dass es vertretbar ist, Tiere zu nutzen und zu töten, solange wir sie nicht leiden machen. Veganismus ist einfach ein Weg – unter vielen anderen, einschließlich ''Bio-Fleisch/Milch/Eier''  –, Leiden zu vermindern. Veganismus hat keine größere Bedeutung denn als ein Weg, Leiden zu vermindern. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hoffe, dieser Kommentar klärt einige der ausgezeichneten Fragen, die ich erhalten habe. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gary L. Francione&lt;br /&gt;©2009 Gary L. Francione&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8322574232989593381-1323589782274767409?l=abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/1323589782274767409'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/1323589782274767409'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2009/08/kommentar-aspekte-der-vegetarierveganer.html' title='Kommentar (6): Aspekte der Vegetarier/eganer-Debatte'/><author><name>Abolitionismus@web.de</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04643131297413142422</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8322574232989593381.post-2825703553256855615</id><published>2009-08-22T12:00:00.000-07:00</published><updated>2011-01-22T02:06:29.670-08:00</updated><title type='text'>Kommentar (5): Zum Thema Gewalt</title><content type='html'>von Gary L. Francione  &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/a-commentary-on-violence/"&gt;Blog&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe KollegInnen, &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ich bin ein Gegner von Gewalt. Ich betrachte Gewalt als an sich unmoralisch. Ich habe oft über dieses Thema geschrieben und es erörtert, einschließlich in Essays &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;(&lt;a href="http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2007/08/ein-kommentar-zur-gewaltfrage.html"&gt;1&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2009/03/mehr-zur-frage-von-gewalt-und.html"&gt;2&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;)auf dieser Website.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich nehme zur Kenntnis, dass viele von Ihnen mit meiner Ablehnung von Gewalt nicht übereinstimmen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber das ist unerheblich. Selbst wenn Sie glauben, dass Gewalt gerechtfertigt werden kann, gibt es immer noch zwingende Gründe, daran festzuhalten, dass Gewalt im Zusammenhang des Kampfes um Tierrechte nicht den geringsten Sinn macht. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich vertrete die Auffassung, dass das Einzige, was einen praktischen Sinn macht, kreative gewaltlose Aufklärung über Veganismus ist. Diese Strategie ist alles andere als passiv, sie bedeutet unser aktives und beständiges Arbeiten daran, ein grundlegendes Paradigma zu verändern – die Vorstellung, dass Tiere Sachen, Ressourcen, Eigentum sind, dass sie ausschließlich Mittel zu menschlichen Zwecken sind. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bis wir eine kritische Masse von Menschen, die dieses Paradigma ablehnen, gebildet haben, wird sich nichts verändern. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In diesem Kommentar diskutiere ich das Thema Gewalt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gary L. Francione&lt;br /&gt;©2009 Gary L. Francione&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8322574232989593381-2825703553256855615?l=abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/2825703553256855615'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/2825703553256855615'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2009/08/ein-kommentar-zu-gewalt.html' title='Kommentar (5): Zum Thema Gewalt'/><author><name>Abolitionismus@web.de</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04643131297413142422</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8322574232989593381.post-1723812431499529314</id><published>2009-08-17T12:00:00.000-07:00</published><updated>2011-01-18T02:18:13.037-08:00</updated><title type='text'>Kommentar (4): Nichtvegane Katzen</title><content type='html'>Folgekommentar zu ''Heimtieren''&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;von Gary L. Francione  &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/follow-up-to-pets-commentary-non-vegan-cats/"&gt;Blog&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe KollegInnen, &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;eine Reihe von Leuten hat mir als Reaktion auf meinen Kommentar zu ''Heimtieren'' geschrieben und mich zum Problem nichtveganer Katzen befragt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach meinem Verständnis können viele Katzen mit veganer Ernährung gesund leben, aber was machen wir, wenn es Katzen gibt, die unbedingt Tierprodukte konsumieren müssen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In diesem Kommentar biete ich einige Ideen an, die Sie, wie ich hoffe, zum Nachdenken über diese Streitfrage anregen werden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gary L. Francione&lt;br /&gt;© 2009 Gary L. Francione&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8322574232989593381-1723812431499529314?l=abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/1723812431499529314'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/1723812431499529314'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2009/08/nichtvegane-katzen.html' title='Kommentar (4): Nichtvegane Katzen'/><author><name>Abolitionismus@web.de</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04643131297413142422</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8322574232989593381.post-698712690645679107</id><published>2009-08-14T12:00:00.000-07:00</published><updated>2011-01-23T02:28:43.837-08:00</updated><title type='text'>Kommentar (3): Zu Michael Vick</title><content type='html'>von Gary L. Francione  &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/a-commentary-on-michael-vick/"&gt;Blog&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe KollegInnen, &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;wie Sie wissen, frage ich mich mich seit 2007, warum irgendjemand denkt, Michael Vick sei schlimmer als irgendein anderer, der Tierprodukte konsumiert oder gebraucht. &lt;br /&gt;(Siehe&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;&lt;a href="http://www.philly.com/dailynews/opinion/20070822_Were_all_Michael_Vick.html"&gt; 1,&lt;/a&gt;&lt;a href="http://"&gt;&lt;a href="http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2008/01/eine-anmerkung-zu-michael-vick.html"&gt; 2&lt;/a&gt;,&lt;/a&gt;&lt;a href="http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2008/01/einige-weitere-gedanken-ber-michael.html"&gt; 3&lt;/a&gt;)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vick wurde jedenfalls im Mai 2009 aus dem Gefängnis entlassen und am 27. Juli 2009 hat der Vorsitzende der NFL [National Football League], Roger Goodell, Vick bedingt wieder eingesetzt. Die Philadelphia Eagles haben Vick einen Ein-Jahres-Vertrag mit der Option eines zweiten Jahres gegeben. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach den Medienberichten und Blogessays zu urteilen, sind viele Anwälte der Tiere darüber empört und einige rufen zu einem Boykott der NFL auf. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In diesem Kommentar erkläre ich, warum ich denke, dass es sich bei der Sache mit Michael Vick nicht wirklich um Michael Vick oder Hundekampf handelt. Es geht um grundlegende moralische Prinzipien, die wir als Gesellschaft zu bejahen behaupten.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gary L. Francione&lt;br /&gt;© 2009 Gary L. Francione&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8322574232989593381-698712690645679107?l=abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/698712690645679107'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/698712690645679107'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2009/08/ein-kommentar-zu-michael-vick.html' title='Kommentar (3): Zu Michael Vick'/><author><name>Abolitionismus@web.de</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04643131297413142422</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8322574232989593381.post-8737715324666737783</id><published>2009-08-13T12:00:00.000-07:00</published><updated>2011-01-18T02:08:21.133-08:00</updated><title type='text'>Einige Bemerkungen zu Vegetarismus als  ''Einstieg'' in den Veganismus</title><content type='html'>von Gary L. Francione  &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/some-comments-on-vegetarianism-as-a-gateway-to-veganism/"&gt;Blog&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe KollegInnen, &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Folge meiner Kommentare &lt;a href="http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2009/03/einstiegsargumente.html"&gt;(hier&lt;/a&gt;, auf &lt;a href="http://www.facebook.com/login.php"&gt;Facebook&lt;/a&gt; und im &lt;a href="http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2009/08/vegetarismus-als-ein-einstieg-in-den.html"&gt;Podcast-Kommentar&lt;/a&gt;) war, dass ich mit privaten Mitteilungen überschwemmt wurde, die alle dieselben Themen hatten: (1) ''aber viele Veganer haben als Vegetarier angefangen'' und (2) ''für Veganismus zu werben ist elitär''. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was die Frage, ob viele Veganer als Vegetarier angefangen haben, betrifft, lassen Sie es mich klar sagen: &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Darum geht es nicht.&lt;/span&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die relevante Frage ist erstens, ob Vegetarismus ein sinnvoller moralischer Standpunkt ist. Das heißt, können wir eine belangvolle moralische Unterscheidung zwischen Tierfleisch und anderen Tierprodukten machen? Wenn wir das nicht können, wie ich behaupte, dann sollten wir Vegetarismus nicht mehr fördern als wir es als moralisch erheblich fördern sollten, eher rotes als weißes Kalbfleisch, käfig-freie Eier [Eier aus Bodenhaltung] eher als Batterieeier etc. zu essen. Wenn alle diese Produkte unmoralisch sind, dann sollen wir deutlich und ehrlich sein und dies auch sagen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Andere Tierprodukte als Fleisch sind oft mit mehr Leiden und Tod verbunden als Fleisch. Zum Beispiel werden Tiere, die für Milchprodukte verwendet werden, länger am Leben gehalten, aber schlimmer behandelt (einschließlich dessen, dass ihnen ihre Babys weggenommen und für Kalbfleisch getötet werden) und alle Milchkühe landen im selben Schlachthaus wie die ihres Fleisches wegen genutzten Tiere. Der Vegetarier, der fortfährt, Milchprodukte zu konsumieren, ist noch immer am Leiden und Sterben von Tieren mitschuldig. Was ist die moralische Rechtfertigung für das Fördern fortgesetzter Mitschuld an Leiden und Sterben? In der Tat mag die Vegetarierin, die ihren Konsum von Milchprodukten erhöht, wie es viele tun, für &lt;span style="font-style:italic;"&gt;mehr&lt;/span&gt; Leiden und Tod verantwortlich sein, als bevor sie Vegetarierin wurde. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zweitens lässt die Beobachtung, dass viele Veganer vorher Vegetarier waren, selbst wenn dies zutrifft, die Frage offen, warum das der Fall ist. Viele geben an, dass sie nicht Veganer wurden gerade &lt;span style="font-style:italic;"&gt;wegen &lt;/span&gt;des von großen Tierschutzorganisationen gelegten Nachdrucks auf Vegetarismus als moralisch wünschenswert. Das Fördern von Vegetarismus behindert die Menschen tatsächlich darin, Veganer zu werden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Klar ist, wenn Sie erklären, dass es keinen Unterschied zwischen Fleisch und anderen Tierprodukten gibt und warum wir vegan leben sollten, und die Person, mit der Sie sprechen, sich über das Problem Gedanken macht, sie entweder (1) sofort  Veganer wird oder (2) dies in Stadien tut oder (3) nicht Veganer wird und irgendeine Version von Vegetarismus annimmt (oder zum Konsum von ''Bio-Fleisch/Milch/Eiern'' übergeht). Aber sie wird wenigstens verstehen, dass Veganismus dasjenige ist, worauf es hinzuarbeiten gilt. Sie wird verstehen, dass die Grenzziehung zwischen Fleisch und Milch gänzlich willkürlich ist. Wenn Sie behaupten, dass vegetarisch zu leben moralisch bedeutsam ist und dass es einen Unterschied zwischen Fleisch und anderen Tierprodukten gibt, dann erhöhen Sie damit die Chancen, dass das Fortschreiten anderer in Richtung Veganismus erschwert wird. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit anderen Worten, Sie brauchen nicht für Vegetarismus zu werben. Es ist völlig unnötig, moralisch sinnlos und es hemmt in praktischer Hinsicht den Übergang zum Veganismus.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was den vermeintlichen ''Elitarismus'' angeht, so fahre ich fort, diesen Kommentar verwirrend zu finden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gibt es etwas Elitäreres als zu glauben, dass die Menschen zu dumm sind, um die Argumente gegen Tierausbeutung und das Nichtvorhandensein jeglichen bedeutsamen Unterschiedes zwischen Fleisch und Milch zu verstehen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gibt es etwas Elitäreres, als die Vorstellung zu fördern, dass es moralisch vertretbar ist, Milch, Eier oder andere Tierprodukte zu konsumieren und die Ausbeutung der Wehrlosesten fortzusetzen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir würden niemals das Eintreten für ein vollständiges Verbot von Vergewaltigung als ''elitär*'etikettieren (obwohl Vergewaltigung in einer patriarchalen Welt ein häufiges Vorkommnis ist, gewesen ist und weiterhin sein wird). Aber wenn es um Tiere geht, wird das Eintreten für ein vollständiges Verbot ihres Konsums und ihrer Nutzung als elitär angesehen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was unterscheidet diese beiden Situationen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das ist eine rhetorische Frage. Die Antwort ist klar: die Artzugehörigkeit. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es tut mir Leid, dass ich nicht auf alle privaten Emails und Facebook-Mitteilungen antworten kann. Aber ich habe dies so klar gesagt, wie es mir möglich ist. Ich habe keine künstlerischen Fähigkeiten und kann keine Bilder zeichnen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Leben Sie vegan. Es ist leicht. Es ist besser für Ihre Gesundheit; es ist besser für den Planeten und, was die Hauptsache ist, es ist das moralisch Richtige. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und denken Sie bitte daran: Gewalt ist das Problem; sie ist nicht irgendein Teil der Lösung. Abschaffung der Tierausbeutung, Veganismus und Gewaltlosigkeit sind verschiedene Aspekte ein und desselben Konzepts. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gary L. Francione&lt;br /&gt;© 2009 Gary L. Francione&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8322574232989593381-8737715324666737783?l=abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/8737715324666737783'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/8737715324666737783'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2009/08/einige-bemerkungen-zu-vegetarismus.html' title='Einige Bemerkungen zu Vegetarismus als  &apos;&apos;Einstieg&apos;&apos; in den Veganismus'/><author><name>Abolitionismus@web.de</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04643131297413142422</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8322574232989593381.post-6643242016138370061</id><published>2009-08-12T14:01:00.000-07:00</published><updated>2011-01-12T00:24:56.011-08:00</updated><title type='text'>Eine Anmerkung zu moralischer Schizophrenie</title><content type='html'>von Gary L. Francione &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/a-note-on-moral-schizophrenia/"&gt; Blog&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe KollegInnen, &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In meinem Buch &lt;span style="font-style:italic;"&gt;&lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/books/introduction-to-animal-rights-your-child-or-the-dog/"&gt;Introduction to Animal Rights. Your Child or the Dog?&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;, herausgegeben 2000 von Temple University Press, führe ich den Begriff ''moralische Schizophrenie'' ein. Zu meinem Gebrauch dieses Ausdrucks habe ich Kommentare erhalten, und diese fallen unter zwei Gruppen: &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einige Leute beschuldigten mich der Vermischung von moralischer Schizophrenie mit multipler /gespaltener Persönlichkeit. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn ich von moralischer Schizophrenie spreche, versuche ich, die wahnhafte und verdrehte Art und Weise unseres Denkens in Bezug auf Tiere als einen sozialen und moralischen Sachverhalt zu beschreiben. Diese Verdrehtheit kann natürlich miteinander in Konflikt stehende oder sich widersprechende Arten und Weisen, Tiere zu sehen, einschließen (einige Tiere sind Familienmitglieder, andere sind Essen), aber das heißt nicht, dass ich eine klassische gespaltene oder multiple Persönlichkeit beschreibe. Unsere moralische Schizophrenie, die unsere Selbsttäuschung über tierliche Empfindungsfähigkeit und über die Ähnlichkeiten zwischen uns und anderen Tieren einschließt, und ein enormes Ausmaß an Verwirrung über den moralischen Status von Tieren ist ein Phänomen, das ziemlich kompliziert ist und viele verschiedene Aspekte hat. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einige Leute denken, dass ich, indem ich diesen Ausdruck verwende, Menschen mit klinischer Schizophrenie stigmatisiere, weil er impliziert, das sie unmoralische Menschen sind. Es tut mir aufrichtig Leid  – und das meine ich ernst – , wenn jemand den Ausdruck so interpretiert hat, und das ist es sicherlich nicht, was ich beabsichtigt habe. Schizophrenie ist ein anerkannter Zustand, der durch wirres und wahnhaftes Denken gekennzeichnet ist. Zu sagen, dass wir wahnhaft und verwirrt sind, wenn es um moralische Fragen geht, bedeutet nicht, zu sagen, dass jene, die an klinischer Schizophrenie leiden, unmoralisch sind. Es bedeutet nur, festzustellen, dass viele von uns  hinsichtlich wichtiger moralischer Angelegenheiten in völlig verdrehter, wahnhafter und unzusammenhängender Art und Weise denken. Ich sage mit Bestimmtheit nicht, dass jene, die an klinischer Schizophrenie leiden, unmoralisch sind! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu sagen, dass der Ausdruck ''moralische Schizophrenie'' Menschen mit klinischer Schizophrenie stigmatisiert, heißt zu sagen, dass die Rede von ''Drogenkonsum, der sich wie Krebs ausbreitet'' Krebsopfer stigmatisiert. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hoffe, dies lasst klar werden, was ich meine, wenn ich von unserer moralischen Schizophrenie spreche, wenn es um Tierethik geht. Ich hoffe auch, dass klar ist, dass ich diesen Ausdruck nicht in einer Weise verwende, die klinische Schizophrenie als unmoralisch darstellt oder darzustellen beabsichtigt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gary L. Francione&lt;br /&gt;© 2009 Gary L. Francione&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8322574232989593381-6643242016138370061?l=abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/6643242016138370061'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/6643242016138370061'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2009/10/eine-anmerkung-zu-moralischer.html' title='Eine Anmerkung zu moralischer Schizophrenie'/><author><name>Abolitionismus@web.de</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04643131297413142422</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8322574232989593381.post-7469459340693804695</id><published>2009-08-09T12:00:00.000-07:00</published><updated>2011-01-09T01:23:10.614-08:00</updated><title type='text'>Kommentar (1): Vegetarismus als ''Einstieg'' in den Veganismus?</title><content type='html'>von Gary L. Francione &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/vegetarianism-as-a-gateway-to-veganism/"&gt; Blog &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe KollegInnen, &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Willkommen zum Kommentar des abolitionistischen Tierrechtsansatzes. [nachfolgend''Kommenar''].&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Kommentar wird aus einer Serie von Podcasts bestehen, die verschiedene Aspekte der Idee, dass wir Tierausbeutung abschaffen und nicht lediglich regulieren sollten, untersucht und diskutiert. Er wird Ideen reflektieren, die auf dieser Website und in meinen Büchern dargelegt sind. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tiere sind nichtmenschliche Personen und wir können es moralisch nicht rechtfertigen, sie als Ressourcen zu behandeln. Da Tiere bewegliches Eigentum oder Wirtschaftsgüter sind, kostet die Regulierung der Behandlung von Tieren zudem Geld und bietet tierlichen Interessen fast nie bedeutenden Schutz. Im Allgemeinen machen Tierschutzreformen Tiernutzung tatsächlich profitabler, weil die umgesetzten Reformen diejenigen sind, die auf einen wirtschaftlichen Vorteil für Produzenten und Konsumenten hinauslaufen. Der Kommentar zum abolitionistischen Tierrechtsansatz wird diskutieren, warum Tierschutzreformen nicht dazu funktionieren und nicht funktionieren können, um Tieren Schutz zu bieten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Kommentar wird für ethischen Veganismus und kreative, gewaltlose Aufklärung über Veganismus als den hauptsächlichen Formen von Aktivismus in Richtung der Abschaffung der Tierausbeutung werben. Ethischer Veganismus geht darüber, nur keine Tierprodukte zu essen, hinaus; er lehnt den Gebrauch von Tieren für Kleidung oder den Gebrauch von Produkten, die Bestandteile von Tieren enthalten oder an Tieren getestet wurden, ab. Es gibt keinen moralischen Unterschied zwischen Fleisch und anderen Tierprodukten. Alle Tierprodukte schließen Leiden und Tod ein. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Kommentar wird den Begriff der Tierrechte untersuchen. Obwohl es einigen Meinungsstreit darüber gibt, welche Rechte Menschen haben sollten, sind wir alle Gegner von Menschensklaverei oder des Behandelns von Menschen als bewegliches Eigentum. Der abolitionistische Tierrechtsansatz vertritt die Auffassung, dass wir es moralisch nicht rechtfertigen können, dieses eine Recht allen empfindungsfähigen Nichtmenschen zu verwehren. Dies bedeutet, dass wir aufhören sollten, Haustiere in die Welt zu setzen. Wir sollten um uns die kümmern, die jetzt existieren, aber keine weiteren mehr in die Welt setzen. Wir sollten wild lebende Tiere in Ruhe lassen und aufhören, in ihre Lebensräume einzudringen und diese zu zerstören. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Kommentar wird unsere ''moralische Schizophrene'' oder die wahnhafte und verdrehte Art und Weise, in der wir uns mit Tierethik befassen, untersuchen. Wir stimmen alle darin überein, dass es falsch ist, Tieren ''unnötiges'' Leiden zuzufügen oder sie ''unnötigerweise'' zu töten. Wenn ''Notwendigkeit'' irgendeine schlüssige Bedeutung haben soll, dann muss sie zum Mindesten bedeuten, dass es falsch ist, Tieren Leiden und Tod aus Gründen des Vergnügens, Genusses oder der Bequemlichkeit zuzufügen. Aber der überwältigende Anteil an Tiernutzung kann nur mit Vergnügen, Genuss oder Bequemlichkeit gerechtfertigt werden. Viele von uns leben mit Tieren, die wir als Familienmitglieder betrachten. Aber wir stechen eine Gabel in andere Tiere, die sich faktisch oder moralisch nicht von denen, die wir lieben, unterscheiden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Kommentar wird auch die Streitfrage der Gewalt erörtern und erläutern, warum die Bewegung zur Abschaffung aller Tierausbeutung Teil einer größeren Bewegung für Ahimsa oder Gewaltlosigkeit sein sollte. Alle Menschen beuten Tieren auf die eine oder andere Art und Weise aus. Deshalb macht auf institutionelle Tiernutzer gerichtete Gewalt keinen Sinn. Die institutionellen Tiernutzer und Produzenten von Tierprodukten sind nicht das Problem; das Problem ist die Öffentlichkeit, die Tierprodukte nachfragt. Wenn Tierausbeutung jemals enden soll, müssen wir die Menschen in gewaltloser Weise darüber aufklären und das moralische Leitbild von der Behandlung von Tieren als Eigentum wegbewegen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zuletzt wird der Kommentar die wichtige Beziehung zwischen Tierrechten und Menschenrechten ansprechen und untersuchen, warum wir keinen Sexismus, Rassismus oder andere Formen der Diskriminierung verwenden sollten, um Tierrechte zu fördern. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In dieser ersten Folge diskutiere ich, ob wir Vegetarismus als ''Einstieg'' in den Veganismus fördern sollten. Ich komme zu dem Schluss, dass die Antwort ''nein'' lautet. &lt;br /&gt;Das Entscheidende ist: Wenn Sie Vegetarier sind, dann sind Sie immer noch mitschuldig am Leiden von Tieren; dann sind Sie sind immer noch mitschuldig am Töten von Tieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn Sie Tiere als nichtmenschliche moralische Personen ansehen, warum wollen Sie an ihrem Leiden und Sterben mitschuldig sein?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hoffe, dass Sie den Kommentar des abolitionistischen Tierrechtsansatzes und unsere künftigen Bemühungen für Ihr Nachdenken über Tierethik hilfreich finden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gary L. Francione&lt;br /&gt;© 2009 Gary L. Francione&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8322574232989593381-7469459340693804695?l=abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/7469459340693804695'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/7469459340693804695'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2009/08/vegetarismus-als-ein-einstieg-in-den.html' title='Kommentar (1): Vegetarismus als &apos;&apos;Einstieg&apos;&apos; in den Veganismus?'/><author><name>Abolitionismus@web.de</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04643131297413142422</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8322574232989593381.post-7348961314724485625</id><published>2009-08-07T12:00:00.000-07:00</published><updated>2011-01-09T01:12:30.565-08:00</updated><title type='text'>Multiple-Choice-Test</title><content type='html'>von Gary L. Francione &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/multiple-choice-test/"&gt; Blog&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe KollegInnen, &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe soeben eine Ankündigung des &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p2089/seventh-annual.pdf"&gt;Siebten Jährlichen Kongresses zu Alternativen und Tiernutzung in den Biowissenschaften&lt;/a&gt; erhalten, der vom 30. August bis 03. September 2009 in Rom stattfinden wird. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Werfen Sie einen Blick auf die Ankündigung. Und  beantworten Sie dann die folgende Frage: &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Konferenz: &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(A) ist ein großartiges Ereignis, weil es den Tieren helfen wird; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(B) ist eine prima Entschuldigung von Führungspersonen von großen Tierschutzorganisationen  dafür, Spendengelder für einen Aufenthalt in Rom zu einer besonders reizvollen Jahreszeit zu verwenden; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(C) liefert einen schlagenden Beweis für die symbiotische Beziehung, die sich zwischen institutionellen Tiernutzern und Tierschutzkörperschaften entwickelt hat; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;((D) liefert einen immensen Public-Relations-Gewinn für institutionelle Tiernutzer, die geltend machen können, mit HSUS [Humane Society of the United States], RSPCA [Royal Society for the Prevention of Cruelty to Animals], ASPCA [American Society for the Prevention of Cruelty to Animals] etc. zusammenzuarbeiten; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(E) (B),( C) und (D) treffen zu. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Danach, welche die richtige Antwort ist, befragen Sie bitte Ihren gesunden Menschenverstand. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gary L. Francione&lt;br /&gt;© 2009 Gary L. Francione&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8322574232989593381-7348961314724485625?l=abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/7348961314724485625'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/7348961314724485625'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2009/08/multiple-choice-test.html' title='Multiple-Choice-Test'/><author><name>Abolitionismus@web.de</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04643131297413142422</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8322574232989593381.post-7715375698381271239</id><published>2009-08-02T12:00:00.001-07:00</published><updated>2011-01-08T01:37:27.933-08:00</updated><title type='text'>Der Fall Santería: Michael Vick, Teil 2</title><content type='html'>von Gary L. Francione  &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/the-santeria-case-michael-vick-part-2/"&gt;Blog&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe KollegInnen, &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Viele Menschen sind sehr unglücklich über eine kürzliche Entscheidung des US-Berufungsgerichtes für den Fünften Bezirk im Fall  &lt;span style="font-style:italic;"&gt;&lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p2026/merced-v.pdf"&gt;Merced vs. Kasson&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;, in dem das Gericht den Beamten der Stadt Euless, Texas,  untersagte, verschiedene Verordnungen zu erlassen, um  &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Santeria"&gt;Santería-Praktizierende&lt;/a&gt; an der Veranstaltung von Tieropfern zu hindern, in denen Ziegen, Lämmer, Enten, Hühner, Perlhühner und andere Tiere verwendet werden. Die Santería-Praktizierenden bieten Gottheiten Tierblut dar und kochen und konsumieren dann zumindest Teile einiger der Tiere. Das Bundesgericht entschied den Fall nicht nach der Bundesverfassung, sondern nach einem Staatsgesetz, das Religionsfreiheit garantiert (obwohl die Entscheidung vermutlich dieselbe gewesen wäre, wäre die Sache gemäß der Bundesverfassung analysiert worden). &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das mit diesem Fall verbundene moralische Problem ist dasselbe, wie es sich im Fall &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p2026/michael-vick.pdf"&gt;Michael Vick&lt;/a&gt; darstellt. In dem Maß, in dem es Unterschiede gibt, ist der vorliegende Fall gravierender als der Fall Vick. In Euless ist es ausdrücklich legal, dass Prvatleute ''für den Verzehr bestimmtes Hausgeflügel wie Huhn oder Truthahn töten''. In Erwiderung des Arguments, dass das Schlachten eines großen Tieres, einer Ziege etwa, Gesundheitsprobleme mit sich bringen könnte, führte das Gericht aus, dass große Tiere wie etwa Rehe in Euless zerlegt und verzehrt werden dürfen, sofern sie tot sind, wenn sie in die Stadt gebracht werden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn Sie also ''Hausgeflügel'' töten, weil Sie es essen wollen, ist das in Ordnung. Wenn Sie es töten, um es einer Gottheit zu opfern (und dann zu essen), ist das nicht in Ordnung. Wenn Sie ein Reh außerhalb von Euless töten und es dann nach Euless bringen, um es zu zerlegen, ist das in Ordnung. Wenn Sie das Reh in Euless als Teil einer religiösen Zeremonie töten und zerlegen, ist das nicht in Ordnung. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das ist natürlich Unfug. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Verstehen Sie mich bitte nicht falsch. Als Veganer seit 28 Jahren und als jemand, der das Prinzip von Ahimsa oder Gewaltlosigkeit bejaht,  billige ich die Santería-Opfer gewiss nicht mehr, als ich Hundekämpfe billige. (Übrigens vertrat ich 1983 die ASPCA [American Society for the Prevention of Cruelty to Animals] in New York City, als der Verein von einer lokalen Gruppe von  Santería-Praktizierenden verklagt wurde. Ich glaube, das war der erste Santería-Fall, der jemals in den USA verhandelt wurde. Die ASPCA gewann das Verfahren und ich verteidigte die Entscheidung erfolgreich vor dem Berufungsausschuss des Obersten Bundesgerichtes in New York [New York Supreme Court, Appellate Division]).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber an diejenigen Menschen, die nicht Veganer sind und Einwände gegen die Santería-Opfer und gegen Hundekämpfe haben, richte ich Frage: ''Warum?''  Vick genoss es, vor seiner Hinterhof-Arena zu sitzen und Hunde kämpfen zu sehen; Nichtveganer genießen es, um ihren Hinterhof-Grillplatz herum zu sitzen und das Fleisch von Tieren zu rösten, die ganz genauso gequält worden sind wie Vicks Hunde. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nichtveganer in Euless, Texas, konsumieren Tierprodukte von empfindungsfähigen Wesen, die unter Bedingungen von Tierquälerei gezüchtet und geschlachtet wurden, und ihnen ist es sogar erlaubt, ihre eigenen Hühner, Truthähne und anderes Hausgeflügel zu töten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was also tun Santería-Praktizierende, das sich in irgendeiner Weise von dem unterscheidet, was andere Nichtveganer in Euless oder irgendwo sonst tun?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Antwort lautet natürlich: nichts. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tatsächlich ist die einzige Rechtfertigung, die Nichtveganer dafür haben, jährlich 53 Milliarden Tieren (Fische nicht eingerechnet) für Nahrungszwecke Leiden und Tod zuzufügen, dass sie gut schmecken. Wir müssen keine Tiere essen, um bei bester Gesundheit zu sein, und landwirtschaftliche Tierhaltung ist ein Umweltdesaster. Die Santería-Praktizierenden glauben, dass Tieropfer aus spirituellen Gründen notwendig sind. Sie haben eigentlich einen &lt;span style="font-style:italic;"&gt;besseren&lt;/span&gt; Grund für Tierausbeutung als die meisten Nichtveganer. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Noch einmal: Verstehen Sie mich bitte nicht falsch. Ich sage &lt;span style="font-style:italic;"&gt;nicht&lt;/span&gt;, dass Tieropfer moralisch gerechtfertigt oder entschuldbar sind. Ich sage nur, dass die Rechtfertigung, deren sich Santería-Praktizierende bedienen, anscheinend gewichtiger ist als das, was andere Nichtveganer zu sagen haben, wenn sie gefragt werden, wie sie ihren Konsum von Tierprodukten rechtfertigen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jene unter Ihnen also, die nicht vegan leben, aber über &lt;span style="font-style:italic;"&gt;Merced vs Kasson&lt;/span&gt; fassungslos sind, fragen Sie sich selbst, warum Sie fassungslos sind. Fragen Sie sich, warum Sie denken, dass Ihr Verhalten in irgendeiner Weise vertretbarer ist als das der Santería-Praktizierenden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und wenn Sie Veganer sind und Ihre Familie und Freunde erzählen Ihnen, dass sie, obwohl sie nicht Veganer sind, mit Ihnen darin übereinstimmen, dass  Santería-Opfer (oder Hundekämpfe) scheußlich sind, nutzen Sie diesen Kommentar als eine Gelegenheit, eine aufrichtige Diskussion mit ihnen darüber zu führen,  warum sie diese Praktiken für scheußlich halten und welche Unterschiede sie zwischen ihrem eigenen Verhalten und dem der Santería-Praktizierenden sehen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Realität ist, dass die meisten Menschen – oder doch viele Menschen – das Leiden und der Tod von Tieren nicht gleichgültig ist. Sie glauben aufrichtig, dass Hundekämpfe und  Santería-Praktiken falsch sind. Eben deshalb reagieren Menschen auf diese Dinge in der Art und Weise, wie sie es tun. Eben deshalb glaube ich, dass wir, wenn wir uns in kreativer, gewaltloser Aufklärung über Veganismus engagieren, viele Menschen dazu bringen können, die Verdrehtheit ihres Denkens über Tierethik zu erkennen und sich in Richtung Veganismus zu bewegen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gary L. Francione&lt;br /&gt;© 2009 Gary L. Francione&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8322574232989593381-7715375698381271239?l=abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/7715375698381271239'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/7715375698381271239'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2009/08/der-fall-santeria-michael-vick-teil-2.html' title='Der Fall Santería: Michael Vick, Teil 2'/><author><name>Abolitionismus@web.de</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04643131297413142422</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8322574232989593381.post-1659373995132796522</id><published>2009-08-02T12:00:00.000-07:00</published><updated>2011-01-06T23:59:35.736-08:00</updated><title type='text'>Es ist Zeit für einen Wechsel</title><content type='html'>von Gary L. Francione  &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/its-time-for-a-change/"&gt;Blog&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe KollegInnen, &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tierschutz – die Vorstellung, dass wir Tiere ''human'' behandeln sollten – gibt es seit 200 Jahren. Er hat zu nichts geführt. Wir nutzen Tiere heute in schrecklicherer Weise als jemals in der Geschichte der Menschheit. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Begründer des Tierschutzes im 19. Jahrhundert waren Gegner der Menschensklaverei, nicht aber des Eigentumsstatus der Tiere, weil sie dachten, dass Tiere, obwohl sie leiden können, kein Interesse an ihrem Leben hätten. Das heißt, für die Tiere spielt es keine Rolle, &lt;span style="font-style:italic;"&gt;dass &lt;/span&gt;wir sie nutzen, sondern nur, &lt;span style="font-style:italic;"&gt;wie &lt;/span&gt;wir sie nutzen. Laut den Tierschützern sind Tiere nicht selbst-bewusst und nicht am Weiterleben interessiert, nur daran, keinen schmerzvollen Tod zu erleiden.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Tierschützer des 19. Jahrhunderts verfochten also nicht die Abschaffung der Tiersklaverei, so wie sie die Abschaffung der Menschensklaverei verfochten. Sie sprachen sich stattdessen dafür aus, dass wir Gesetze haben, welche die ''humane'' Behandlung von Tieren vorschreiben. Was die Tierschützer allerdings nicht erkannten, war, dass solange Tiere Eigentum bleiben, das Niveau des Schutzes, den diese Gesetze bieten, notwendigerweise sehr niedrig bleiben würde, weil es Geld kostet, tierliche Interessen zu schützen. Im Allgemeinen investieren wir dieses Geld und schützen wir diese Interessen nur, wenn sich daraus ein wirtschaftlicher Vorteil für uns ergibt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Daran hat sich nichts geändert. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Tierschützer des 21. Jahrhunderts behaupten immer noch, dass Tiere kein Interesse an ihrem Leben haben und dass es, sie zu töten, nicht an sich ein moralisches Problem aufwirft. Peter Singer, der moderne Befürworter der Tierschutztheorie des 19. Jahrhunderts, stellt dies &lt;a href="http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2009/03/peter-singer-und-die.html"&gt;ausdrücklich&lt;/a&gt; fest. Die Auffassung, dass Tiere kein Interesse am Weiterleben haben, erklärt, warum PETA kein Problem damit hat, 90 % der Tiere, die sie retten, zu töten. Für die Tierschützer ist der Tod  an sich kein ''Schaden''[für ein Tier].&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und Tierscutzregelungen verbessern zum größten Teil lediglich die wirtschaftliche Effizienz von Tierausbeutung. In anderen Worten, wir schützen die Interessen von Tieren nur, wenn wir einen wirtschaftlichen Vorteil daraus ziehen. Tierschutzkampagnen wie die Kampagne für das &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p2018/controlled-atmosphere.pdf"&gt;Töten von Geflügel in kontrollierter Atmosphäre &lt;/a&gt;[controlled atmosphere killing] oder für die &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p2018/elimination-of.pdf"&gt;Abschaffung des Kastenstandes für schwangere Sauen&lt;/a&gt; sind ausdrücklich auf wirtschaftliche Effizienz gegründet. Das hießt diese Reformen werden gefördert mit der Begründung, dass sie die Produktionseffizienz erhöhen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach 200 Jahren einer Doktrin, die speziesistisch ist (tierliches Leben hat als solches keinen moralischen Wert) und die ihre praktische Nutzlosigkeit demonstriert hat, ist es Zeit für einen Wechsel. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gary L. Francione&lt;br /&gt;© 2009 Gary L. Francione&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8322574232989593381-1659373995132796522?l=abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/1659373995132796522'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/1659373995132796522'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2009/08/es-ist-zeit-fur-einen-wechsel.html' title='Es ist Zeit für einen Wechsel'/><author><name>Abolitionismus@web.de</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04643131297413142422</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8322574232989593381.post-5724571901956912106</id><published>2009-07-31T12:00:00.001-07:00</published><updated>2011-01-05T00:07:12.587-08:00</updated><title type='text'>Zur Verteidigung von Mark Bittman</title><content type='html'>von Gary L. Francione  &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/in-defense-of-mark-bittman/"&gt;Blog&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe KollegInnen, &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;im Frühjahr 2009 &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p1889/announced.pdf"&gt;verkündete&lt;/a&gt; der in der &lt;span style="font-style:italic;"&gt;New York Times&lt;/span&gt; zum Thema Essen schreibende Publizist Mark Bittmann, dass &lt;blockquote&gt;[e]r.. den ganzen Tag lang vegan (isst). Aber nach etwa 6 Uhr abends ist alles drin.&lt;/blockquote&gt; Und dann, im Juli 2009, &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p1889/announced-2.pdf"&gt;gab Bittmann bekannt&lt;/a&gt;, dass  er, im Training für den New York Marathon, dahingehend beraten worden sei, er brauche mehr tierisches Protein, und so &lt;blockquote&gt;begann ich, ''konzentriertes Protein'' zu essen, gewöhnlich Tofu, eine Büchse Sardinen, ein Ei auf was immer ich sonst esse, oder etwas gleichermaßen Einfaches, direkt nach Touren von sechs Meilen oder mehr.&lt;/blockquote&gt; Und heute &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p1889/informed-us.pdf"&gt;informiert Bittmann uns&lt;/a&gt;, dass er noch einen Schritt weiter von Veganismus weg gemacht hat (von dem, was ohnehin kein Veganismus war), indem er, ein ''fast veganes'' Getreidegericht zum Frühstück zubereitend, &lt;blockquote&gt;Fischsauce [hinzufügte] (nicht vegan, aber ein Teelöffel, und ich schwöre, das gab den Geschmack – obwohl es ohne OK gewesen wäre). &lt;/blockquote&gt; Nun gibt es Tierrechtsleute, die darüber ziemlich außer Fassung sind. Wie kann Bittman behaupten, ein Veganer zu sein, wenn es so aussieht, dass er es zu keiner Tageszeit ist –  vor oder nach 6 Uhr abends? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es tut mir Leid, aber ich muss hier zur Verteidigung Bittmans sprechen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Warum kann Bittman sich nicht ''Veganer'' nennen? Immerhin gibt es eine Menge nicht-veganer Tierrechtsleute, die das auch tun. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nehmen Sie Peter Singer, der von vielen als ''Vater der Tierrechtsbewegung'' betrachtet wird. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In seinem I&lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p1889/may-2006.pdf"&gt;Interview vom Mai 2006 in Mother Jones &lt;/a&gt;stellt Singer fest: &lt;blockquote&gt;[E]s gibt ein klein wenig Spielraum für Schwächen in unser aller Leben. Ich kenne einige Menschen, die zuhause vegan sind, aber wenn sie ausgehen, in ein schickes Restaurant gehen, erlauben sie sich den Luxus, an diesem Abend nicht vegan zu essen. Ich finde daran nichts wirklich Verkehrtes.&lt;/blockquote&gt;  &lt;blockquote&gt;Ich esse kein Fleisch; ich bin seit 1971 Vegetarier. Ich bin schrittweise zunehmend vegan geworden. Ich bin weitgehend vegan, aber ich bin ein flexibler Veganer. Ich gehe nicht in einen Supermarkt und kaufe für mich selbst nichtvegane Sachen. Aber wenn ich auf Reisen bin oder Leute zuhause besuche, bin ich es durchaus zufrieden, vegetarisch statt vegan zu essen. &lt;/blockquote&gt;Er bezeichnet es, konsequent vegan zu leben, als ''&lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p1889/fanatical.pdf"&gt;fanatisch&lt;/a&gt;'' und stellt fest: &lt;blockquote&gt;Wenn ich für mich selbst einkaufe, ist das, was ich kaufe, vegan. Aber wenn ich reise und es schwer ist, an einigen Orten veganes Essen zu bekommen oder was auch immer, bin ich Vegetarier. Ich esse keine Eier, wenn sie nicht aus Freilandhaltung sind, aber ich esse Freilandeier. Ich bestelle kein Gericht mit viel Käse drauf, aber es macht mir nichts aus, wenn sagen wir ein indisches Gemüsecurry mit Ghee gekocht wurde.&lt;/blockquote&gt; Tatsächlich argumentiert Singer, dass es Gelegenheiten gibt, bei denen wir die moralische Pflicht haben, keine Veganer zu sein: &lt;blockquote&gt;Also wenn Sie mit jemandem in einem Restaurant essen und etwas Veganes bestellen, aber es wird mit etwas geriebenem Käse oder dergleichen serviert, dann machen Veganer manchmal einen Riesenaufstand und schicken es zurück, und das dürfte bedeuten, dass das Essen weggeworfen wird. Und ich denke, wenn Sie in Gesellschaft von Leuten sind, die nicht Veganer oder nicht einmal Vegetarier sind, dann ist es wahrscheinlich falsch, sich so zu verhalten. Es wäre besser, das Gericht zu essen, weil die Leute sonst denken: Oh mein Gott, diese Veganer...&lt;/blockquote&gt; Singer &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p1889/states.pdf"&gt;bemerkt&lt;/a&gt;: &lt;blockquote&gt;Es ist ziemlich schwierig, ein Allesesser mit gutem Gewissen zu sein und alle moralischen Probleme zu vermeiden, aber wenn Sie wirklich sorgfältig darauf achteten, nur Tiere zu essen, die ein gutes Leben hatten, dann könnte das eine vertretbare ethische Haltung sein.&lt;/blockquote&gt; Er denkt, dass es moralisch akzeptabel ist, &lt;blockquote&gt;im Luxus von Freilandeiern, oder möglicherweise sogar Fleisch von Tieren [zu schwelgen], die ein gutes Leben unter artgerechten Bedingungen hatten und die dann human auf dem Hof getötet werden. (&lt;span style="font-style:italic;"&gt;The Vegan&lt;/span&gt;, August 2006).&lt;/blockquote&gt;  Fazit ist, dass Veganismus nur eine Art und Weise, Leiden zu vermindern, ist. Wenn Sie so essen, dass dadurch Leiden vermindert wird, dann brauchen Sie sich über die Inhaltsstoffe oder Zutaten dessen, was Sie essen, wirklich nicht groß Gedanken zu machen.&lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p1889/vegan-outreach.pdf"&gt; Vegan Outreach&lt;/a&gt; stellt fest, dass die Ethik des Essens &lt;blockquote&gt;kein Selbstzweck (ist). Sie ist kein Dogma, keine Religion, keine Liste verbotener Inhaltsstoffe oder unveränderlicher Gesetze – sie ist nur ein Instrument zur Bekämpfung von Tierquälerei und der Verminderung von Leiden.&lt;/blockquote&gt; Dies spiegelt Singers Ansicht wider, dass es lediglich um Leiden geht. Er &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p1889/states-2.pdf"&gt;erklärt&lt;/a&gt;, dass die Leute unterstellen, &lt;blockquote&gt;dass ich in &lt;span style="font-style:italic;"&gt;Animal Liberation&lt;/span&gt; gesagt hätte, das Töten von Tieren sei stets falsch, und dies sei irgendwie das Argument dafür, vegetarisch oder vegan zu leben, gewesen. Aber wenn sie in &lt;span style="font-style:italic;"&gt;Animal Liberation &lt;/span&gt;nachschauen, werden sie dieses Argument nicht finden. &lt;/blockquote&gt; Laut einer nicht geringeren Autorität als Singer persönlich ist Veganismus nicht irgendeine Art Verpflichtung, keine Tierprodukte zu essen oder zu gebrauchen, vegan zu leben ist einfach eine Art und Weise, Leiden zu vermindern, ebenso wie käfig-freie Eier [Eier aus Bodenhaltung], größere Käfige und Boxen.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn Bittman also seinen Konsum an Tierprodukten reduziert und dadurch Leiden vermindert, warum kann er nicht den ''Luxus'', ein paar Tierprodukte zu essen, genießen und es vermeiden, ''fanatisch'' zu sein, wie Singer rät, und sich dabei immer noch Veganer nennen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Antwort ist ziemlich klar: er kann. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was ist der Unterschied zwischen dem, was Bittman tut, und der Position, die Singer beschreibt als ''vegan zuhause, aber wenn sie in ein schickes Restaurant ausgehen, erlauben sie sich den Luxus, an diesem Abend nicht vegan zu sein.''&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt keinen Unterschied. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was ist der Unterschied zwischen Bittman und Singer, der käfig-freie Eier, Ghee etc. isst?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt keinen Unterschied. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist also schlicht nicht vernünftig, Bittman zu kritisieren. Er folgt nur einfach den Fußstapfen derer, die ''Tierrechte'' vertreten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lassen Sie mich bitte festhalten, dass ich in keiner Weise die Aufrichtigkeit von Peter Singer, Vegan Outreach etc. in Frage stelle. Ich denke allerdings, dass ihre Ansichten furchtbar verdreht sind und ich widerspreche ihnen auf grundlegender Ebene. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gary L. Francione&lt;br /&gt;© 2009 Gary L. Francione&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ANMERKUNG: Einige Leute haben mir geschrieben und mich gefragt, warum ich Mark Bittman verteidige, weil Fischsauce nicht vegan ist. Ich dachte zuerst, diese Leute machen Witze, aber es mag doch einige wirkliche Verwirrung bestehen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lassen Sie mich also klarstellen:Ich sage nicht, es sei OK, dass Mark Bittman Fisch oder irgendein anderes Tierprodukt isst  Mir ging es darum dass Peter Singer, den viele Anwälte der Tiere als die Quelle aller Weisheit zur Tierethik ansehen, ein ''flexibler'' Veganer ist, der Tierprodukte isst, der von dem ''Luxus'', Fleisch und Eier zu essen, spricht und erklärt, das Essen von Tierprodukten sei eine statthafte ''Schwäche'' Mir ging es darum, dass wenn wir nicht beanstanden, wenn Singer das sagt, wir nicht anders reagieren sollten, wenn Bittman es sagt. Ich beanstande allerdings, was Singer sagt (und werde dafür als ''spaltend'' gebrandmarkt, weil Widerspruch nicht erlaubt ist). Ich habe hier Ironie gebraucht. Ich bitte um Verzeihung, wenn dies Verwirrung gestiftet hat.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8322574232989593381-5724571901956912106?l=abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/5724571901956912106'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/5724571901956912106'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2009/07/zur-verteidigung-von-mark-bittman.html' title='Zur Verteidigung von Mark Bittman'/><author><name>Abolitionismus@web.de</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04643131297413142422</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8322574232989593381.post-56165770086403753</id><published>2009-07-31T12:00:00.000-07:00</published><updated>2011-01-02T02:31:13.600-08:00</updated><title type='text'>Kreative, gewaltlose Aufklärung über Veganismus — einfach und effektiv</title><content type='html'>von Gary L. Francione &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/creative-non-violent-vegan-education-easy-and-effective/"&gt; Blog&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe KollegInnen, &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;kürzlich habe ich mehrere Essays (z. B. &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;&lt;a href="http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2009/06/eine-pfiffige-idee-zur.html"&gt;1,&lt;/a&gt; &lt;a href="http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2009/06/einen-kiosk-fur-aufklarung-uber.html"&gt;2,&lt;/a&gt; &lt;a href="http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2009/05/abolitionistische-vegane-literatur.html"&gt;3&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;) zu verschiedenen Wegen, in kreativer, gewaltloser Weise über Veganismus aufzuklären, gepostet. Ich bin daran interessiert, für die Bandbreite des Aktivismus Werbung zu machen. Also habe ich eine Notiz auf&lt;a href="http://www.facebook.com/login.php"&gt; Facebook&lt;/a&gt; gepostet und die Leute gebeten, mir über ihre Bemühungen, kreativ und gewaltlos über Veganismus aufzuklären, zu berichten. An einem Tag erhielt ich Dutzende vorzüglicher Antworten.&lt;br /&gt;Hier sind einige:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;* Eine Anzahl von Leuten berichtete über eine Menge Erfolg mit Aufklärungsarbeit auf Facebook oder anderen sozialen Vernetzungswebsites wie auch auf eigenen Websites und durch Blogs und Videos. Kommentar: All diese Medien sind von unschätzbarem Wert. Ich habe in der Vergangenheit über die beachtlichen Leistungen und den erstaunlichen Erfolg des &lt;a href="http://veganfreak.com/"&gt;Vegan-Freak&lt;/a&gt;-Podcasts und der VF-Foren wie auch über die Bemühungen anderer Aktivisten geschrieben, die das Internet wirksam nutzen. Es gibt jetzt eine Anzahl ausgezeichneter Blogs und Websites, die auf den abolitionistischen Ansatz ausgerichtet sind. Bevor wir das Internet hatten, kontrollierten die großen Tieranwaltschaftsgruppen, die alle Tierschutz machen, die Kommunikation, indem sie entschieden, was in Mitteilungsblättern oder Magazinen erschien oder wer auf Konferenzen interviewt wurde. Es gab keinen praktischen, kostengünstigen Weg für jene, die mit dem Tierschutzansatz nicht übereinstimmten, einander zu finden und miteinander zu kommunizieren. Das Internet hat das geändert. Die großen Organisationen werden zunehmend irrelevant, da sich alternative Gemeinschaften formieren. Darüber hinaus erlauben uns Medien wie Skype und andere Instrumente, mit geringen Kosten audiovisuellen Kontakt zu haben. Letzte Woche hielt ich über Skype eine Vortrag in Dublin, Irland – von meinem Büro zuhause!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;* Viele Leute machen, was ich ''Essensaktivismus'' nenne – sie laden Familie, Freunde und Mitglieder der Gemeinde dazu ein, veganes Essen zu probieren, zu dem Zweck, das Gerücht zu zerstreuen, dass veganes Essen langweilig, geschmacklos, reizlos, nicht befriedigend usw. sei. Menschen tun dies in einer Vielzahl von Kontexten: einige veranstalten vegane Partys bei sich zuhause; andere geben Geburtstagspartys in veganen Restaurants oder bestehen darauf, wenn sie mit anderem essen gehen, dass der Treffpunkt ein veganes Restaurant ist; einige bieten auf Tischen vegane Kostproben bei Veranstaltungen der lokalen Gemeinde an oder bringen veganes Essen mit an ihren Arbeitsplatz, um es mit anderen zu teilen. Mehrere Leute erwähnten, dass sie das Essen von verschiedenen Formen von Information begleitet sein lassen (einschließlich unseres &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/text/#araa-pamphlet"&gt;Flugblatts&lt;/a&gt; und unserer &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/video/"&gt;Videos&lt;/a&gt; zum  abolitionistischen Ansatz), auf dass sie nicht nur den Magen, sondern auch den Kopf (und hoffentlich das Herz) erreichen. Kommentar: ''Essensaktivismus'' ist äußerst wichtig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir leben in einer Welt, in der essen nicht nur etwas ist, das wir tun, um zu leben, essen hat auf mehreren komplexen Ebenen symbolischen Stellenwert. Eine dieser Ebenen betrifft unser  Zelebrieren unserer vermeintlichen ''Überlegenheit''. Drei Mal am Tag (oder häufiger) zelebrieren wir unsere Macht und das Konzept von Hierarchie durch das Essen von Tierfleisch und Tierprodukten, von denen wir wissen, dass sie das Ergebnis von Leiden und Tod sind. In einem gewissen Sinn ist Essen für die meisten von uns ein spiritueller Akt einer düsteren Art – es ist das Abendmahl der Gewalt. Wenn es uns gelingt, den Akt des Essens vom Gewaltkonzept zu entkoppeln, können wir die Welt ändern. Essensaktivismus ist wesentlich. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;* Ein Aktivist berichtete, dass er mit anderen zusammen daran arbeitet, eine Weltfrieden-Yoga-Konferenz vom 23. bis 25. Oktober auf die Beine zu stellen mit Menschen, die aus der ganzen Welt zusammenkommen, um von Veganismus, Tiersklaverei, Gesundheit, einer friedlichen Welt, Ahimsa und mehr zu hören und darüber zu reden. Kommentar: Obgleich es jede Menge ''Konferenzen für Tiere'' zu besuchen gibt (in der Tat könnte das Besuchen dieser Konferenzen ein Vollzeitjob sein), fördern sehr wenige eine klare und unzweideutige, Gewaltlosigkeit und Veganismus verknüpfende Botschaft. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;* Ein Musiker erwähnt Veganismus in den Deckblattnotizen seines in Kürze erscheinenden Albums; ein Künstler bietet eines seiner Werke einem Nichtveganer an, der sich verpflichtet, einen Monat lang vegan zu leben (und mit vegan ist gemeint, dass der Empfänger Tiere weder konsumiert noch als Kleidung oder sonst in irgendeiner Weise gebraucht und keine Zoos etc. besucht); eine Aktivistin berichtete, dass sie zusammen mit ihrem Partner für drei Tage an einem öffentlichen Ort in einem kleinen Käfig saß, Informationsliteratur darüber, warum alle Eier Leiden einschließen, verteilte und die Menschen dazu ermunterte, vegan zu leben. Kommentar: Kunst, einschließlich gewaltlosen, nicht sexistischen Straßentheaters, ist wichtig, weil so viel von unserer Kultur über Kunst vermittelt wird. Die Bedeutung von Künstlern, die ihre vielfältigen Medien nutzen, um die vegane/ abolitionistische Botschaft zu vermitteln, kann nicht überschätzt werden.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;* Ein Aktivist berichtete, dass er ein Netzwerk von Leuten entwickelt, welche die gebührenfreie Nummer einer Supermarktkette anrufen und darum ersuchen, dass die Läden Tofu führen. Er sagte, dass wann immer er in einen Laden gehe, er nach veganen Produkten frage, selbst wenn er wisse, dass sie keine haben. Er möchte, dass die Geschäftsinhaber wissen, dass es einen Bedarf gibt, den sie nicht erfüllen. Kommentar: Eine tolle Idee. Wir müssen den Geschäftsinhabern zur Kenntnis bringen, dass sie keine veganen Produkte führen und dass es Nachfrage nach solchen Produkten gibt. Wenn es einen Laden am Ort gibt, der nur vegane Artikel verkauft, sollten wir diesen Laden unterstützen (ebenso wie wir vegane Restaurants unterstützen sollten). Aber viele Menschen haben kein solches Geschäft am Ort, und große Ketten über vegane Nachfrage aufzuklären ist in jedem Fall eine sehr gute Sache.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;* Verschiedene Aktivisten berichteten, dass sie lokale, unabhängige vegane/abolitionistische Gruppen gegründet haben, die Infomaterial produzieren und verbreiten, Essensstände betreiben etc. Einige Aktivisten haben keine formale Organisation, aber Infotische und verbreiten anderweitig Literatur über Veganismus. Kommentar: Die ''Bewegung für Tiere'', wie sie gegenwärtig existiert, ist zum größten Teil eine Oligarchie wohlhabender Tierschutzorgaisationen, die Aktivismus auf das Ausstellen eines Schecks – ausgestellt an sie – reduziert haben. Wir brauchen Anwälte der Tiere, die sich selbst zuerst und vor allem als Unterstützung und Aufklärung bietend sehen, so dass &lt;span style="font-style:italic;"&gt;jeder &lt;/span&gt;führend aktiv werden kann. Wenn wir jemals das Paradigma von Gewalt und Ausbeutung wegbewegen sollen, müssen die Menschen erkennen, dass jeder einzelne Verantwortung übernehmen muss. Lokale, unabhängige Organisationen und unabhängige Aktivisten, die Infotische machen oder anderweitig Literatur oder veganes Essen verteilen, können sehr viel dazu beitragen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;* Eine Aktivistin sagte, dass sie auf ihrem Nummernschild ''VEGANMOM'' [VEGANE MUTTI] stehen hat. Kommentar: Derlei vermag mehr Diskussion anzustoßen, als Sie denken. Jedes Mal, wenn diese Aktivisten Auto fährt, sagen Leute: 'Hey, schau mal das Nummernschild', und in einer guten Zahl von Fällen heben Diskussionen an mit Leuten, die so etwas sagen wie: 'Schau mal das Nummernschild – weißt Du, ich fühle mich immer so komisch, wenn ich Fleisch esse' oder 'Weißt Du, was mit Milchkühen passiert?' &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;* Eine Reihe von Anwälten der Tiere berichteten, dass sie einfach nur mit jedem – Familie, Freunden, Mitschülern, völlig Fremden, denen sie in einem Laden begegnen  – über Veganismus und Tierausbeutung reden, mit jedem, mit dem sie reden können, dass sie sich bemühen, Menschen für die Substanz der Argumente einzunehmen. Kommentar: Dies ist in mehrfacher Hinsicht die schwierigste Form der Anwaltschaft für Tiere. Die meisten von uns fühlen sich ohnehin entfremdet; viele von uns sind schüchtern und die Entfremdung verschlimmert das Unbehagen, mit Fremden zu reden – oder selbst mit Freunden und der Familie, die denken, dass unser Verpflichtung zu ethischem Veganismus absonderlich ist. Aber diese Form von Aktiviamus ist wesentlich, so schwierig sie auch sein mag. Ich möchte, dass Sie drei Dinge bedenken: &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erstens, seien Sie dankbar dafür, sich entfremdet zu fühlen. Schließlich ist die Alternative, sich wohl zu fühlen in einer Welt totalen Irrsinns und erbarmungsloser Gewalt. Bejahen Sie Ihr Gefühl der Entfremdung, es ist ein Anzeichen mentaler und spiritueller Gesundheit. Zweitens, wie unbehaglich immer Sie sich fühlen, denken Sie an das Leiden, das wir Tieren (und wehrlosen Menschen) auferlegen. Wie unwohl auch immer wir uns jederzeit fühlen, es gibt Milliarden von Wesen, die mit uns tauschen würden, wenn sie könnten. Sehen Sie es im richtigen Verhältnis.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Drittens, für jene von Ihnen, die sich bezüglich der stichhaltigen Argumente nicht sicher sind – diese zu liefern war und ist der vorrangige Beweggrund dieser Website. Wir bemühen uns, Sie mit dem Rüstzeug auszustatten, das Sie brauchen, um andere aufzuklären. Wir haben unser &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/text/#araa-pamphlet"&gt;Flugblatt&lt;/a&gt; zum abolitionistischen Ansatz (verfügbar in 12 Sprachen), wir haben &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/video/"&gt;Videopräsentationen&lt;/a&gt;, die sich auf wesentliche Fragen konzentrieren wie Die Theorie der Tierrechte und Tierrechte vs. Tierschutz; wir haben eine&lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/faqs/"&gt; FAQ-Abteilung&lt;/a&gt; [frequently asked questions: häufig gestellte Fragen], wir haben diese Essays (jetzt mehr als 100); all dies ist dazu gedacht, Ihnen zu helfen, das zu lernen, was Sie brauchen, um sich jeder aufkommenden Frage zuzuwenden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt eine Art von Aktivismus, die in den Posts auf Facebook nicht erwähnt, mir aber privat berichtet wurde. Jemand schrieb mir und fragte: &lt;blockquote&gt;Ist das Sorgen für ein einzelnes Tier eine abolitionistische Handlung? &lt;/blockquote&gt;Meine Antwort: Absolut! Die abolitionistische Position ist, dass wir aufhören, domestizierte Tiere in die Welt zu setzen. Aber was ist mit denen, die jetzt existieren? Haben wir keine Verpflichtung ihnen gegenüber angesichts dessen, dass sie wegen unserer Selbstsucht und moralischen Blindheit existieren? Meiner Ansicht nach ist die Antwort klar.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Deshalb unterstütze ich Organisationen wie &lt;a href="http://www.peacefulprairie.org/"&gt;Peaceful Prairie Sanctuary&lt;/a&gt;, Gruppen, die TNR-(''trap, neuter, return'') [einfangen, kastrieren, zurückbringen] machen, wie &lt;a href="http://www.theanimalspirit.com/"&gt;The Animal Spirit / Homeless Animal Lifeline&lt;/a&gt; [Seele der Tiere / Rettungsleine für heimatlose Tiere] und Tierheime, die keine Tiere töten. Deshalb haben wir vier gerettete Hunde, die mit uns leben (und wir hatten zeitweilig bis zu sieben). Alle diese Tiere sind Flüchtlinge in einer Welt, in die sie nicht hineinpassen und in der sie dank uns nicht für sich selber sorgen können. Also, ja, das Sorgen für einzelne Tiere ist nicht nur in Übereinstimmung mit der abolitionistischen Tierrechtsposition, es ist, soweit es nach mir geht, ein integraler Bestandteil davon. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dies sind, in wenigen Worten, die Antritten, die ich an &lt;span style="font-style:italic;"&gt;einem&lt;/span&gt; Tag bekommen habe. Bedenken Sie,  wie viel getan wird ohne große Organisationen mit einem Millionen-Dollar-Budget, die für die ''Bio-Fleisch/Milch/Eier''-Bewegung verantwortlich sind und die die Öffentlichkeit sich beim fortgesetzten Konsum von Tierprodukten wohler fühlen lassen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es wird deutlich, dass es ein in Erscheinung tretendes Netzwerk vegan/abolitionistischer Anwälte der Tiere gibt, die mit wenig anderen Mitteln als ihrem Mitfühlen und ihrer Kreativität die Welt in gewaltloser Weise verändern wollen und dies tun. Wenn ich daran denke, wie viele Menschen schon allein durch die in diesem Essay Erwähnten beeinflusst worden sind, wird mir klar, dass wenn alle ''Tierschutzleute'' mit einer gewaltlosen veganen Stimme sprächen, wir eine höchst dramatische Wirkung auf das Leiden und Sterben von Tieren haben könnten, sowohl kurzfristig als auch in der Herausbildung einer neuen Friedensbewegung, die alle Gewalt zurückweist – einschließlich der Gewalt, die damit beginnt, was wir essen, anziehen und auf unseren Körpern anwenden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gary L. Francione&lt;br /&gt;© 2009 Gary L. Francione&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8322574232989593381-56165770086403753?l=abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/56165770086403753'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/56165770086403753'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2009/07/kreative-gewaltlose-aufklarung-uber.html' title='Kreative, gewaltlose Aufklärung über Veganismus — einfach und effektiv'/><author><name>Abolitionismus@web.de</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04643131297413142422</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8322574232989593381.post-716737001762869059</id><published>2009-07-29T12:00:00.000-07:00</published><updated>2010-12-29T00:41:39.243-08:00</updated><title type='text'>Ein Kommentar zum Aktivismus mit blutigen Bildern</title><content type='html'>von Gary L. Francione &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/a-comment-on-blood-and-guts-advocacy/"&gt; Blog&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe KollegInnen, &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anwälte der Tiere diskutieren oft, ob sie in ihren Bemühungen, über Tierausbeutung aufzuklären, Informationsmaterial verwenden sollen, das zeigt, wie Tiere getötet werden. Sollten sie zum Beispiel Schlachthaus-Videos oder andere brutale Szenen zeigen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin nicht sicher, dass es hier eine richtige oder falsche Antwort gibt, aber ich möchte Ihnen doch einige Gedenken zur Erwägung anbieten: &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erstens: Manche Menschen wollen blutige Bilder einfach nicht sehen und verlassen Ihren Infotisch oder Vortrag. Damit verlieren Sie eine Gelegenheit zur Interaktion und Aufklärung. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zweitens: Wir leben in einer Gesellschaft, in der die Menschen daran gewöhnt sind, die ganze Zeit extreme Gewalt und Blut zu sehen – in Filmen, Computerspielen und in den Spätnachrichten. In einem gewissen Sinn sind wir eine Gesellschaft, die taub für schreckliche Gewalt geworden ist. Wir sollten nicht die Wirkung von Videos und anderem Material überschätzen, das wir für schockierend halten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Drittens: Blutige Bilder tendieren fast immer dazu, den Blick des Betrachters sich auf die &lt;span style="font-style:italic;"&gt;Behandlung&lt;/span&gt; von Tieren und nicht auf ihre &lt;span style="font-style:italic;"&gt;Nutzung&lt;/span&gt; richten zu lassen. Das heißt, zeigen Sie jemandem etwas, das die schreckliche Behandlung von Tieren darstellt, und die fast automatische Reaktion ist, dass die Behandlung verbessert werden, und nicht, dass die Nutzung gänzlich eingestellt werden sollte. Die übliche Reaktion ist so etwas wie: ''Ja, das ist fürchterlich, und so etwas sollte nicht vorkommen, aber es könnte doch bestimmt 'humaner' gemacht werden?''&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dies ist genau der Grund, weshalb große Tierschutzorganisationen fast immer mit ''bluttriefendem'' Anschauungsmaterial arbeiten. Ihr Ziel ist es, Unterstützung für eine Veränderung zu bekommen, die, wie sie behaupten, Tierausbeutung ''humaner'' machen wird. Sie zeigen den Horror eines Hühnerschlachthofs, um Unterstützung für das Vergasen von Hühnern zu bekommen; sie zeigen eine konventionelle Legebatterie, um Unterstützung für käfig-freie Eier [Eier aus Bodenhaltung] zu bekommen. Die Botschaft ist klar und ausdrücklich: Lassen Sie uns Ihnen zeigen, wie furchtbar das alles ist, aber mit Ihrer Unterstürzung können wir die ''schlimmsten Missstände'' beseitigen  und es besser machen. In der Tat zeigen die verschiedenen &lt;a href="http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2010/01/ein-auerst-irrefuhrendes-etikett-von.html"&gt;Human-Label&lt;/a&gt;-Programme, die von diesen Gruppen gefördert oder gesponsert werden, dass die Behandlung von Tieren im Mittelpunkt steht, nicht ihre Nutzung. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einige Anwälte der Tiere sagen, dass sie diese Videos verwenden, ihnen aber eine Botschaft von der Abschaffung der Tiernutzung folgen zu lassen. Obwohl das besser ist, als nichts folgen zu lassen, ist das Problem natürlich, dass wenn Sie einen Film zeigen oder anderes Material vorführen, das Teil der allgemeinen Tierschutz-Botschaft von Reform und Regulierung ist, es schwierig sein kann, dieser Botschaft entgegenzuwirken, die in solchem Material gewöhnlich deutlich wird. Sie scheinen mit dem Material, das Sie zeigen, zu vertreten, und das ist irreführend. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Viertens: Meiner Ansicht nach ist es unbedingt erforderlich, dass wir die Menschen dazu bewegen, über die grundlegende Ungerechtigkeit der Tiernutzung nachzudenken. Das ist der Grund, warum ich fast jede meiner Präsentationen über Tierethik mit einer Diskussion des von uns allgemein akzeptierten moralischen Prinzips beginne, dass es moralisch falsch ist, Tieren ''unnötiges''Leiden zuzufügen und sie ''unnötigerweise'' zu töten, und dass &lt;span style="font-style:italic;"&gt;jedes&lt;/span&gt; schlüssige Verständnis des Konzepts von Notwendigkeit das Zufügen von Leiden und Tod aus Gründen des Genusses, zum Vergnügen oder aus Bequemlichkeit ausschließen muss. Ich erkläre dann, inwiefern 99,99% unserer Nutzung von Tieren nur unter Berücksichtigung von Genuss, Vergnügen oder Bequemlichkeit gerechtfertigt werden können. Die meisten Menschen haben sich niemals wirklich den Widersprüchen in der Art und Weise, wie sie über Tiere denken, gestellt. Die meisten haben niemals darüber nachgedacht, dass jene, die Tierprodukte konsumieren, kein Recht haben, moralische Überlegenheit zu reklamieren und zum Beispiel &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/pdf/philadelphia-daily-news-20070822.pdf"&gt;Michael Vick&lt;/a&gt; zu kritisieren. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich erkläre dann, die fundamentale moralische Frage der Tiernutzung beiseite lassend, dass die Behandlung von Tieren, &lt;span style="font-style:italic;"&gt;nicht&lt;/span&gt; bedeutend verbessert werden &lt;span style="font-style:italic;"&gt;kann&lt;/span&gt;, weil Tiere Eigentum sind und wirtschaftliche Erwägungen immer dazu dienen werden, Tierschutzstandards sehr niedrig zu halten. Und Tierschutzreformen können tatsächlich kontraproduktiv sein, weil sie die Öffentlichkeit sich beim Konsum von Tierprodukten wohler fühlen lassen. Die blühende ''Bio-Fleisch''-Bewegung ist ein zwingender Beweis für das Problem. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In dem Maß, in dem ich Videos verwende (und ich tue es selten), verwende ich Material, das sich deutlich gegen Tiernutzung ausspricht. Zum Beispiel hat &lt;a href="http://www.peacefulprairie.org/freerange1.html"&gt;Peaceful Prairie Sanctuary &lt;/a&gt;einiges an ausgezeichnetem Material, welches das Scheitern von Tierschutzreformen herausstellt und klarstellt, dass die Lösung des Problems darin besteht, Tiere überhaupt nicht zu nutzen.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fünftens: Eines der wirkungsvollsten Videos, die ich je gesehen habe, ist der Clip, in dem &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/video/#dans-le-20081208"&gt;zwei Kühe auf den Einlass ins Schlachthaus warten&lt;/a&gt;. Es gibt kein Blut in dem Video – nur die sehr klare und machtvolle Botschaft, dass diese Kühe nichtmenschliche Personen sind, und dass keine Laune des Gaumens ihre Nutzung durch uns  – wie ''human'' auch immer die Behandlung sein mag – in irgendeiner Weise rechtfertigen kann. Das Video ist drei Minuten lang. Ich kann Ihnen nicht sagen, wie viele Menschen mir schon gesagt haben, dass es zu dem Überwältigendsten gehört, was sie je gesehen haben. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schießlicht: Ich verstehe, dass es wichtig ist, die Öffentlichkeit über die Realität heutiger Tierausbeutung aufzuklären. Aber es ist ebenfalls wichtig, klarzustellen, dass selbst wenn wir Massentierhaltung vollständig abschaffen könnten und nur noch familienbetriebene Bauernhöfe hätten, die einige Tierschützer als ideal bezeichnen, oder selbst wenn jedes Tierversuchsslabor sich peinlich genau an jedes Gesetz und an jede Bestimmung, die Tierversuche betreffen, hielte, Tiere immer noch gequält und allen möglichen Entbehrungen unterworfen würden. Wenn wir den Standpunkt vertreten, dass Tiernutzung, wie ''human'' immer, moralisch nicht zu rechtfertigen ist, mögen wir die Menschen zunächst aufschrecken, weil sie gewohnt sind, die Tierschutz-Botschaft zu hören. Aber wenn wir bereit sind, Argumente folgen zu lassen, welche die Abschaffung der Tierausbeutung durch Veganismus stützen, kann das Ergebnis im Sinne einer Verhaltensänderung sehr leicht produktiver und bedeutsamer sein. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Realität ist, dass wir niemals eine Veränderung sehen werden, bis wir das Paradigma weg von Gewalt hin zu Gewaltlosigkeit, weg von ''humaner'' Behandlung von Tieren hin zur Abschaffung ihrer Nutzung verschieben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gary L. Francione&lt;br /&gt;© 2009 Gary L. Francione&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8322574232989593381-716737001762869059?l=abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/716737001762869059'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/716737001762869059'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2009/07/ein-kommentar-zum-aktivismus-mit.html' title='Ein Kommentar zum Aktivismus mit blutigen Bildern'/><author><name>Abolitionismus@web.de</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04643131297413142422</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8322574232989593381.post-3780243686096427958</id><published>2009-07-23T12:00:00.001-07:00</published><updated>2010-12-26T23:56:45.347-08:00</updated><title type='text'>Zu Tierversuchen und Gewalt</title><content type='html'>von Gary L. Francione  &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/on-vivisection-and-violence/"&gt;Blog&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe KollegInnen,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der heutigen &lt;span style="font-style:italic;"&gt;&lt;a href="http://www.dailymail.co.uk/home/index.html"&gt;Mail Online&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;, der Internetausgabe der &lt;span style="font-style:italic;"&gt;Daily Mail&lt;/span&gt;, einer britischen Zeitung, gibt es einen faszinierenden Artikel über Tierversuche von Dr. Danny Penman, einem ehemaligen Biochemiker in der Forschung, der heute Wissenschaftsjournalismus für den &lt;span style="font-style:italic;"&gt;New Scientist &lt;/span&gt;und die &lt;span style="font-style:italic;"&gt;Daily Mail&lt;/span&gt; macht. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Penman stellt klar, dass er Tierversuche unterstützt: &lt;blockquote&gt;Wie die meisten Menschen würde ich das Leben zahlloser Labortiere opfern, um meine Verlobte oder andere Mitglieder meiner Familie zu retten.&lt;/blockquote&gt; Lassen wir einmal beiseite, dass die meisten Menschen in einer Situation, in der sie zu wählen gezwungen wären, das Leben zahlloser anderer Menschen opfern würden, um ihnen Nahestehende zu retten (womit die Frage der Tiere am Thema vorbeigeht). Penman führt seine Ausführungen damit fort, Besorgnis darüber zu äußern, dass es im letzten Jahr eine Zunahme der in Labors in Großbritannien verwendeten Tiere von einer halben Million gegeben hat und dass die Zahl der in Großbritannien für Forschungszwecke verwendeten Tiere jetzt bei 3,7 Millionen liegt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Penman vertritt die Ansicht, dass manche Verwendungen von Tieren notwendig sind, aber er legt dar, dass Tierversuche tatsächlich das Leben von Menschen gefährden können. Er zitiert  New Scientist mit dem Bericht, dass die Ergebnisse von Tierversuchen nicht informativer sind, als eine Münze zu werfen, und obwohl er, Penman, nicht so weit gehen würde, stimmt er doch damit überein, dass ''Tierversuche im besten Fall unverlässlich und im schlimmsten Fall tödlich sind.'' Er zitiert verschiedene Beispiele von Medikamenten, die an Tieren getestet waren und, ohne irgendeine widrige Reaktion hervorgerufen zu haben, bei Menschen zu kritischer Erkrankung und zum Tod führten. Er spricht sich für neue Technologien aus, die keine Tiere einschließen und sehr viel verlässlicher sind. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Penmans Kritik an Tierversuchen ist ziemlich bemerkenswert in Anbetracht dessen, dass er Tierversuche unterstützt. Ich kann mich nicht entsinnen,  wann ich zum letzten Mal einen solchen Artikel gesehen habe. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht ist mangelnde Kritik an Tierversuchen mit einer anderen von Penman gemachten Beobachtung erklärlich: &lt;blockquote&gt;Warum gibt es so viele Tierversuche, wenn es Alternativen gibt?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Grund ist ironischerweise, dass Gewalt und Einschüchterung durch eine Handvoll Tierrechtsfanatiker die Debatte getrübt hat.  Denn wenn Sie heute die Arbeit von Wissenschaftlern in Frage stellen, riskieren Sie, mit Extremisten in einen Topf geworfen zu werden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Damit sind Wissenschaftler in der Lage, ihre Forschung an Tieren auszuweiten, ohne  dass irgendeine Autorität untersucht, ob ihre Tests wahrhaft notwendig sind. Dies scheint mir sowohl ungerecht als auch gegen den Geist akademischer Forschung zu sein. &lt;/blockquote&gt;Penman hat völlig Recht. Wegen einer relativ kleinen Gruppe von Menschen, die Gewalt gegen Tierexperimentatoren befürworten, lädt das Infragestellen oder Debattieren von Tierversuchen selbst im akademischen Kontext dazu ein, über die Ansichten von Tierversuchsgegnern als Teil einer extremistischen oder Gewalt fördernden Agenda hinwegzugehen.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Diese Beobachtung ist nicht nur für Tierversuche, sondern für tierethische Streifragen allgemein gültig. Die Handlungen einer kleinen Zahl von Menschen haben es einer reaktionären Presse, zusammen mit institutionellen Ausbeutern, die lieber keine Diskussion über diese Dinge wünschen, erlaubt, den Eindruck zu erwecken, dass jene, die Tierausbeutung allgemein ablehnen, gewalttätige Misanthropen sind, die tierliches Leben wertschätzen, denen menschliches Leben aber nichts bedeutet. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir dürfen nicht zulassen, dass diese Charakterisierung die Oberhand gewinnt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie Sie wissen, lehne ich jegliche Gewalt aus moralischen Gründen ab.(Siehe z.B. &lt;a href="http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2007/08/ein-kommentar-zur-gewaltfrage.html"&gt;Ein Kommentar zur Gewaltrage&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2009/03/mehr-zur-frage-von-gewalt-und.html"&gt;Mehr zur Frage von Gewalt und Tierrechten&lt;/a&gt;)Ich bejahe das Konzept &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Ahimsa_in_Jainism"&gt;Ahimsa&lt;/a&gt;.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gewalt gegen institutionelle Tierausbeuter ist nicht nur unmoralisch, sie ist auch zusammenhanglos – sie macht keinen Sinn. Die institutionellen Ausbeuter sind nicht ''der Feind''. &lt;span style="font-style:italic;"&gt;Wir&lt;/span&gt; sind diejenigen, die Tierprodukte verlangen. Würden wir aufhörten, Tierprodukte zu konsumieren, würden institutionelle Tiernutzer ihr Kapital anderswohin verlagern. &lt;span style="font-style:italic;"&gt;Wir&lt;/span&gt; sind diejenigen, die fortfahren, an das Märchen zu glauben, dass Tierversuche uns länger und besser leben lassen, und infolgedessen fahren wir fort, sie zu unterstützen, sei es auch nur dadurch, nicht von Politikern zu verlangen, dafür zu sorgen, dass die Alternativen, von denen Penman spricht, angewendet und neue entwickelt werden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Viele ''Tierschutzleute'' sind nicht einmal vegan und sind bereit, das Quälen von Tieren zu tolerieren, einfach weil sie den Geschmack von Tierprodukten mögen und den Käse, das Eis oder welches Tierprodukt es ist, das sie essen, nicht aufgeben können. Wodurch unterscheiden sich diese Leute von Tierexperimentatoren? Zumindest einige der letzteren &lt;span style="font-style:italic;"&gt;denken&lt;/span&gt;, dass sie etwas sozial Gutes tun. Wie ich in meinen Schriften habe deutlich werden lassen, stimme ich nicht damit überein, dass der Gebrauch von Tieren empirisch notwendig ist, und gleich Penman und anderen behaupte ich, dass Tierversuche oft eindeutig kontraproduktiv sind. In der Tat argumentiere ich ungleich Penman mit der Aussage, die er &lt;span style="font-style:italic;"&gt;New Scientist&lt;/span&gt; zuschreibt: die Ergebnisse von Tierversuchen sind ''nicht informativer, als eine Münze zu werfen''. Selbst wenn das nicht der Fall wäre, und selbst wenn Tierversuche in irgendeinem Sinn nützlich wären, könnten sie immer noch nicht moralisch gerechtfertigt werden. Aber Nichtveganer unterstützen Ausbeutung lediglich wegen der Launen des Geschmackssinns. Sie haben &lt;span style="font-style:italic;"&gt;keine &lt;/span&gt;Entschuldigung. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hoffe natürlich, dass niemand Gewalt gegen alle Nichtveganer befürwortet, zumal dies einen großen Teil dessen, was als ''Bewegung für Tiere'' bezeichnet wird, einschießen würde! Insofern und unabhängig davon, ob Sie meine generelle Ablehnung von Gewalt teilen, macht es, einzelne institutionelle Ausbeuter, ob Tierexperimentatoren oder Landwirte, herauszugreifen, keinen wie auch immer gearteten Sinn. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich rufe alle Anwälte der Tiere dazu auf, unzweideutig und ohne Vorbehalt Gewalt zurückzuweisen. Die Tierrechtsbewegung macht nur Sinn als eine Bewegung des Friedens und der Gewaltlosigkeit. Gandhi sagte: &lt;blockquote&gt;Wir müssen der Wandel werden, den wir in der Welt sehen wollen.&lt;/blockquote&gt; Wenn wir eine Welt sehen wollen, in der es keine Gewalt gegen die Schutzlosesten gibt, müssen wir selbst gewaltlos werden und unsere Ansichten in gewaltloser Weise vorbringen. Gewaltlosigkeit beginnt damit, dass wir selbst vegan leben und andere auf kreative, gewaltlose Arten und Weisen über Veganismus aufklären. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gary L. Francione&lt;br /&gt;© 2009 Gary L. Francione&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8322574232989593381-3780243686096427958?l=abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/3780243686096427958'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/3780243686096427958'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2009/07/zu-tierversuchen-und-gewalt.html' title='Zu Tierversuchen und Gewalt'/><author><name>Abolitionismus@web.de</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04643131297413142422</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8322574232989593381.post-4236546984056297645</id><published>2009-07-23T12:00:00.000-07:00</published><updated>2010-12-26T02:01:22.791-08:00</updated><title type='text'>''Wahrheit, Liebe und Freiheit''</title><content type='html'>von Gary L. Francione  &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/truth-love-and-liberty/"&gt;Blog&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe KollegInnen, &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lassen Sie mich den folgenden Bemerkungen voranstellen, dass ich in keiner Weise die Redlichkeit der Einzelnen in Frage stelle, die an dem Ereignis, dass ich erörtern möchte, beteiligt waren. Der Zweck dieses Essays ist es, den Blick auf das zu richten, was ich als die sehr verdrehte und moralisch problematische Botschaft, die ein solches Ereignis einschließt, erachte. &lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Am Dienstag, den 21. Juli 2009, hielt The Humane Society of the United States eine &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p1782/event.pdf"&gt;Veranstaltung &lt;/a&gt;ab mit dem Zweck, prominente Küchenchefs und Restaurants dazu zu ermuntern, HSUS' Boykott kanadischer Meeresfrüchte als Druckmittel gegen die kanadische Regierung zur Beendigung des kommerziellen Robbenschlachtens zu unterstützen.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einige Einzelheiten: &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Veranstaltung wurde (laut HSUS) in dem als ''heißer Tipp'' gehandelten ''Glamour-Lokal Policy''abgehalten. Werfen Sie einen Blick auf Policys &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p1782/menu.pdf"&gt;Speisekarte.&lt;/a&gt; Gibt es &lt;span style="font-style:italic;"&gt;irgendein &lt;/span&gt;Tierprodukt, das nicht serviert wird? Ironischerweise enthält die Speisekarte Muscheln von der Prinz-Edward-Insel,  von denen ich gedacht hätte, dass sie zu ''kanadischen Meeresfrüchten'' zählen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Warum konnte HSUS die Veranstaltung nicht in einem veganen Restaurant abhalten, um die Botschaft zu bekräftigen, dass, obwohl der besondere Schwerpunkt dieser Veranstaltung das Robbenschlachten war, wir niemals eine Gelegenheit versäumen sollten, die Öffentlichkeit über ethischen Veganismus aufzuklären? Dies war eine verpasste Gelegenheit. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich sollte anmerken, dass laut HSUS &lt;blockquote&gt;der Leitgedanke von Policy, ''Wahrheit, Liebe und Freiheit'', elegant auf ihre Wände gekritzelt ist und unsere Sache hinausschreit.&lt;/blockquote&gt; Ich frage mich, ob es die Kühe, Kälber, Lämmer, Enten, Hühner, Fische etc. tröstet, dass ihre Körper an einem Ort serviert wurden, an dem ''Wahrheit, Liebe und Freiheit'' an der Wand steht. &lt;br /&gt;Es gibt einige Verwirrung darüber, ob bei dieser Veranstaltung Essen serviert wurde und ob dieses Essen vegan war. Laut HSUS auf Twitter ''gab (es) nichts zu essen und der Eintritt war frei'' Aber laut&lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p1782/pamelas-punch.pdf"&gt; Pamela's Punch&lt;/a&gt; &lt;blockquote&gt;war das Essen toll und bot Häppchen wie gebratene grüne Tomaten mit Mais-Salza und Rosmarin-Crème fraiche mit Tapioca. &lt;/blockquote&gt;Ich rief HSUS an und sprach mit der Person, die als Medienkontakt für die Veranstaltung auf der Liste stand. Ich fragte, ob es Essen gab und ob es vegan war. Mir wurde gesagt, dass Essen serviert wurde, aber die Kontaktperson konnte nicht sagen, ob es vegan war. Mir wurde ebenfalls mitgeteilt, dass das Essen von den teilnehmenden Küchenchefs bestimmt worden war und nicht von HSUS. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Veranstaltung wurde auch mit diversen Küchenchefs gesponsert, die, obwohl sie Fleisch, Fisch und praktisch jedes andere Tierprodukt servieren, &lt;blockquote&gt;seit langem unter den entschiedensten Befürwortern von lokalen Landwirtschaftsbetrieben, human behandelten Tieren und des Gemeinwesens in der Region gehören.&lt;/blockquote&gt; Tatsächlich wirbt einer der Sponsoren auf der &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p1782/menu-2.pdf"&gt;Speisekarte&lt;/a&gt;: &lt;blockquote&gt;Für Gerichte, die mit einem Sternchen markiert sind, wurden zertifiziert humane Tierprodukte verwendet. Sie entsprechen dem Anforderungen des Humane-Farm-Animal-Care-Program [Humanes Nutztier-Schutzprogramm], die nahrhaftes Futter ohne Antibiotika oder Hormone einschließen; Tiere werden mit Unterständen, Ruhezonen, ausreichend Platz und der Möglichkeit, ihren natürlichen Verhaltensweisen nachzugehen, aufgezogen. &lt;/blockquote&gt; Zu mehr Informationen über den von HSUS und anderen Gruppen gemeinsam gesponserten Stempel der Billigung des Humane-Farm-Animal-Care-Program siehe meinen &lt;a href="http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2010/01/ein-auerst-irrefuhrendes-etikett-von.html"&gt;Essay über ''humane'' Labels&lt;/a&gt;.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei der Veranstaltung &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p1782/leggy-models.pdf"&gt;paradierten langbeinige Models vor dem samtenen Seil &lt;/a&gt; [entlang des roten Teppichs, um die Menge von den Stars fernzuhalten] im gleißenden Sonnenlicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber der verstörendste Aspekt dieser Veranstaltung betrifft das Konzept eines Boykotts, in dem ein empfindungsfähiger Nichtmensch als eine Trumpfkarte instrumentell gebraucht wird, um einen anderen zu retten. Es sollte angemerkt werden, dass der HSUS-Boykott keine einfache Sache ist: &lt;blockquote&gt; &lt;span style="font-style:italic;"&gt;Anmerkung: Von dem Verbot ausgenommen sind Produkte der von Innuit und anderen indigenen Völkern ausgeübten traditionellen Jagd. Es gibt drei getrennte Ebenen des Boykotts. Restaurants haben sich auf verschiedenen Ebenen verpflichtet: Alle kanadischen Meeresfrüchte; Meeresfrüchte von Robbenjagd treibenden Provinzen (Neufundland, Prinz-Edward-Insel, Neuschottland und Quebec); Schneekrabben von Kanada. Seitdem der Schützt-die-Robben-Meeresfrüchte-Boykott eingeleitet wurde, haben mehr als 600.000 Einzelpersonen und mehr als 5.000 Lebensmittelgeschäfte und Restaurants sich verpflichtet, einige oder alle kanadischen Meeresfrüchte zu meiden, bis die kommerzielle Robbenjagd für immer beendet ist. &lt;/span&gt;&lt;/blockquote&gt; (Angesichts dessen, dass die Muscheln, die bei Policy serviert wurden, von der Prinz-Edward-Insel stammten und dass hier die Innuit-Ausnahme keine Anwendung findet, nehme ich an, dass Policy den drittklassigen ''Schneekrabben-Boykott'' unterschreibt.) &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Ausnahmeregelungen auf mehreren Ebenen etc. einmal beiseite lassend, bin ich zutiefst enttäuscht darüber, dass Anwälte der Tiere es als legitim erachten, ein Tier als politisches Druckmittel einsetzen, um ein anderes zu retten. Der HSUS-Boykott unterstellt stillschweigend, dass (1) Fische und andere aquatische Tiere  keinen ihnen innewohnenden Wert haben und lediglich etwas sind, das instrumentell dazu benutzt werden kann, solchen Tieren zu helfen, denen wir einen Wert beimessen; (2) dass es zulässig ist, weiterhin nicht-kanadische Meeresfrüchte zu essen; (3) dass es zulässig wäre, kanadische Meeresfrüchte zu essen, wenn es kein Robbenschlachten gäbe, und (4) wenn das nicht von Innuit veranstaltete Robbenschlachten beendet ist (oder reguliert in einer Weise, die es Anwälten der Tiere erlaubt, einen Sieg zu verkünden), der Boykott eingestellt und es wieder zulässig sein wird, kanadische Seetiere zu essen. Fische mögen nicht so ''süß'' wie Robben sein, aber sie wertschätzen ihr Leben genauso sehr wie Robben das ihre. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Darüber hinaus servieren die Küchenchefs, die zusammen mit HSUS die Veranstaltung organisiert haben, Fleisch und andere Tierprodukte in ihren Restaurants. Was ist der Unterschied zwischen der Kuh oder dem Lamm oder dem Huhn, das dort auf dem Teller liegt, und den Robben, gegen deren Abschlachtung sie eintreten? Es gibt natürlich keinen Unterschied. Nicht den geringsten.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;HSUS hat ein Video [siehe den Link auf ''video'' im Originaltext] über diese Veranstaltung herausgebracht, und das ist ein wahres Meisterstück moralischer Konfusion. Mehrere Küchenchefs werden interviewt, die das ''barbarische Abschlachten eines schutzlosen Tieres'' und das ''inhumane Töten jeglicher Tiere'' verurteilen. Das bezieht sich natürlich auf die Robben, nicht auf die von diesen Köchen gekochten und servierten Tiere. Wäre es nicht so unendlich tragisch, das Ausmaß moralischer Gespaltenheit wäre komisch. Es ist meine aufrichtige Hoffnung, dass diese Küchenchefs, die so besorgt um die Robben in Kanada sind, dahin gelangen, die moralische Bedeutung der Tiere erkennen, deren Körper und Produkte sie in ihren D.C.-Restaurants anbieten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich finde diese Art des Zugangs zu Tierethik in höchstem Maß bestürzend. Zusätzlich zu dem, was ich als das offenkundige moralische Problem ansehe, denke ich, dass die Botschaft, die damit gesendet wird, rein praktisch gesehen eine sehr verdrehte und verwirrende ist. Wir sollen den Verzehr bestimmter Fische einstellen, um das nicht von Innuit verübte Robbenschlachten zu beenden, während wir uns gleichzeitig alle an dem Schlachten anderer Tiere beteiligen, die sich in nichts von den Robben unterscheiden, die wir zu retten suchen – außer dass ihre Ausbeutung uns einen wirtschaftlichen Nutzen bringt, während das Robbenschlachten denen einen wirtschaftlichen Nutzen bringt, die nichts mit amerikanischen Tierschutzgruppen zu tun haben.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gary L. Francione&lt;br /&gt;© 2009 Gary L. Francione&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8322574232989593381-4236546984056297645?l=abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/feeds/4236546984056297645/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8322574232989593381&amp;postID=4236546984056297645' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/4236546984056297645'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/4236546984056297645'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2009/07/wahrheit-liebe-und-freiheit.html' title='&apos;&apos;Wahrheit, Liebe und Freiheit&apos;&apos;'/><author><name>Abolitionismus@web.de</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04643131297413142422</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8322574232989593381.post-8909258243537722869</id><published>2009-07-14T12:00:00.000-07:00</published><updated>2010-12-25T00:27:19.825-08:00</updated><title type='text'>Eine Revolution des Herzens</title><content type='html'>von Gary L. Francione  &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/a-revolution-of-the-heart/"&gt;Blog&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe KollegInnen, &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Viele Anwälte der Tiere gehen davon aus, dass wir eine Organisation brauchen  –  irgendeine Organisation –, um für Tiere einzutreten; dass wir einen Führer brauchen –  irgendeinen Führer – , der uns den Weg zeigt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich meine, dass diese Art, die Dinge zu sehen, falsch ist.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bedauerlicherweise ist in einer Welt, in der alles zur Handelsware gemacht wird, soziale Gerechtigkeit selbst eine Ware geworden und wird in mehreren Varianten von Unternehmen verkauft, die um Marktanteile des Mitleids konkurrieren. Diese Unternehmen haben Hervorragendes darin geleistet, uns davon zu überzeugen, dass die Beteiligung an einem moralischen Kampf, einschließlich und insbesondere an dem Kampf für Tiere, bedeutet, einen Scheck auszustellen – für sie.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In einer Welt, in der wir tausend verschiedene Hierarchien akzeptieren, ohne dies überhaupt zu bemerken und ohne das ganze Konzept von Hierarchie in Frage zu stellen, setzen wir voraus, dass wir Führer brauchen, die  uns den Weg zeigen. Diese Führer sind üblicherweise die Geschäftsführer der Mitleidsunternehmen. Und allein die mangelnde Übereinstimmung mit ihren Erklärungen bedeutet, als ''puristisch'', ''elitär'', ''spaltend''  gebrandmarkt zu werden, als jemand, der auf andere ''einschlägt'' oder sie ''verunglimpft'' oder den ''das Leiden der Tiere nicht kümmert'' etc., etc., etc.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich meine, dass diese Art zu denken dem Erreichen des Zieles im Weg steht, das wir anstreben. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Damit, an Symptomen herumzustümpern, werden wir nichts erreichen. Damit, Werbung für käfig-freie Eier und ''Bio-Fleisch'' oder ''Bio-Milch'' zu machen, werden wir nichts erreichen. Damit, nackt in Käfigen zu sitzen und ''für die Tiere'' dem Sexismus Vorschub zu leisten, der unsere Kultur schleichend zersetzt, werden wir nichts erreichen. Dieser ganze Ansatz verstärkt lediglich die Vorstellung, dass wir uns aus dem Unrecht herauskonsumieren können; dass wir eine Form der Ausbeutung gegen eine andere, bessere, eintauschen können; dass wir Mitleid kaufen können. Wir können es nicht.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In einer Welt, in der Frauen, farbige Menschen, Kinder, Alte, geistig Behinderte, Arme und andere Menschen von dem auserwählten Patriarchat, das an den Schalthebeln der Macht sitzt, wie Bürger zweiter Klasse behandelt werden (bestenfalls), sind Tiere in vielerlei Weise die Wehrlosesten unter uns. Wir können sie nicht nur völlig straflos quälen und töten, dies zu tun wird von uns erwartet. Während Gewalt gegen einen Menschen soziale Kritik in irgendeiner Form oder sogar eine Strafsanktion nach sich ziehen kann, gilt Gewalt gegen Tiere allgemein als eine Tugend, vornehmlich dann, wenn sie als ''human'' deklariert wird. &lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Jene, die sich weigern, sich an diesem Gemetzel zu beteiligen, werden als abnormal und asozial betrachtet – sogar und insbesondere von den großen Tierschutzorganisationen, welche verkünden, dass sich aller Tierprodukte zu enthalten und Veganismus zu fördern ''extrem'' ist.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist verfehlt, Landwirte oder Tierexperimentatoren oder Pelzhändler als unsere ''Feinde'' zu bezeichnen. Sie decken schlicht eine Nachfrage – die von uns geschaffene. Sie tun lediglich das, von dem wir wollen, dass sie es tun. &lt;span style="font-style:italic;"&gt;Sie&lt;/span&gt; sind nicht das Problem – &lt;span style="font-style:italic;"&gt;wir&lt;/span&gt; sind es. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Abschaffung der Tierausbeutung erfordert einen Paradigmenwechsel. Sie erfordert, dass wir Gewalt auf fundamentaler Ebene verwerfen. Sie erfordert eine Anerkennung dessen, dass Gewalt an sich verkehrt ist. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Abschaffung der Tierausbeutung erfordert eine gewaltlose Revolution – eine Revolution des Herzens. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Revolution wird nicht als der Erfolg irgendeines Führers eintreten. Sie kann nur innerhalb jedes einzelnen von uns eintreten. Und dies kann geschehen, wenn wir es wollen. Wir brauchen keine Führer. Wir müssen erkennen, dass jeder von uns ein Führer werden kann – und muss, wenn es eine Hoffnung gibt, diesen Schlamassel, den wir unsere Welt nennen, ins Reine zu bringen. Das fängt mit unserem eigenen Veganismus an, nicht als eine Art ''flexitarischer'' Lebensweise, sondern als grundlegende, nicht verhandelbare Verpflichtung zur Gewaltlosigkeit. Ethischer Veganismus stellt unsere Bindung an die Idee dar, dass wir keine moralische Rechtfertigung dafür haben, Tiere für unsere Zwecke – wie human auch immer  – zu nutzen. Er geht weiter mit unseren täglichen Bemühungen, andere auf kreativen, positiven und gewaltlosen Wegen über Veganismus aufzuklären – etwas, das jeder von uns tun kann, der es will. Jeden Tag haben wir Gelegenheiten, Familie, Freunde, Arbeitskollegen und Menschen, denen wir in einem Geschäft oder Bus begegnen, aufzuklären. Ist es leichter, einen Scheck für jemand anders auszustellen, als selber die Arbeit zu machen? Natürlich ist es das. Aber es funktioniert nicht. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um Gerechtigkeit zu erreichen, brauchen wir keine Körperschaften. In der Tat werden wir, je mehr wir uns auf solche verlassen, von unserem Ziel abkommen. Wir brauchen eine Graswurzel-Bewegung, die Frieden in friedlicher Weise einfordert. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bedauerlicherweise sind Tierschutzorganisationen zu modernen Ablassverkäufern gleich der mittelalterlichen Kirche geworden. Viele –  vielleicht die meisten – Menschen sind über die Tierausbeutung beunruhigt. Viele haben nagende Schuldgefühle wegen ihres fortgesetzten Konsums von Tierprodukten. Viele lieben ihre nichtmenschlichen Gefährten und behandeln sie als Familienmitglieder, stechen aber eine Gabel in andere Tiere und und erkennen auf irgendeiner Ebene die moralische Gespaltenheit. Aber dies ist kein Grund zur Beunruhigung. Machen Sie eine Spende und jene Tierschutzgruppen werden dafür sorgen, dass alles besser wird. Sie werden Tierleid ''minimieren''; sie werden die schlimmsten Missbräuche ''abschaffen''. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich meine, dass gerade so, wie der Erwerb von Ablassbriefen der Kirche Ihnen  nicht ersparen würde, in die Hölle zu kommen, wenn es sie gibt, wird es, einigen Organisationen ein paar Anteilscheine vom Mitleid aus Bodenhaltung abzukaufen, Tieren die Hölle nicht ersparen, die für sie mit größter Gewissheit existiert und in der sie Tag für Tag leiden und sterben. Wir müssen die Art und Weise ändern, wie Menschen über Tiere denken; wir müssen die Art und Weise ändern, wie Menschen über Gewalt denken. Ob es Kriege sind, die geführt werden, um Frieden zu schaffen, oder Sexismus, praktiziert zu dem Zweck, die Geschlechtergleichheit herzustellen, oder die Unterstützung  ''humaneren'' Quälens von Tieren, um ein größeres Bewusstsein für Tiere zu erreichen, wir müssen die Vorstellung in Frage stellen, dass Gewalt als Mittel zur einem lobenswerten Zweck gebraucht werden kann. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bitte verstehen Sie mich recht darin, dass ich nicht sage, dass jene, die sich in altem oder neuem Tierschutz engagieren, unredlich sind. Uns allen ist so lange Zeit erzählt worden, dass dies der einzige Weg ist. Dass es darum geht, Tierschutzreformen oder nichts zu machen. Ich urteile moralisch nicht über sie als Einzelne und hoffe, dass sie nicht über mich moralisch urteilen, auch wenn sie mit dem abolitionistischen Tierrechtsansatz, den ich entwickelt habe und verteidige, stark in Widerspruch stehen. Ich stimme einfach nicht mit ihnen überein, und ich weise auf den gegenwärtigen Stand der Dinge als zwingenden Beweis hin, dass ihr Problemlösungsansatz schlicht nicht funktioniert.   &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Falls jemand diese Bemerkungen als auf andere ''einschlagend'' oder sie ''verunglimpfend'' betrachtet, seinen Sie gewiss, dass dies sicherlich nicht meine Absicht war. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gary L. Francione&lt;br /&gt;© 2009 Gary L. Francione&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;P. S. Dies erschien heute in der &lt;a href="http://ow.ly/hnAx"&gt;Huffington Pos&lt;/a&gt;t. Jeder, der meint, dass dies Tieren hilft, gibt sich, bei allem Respekt, einer Illusion hin. Wir werden die Tierausbeutung niemals beenden, indem wir die Ausbeutung von Frauen unterstützen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8322574232989593381-8909258243537722869?l=abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/8909258243537722869'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/8909258243537722869'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2009/07/eine-revolution-des-herzens.html' title='Eine Revolution des Herzens'/><author><name>Abolitionismus@web.de</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04643131297413142422</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8322574232989593381.post-2761437688067899540</id><published>2009-07-07T12:00:00.000-07:00</published><updated>2010-12-23T23:07:45.427-08:00</updated><title type='text'>Die Religion der Gewaltlosigkeit</title><content type='html'>von Gary L. Francione &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/the-religion-of-non-violence/"&gt; Blog&lt;br /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Liebe KollegInnen, &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;am vergangenen Wochenende hielt&lt;a href="http://www.jaina.org/"&gt; JAINA&lt;/a&gt;, die Föderation jainistischer Vereine in Nordamerika, ihre &lt;a href="https://convention.jaina.org/"&gt;15., alle zwei Jahre stattfindende Tagung&lt;/a&gt; ab. Diese fand in Los Angeles im &lt;a href="http://www.jaincenter.net/newsite/"&gt;Jain Center of Southern California &lt;/a&gt;[Jain-Zentrum in Südkalifornien] statt, das eines der schänsten Gebäude ist, die ich je in Amerika gesehen habe.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Thema der Tagung war ''Ökologie. Der jainistische Weg''. Die Wahl dieses Themas reflektiert einen zentralen Schwerpunkt jainistischer Tradition: dass alles Leben verbunden ist in gegenseitiger Unterstützung und Abhängigkeit. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jainismus ist eine den meisten Nordamerikanern wenig bekannte spirituelle Tradition, die im Allgemeinen sehr missverstanden wird. Zu versuchen, Jainismus in einem Blogessay vorzustellen, würde in einer trivialen Darstellung resultieren, die unmöglich einer unglaublich reichen spirituellen Tradition gerecht werden könnte, die Buddhismus und Hinduismus vorausgeht und fraglos eine der ältesten spirituellen Traditionen der Welt ist. Ich werde dennoch den Text einer kurzen Erklärung wiedergeben, vorbereitet und verbreitet  von Yogendra Jain der, zusätzlich dazu, ein JAINA-Vizepräsident zu sein, eine Website mit dem Namen &lt;a href="http://www.jainlink.org/"&gt;Jain Link&lt;/a&gt; betreibt: &lt;blockquote&gt;Jainismus ist eine Religion und eine Lebensweise. Seit Tausenden von Jahren praktizieren Jains Vegetarismus, Yoga, Meditation und Umweltschutz. Jains haben drei Kernpraktiken: &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Gewaltlosigkeit&lt;/span&gt; ist Mitgefühl und Vergeben in Gedanken, Worten und Taten gegenüber allen lebenden Wesen. Aus diesem Grund sind Jains Vegetarier. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Nicht-Absolutheit&lt;/span&gt; ist das Respektieren der Anschauungen anderer. Jains ermutigen Dialog und Harmonie mit anderen Glaubensbekenntnissen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Nicht-Besitzergreifen &lt;/span&gt;ist das Ausbalancieren von Bedürfnissen und Wünschen im Losgelöstsein  von Besitztümern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jains glauben an die Existenz einer Seele – in jedem lebenden Wesen –, die ewig und göttlich ist. Die JAINISTISCHE LEBENSWEISE (JAIN WAY OF LIFE (JWOL)) respektiert und ehrt alle lebenden Wesen durch das Praktizieren von Gewaltlosigkeit, Nicht-Absolutheit und Nicht-Besitzergreifen. Wir sind alle voneinander abhängig und durch eine jainistische Lebensweise können wir Frieden und Spiritualität in unser Leben und denen um uns bringen.&lt;/blockquote&gt; Diese Erklärung, die Yogendra auf Karten von der Größe einer Visitenkarte verbreitet, soll sicherlich keine erschöpfende oder vollständige sein, sondern lediglich eine sehr kurze Beschreibung der drei zentralen Prinzipien, die Jainismus kennzeichnen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jains sind nicht-absolutistisch, aber sie sie sind mit Sicherheit keine Relativisten; das heißt, sie erkennen an, dass es eine Wahrheit gibt, dass diese aber oft komplex ist. Etwas, das Jains als absolute Wahrheit akzeptieren, ist das Prinzip Ahimsa oder Gewaltlosigkeit, welche tatsächlich die bedeutendste Idee des Jainismus ist.  Viele Jains sprechen von ihrer Religion als der ''Religion der Gewaltlosigkeit.''&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da sie Ahimsa befolgen, essen Jains kein Fleisch, keinen Fisch, keine Eier, keinen Honig. Es gibt eine zunehmend stärkere Bewegung innerhalb des Jaimismus hin zu striktem Vegetarismus und der Ablehnung des Gebrauchs von Tierprodukten für Bekleidung oder andere Zwecke. Einer der prominentesten lebenden spirituellen Führer im Jainismus ist &lt;a href="http://www.jainmeditation.org/"&gt;Gurudev Chitrabhanu&lt;/a&gt;, ein sehr strikter Veganer. Es gibt keine andere spirituelle Tradition, die so sehr auf Tiere gerichtet ist wie Jainismus. Nicht nur befürworten Jains Vegetarismus (und zunehmend Veganismus), sie sind auch die Kraft hinter den meisten in Indien geleisteten praktischen Arbeit, um Tieren zu helfen, insbesondere in Tierheimen.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mir wurde die große Ehre zuteil, die Eröffnungsrede des diesjährigen Kongresses zu halten. Wie Sie wohl erwartet haben mögen, sprach ich über Veganismus und die Notwendigkeit anzuerkennen, dass das Prinzip Ahimsa erfordert, dass wir uns der Verwendung aller Tierprodukte enthalten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es waren mehr als 2000 Teilnehmer auf dem Kongress und sie nahmen meine Rede [1]und meine Ansichten zum Vegansimus mit beträchtlicher Begeisterung auf. Über die vier Tage, die ich dort war, sprach ich mit Hunderten von Menschen, die erkennen ließen, dass sie mit mir darin übereinstimmten, dass Veganismus der rechte Weg der Anerkennung von Ahimsa ist. Mindestens ein Dutzend Menschen sagten mir, dass sie an Ort und Stelle Veganer werden würden!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Obwohl das während der Veranstaltung servierte Essen nicht vollständig vegan war, war es doch überwiegend vegan, und allen Vegnaern wurde weitreichend und respektvoll entgegengekommen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe es ausgiebig genossen, auf dem Kongress zu sein, und ich akzeptiere die jainistische Lebenssweise – die vegane Variante natürlich. Ich ermutige Sie alle, diese spirituelle Tradition zu erkunden. Es gibt eine &lt;a href="http://www.jainelibrary.com/"&gt;großartige Website&lt;/a&gt;, die (kostenlos) den vollständigen Inhalt einer großen Zahl Bücher in Englisch (und anderen Sprachen) bietet. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jene von Ihnen, deren Auffassung von Tierrechten und die Abschaffung der Tierausbeutung wie meine letztlich auf Gewaltlosigkeit basieren, sind wahrscheinlich schon Jains, ohne es zu wissen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gary L. Francione&lt;br /&gt;© 2009 Gary L. Francione&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;P:S. Ich bekomme fortgesetzt Emails von Konferenzteilnehmern, die Veganer werden. Ein Kommentar: &lt;blockquote&gt;Ich war skeptisch, als Sie sagten, Chai schmecke ebenso gut mit Sojamilch wie mit Kuhmilch. Ich bin 63 Jahre alt und habe niemals Tee ohne Milch getrunken. Ich habe probiert, was Sie empfohlen haben (Seidentofu im roten Karton). Es war köstlich. Ich kann jetzt vegan  leben, ohne etwas zu entbehren (obwohl ich das sowieso getan hätte, nachdem ich Ihren Vortrag gehört habe). &lt;/blockquote&gt; P.P. S. Mich erreichen immer noch die positiven Reaktionen von denen, die am Kongress teilgenommen haben. Die Menschen waren eindeutig empfänglich für die vegane Botschaft. Wenn Sie ein Video der Präsentation sehen wollen, es wurde gerade dem Text hinzugefügt, und Sie können es sehen, indem Sie auf ''Rede'' klicken. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;[1] Anm. d. Übers.: Die Rede ist im Originaltext unter ''talk'' verlinkt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8322574232989593381-2761437688067899540?l=abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/2761437688067899540'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/2761437688067899540'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2009/07/die-religion-der-gewaltlosigkeit.html' title='Die Religion der Gewaltlosigkeit'/><author><name>Abolitionismus@web.de</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04643131297413142422</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8322574232989593381.post-4001469713507008580</id><published>2009-07-05T03:45:00.000-07:00</published><updated>2010-10-05T21:54:16.046-07:00</updated><title type='text'>The ''Happy Meat''* Movement and the Animal Welfare / Animal Industry Partnership</title><content type='html'>by Karin Hilpisch and &lt;a href="http://abolitionistanimalrights.blogspot.com/index.html"&gt;James Crump&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt; * meat here represents all animal products&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Animal welfare legitimises animal use&lt;/span&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In his books, articles, and blog essays, Gary L. Francione has analysed comprehensively and in detail the status of animals as property which is embedded in laws that regulate animal use and is reinforced by welfare reform.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jeff Perz puts it this way on an Internet forum: ''One of the reasons why abolitionism inevitably involves a critique of animal welfare is that, every time a new animal welfare law gets passed, the property status of other animals is that much more codified and entrenched'' (1)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;And Dan Cudahy notes on his blog: ''More and more regulations add a regulating structure to animal exploitation supported eventually by more bureaucracy, more inspector jobs, and more ‘legitimacy’ to the entire enterprise, entrenching animals ever deeper into property and commodity status.'' (2)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;This is inevitably so because animal welfare reform aims at improving the treatment of nonhumans but does not challenge their being used by humans. In fact, ''[c]ampaigns for welfare reform make sense only if the use of animals is morally acceptable and the issue is only how we treat the animals we use.'' Francione,&lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/context-makes-all-the-difference/"&gt; Context Makes All the Difference&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;It is self-evident that the legitimization of animal use and, thereby, the reinforcement of the property status is  diametrically at odds with the abolition of animal exploitation. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;On his blog, Francione writes: ''In much of my writing, I have argued that the promotion of the ‘happy meat’ approach has led not only to making the public more comfortable about consuming animal products but it has resulted in the creation of &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/a-disturbing-partnership/"&gt;a disturbing partnership &lt;/a&gt;between animal advocates and institutionalized exploiters.'' &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;The regressive and counter-productive ''happy meat'' movement is also the subject matter of Francione's blog essay, &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/happy-meat-making-humans-feel-better-about-eating-animals/"&gt;''Happy Meat'': Making Humans Feel Better About Eating Animals&lt;/a&gt; which refers to other entries dealing with this issue. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Animal welfare and animal industry: good business and mutual interests &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An example, as illustrative as it is disturbing, of the partnership between animal advocates and animal industry is the agreement between People for the Ethical Treatment of Animals (PETA) and Kentucky Fried Chicken (KFC) about the gassing of chickens, the so-called controlled atmosphere killing, an agreement in which there were &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/margaret-mead-must-be-rolling-over-in-her-grave/"&gt;''no differences of opinion about how animals should be treated,''&lt;/a&gt;and in which a welfare organization performed as an ''unpaid public relations firm'' of a company that sells death and as a free advisor to animal industry about how they can increase their profits. But PETA got its money's worth as well: proclaiming an “enormous victory,” a “historic victory,'' the organization ('‘half of our members are vegetarian and half think it’s a good idea’') can be sure of an constant stream of donations. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;But it would be unfair to single out PETA in this regard without mentioning that the Humane Society of the United States – the largest and most powerful welfare corporation in America – also acts as a marketing division of, and as an economic advisor to, industry, the former by promoting “humane” animal products, and the latter by producing economic analyses detailing the higher profitability of, for example, group housing for sows as compared to the gestation crate. See &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/a-triumph-of-animal-welfare/"&gt;A ''Triumph'' of Animal Welfare?&lt;/a&gt; Moreover, PETA and HSUS also make millions of dollars in donations by systematically misrepresenting the nature of welfarist campaigns. Even though welfarist reforms are invariably based on increased exploitative efficiency and would be implemented by industry on economic grounds anyway, they are nevertheless portrayed by PETA and HSUS as great “victories” and “successes” for the animals.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;But the collaboration between welfare and industry thrives not only on the other side of the pond.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;The ''happy meat'' movement in Austria: a case study&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In 2008, a programmatic essay, entitled, ''Abolitionism versus Reformism or which type of campaign will lead to abolition eventually?''(3) in English and German (4), authored by the president of the Austrian Association Against Animal Factories [Verein gegen Tierfabriken] Martin Balluch, was spread on the Internet (and critically commented on by Francione: &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/a-very-new-approach-or-just-more-new-welfarism/"&gt;A ''Very New Approach'' Or Just More New Welfarism?&lt;/a&gt;). Therein, the author sets out his view that while there is a philosophical gulf between animal welfare and animal rights, there also is a political and psychological continuum, i.e., a continual development of society and the individual from regulated animal exploitation to abolition, i.e., from animal welfare to animal rights.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Balluch conceives this development as one in which welfare has a psychologically and politically indispensable role to play and, therefore, cannot be 'skipped'. Consistently, he thinks that vegan education, thought as the only way to abolition, ''cannot but fail''. This view becomes manifest in the association's policy of a massive promotion at all levels of ''humane'' exploitative practices and products:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Campaigning&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;— ''Straw makes happy'': a campaign which conveys to consumers of pig flesh the advantages of keeping pigs on straw rather than on slatted floors. (5)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;— advertising of barn and free-range husbandry of chickens and rabbits (6)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;— advertising of ''cage-free'' eggs which are being contrasted with battery eggs as an ethical alternative to a ''product for which sentient living beings are being relentlessly exploited as egg-laying machines.'' (7)(They 'forgot' to mention here that sentient living beings are also being relentlessly exploited for ''cage-free'' eggs.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;— an initiative recommending that Austrian ''companies which have rendered outstanding services in changing from battery eggs to cage-free eggs'' were given a ''Good Egg Award'' (8)&lt;br /&gt;In the USA, PETA and other welfare groups are publicly praising a retailer for selling the corpses of ‘‘humanely’’ raised and slaughtered animals. (9) See '&lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/happy-meatanimal-products-a-step-in-the-right-direction-or-an-easier-access-point-back-to-eating-animals/"&gt;''Happy'' Meat / Animal Products: A Step in the Right Direction or ''An Easier Access Point Back' to Eating Animals'' &lt;br /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;The VGT's demand for ''incentive systems'' rewarding the use of abattoirs which are closest to the farm (9) matches perfectly PETA's giving its ''Proggy Award'' to a ''visionary'' slaughterhouse-designer. See '&lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/happy-meatanimal-products-a-step-in-the-right-direction-or-an-easier-access-point-back-to-eating-animals/"&gt;''Happy'' Meat&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Marketing&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;The VGT markets animal products which have been produced in compliance with guidelines for ''animal- appropriateness'' by means of an auditing agency which was founded in 1995 by three welfare associations in Austria, ''as a neutral and independent organization for inspection''. The job of this institution is the ''control, certification and monitoring of producers and suppliers with regard to compliance with the guidelines'' according to ''criteria concerning species-appropriate chicken husbandry that have been developed by experts''. Products gained from such husbandry are certified ''animal welfare tested,'' a  registered trade mark. (10) &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Trademarks which certify the ''humane'' treatment of animals and are being promoted by welfare groups encourage the public to consume animal products which results in increased demand and, thereby, increased profits for suppliers. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;When last year Balluch, along with nine other animal activists, was arrested and spent three months in prison, a number of open letters were written in support of the detainees. In one of them, Toni Hubmann, an ''organic'' egg farmer, lauds the teamwork between him, Balluch and two other welfarists that has been practised at the institution mentioned above since 2002. Hubmann writes: ''Any improvement or change in husbandry has been accepted by said gentlemen and implemented in agreement with the concerned farmers and merchants. This has led to said gentlemen's having had a significant role in the high acceptance of cage-free and fee-range systems in Austria. (…) Not only could the animal welfare organizations gain successes for the further development of national and international animal welfare but, with their commitment, &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;they have helped sustain numerous small farming businesses&lt;/span&gt;.'' (11)[emphasis added] &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;After having been certified ''animal welfare tested,'' animal products are being promoted in a ''shopping guide for products from species-appropriate animal husbandry'': ''The VGT which for more than five years now has been engaged resolutely against cruel factory farming and the negative excesses of modern agribusiness, has, on the other hand, always been the first privately organized contact address in the search for alternative animal products.'' ''More and more people are striving towards a cultural progress in dealing with farm animal and wish to provide them, as reward for their ''services'', at least with a bearable life before death.'' (12) Occasionally, products ''from species-appropriate animal husbandry'' are not only advertised but also distributed to passers-by. (13) &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Changing the system but not people's minds?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Balluch argues, among other things, against spreading veganism in society on the grounds that ''[m]any people, who did turn vegan, fall back to consuming animal products.'' For this there is, indeed, more than one example. And that this is so has mainly to do with the societal impact of those who, like Balluch, publicly declare that being vegan is extremely difficult and requires great energy expenditure. But as long as organizations and individuals who are perceived as animal advocates send a message to the public that consuming products from ''species-appropriate'' or ''animal-appropriate'' farming is morally acceptable, and that we can discharge our moral obligations towards animals by making exploitation more ''humane,'' most will not even consider going vegan. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;According to Balluch, the animal rights movement's job is not to change the way people think about animals but to change ''the system'': ''The opinion of the majority or single people in society is of secondary importance.'' With this view, the VGT's policy is completely in line. It does not change people's minds but reinforces the notion that we can effectively protect animals and use them at the same time. But without changing people's attitude towards nonhuman animals, the ''system,'' which consists of people, will never change.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Struggling for animal rights or battling for market shares? The ''enemy'' is a partner &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In his programmatic essay, Balluch claims that&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;— the struggle for animal rights is carried out between the animal rights movement and the animal industries, ''the only enemy in the political conflict to achieve animal rights,'' in which each  tries to pull  the public, which ''stands indifferent at the start,'' on its side; &lt;br /&gt;— it must be the primary aim of the animal rights movement to produce political pressure to achieve incremental reforms which weaken and damage the animal industries. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In the light of what has been said above, it is difficult to see, however, in what way the VGT's activities are possibly suited to weakening and damaging animal industry. When two parties are inextricably entangled, as is evident with the animal welfare movement and animal industry, this relationship can hardly be characterised as a "conflict"  but rather as symbiotic, representing two sides of one exploitative system, with the result that to the animals, it does not matter much whose side the public takes. Temple Grandin, the ''visionary'' slaughterhouse designer, put it best when she said that ''proper handling of animals that are to be slaughtered 'keep[s] the meat industry running safely, efficiently and profitably.''' (14) &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Obviously, the organic sector of animal agriculture is not referred to as the ''only enemy in the political conflict to achieve animal rights.'' But it is, more than anything else, the partnership between animal welfare and animal industry that is the stumbling block to abolition because in it, both sides figure as animal exploiters. There is no morally relevant difference between a battery egg and a ''cage-free'' egg, or between the flesh of a pig that has been kept on slatted floor and the flesh of a pig that has been kept on straw. The one who furthers the demand for animal products is no less an exploiter than the one who supplies it. Producing and consuming animal products are rights violations; so is promoting animal products:it treats nonhuman rights holders as much like commodities as producers and consumers do. It is just as immoral. An immoral institution – animal industry – cannot be fought by another immoral institution – animal welfare. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Organizations like the VGT are the most powerful societal force against veganism and, depending on this, abolition.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sources: [The URLs of the sources regarding the activities of the VGT have been changed after this essay was published.]&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(1) quote Jeff Perz,&lt;br /&gt;http://www.animalrightscommunity.com/abolitionists/viewtopic.php?f=7&amp;t=287&amp;st=0&amp;sk=t&amp;sd=a&amp;start=20&lt;br /&gt;(This subforum is available only to registered members of the board.) &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(2) Dan Cudahy, ''Abolitionism versus New Welfarism: A Contrast in Theory and Practice''&lt;br /&gt;http://unpopularveganessays.blogspot.com/2009_06_01_archive.html&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(3) Abolitionism versus Reformism&lt;br /&gt;http://www.vgt.at/publikationen/texte/artikel/20080325Abolitionism/index_en.php&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(4) Abschaffung versus Reform&lt;br /&gt;http://www.vegan.at/warumvegan/tierrechte/abschaffung_vs_reform.html&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(5) ''Straw makes happy'' &lt;br /&gt;http://www.vgt.at/presse/news/2008/news20080314.php&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(6) free-range chickens &lt;br /&gt;http://www.vgt.at/presse/news/2004/news20040409.php&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;free-range rabbits&lt;br /&gt;http://www.vgt.at/publikationen/infomaterial/Kaninchen/071112_FB_kaninchen.pdf&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(7) ethical alternative&lt;br /&gt;http://www.vgt.at/presse/news/2004/news20040413.php&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;( 8) Good Egg Award&lt;br /&gt;http://www.vgt.at/presse/news/2007/news20070321.php&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(9) "Dear John,* &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;The undersigned animal welfare, animal protection and animal rights organizations would like to express their appreciation and support for the pioneering initiative being taken by Whole Foods Market in setting Farm Animal Compassionate Standards. We hope and expect that these standards will improve the lives of millions of animals."&lt;br /&gt;* John Mackey, CEO of Whole Foods Market&lt;br /&gt;http://www.abolitionistapproach.com/media/pdf/pr_01-24-05.pdf&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(10) incentive systems&lt;br /&gt;http://www.vgt.at/presse/news/2008/news20080828.php&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(11) auditing agency&lt;br /&gt;http://www.vgt.at/presse/news/2004/news20040401.php&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(12) open letter &lt;br /&gt;http://www.vgt.at/actionalert/repression/prominente/offener%20Brief%20Toni%20Hubmann%20Juni%202008.pdf&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(13) shopping guide&lt;br /&gt; http://www.vgt.at/presse/news/1997/news026.php&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(14) ''In addition, leaflets and 'Toni's free-range Easter eggs'  ['Toni's Freiland-Ostereier'] in a 4-pack are distributed to passers-by.''&lt;br /&gt;http://www.vgt.at/presse/news/1998/news046.php&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(15) ''According to Grandin, proper handling of animals that are to be slaughtered 'keep[s] the meat industry running safely, efficiently and profitably.''' &lt;br /&gt;Gary L. Francione, &lt;a href="http://www.abolitionist-online.com/article-issue05_gary.francione_abolition.of.animal.exploitation.2006.shtml"&gt;Abolition of Animal Exploitation: The Journey Will Not Begin While We Are Walking Backwards&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Postscript:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Critics of new welfarism are often confronted with the objection that they deny dissenting activists their honest convictions and good intentions. That is not the point. The point is to make an assessment as to whether or not someone's actions are logically and credibly coherent with the goal they claim to be pursuing. This requires critically reflecting on the structural conditions of those actions which may contradict the declared goal.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;As a general matter, an organization whose activities involve running costs which are paid by membership fees and donations cannot act independently of the interests and goals of its members and donors. In order to continue to exist, such an organization inevitably has to act in accordance with the interests of those whose money forms its economic base. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In the context of animal advocacy, this means that in a society in which 99% of the population use animals, mainly by consuming animal products, and consider this just as necessary or at least as normal and natural as breathing air and drinking water, the majority of the members and donors of an organization which appears to act on behalf of animals is formed by animal users, unless the organization &lt;span style="font-style:italic;"&gt;exclusively &lt;/span&gt;and &lt;span style="font-style:italic;"&gt;unequivocally&lt;/span&gt; promoted veganism, or accepted only vegan members, donors, and sponsors. Where this is not the case, the organization will, in order to continue to exist, inevitably act on behalf of those who use animals and who, not being educated why it is morally wrong to use animals, wish to continue to do so. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In other words, for reasons of self-preservation, the goal to abolish animal exploitation &lt;span style="font-style:italic;"&gt;cannot &lt;/span&gt;seriously be pursued by such an organization. The possibility of its existence is in principle incompatible with that goal. And an institution which sustains functionaries, managers and other employees  economically, cannot be conceived of as one which is intended to become ''superfluous'' by eliminating what makes it allegedly necessary. (People who work for these institutions have financial obligations which make them utterly dependent on the income they receive from them.) That's why the institution's policy will be designed to accommodate the public to the greatest extent possible in order to ensure a steady flow of financial support mainly in the form of donations and membership fees. This is achieved through runming campaigns which make animal exploitation appear morally acceptable in order to make people feel (more) comfortable about it. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Animal advocacy aiming at the abolition of animal exploitation &lt;span style="font-style:italic;"&gt;must &lt;/span&gt;be independent of the financial support of those who are interested in continuing to exploit animals. An individual or group that is not independent of the support of those whose interests are opposed to the avowed goal of its policy stands in a manifest conflict of interest which the person or group attempts to circumvent by identifying their interests with animals' interests. This is, of course, a self-serving rationalization. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Just as it would be self-delusion to credit a politician with having something serious to say about a political issue from which he benefits economically, a conflict of interest deprives animal advocates' defence of their policy of the authority needed for it to be deemed worthy of serious consideration.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8322574232989593381-4001469713507008580?l=abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/4001469713507008580'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/4001469713507008580'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2009/07/happy-meat-movement-and-animal-welfare.html' title='The &apos;&apos;Happy Meat&apos;&apos;* Movement and the Animal Welfare / Animal Industry Partnership'/><author><name>Abolitionismus@web.de</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04643131297413142422</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8322574232989593381.post-5174121891727189347</id><published>2009-07-05T01:47:00.000-07:00</published><updated>2010-10-05T21:48:05.821-07:00</updated><title type='text'>Die ''Bio-Fleisch''*-Bewegung und die Partnerschaft von Tierschutz und Tierindustrie</title><content type='html'>von Karin Hilpisch und &lt;a href="http://abolitionistanimalrights.blogspot.com/index.html"&gt;James Crump&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;[Von diesem Essay gibt es auch eine &lt;a href="http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2009/07/happy-meat-movement-and-animal-welfare.html"&gt;englische Fassung&lt;/a&gt;.]&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;* Fleisch steht hier stellvertretend für alle Produkte tierlicher Herkunft. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Tierschutz legitimiert Tiernutzung&lt;/span&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In seinen Büchern, Artikeln und Essays hat Gary L. Francione umfassend und eingehend den rechtlichen Status von Tieren als Eigentum analysiert, der in Gesetzen, welche die Tiernutzung regulieren, verankert ist, und durch jede Reform des Tierschutzes bestätigt und verstärkt wird. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jeff Perz drückt es in einem Internetforum so aus: ''Einer der Gründe, warum Abolitionismus eine Kritik des Tierschutzes einschließt, ist, dass jedes Mal, wenn ein neues Tierschutzgesetz verabschiedet wird, der Eigentumsstatus anderer Tiere um so mehr kodifiziert und um so tiefer verwurzelt wird.'' (1) Und Dan Cudahy notiert in seinem Blog:''Mehr und mehr Regulierungen erweitern die regulative Struktur der Tierausbeutung, letztlich gestützt durch mehr Bürokratie, mehr Inspekorenstellen und&lt;span style="font-style:italic;"&gt; mehr  'Legitimität' des gesamten Unternehmens Tierausbeutung, die Tiere immer tiefer im Status als Eigentum und Ware verwurzelnd.&lt;/span&gt;'' (2)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dies ist unweigerlich so, weil Tierschutzreformen darauf abzielen, die Behandlung von Tieren zu verbessern, ihre Nutzung durch den Menschen aber nicht in Frage stellen.  Tatsächlich ''(machen) Kampagnen für Tierschutzreformen .. nur Sinn, wenn die &lt;span style="font-style:italic;"&gt;Nutzung&lt;/span&gt; von Tieren moralisch zulässig und das einzige Problem ist, wie wir die Tiere &lt;span style="font-style:italic;"&gt;behandeln&lt;/span&gt;, die wir nutzen.'' Francione, &lt;a href="http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2009/06/der-kontext-macht-den-unterschied.html"&gt;Der Kontext macht den Unterschied.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es versteht sich von selbst, dass die Legitimierung der Nutzung von Tieren und damit die Verstärkung ihres Eigentumsstatus der Abschaffung der Tierausbeutung diametral entgegenwirkt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In seinem Blog schreibt Francione: ''In einem großen Teil meiner Schriften habe ich argumentiert, dass die Unterstützung des 'Bio-Fleisch'-'Ansatzes ['happy meat' approach] nicht nur dazu geführt hat, dass sich die Öffentlichkeit beim Konsum von Tierprodukten wohler fühlt [i. e. ein weniger schlechtes oder gutes Gewissen hat], sondern ebenso zu einer &lt;a href="http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2009/06/eine-verstorende-partnerschaft.html"&gt;verstörenden Partnerschaft &lt;/a&gt;zwischen Anwälten der Tiere und institutionellen Tierausbeutern.''  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die rückschrittliche und kontraproduktive ''Bio-Fleisch''-Bewegung ist auch Gegenstand von Franciones Blogessay &lt;a href="http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2009/06/bio-fleisch-menschen-sich-beim-essen.html"&gt;''Bio-Fleisch'': Menschen sich beim Essen von Tieren besser fühlen lassen&lt;/a&gt;, in dem auf weitere Bloeeinträge zu diesem Thema verwiesen wird.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Tierschutz und Tierindustrie: gute Geschäfte und gemeinsame Interessen&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein ebenso anschauliches wie bestürzendes Beispiel der Partnerschaft zwischen Tierschutz und  Tierindustrie bildet das Abkommen zwischen People for the Ethical Treatment of Animals (PETA) und Kentucky Fried Chicken (KFC) über das Vergasen von Hühnern, das sogenannte Töten in kontrollierter Atmosphäre [controlled atmosphere killing / CAK], ein Abkommen, in dem es  &lt;a href="http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2008/07/peta-und-kfc.html"&gt;''keine Meinungsverschiedenheiten darüber, wie Tiere behandelt werden sollten''&lt;/a&gt;, gab und in dem eine Tierschutzorganisation als unbezahlte Werbeagentur eines Tod verkaufenden Unternehmens, als unentgeltlicher Berater der Tierindustrie darüber, wie sie ihre Profite steigern kann, figurierte. Aber auch PETA kam bei diesem Deal mit KFC auf seine Kosten: einen ''gewaltigen Sieg'' für den Tierschutz verkündend, kann sich die Organisation (''die Hälfte unserer Mitglieder ist vegetarisch und die andere Hälfte hält es für eine gute Idee'' ) eines stetigen Spendenflusses sicher sein. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber es wäre unfair, PETA in dieser Hinsicht herauszustellen, ohne zu erwähnen, dass The Humane Society of the United States (HSUS) – die größte und mächtigste Tierschutzorgaisation in Amerika –  sich ebenfalls als Vertriebsabteilung und als Wirtschaftsberater der Tierindustrie betätigt, jenes durch das Bewerben ''humaner'' Tierprodukte, dieses durch das Erstellen von Wirtschaftlichkeitsberechnungen, welche im Detail die höhere Rentabilität zum Beispiel der Gruppenhaltung von Sauen gegenüber dem Kastenstand aufführen. Siehe hierzu &lt;a href="http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2006/12/ein-triumph-des-tierschutzes.html"&gt;Ein ''Triumph'' des Tierschutzes? &lt;/a&gt; Darüber hinaus fahren PETA und HSUS Millionen Spendengelder ein mit der systematischen Falschdarstellung der Natur von Tierschutzkampagnen. Obwohl Tierschutzreformen ausnahmslos auf erhöhte Ausbeutungseffizienz gegründet sind und von der Industrie aus wirtschaftlichen Gründen ohnehin eingeführt würden, werden sie von PETA und HSUS nichtsdestoweniger als große ''Siege'' und ''Erfolge'' für die Tiere porträtiert. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber das Zusammenspiel zwischen Tierschutz und Tierindustrie gedeiht nicht nur auf der anderen Seite des großen Teichs.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Die ''Bio-Fleisch''-Bewegung in Österreich: eine Fallstudie&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2008 wurde eine programmatische Schrift in deutscher und englischer Fassung mit dem Titel  ''Abschaffung versus Reform oder: Welche Kampagnen führen letztendlich zu Tierrechten?'' (3) / ''Abolitionism versus Reformism or which type of campaign will lead to abolition everntually?'' (4) in Internet verbreitet (und von Francione kritisch kommentiert, siehe: &lt;a href="http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2008/05/ein-sehr-neuer-ansatz-oder-einfach-mehr.html"&gt;Ein ''sehr neuer Ansatz''oder einfach mehr Neuer Tierschutz?&lt;/a&gt;),  verfasst vom  Obmann des in Österreich ansässigen Vereins gegen Tierfabriken (VGT), Martin Balluch. In dieser Schrift legt der Autor die Auffassung dar, dass zwischen Tierschutz und Tierrechten eine philosophische Kluft, zugleich aber ein politisches und psychologisches Kontinuum besteht, das heißt eine kontinuierliche Entwicklung der Gesellschaft und des einzelnen Menschen von der regulierten Tierausbeutung zur Abschaffung der Tierausbeutung, das heißt vom Tierschutz zu Tierrechten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Entwicklung begreift Balluch als eine, in welcher der Tierschutz eine psychologisch und politisch unabdingliche Rolle speilt und daher nicht 'übersprungen' werden kann. Folgerichtig sieht er die Förderung des Veganismus als einzigen Weg zur Abschaffung der Tierausbeutung als  ''zum Scheitern verurteilt''. Diese Sichtweise manifestiert sich in einer Vereinspolitik der massiven Förderung ''humaner'' Ausbeutungspraktiken und -produkte auf allen Ebenen: &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Kampagnen&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;— ''Stroh macht froh'': Eine Kampagne, die den Konsumenten von Schweinefleisch die Vorzüge der Schweinehaltung auf Stroh anstatt auf Spaltenböden vermittelt; (5)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;— Werbung für Boden- und Freilandhaltung von Hühnern und Kaninchen  (6) &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;– Werbung für ''Bio-Eier'', die ''Käfig-Eiern'' als ethische Alternative zu einem ''Produkt, für welches leidensfähige Lebewesen wie Eiermaschinen gnadenlos ausgebeutet werden'', gegenübergestellt werden. (7) (Man 'vergisst'  zu erwahnen, dass auch für ''Bio-Eier'' leidensfähige Lebewesen gnadenlos ausgebutet werden.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;— eine Initiative zur Verleihung des ''Good Egg Award'' an österreichische ''Firmen, die sich beim Umstieg weg von Käfigeiern [hin zu Eiern aus Boden- oder Freilandhaltung] besonders verdient gemacht haben.'' (8) &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In den USA loben PETA und andere Tierschutzgruppen öffentlich eine Einzelhandelskette für den Verkauf der Leichen ''human'' gezüchteter und geschlachteter Tiere. (9) Siehe hierzu: &lt;a href="http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2007/09/happy-meat-ein-schritt-in-die-richtige_30.html"&gt;''Bio-Fleisch'': ein Schritt in die richtige Richtung oder ''ein leichterer Einstig zurück'' zum Essen von Tieren? &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;— Mit der Forderung von '' Anreizsysteme(n)' zur Nutzung nächstmöglicher Schlachthöfe'' (10) steht der VGT PETAs Verleihung seines ''Proggy  Award'' an eine '''visionäre'' Schlachthus-Designerin in nichts nach. Siehe hierzu: &lt;a href="http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2007/09/happy-meat-ein-schritt-in-die-richtige_30.html"&gt;''Bio-Fleisch''&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Marketing&lt;/span&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der VGT vermarktet Tierprodukte, die nach den Richtlinien von ''Tiergerechtigkeit'' produziert werden, mittels einer ''Kontrollstelle für artgemäße Nutztierhaltung'', die 1995 von drei Tierschutzvereinen in Österreich ''als neutrale und unabhängige Überwachungsorganisation ins Leben gerufen (wurde)'''. Aufgabe dieser Einrichtung ist die ''Kontrolle, Zertifizierung und Überwachung von Produktionsbetrieben sowie Groß- und Zwischenhändlern im Hinblick auf die Übereinstimmung mit den Richtlinien'' gemäß ''von Fachleuten entwickelten Kriterien rund um artgerechte Hühnerhaltung''. Produkte aus solcher Haltung werden mit dem geschützen Markenzeichen ''tierschutzgeprüft'' zertifiziert. (11) &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gütesiegel, welche die ''humane'' Behandlung von Tieren zertifizieren und von  Tierschutzgruppen beworben werden, ermuntern die Bevölkerung zum Konsum von Tierprodukten, was zu einer Steigerung der Nachfrage nach diesen und zu erhöhten Profiten der Anbieter führt.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als Balluch zusammen mit neun anderen Aktivisten im letzten Jahr verhaftet wurde und drei Monate im Gefängnis saß, wurde eine Reihe von offenen Briefen zur Unterstützung der Inhaftierten geschrieben. In einem davon lobt Toni Hubmann, ein ''Bio-Ei''-Landwirt, die Zusammenarbeit zwischen ihm, Balluch und zwei anderen Tierschützern, die seit 2002 in der oben erwähnten Kontrollstelle praktiziert wird. Hubmann schreibt: ''Jedwede Verbesserung oder Änderung im Nutztierbereich wurde von diesen Herren akzeptiert und im Einvernehmen mit den betroffenen Bauern und Vermarktern umgesetzt. Dies hat dazu geführt, dass die genannten Herren einen nicht unwesentlichen Anteil an der hohen Akzeptanz der Boden- und Freilandhaltung in Österreich haben.(...) Die Tierschutzorganisationen konnten mit ihren Mitarbeitern nicht nur Erfolge für die Weiterentwicklung des nationalen und internationalen Tierschutzes erzielen, sondern haben durch ihr Engagement &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;mitgeholfen, zahlreichen kleinen bäuerlichen Betrieben ein ewirtschaftliche Existenz zu geben.&lt;/span&gt;'' (12) [Hervorhebung von uns]&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem Produkte als ''tierschutzgeprüft'' zertifiziert wurden, werden sie in einem ''Einkaufsführer für Produkte aus artgemäßer Tierhaltung'' angepriesen: ''Der 'Verein gegen Tierfabriken' (VGT), der sich nunmehr seit mehr als fünf Jahren konsequent gegen die tierquälerische Massentierhaltung und die negativen Auswüchse der modernen Agrarindustrie für Tier und Mensch einsetzt, war andererseits auch immer die erste privat organisierte Ansprechadresse bei der Suche nach alternativen tierischen Produkten.'' ''Immer mehr Menschen bemühen sich daher um einen kulturellen Fortschritt im Umgang mit den Nutztieren und wollen ihnen als Gegenleistung für ihre 'Dienste' wenigstens ein erträgliches Leben vor dem Tod schenken.'' (13) Produkte ''aus artgemäßer Tierhaltung'' werden nicht nur angepriesen, sondern gelegentlich sogar an die Bevölkerung verteilt. (14)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Das System ändern, aber nicht das Denken?&lt;/span&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gegen die gesellschaftliche Verbreitung des Veganismus macht Balluch unter anderem geltend, dass ''viele Menschen, die vegan gelebt haben, in den Konsum von Tierprodukten zurückfallen.'' (15) Dafür gibt es allerdings mehr als ein Beispiel. Und dass dies so ist, hat wesentlich mit dem gesellschaftlichen Einfluss jener zu tun, die wie Balluch öffentlich verkünden, dass die vegane Lebensweise überaus ''mühsam'' und mit einem ''große(n) Energieaufwand'' verbunden ist. Aber solange Organisationen und Einzelne, die als Anwälte tierlicher Interessen wahrgenommen werden, an die Öffentlichkeit die Botschaft senden, dass das Konsumieren von Produtkten aus ''tiergerechter'' oder ''artgemäßer'' Haltung moralisch akzeptabel ist und unsere moralischen Verpflichtungen Tieren gegenüber mit der ''Humanisierung'' der  Ausbeutung abgegolten sind, werden die meisten Veganismus erst gar nicht in Betracht ziehen.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach Balluch besteht die Aufgabe der Tierrechtsbewegung nicht darin, das Denken der Menschen, ihre Einstellung zu Tieren zu ändern, sondern ''das System'': ''Die Einstellung selbst der Mehrheit der Bevölkerung ist dahingegen sekundär.'' Mit dieser Auffassung befindet sich die Politik des VGT in voller Übereinstimmung. Sie ändert das Denken der Menschen nicht, sondern bestärkt sie in der Vorstellung, dass wir Tiere wirksam schützen und glechzeitig nutzen können. Aber ohne die Einstellung der Menschen gegenüber Teiren zu verändern, wird das ''System'', das aus Menschen besteht, sich niemals ändern. &lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt; Kämpfen für Tierrechte oder Ringen um Marktanteile? Der ''Feind'' ist ein Partner&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In seiner Programmschrift führt Balluch aus, dass &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;— der Kampf um Tierrechte zwischen der Tierrechtsbewegung und der Tierindustrie als dem ''einzigen Feind im politischen Konflikt um die Erreichung von Tierrechten'', ausgetragen wird, wobei jede Partei die Öffentlichkeit, die diesem Konflikt zunächst unbeteiligt gegenüber steht, auf ihre Seite zu ziehen versucht;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;– es das vordringliche Ziel der Tierrechtsbewegung sein muss, politischen Druck auszuüben, um schrittweise Reformen durchzusetzen, welche die Tierindustrie schwächen und schädigen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor dem Hintergrund des oben Gesagten lässt sich allerdings schwer erkennen, inwiefern die Aktivitäten des VGT geeignet sein sollen, die Tierindustrie zu schwächen und zu schädigen. Wenn zwei Parteien so unentwirrbar verfilzt sind, wie es bei Tierschutz und Tierindustrie offensichtlich ist, dann kann diese Beziehung schwerlich als ''Konflikt'' beschrieben werden, sondern vielmehr als symbiotisch, zwei Seiten eines Ausbeutungssystems darstellend, mit der Folge, dass es für die Tiere keine Rolle spielt, auf wessen Seite sich die Öffentlichkeit schlägt. Temple Grandin, die ''visionäre'' Schlachthaus-Designerin, drückte es am treffensten aus, als sie feststellte, dass ''die richtige Handhabung von zu schlachtenden Tieren.. 'die Fleischindustrie sicher, effizient und rentabel am Laufen hält.'''(16)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Bio-Sektor landwirtschaftlicher Tierhaltung ist offenkundig nicht gemeint mit dem ''einzigen Feind'', welcher der Verwirklichung von Tierrechten im Weg steht. Aber es ist, mehr als alles andere, die Partnerschaft zwischen Tierschutz und Tierindustrie, die der Abschaffung der Tierausbeutung im Weg steht, weil in ihr beide Seiten gleichermaßen als Tierausbeuter figurieren. Es gibt keinen moralisch relevanten Unterschied zwischen einem ''Käfigei'' und einem ''Freilandei'' oder zwischen Fleisch von einem Schwein, das auf Spaltenboden, und einem, dass auf Sroh gehalten wurde. Wer die Nachfrage nach Tierprodukten fördert, ist nicht weniger ein Tierausbeuter als der, der sie deckt. Werbung für Tierprodukte zu machen behandelt Tiere ebenso als Ware, wie Produzenten und Konsumenten es tun. Es ist ebenso unmoralisch. Eine unmoralische Einrichtung – die Tierindustrie – kann nicht durch eine andere unmoralische Einrichtung –  Tierschutz – bekämpft werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Organisationen wie der VGT sind die stärkste gesellschaftliche Kraft gegen die Verbreitung des Veganismus und die davon abhängige Abschaffung der Tierausbeutung. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;KritikerInnen des Neuen Tierschutzes wird oft vorgeworfen, sie sprächen andersdenkenden AktivistInnen ihre ehrliche Überzeugung und guten Absichten ab. Darum geht es nicht. Es geht darum, zu beurteilen, ob das, was jemand tut, in einem logisch nachvollziehbaren, glaubhaften Zusammenhang mit dem steht, was er damit erreichen zu wollen behauptet. Dazu gehört das kritische Reflektieren auf die strukturellen Bedingungen seines Handelns, unter welchen dieses mit dem erklärten Ziel in Widerspruch geraten kann. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Allgemein gesagt kann eine Organisation, deren Tätigkeit Kosten verursacht, für deren Deckung sie auf Mitgliedsbeiträge und Spenden angewiesen ist, nicht unabhängig von den Interessen und Zielen ihrer Mitglieder und Spender agieren. Um fortzubestehen und zu wachsen, muss eine solche Organisation in Übereinstimmung mit den Interessen derjenigen handeln, deren Zuwendungen ihre finanzielle Basis bilden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Kontext von Tieranwaltschaft bedeutet dies: In einer Gesellschaft, in der 99 Prozent der Bevölkerung Tiere nutzen, hauptsächlich dadurch, Tierprodukte zu konsumieren, und dies für so notwendig, zumindest aber für so unproblematisch halten wie Atmen und Wasser trinken, rekrutiert sich die Mehrheit der Mitglieder und SpenderInnen einer Organisation, die als Anwalt für Tiere auftritt, zwangsläufig aus TiernutzerInnen. Dies wäre nur anders, wenn die Tätigkeit dieser Organisation ausschließlich und unzweideutig auf die gesellschaftliche Verbreitung des Veganismus gerichtet wäre oder wenn die Akzeptabilität von Mitgliedern, SpenderInnen und SponsorInnen an deren Veganismus gekoppelt  wäre. Wo dies nicht der Fall ist, wird die Organisation unweigerlich im Sinne derer handeln, die Tiere nutzen und die, ohne Aufklärung darüber, warum es moralisch falsch ist, Tiere zu nutzen, dies auch weiterhin zu tun wünschen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit anderen Worten, das Ziel, die Nutzung von Tieren abzuschaffen, &lt;span style="font-style:italic;"&gt;kann&lt;/span&gt; von besagter Organisation aus Gründen ihrer Selbsterhaltung gar nicht ernsthaft verfolgt werden. Es ist mit den Bedingungen der Möglichkeit ihres Bestehens grundsätzlich unvereinbar. Und eine Einrichtung, welche die Grundlage der wirtschaftlichen Existenz von FunktionärInnen und Angestellten bildet oder von der diese in irgendeiner Weise wirtschaftlich profitieren, kann nicht als eine gedacht werden, die darauf angelegt ist, sich selbst ''überflüssig'' zu machen durch die Besteigung dessen, was sie vermeintlich notwendig macht. Deshalb geht die Politik einer mehrheitlich von NichtveganerInnen getragenen Organisation darauf aus, die Nutzung von Tieren moralisch akzeptabel erscheinen zu lassen, was Menschen ein gutes Gewissen dabei, es zu tun, verschafft. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dass das Eintreten für Tiere, um auf die Abschaffung der Tierausbeutung hinarbeiten zu können, von finanzieller Unterstützung durch jene unabhängig sein muss, die an fortgesetzter Tiernutzung interessiert sind, versteht sich eigentlich von selbst. Oder sollte es zumindest. Eine Organisation, die für ihr Fortbestehen von der finanziellen Unterstützung durch jene, deren Interessen dem erklärten Ziel ihrer Politik entgegenstehen, abhängig ist, befindet sich in einem strukturellen Interessenkonflikt, der das, was die VertreterInnen der Organisation zur Verteidigung ihrer Politik vorbringen, ernsthafter Erwägung unwert macht. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Quellen: (Die URLs der die Aktivitäten des VGT betreffenden Quellen wurden nach dem Erscheinen dieses Essays geändert.]&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(1) '' One of the reasons why abolitionism inevitably involves a critique of animal welfare is that, every time a new animal welfare law gets passed, the property status of other animals is that much more codified and entrenched.'' Jeff Perz in in einem nur Mitgliedern zugägnlichen Forum. &lt;br /&gt;http://www.animalrightscommunity.com/abolitionists/viewtopic.php?f=7&amp;t=287&amp;st=0&amp;sk=t&amp;sd=a&amp;start=20&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(2) ''More and more regulations add a regulating structure to animal exploitation supported eventually by more bureaucracy, more inspector jobs, and &lt;span style="font-style:italic;"&gt;more ‘legitimacy’ to the entire enterprise, entrenching animals ever deeper into property and commodity status&lt;/span&gt;.'' Dan Cudahy, ''Abolitionism versus New Welfarism: A Contrast in Theory and Practice'' &lt;br /&gt;http://unpopularveganessays.blogspot.com/&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(3) Abschaffung versus Reform&lt;br /&gt;http://www.vegan.at/warumvegan/tierrechte/abschaffung_vs_reform.html&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(4)  Abolitionism versus Reformism&lt;br /&gt;http://www.vgt.at/publikationen/texte/artikel/20080325Abolitionism/index_en.php&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(5) ''Stroh macht froh''&lt;br /&gt;http://www.vgt.at/presse/news/2008/news20080314.php&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(6) Freiland-Huhn &lt;br /&gt;http://www.vgt.at/presse/news/2004/news20040409.php&lt;br /&gt;Freiland-Kaninchen&lt;br /&gt;http://www.vgt.at/publikationen/infomaterial/Kaninchen/071112_FB_kaninchen.pdf&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(7) Ethische Alternative&lt;br /&gt;http://www.vgt.at/presse/news/2004/news20040413.php&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;( 8) Good Egg Award&lt;br /&gt;http://www.vgt.at/presse/news/2007/news20070321.php&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(9) ''Lieber John, *&lt;br /&gt;die unterzeichneten Tierschutz- und Tierrrechtsorganisationen möchten ihre Wertschätzung und Unterstützung für die bahnbrechende Initiative zum Ausdruck bringen, die von Whole Foods Market mit seinen Animal Compassionate [Mitgefühl für Tiere] Normen unternommen hat.  Wir hoffen und erwarten, dass diese Normen das Leben von Millionen von Tieren verbessern wird.''&lt;br /&gt;* John Mackey, Geschäftsführer von Whole Foods Market &lt;br /&gt;http://www.abolitionistapproach.com/media/pdf/pr_01-24-05.pdf&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(10) Anreizsysteme&lt;br /&gt;http://www.vgt.at/presse/news/2008/news20080828.php&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(11) Kontrolstelle&lt;br /&gt;http://www.vgt.at/presse/news/2004/news20040401.php&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(12) Offener Brief &lt;br /&gt;http://www.vgt.at/actionalert/repression/prominente/offener%20Brief%20Toni%20Hubmann%20Juni%202008.pdf&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(13) Einkaufsführer &lt;br /&gt; http://www.vgt.at/presse/news/1997/news026.php&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(14) ''Zusätzlich werden für die Passanten Flugblätter und 'Toni's Freiland-Ostereier' in Vierer-Packungen verteilt!'' &lt;br /&gt;http://www.vgt.at/presse/news/1998/news046.php&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(15) ''Many people, who did turn vegan, fall back to consuming animal products.''&lt;br /&gt;http://www.vgt.at/publikationen/texte/artikel/20080325Abolitionism/index_en.php&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(16) ''According to Grandin, proper handling of animals that are to be slaughtered 'keep[s] the meat industry running safely, efficiently and profitably.''' &lt;br /&gt;Gary L. Francione, &lt;a href="http://www.abolitionist-online.com/article-issue05_gary.francione_abolition.of.animal.exploitation.2006.shtml"&gt;Abolition of Animal Exploitation: The Journey Will Not Begin While We Are Walking Backwards&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;[''Die Reise beginnt nicht, solange wir uns rückwärts bewegen'']&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Nachtrag:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;KritikerInnen des Neuen Tierschutzes wird oft vorgeworfen, sie sprächen anders denkenden AktivistInnen ihre ehrliche Überzeugung und guten Absichten ab. Darum geht es nicht. Es geht darum, zu beurteilen, ob jemandes Handeln in einem logisch nachvollziehbaren, glaubhaften Zusammenhang mit dem Ziel steht, das er damit zu verfolgen behauptet. Dies erfordert kritisches Reflektieren auf die strukturellen Bedingungen jenes Handelns ein, unter welchen dieses mit dem erklärten Ziel in Widerspruch geraten kann. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Allgemein gesagt kann eine Organisation, deren Tätigkeit laufende Kosten mit sich bringt, die mit Mitgliedsbeiträgen und Spenden gedeckt werden, nicht unabhängig von den Interessen und Zielen ihrer Mitglieder und Spender agieren. Um fortbestehen zu können, muss eine solche Organisation in Übereinstimmung mit den Interessen derjenigen handeln, deren Zuwendungen ihre wirtschaftliche Basis bilden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Kontext der Anwaltschaft für Tiere bedeutet dies: In einer Gesellschaft, in der 99 Prozent der Bevölkerung Tiere nutzen, hauptsächlich dadurch, Tierprodukte zu konsumieren, und dies für so notwendig, zumindest aber für so normal und natürlich halten wie Atmen und Wasser trinken, rekrutiert sich die Mehrheit der Mitglieder und SpenderInnen einer Organisation, die als Anwalt für Tiere auftritt, zwangsläufig aus TiernutzerInnen. Dies wäre nur anders, wenn die Tätigkeit dieser Organisation&lt;span style="font-style:italic;"&gt; ausschließlich&lt;/span&gt; und &lt;span style="font-style:italic;"&gt;unzweideutig&lt;/span&gt; auf die gesellschaftliche Verbreitung des Veganismus gerichtet wäre oder wenn die sie nur vegane Mitglieder, SpenderInnen und SponsorInnen akzeptieren würde. Wo dies nicht der Fall ist, wird besagte Organisation unweigerlich im Sinne derer handeln, die Tiere nutzen und die, ohne Aufklärung darüber, warum es moralisch falsch ist, Tiere zu nutzen, dies auch weiterhin zu tun wünschen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit anderen Worten, das Ziel, die Nutzung von Tieren abzuschaffen, &lt;span style="font-style:italic;"&gt;kann &lt;/span&gt;von einer solchen Organisation aus Gründen ihrer Selbsterhaltung gar nicht ernsthaft verfolgt werden. Es ist mit den Bedingungen der Möglichkeit ihres Bestehens prinzipiell unvereinbar. Und eine Einrichtung, welche die Grundlage der wirtschaftlichen Existenz von FunktionärInnen, ManagerInnen u. a. Angestellten bildet oder von der diese in irgendeiner Weise wirtschaftlich profitieren, kann nicht als eine gedacht werden, die darauf angelegt ist, sich selbst ''überflüssig'' zu machen durch die Besteigung dessen, was sie vermeintlich notwendig macht.  (Menschen, die für diese Einrichtungen  arbeiten, haben finanzielle Verpflichtungen, die sie völlig abhängig von dem aus dieser Tätigkeit erzielten  Einkommen machen.) Deshalb wird die Politik der Organisation darauf angelegt sein, der Öffentlichkeit so weit wie möglich entgegenzukommen, um einen steten Fluss finanzieller Unterstützung, hauptsächlich in Form von Mitgliedsbeiträgen und Spenden, zu sichern.  Dies wird erreicht durch Kampagnen, welche die Nutzung von Tieren moralisch akzeptabel erscheinen zu lassen, um Menschen ein gutes/ besseres  Gewissen dabei, es zu tun, zu verschaffen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Eintreten für Tiere, das auf die Abschaffung der Tierausbeutung zielt,  &lt;span style="font-style:italic;"&gt;muss&lt;/span&gt; von finanzieller oder anderweitiger Unterstützung durch diejenigen unabhängig sein, die daran interessiert sind, Tiere fortgesetzt auszubeuten.  Dies gilt für Einzelpersonen ebenso wie für Gruppen, und auch für ehrenamtlich Tätige. Eine Einzelperson oder Gruppe, die nicht unabhängig von der Unterstützung durch jene ist, deren Interessen dem erklärten Ziel ihrer Politik entgegenstehen, befindet sich in einem manifesten Interessenkonflikt, den die Person oder Gruppe dadurch zu umgehen sucht,  dass sie ihr eigenes Interesse mit dem der Tiere gleichsetzt. Dabei handelt es sich natürlich um eine eigennützige Rationalisierung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ebenso wie es eine Selbsttäuschung wäre, einen  Politiker zuzubilligen, dass er etwas Ernstzunehmendes über eine politische Angelegenheit zu sagen hat, aus der er einen finanziellen Nutzen zieht, beraubt der Interessenkonflikt, in dem sich Anwälte der Tiere befinden, das, was sie zur Verteidigung ihrer Politik zu sagen haben, der Autorität, deren es bedarf, um ernsthafter Erwägung wert zu sein.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8322574232989593381-5174121891727189347?l=abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/5174121891727189347'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/5174121891727189347'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2009/07/die-bio-fleisch-bewegung-und-die.html' title='Die &apos;&apos;Bio-Fleisch&apos;&apos;*-Bewegung und die Partnerschaft von Tierschutz und Tierindustrie'/><author><name>Abolitionismus@web.de</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04643131297413142422</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8322574232989593381.post-8067279195833307541</id><published>2009-06-28T12:00:00.000-07:00</published><updated>2010-09-24T20:41:06.215-07:00</updated><title type='text'>Gibt es irgendetwas, das Sie so sehr zu essen gelüstet?</title><content type='html'>von Gary L. Francione  &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/is-there-anything-that-you-want-to-eat-that-badly/"&gt;Blog&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe KollegInnen, &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ich höre nie auf, erstaunt zu sein, wenn ich Leute – einschließlich wohlbekannter Förderer des Tierschutzes – merkwürdigerweise behaupten höre, Tiere hätten kein Interesse an fortgesetztem Leben; sie hätten nur ein Interesse daran, nicht zu leiden. Es kümmere sie nicht, &lt;span style="font-style:italic;"&gt;dass&lt;/span&gt; wir sie nutzen, sondern nur, &lt;span style="font-style:italic;"&gt;wie&lt;/span&gt; wir sie behandeln. So lange sie ein einigermaßen schmerzloses Leben und einen relativ schmerzlosen Tod hätten, spiele es für Tiere keine Rolle,  wenn wir sie oder aus ihnen gewonnene Produkte konsumieren. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe diese Streitfrage in einer Reihe von Essays auf dieser Website (siehe zum Beispiel&lt;a href="http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2009/03/peter-singer-und-die.html"&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt; 1&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2008/02/tdlicher-luxus.html"&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;2&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;,&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;&lt;a href="http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2010/01/oh-mein-gott-diese-veganer.html"&gt; 3&lt;/a&gt;&lt;/span&gt; ) und in meinen Büchern und Artikeln diskutiert. Es ist das zentrale Thema meines in Kürze erscheinenden Buches &lt;span style="font-style:italic;"&gt;The Animal Rights Debate: Abolition or Regulation?&lt;/span&gt;, das ich zusammen mit Professor Robert Garner verfasst habe und das diesen Herbst von Columbia University Press veröffentlicht wird. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf der &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/video/"&gt;Videoseite&lt;/a&gt; auf dieser Website gibt es zwei Schlachthaus-Videos. Eine beträchtliche Anzahl von Besuchern hat sie angeschaut und mir geschrieben. Insbesondere das Video, dass nicht den eigentlichen Schlachtvorgang zeigt, hat offenbar einen Eindruck auf viele Menschen gemacht, deshalb möchte ich es in einem Blogpost hervorheben.   &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es zeigt zwei Kühe, die in einem Schacht darauf warten, in den Schlachtraum geführt zu werden. Ein Angestellter kommt heraus und wendet einen Elektrostock an, um die erste Kuh in den Schlachtraum zu treiben. Die zweite Kuh bliebt hinter der geschlossenen Tür zurück. Sie ist unverkennbar in Angst und Schrecken. Sie weiß, dass sie in Gefahr ist, und dies ist nicht einfach eine Sache des ''Instinktes'' (ich weiß nicht einmal , was das bedeutet). Sie sucht verzweifelt nach einem Weg, aus dem Schacht herauszukommen. Sie mag nicht dieselbe Art von Gedanken haben wie Wesen, die, wie wir, sich symbolischer Kommunikation  bedienen, aber es ist offensichtlich, dass sie irgendeine entsprechende Form von Erkenntnisvermögen hat. Zu behaupten, sie habe keinen Sinn dafür, ein Leben zu haben, ist der Gipfel der Absurdität. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich finde dieses Video auf mehreren Ebenen zutiefst tragisch. Schauen Sie es an und fragen Sie sich, ob für Tiere tätige Organisationen ihre Zeit und Ihre Ressourcen darin investieren sollten, zu &lt;a href="http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2009/06/bio-fleisch-menschen-sich-beim-essen.html"&gt;versuchen, ''bessere'' Schlachthäuser zu entwerfen oder für ''Bio-Fleisch'' zu werben,&lt;/a&gt; oder ob wir uns nicht alle dem Veganismus und klarer, unzweideutiger, gewaltloser Aufklärung über Veganismus verpflichten sollten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Schlachthaus auf dem Video ist offenbar ein französisches. Aber das spielt nicht wirklich eine Rolle. Alle Schlachthäuser sind Orte der Hölle und unaussprechlicher Gewalt gegen die Schutzlosesten. Glauben Sie niemals, dass ein solcher Ort jemals als ''human'' bezeichnet werden kann, außer von jemandem, dessen Denken über fundamentale moralische Fragen völlig vernebelt ist.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jemand schrieb mir Folgendes: &lt;blockquote&gt;Ich bin Vegetarier, finde es aber schwierig, zum Veganismus überzugehen. Meine beiden Schwächen: Eis und guter Cheshire Käse. Ich habe mir dieses Video angeschaut. Ich habe in ihre Augen geschaut und die Frage beantwortet, die Sie auf Ihrer Videoseite stellen: ''Gibt es &lt;span style="font-style:italic;"&gt;irgendetwas&lt;/span&gt;, das Sie &lt;span style="font-style:italic;"&gt;so sehr &lt;/span&gt;zu essen gelüstet?'' Die Antwort war für mich klar in einer Weise wie noch niemals zuvor. Ich bin jetzt Veganer.&lt;br /&gt;Ich habe auch erkannt, dass all dieses Leiden und Sterben, das vor sich geht, nicht aufgrund dessen, was ''sie'' [die Schlachter] tun, geschieht, sondern aufgrund dessen, was ''wir'' verlangen. Sie haben Recht damit, dass ''die letztlich Verantwortlichen nicht diejenigen sind, welche die Schlachthäuser besitzen und betreiben; &lt;span style="font-style:italic;"&gt;jene, die Fleisch und Tierprodukte essen, die die Nachfrage schaffen, tragen die letzte moralische Verantwortung.&lt;/span&gt;'' &lt;/blockquote&gt; Leben Sie vegan.  Klären Sie andere in kreativer, gewaltloser Weise über Veganismus auf. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gary L. Francione&lt;br /&gt;© 2009 Gary L. Francione&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8322574232989593381-8067279195833307541?l=abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/8067279195833307541'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/8067279195833307541'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2009/06/gibt-es-irgendetwas-das-sie-so-sehr-zu.html' title='Gibt es irgendetwas, das Sie so sehr zu essen gelüstet?'/><author><name>Abolitionismus@web.de</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04643131297413142422</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8322574232989593381.post-4114364705701610674</id><published>2009-06-26T12:00:00.000-07:00</published><updated>2010-12-23T01:07:32.601-08:00</updated><title type='text'>Noch eine nicht stattgefundene ''Revolution'' des Tierschutzes</title><content type='html'>von Gary L. Francione &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/another-welfarist-revolution-that-wasnt/"&gt;Blog&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe KollegInnen, &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie Sie wissen, &lt;a href="http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2009/12/die-vier-probleme-des-tierschutzes.html"&gt;glaube ich nicht, dass Tierschutzreformen, selbst wenn sie durchgesetzt werden, Tieren einen bedeutenden Nutzen bieten&lt;/a&gt;. Aber oft werden sie nicht einmal durchgesetzt. Das heißt, es gibt Kampagnen und Anstrengungen zur Geldbeschaffung und ''Siegeserklärungen'' (begleitetet von Partys, gekrönt durch Prominente), aber die vermeintlichen Reformen kommen oft  nicht einmal zustande.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein gutes Beispiel für dieses Phänomen ist in einer &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p1545/announcement-on.pdf"&gt;Ankündigung vom 24. Juni 2009 &lt;/a&gt;zu finden, dass Smithfield Foods sein über einen Zeitraum von 10 Jahren verlaufendes Einstellen des Gebrauchs von Kastenständen für schwangere Sauen aus finanziellen Gründen verschieben wird. Obwohl Landwirtschaftsökonomen demonstriert haben, dass Alternativen zum Kastenstand die Produktionseffizienz langfristig erhöhen, veranlassen die kurzfristigen Investitionskosten Smithfiled Foods offensichtlich dazu, ihren Plan einer stufenweisen Umstellung auf andere Systeme hinauszuzögern. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Jahr 2007, als Smithfield seinen 10-Jahres-Plan verkündete, schrieb ich einen &lt;a href="http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2007/09/happy-meat-ein-schritt-in-die-richtige_30.html"&gt;Essay&lt;/a&gt;, in dem ich feststellte: &lt;blockquote&gt;Am 25. Januar 2007 machte &lt;a href="http://www.smithfieldfoods.com/"&gt;Smithfield Foods&lt;/a&gt;, ein großer Produzent von Tierfleisch, &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p1545/announced.pdf"&gt;bekannt&lt;/a&gt;, dass er über die nächsten zehn Jahre die Haltung von schwangeren Sauen in Kastenständen zugunsten von Gruppen-Verschlägen, die mehr Platz bieten, stufenweise einstellen wird. Diese Bekanntmachung folgte einer Kampagne von &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p1545/hsus.pdf"&gt;HSUS&lt;/a&gt;,&lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p1545/farm-sanctuary.pdf"&gt; Farm Sanctuary&lt;/a&gt; und anderen Tierchutzgruppen gegen den Katenstand. Diese Kampagne kostete weit über $1,6 Mio. Wie ich in einem früheren Essay, &lt;a href="http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2006/12/ein-triumph-des-tierschutzes.html"&gt;Ein ''Triumph'' des Tierschutzes?“ &lt;/a&gt;, erörtert habe, argumentieren Anwälte der Tiere, dass Studien zeigten, dass Produzenten von Schweinefleisch &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p1545/higher-profits.pdf"&gt;höhere Profite &lt;/a&gt;durch den Wechsel zu einem alternativen Haltungssystem erzielen würden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als Antwort auf die Ankündigung von Smithfield &lt;a href="http://www.hsus.org/farm/news/ournews/year_of_the_pig.html"&gt; verkündete &lt;/a&gt; der Präsident und CEO [chief executive officer: Hauptgeschäftsführer] von HSUS, Wayne Pacelle, dass “(eine) Revolution in der Schweineindustrie im Gange ist.“ Pacelle &lt;a href="http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2007/01/25/AR2007012501785.html"&gt;stellte fest&lt;/a&gt;: “Ich kann mir nichts Bedeutenderes hinsichtlich der humanen Behandlung von Tieren denken, das sich im landwirtschaftlichen Sektor ereignet hätte.“ Andere Unterstützer von Tierschutzregulierungen folgten mit gleichermaßen hyperbolischen [ins Komische übertreibenden] Würdigungen. Zum Beispiel bezeichnete Erik Marcus recht bemerkenswerterweise die Bewegung bei Smithfield als &lt;a href="http://www.vegan.com/ "&gt; “spektakuläre Neuigkeit“ &lt;/a&gt;.&lt;/blockquote&gt; Und was ist nun die Antwort der Tierschutzanwälte auf Smithfields Ankündigung? Bruce Friedrich von PETA, der Smithfields Entscheidung im Jahr 2007 als einen''fantastischen Schritt für Nutztiere'' bezeichnet hatte, sagte, es sei &lt;blockquote&gt;''nicht überraschend, dass sie, wenn die Zeiten härter werden, einen Plan über Bord werfen, der von vornherein kaum ein Plan war.'' &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Friedrich bemerkte, dass PETA Smithfield seinerzeit ersucht hatte, seinen Auslaufplan auf seine Lieferanten auszudehnen und mehr Einzelheiten bezüglich des Übergangs zu geben. Das Unternehmen, sagte er, habe keinem dieser Wünsche entsprochen.&lt;/blockquote&gt; Also war der ''fantastische Schritt' mitnichten ein solcher: Smithfield lieferte nicht einmal genauere Angaben über das Auslaufen des Kastenstandes. Und als es hart auf hart kam und kurzfristige wirtschaftliche Bedenken auftraten, lief der Auslaufplan aus.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So viel zu einem weiteren ''Sieg'' des Tierschutzes. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich wiederhole, ich bin sicher, dass meine Freunde bei HSUS, PETA  u. a. überzeugt sind, mit dem Vorantreiben dieser Tierschutzkampagnen das Richtige zu tun. Meine Frage an sie ist, wie viel empirische Evidenz sie benötigen, bis sie einsehen, dass sie im Irrtum sind?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Sache des moralischen Prinzips beiseite lassend, Fazit ist, dass die Tierschutz-Strategie schlicht nicht funktioniert. Tiere sind bewegliches Eigentum. Als solches haben sie keinen Eigenwert. Bevor sich jemals irgendetwas ändert, muss es einen Paradigmenwechsel geben. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und nichts wird sich ändern, solange Anwälte der Tiere der Meinung sind, dass der Weg zum Erfolg über &lt;a href="http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2009/06/eine-verstorende-partnerschaft.html"&gt;verstörende Partnerschaften&lt;/a&gt; zwischen Tierschützern und Tierindustrie führt. Jene erreichen es, einen ''Sieg'' zu erklären, der nicht eintritt (und nicht eintreten kann), diese, sich als auf der Seite der Tiere stehend darzustellen. Aber die Tiere sind die Verlierer. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Ressourcen jener, die wirklich das Ende der Tierausbeutung sehen wollen, sind besser in klarer, unmissverständlicher, kreativer, gewaltloser Aufklärung über Veganismus investiert. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gary L. Francione&lt;br /&gt;© 2009 Gary L. Francione&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8322574232989593381-4114364705701610674?l=abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/4114364705701610674'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/4114364705701610674'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2009/06/eine-weitere-nicht-stattgefundene.html' title='Noch eine nicht stattgefundene &apos;&apos;Revolution&apos;&apos; des Tierschutzes'/><author><name>Abolitionismus@web.de</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04643131297413142422</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8322574232989593381.post-908255425193642968</id><published>2009-06-25T12:00:00.001-07:00</published><updated>2010-12-21T23:57:47.880-08:00</updated><title type='text'>''Bio-Fleisch'': Menschen sich  beim Essen von Tieren  besser fühlen lassen</title><content type='html'>von Gary L. Francione &lt;a href="http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2009/06/bio-fleisch-menschen-sich-beim-essen.html"&gt;Blog&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe KollegInnen, &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;zwei kürzliche Artikel des &lt;a href="http://www.gourmet.com/"&gt;Gourmet Magazine&lt;/a&gt; zeigen uns klar die Richtung an, in welche die ''Bio-Fleisch''-Bewegung (siehe zum Beispiel &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;&lt;a href="http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2009/04/peter-singer.html"&gt;1,&lt;/a&gt;&lt;a href="http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2009/04/die-falsche-botschaft-der-neuen.html"&gt; 2&lt;/a&gt;,&lt;a href="http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2009/04/ein-paar-bemerkungen-zu-kristofs-bio.html"&gt; 3,&lt;/a&gt;&lt;a href="http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2009/03/einstiegsargumente.html"&gt; 4,&lt;/a&gt; &lt;a href="http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2009/02/bio-fleisch-und-sexismus.html"&gt;5, &lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/the-four-problems-of-animal-welfare-in-a-nutshell/"&gt; 6,&lt;/a&gt;&lt;a href="http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2007/09/happy-meat-ein-schritt-in-die-richtige_30.html"&gt; 7,&lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/my-dinner-at-eriks-happy-meat-diner/"&gt; 8 &lt;/a&gt;&lt;/span&gt;), die von praktisch allen großen Tierschutzorganisationen gefördert wird, uns führt.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In dem ersten Artikel,&lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p1511/politics-of.pdf"&gt; Politics of the Plate: Humane Beings&lt;/a&gt; [Politik des Tellers: Humane Wesen] (18. Mai 2009) wird uns mitgeteilt:&lt;blockquote&gt; Lokal, saisonal, human gezüchtet. Es mag nicht leicht über die Lippen kommen, aber das könnte bald das neue Mantra der bewussten Esser sein. Humane Tierhaltung, zur Zeit nur von einer kleinen Zahl von Produzenten praktiziert, ist darauf angelegt, in den nächsten Jahren zu explodieren, und wird laut den Diskussionsteilnehmern der Monterey Bay Aquarium’s Cooking-for-Solutions [Kochen für Lösungen]-Konferenz letzte Wiche ein heißer (und willkommener) Trend werden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;''Ich arbeite an großen Projekten, von denen ich mir nie hätte träumen lassen, dass sie stattfinden'', sagt Tim Amlaw, Direktor des Nutztierprogramms von American Humane mit Sitz in Englewood, Colorado. ''Wir werden den  Übergang machen.'' Amlaw schätzt, dass gegenwärtig etwa 3 Prozent der landwirtschaftlichen Betriebe in den USA, die ''Hauptlieferanten von Tierprotein'' züchten, für eine Human-Zertifizierung durch seine Gruppe qualifiziert wären. Er erwartet einen Anstieg auf 35 Prozent in den nächsten fünf Jahren.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Teil kommt die Antriebskraft für diese Entwicklung von neuen Gesetzen und Verordnungen. Im letzten November verabschiedete Kalifornien Proposition 2, eine Verfügung, die es Landwirten untersagt, Kälber, schwangere Sauen und Legehennen in Kästen und Käfige zu sperren, die zu klein sind, um normale Bewegungen zu gestatten. ''Prop. 2 ist nur die Spitze des Eisbergs'', sagt Marcus Benedetti, Geschäftsführer der Clover Stornetta Farms, eines human-zertifiziertes kalifornischen Milchbetriebs. ''Wenn die Wähler dieses Bundesstaates wüssten, was in dem Rest der landwirtschaftlichen Tierhaltung vor sich geht, gäbe es ein Referendum nach dem anderen.''&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zusätzlich zu der behördlichen Tätigkeit wird der Trend zu besserer Tierhaltung von der Nachfrage der Konsumenten vorangetrieben. ''Unsere Organisation ist 131 Jahre alt'', sagt Amlaw. ''Zum ersten Mal bewegen wir uns jetzt weg von einem Modell, wo die Regierung Landwirte zu besseren Methoden drängt, hin zu einem Modell, wo die Verbrauchernachfrage sie in die richtige Richtung zieht. Der beste Weg, um Unternehmen dazu zu bewegen, Veränderungen vorzunehmen, ist, ihnen zu zeigen, dass da Geld drinsteckt. Die Konsumenten sagen jetzt: ''Wir wollen eine bessere Nahrungsquelle'''&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Temple Grandin, Autorin und assoziierte Professorin für Nutztierwissenschaften an der Colorado State University, ist auf die Entwicklung humaner Tierhaltung und Schlachttechniken spezialisiert. Sie betont, dass es finanzielle Vorteile für gute Praktiken gebe. ''Es kommt auf die Wartung der Tiere an'', sagt sie. ''Kühe, die gut behandelt werden, geben mehr Milch, Schweine mehr Ferkel.'' Sie fügt hinzu, dass human getötete Kühe und Schweine Fleisch von höherer Qualität lieferten als solche Tiere, die übermäßigen Stress litten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Grandin, die eine Reihe klarer, objektiver, numerischer Normen für humane Schlachthausabläufe aufgestellt hat, arbeitet gegenwärtig daran, ihr eigenes  Zertifizierungsprogramm für humane Verfahren zu kreieren. ''Ich möchte nicht, dass es ein Marketinginstrument wird'', sagt sie. ''Ich werde sicherstellen, dass die Betriebe das machen, was sie zu machen behaupten.''&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Finanzielle Anreize, Gesetze und strenge Überwachung sind alle schön und gut, aber Grandin erinnert die Kongressteilnehmer an das wichtigste Argument für humane Tierwirtschaft. ''Es ist richtig, es zu tun'', sagt sie. ''Tiere fühlen Schmerz.''&lt;/blockquote&gt;  Beachten Sie, dass Grandin bestätigt, dass Tierschutzreformen sich in finanzielle Gewinne für Produzenten umsetzen: &lt;blockquote&gt;''Es kommt auf die Wartung der Tiere  an'', sagt sie. ''Kühe, die gut behandelt werden, geben mehr Milch, Schweine mehr Ferkel.'' Sie fügt hinzu, dass human getötete Kühe und Schweine Fleisch von höherer Qualität liefern als solche Tiere, die übermäßigen Stress leiden. &lt;/blockquote&gt;  Beachten Sie auch, dass der Artikel sich auf die &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/a-most-misleading-label/"&gt;''humanen'' Etikettierungssysteme&lt;/a&gt; bezieht, die von den großen Tierschutzorganisationen unterstützt werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im zweiten Artikel,&lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p1511/humane-slaughterhouses.pdf"&gt; Humane Schlachthäuser&lt;/a&gt; (09.Juni 2009) heißt es: &lt;blockquote&gt;Als ich am Anfang stand, war die Handhabung von Tieren grässlich. Es war Elektrostock non-stop'', sagt Temple Grandin, auf die nahezu vier Jahrzehnte zurückblickend, die sie damit verbracht hat, humane Schlachthäuser für die Fleischindustrie zu gestalten. Als Grandin ihre Arbeit in den frühen Siebzigern aufnahm, tat sie es aus der Perspektive der Kuh, in Schlachtschächte kletternd, um die Schatten, Spiegelungen und hellen Lichter auszumachen, die die Tiere erschreckten und scheuen ließen.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Grandin, die kürzlich ihr sechstes Buch,&lt;span style="font-style:italic;"&gt; Animals Make Us Human &lt;/span&gt;[&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Tiere machen uns menschlich&lt;/span&gt;], veröffentlicht hat, hat mit großen und kleinen Schlachtbetrieben zusammengearbeitet und war Zeugin albtraumartiger Bedingungen. Heute ist sie hellauf begeistert über ein von ihr geschaffenes Video-Prüfsystem, das es unabhängigen Dritten erlaubt, Schlachthäuser zu jeder Zeit über das Internet zu überwachen: Cargill kündigte unlängst an, es werde das System in allen seinen Schlachtanlagen installieren. ''Ich habe ein ganzes Jahr daran gearbeitet'', sagt Grandin. ''Es sollte bis zum Ende des Jahres in sieben oder acht fleischverarbeitenden Betrieben laufen.''&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Während viele Menschen der Frage Aufmerksamkeit widmen, was es bedeutet, ein Tier human aufzuziehen, halten sich weit weniger bei dem Begriff  – und scheinbaren Paradox – humanen Schlachtens auf. Worte wie ''geweidet'', ''grasgefüttert'' und ''Freiland'' sind jetzt gleichbedeutend mit Qualitätsfleisch; sie tragen eine starke wenn symbolische Bedeutung, die das Gewissen vieler Konsumenten erleichtert und viele Marketingkampagnen antreibt. Aber die Vorstellung, wie ein Tier seinem endgültigen Schicksal begegnet, wird üblicherweise ausgeblendet – natürlich bis wir auf YouTube Videos von kranken Kühen sehen, die auf Bulldozern in ihren Tod geschleppt werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;''Meine Perspektive von dem, was human ist, ist weitreichender als wie Sie eine Kuh ernten. Es hat auch damit zu tun, wie wir Menschen behandeln'', sagt Bev Eggleston, der Gründer von EcoFriendly Food [Umweltfreundliche Nahrung]. Eggleston verarbeitet mehrere Arten Tiere in der kleinen Anlage, die er im ländlichen Virginia vor fast 10 Jahren errichtete, teilweise inspiriert von Grandins Methoden. Obwohl sein nachhaltiges Fleisch und Geflügel einen kultartige Fangemeinde bei Küchenchefs und Heimköchen gleichermaßen gewonnen haben, ist die Realität seiner Herstellung weit davon entfernt, glanzvoll zu sein. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wegen der geringen Größe seines Werks (es beschäftigt 15 Arbeiter), seiner standhaften Überzeugung, dass ''das Tier .. respektiert werden (muss)'', und seiner Sorge für das Wohlbefinden seiner Arbeiter ist Egglestons Betrieb ein teurer und relativ ineffizienter. Während die konventionelle Fleischindustrie (die er als ''meine Konkurrenz'' bezeichnet) 130 Hühner pro Minute verarbeiten kann, verarbeitet er 400 pro Tag, ''das Mindeste, was Sie machen und es sich immer noch leisten zu können, die Geräte anzustellen und alle zu bezahlen.'' Letztes Jahr, sagt er, hatten sie 800 pro Tag gemacht, aber die Arbeiter waren schon nach dem Mittagessen erschöpft. ''Humane Behandlung von Arbeitskräften ist eine wirtschaftliche Angelegenheit'', sagt er. Um Tiere fair zu behandeln, muss er seine Arbeiter fair behandeln. ''Sie müssen die menschlichen Aspekte berücksichtigen, die es braucht, um diesen Job zu machen. Meine Arbeiter versuchen nur, einen Lohnscheck zu bekommen'', gibt Eggleston zu, ''aber sie wissen, dass ich von ihnen verlange, mitleidig und einfühlsam zu sein.''&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dan Barber ist einer der Chefköche, denen kleine Hersteller wie Eggleston zugute kommen; Barber serviert umweltfreundliches Fleisch in seinen beiden Blue Hill Restaurants. Für ihn manifestiert sich die Wichtigkeit humaner Schlachtung in der Qualität des Fleisches – aber Schlachthäuser, die sich an diese Normen halten, ist relativ schwer zu finden. Während es eine Einrichtung für kleine Tiere wie Hühner und Truthähne in Stone Barns gibt, müssen seine größeren Tiere woandershin gehen, üblicherweise zu Schlachthäusern in New Jersey oder zum Oberen Hudson Valley.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist schwierig, Forderungen an die kleinen Landwirte zu stellen, die anderes Fleisch an seine Restaurants liefern, sagt Barber, weil örtliche, High-Quality-Schlachthäuser im Hudson Valley fast alle verschwunden sind. Metzger sind wirklich an ''eine-Größe-passt-für-alle'' interessiert'', sagt er. Er verspricht sich einiges von mobilen Schlachthäusern, die landwirtschaftliche Betriebe besuchen und Tiere an Ort und Stelle schlachten. ''Es ist wirklich effizient und kostengünstig'', sagt Barber. ''Und die Tiere haben weniger Stress, weil sie auf dem Hof verarbeitet werden.''&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kleine Schlachthäuser garantieren allerdings nicht notwendigerweise humanes Schlachten. ''Bandgeschwindigkeit ist nicht schlecht an sich'', sagt Grandin. ''Was schlecht ist, ist ein personell unterbesetzter und überbelasteter Betrieb. Ich habe eine kleine Anlage gesehen, die mit 26 Rindern pro Stunde perfekt war und fürchterlich mit 35. '' Schlechte Bedingungen seien oft die Folge schlechten Managements. Ein Großteil Ihrer Arbeit konzentriert sich darauf, bessere Ausstattungen zu entwerfen, aber ohne ordnungsgemäße Sorgfalt und Bedienung gewährleisten Maschinen wie der Bolzenschussapparat zum Töten von Rindern keinen raschen, schmerzlosen Tod. Dies ist es wiederum, wo der ''menschliche Faktor'' so entscheidend für die ''humane'' Gleichung ist. Während die Mehrzahl der das Bolzenschussgerät bedienenden Personen es ordnungsgemäß tut, sagt Grandin, gibt es auch Sadisten, die am Kontakt mit Tieren oder mit der diese tötenden Maschinerie gehindert werden müssen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Letztlich ist ''human'' für Grandin ein belastetes Wort. ''Ich würde eher schmerzloses Schlachten mit geringem Stress sagen'', sagt sie – im Idealfall so belastend wie eine Impfspritze. Als größtes Hindernis empfindet sie die Quantität. ''Qualität und Quantität sind zwei gegensätzliche Ziele'', sagt Grandin. ''Aber es gibt eine sensible Balance.'' &lt;/blockquote&gt;  Temple Grandin, Hauptfigur beider Artikel, wird von der Tierschutzgemeinde gefeiert und erhielt sogar 2004 &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p1511/2004-peta.pdf"&gt;PETA's ''Visionary'' Award&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die ''Bio-Fleisch''-Bewegung ist darauf angelegt, die Öffentlichkeit sich bei der Ausbeutung von Tieren wohler fühlen zu lassen und sicherzustellen, dass die gesellschaftliche Diskussion über Tierethik von der wirklichen Frage abgewandt bleibt – warum essen wir überhaupt Tiere angesichts der Tatsache, dass es nicht notwendig für die menschliche Gesundheit und ein ökologisches Desaster ist und, was das Wichtigste ist, dazu führt, empfindungsfähigen Nichtmenschen Leiden und Tod zuzufügen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die ''Bio-Fleisch''-Bewegung erreicht, was sie bezweckt, und das stellt keinen Fortschritt irgendwelcher Art dar. Ganz im Gegenteil. Die ''Bio-Fleisch''-Bewegung ist ein bedeutender Schritt rückwärts. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gary L. Francione&lt;br /&gt;© 2009 Gary L. Francione&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8322574232989593381-908255425193642968?l=abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/908255425193642968'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/908255425193642968'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2009/06/bio-fleisch-menschen-sich-beim-essen.html' title='&apos;&apos;Bio-Fleisch&apos;&apos;: Menschen sich  beim Essen von Tieren  besser fühlen lassen'/><author><name>Abolitionismus@web.de</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04643131297413142422</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8322574232989593381.post-1649967833971975302</id><published>2009-06-25T12:00:00.000-07:00</published><updated>2010-09-11T21:38:25.866-07:00</updated><title type='text'>Eine verstörende Partnerschaft</title><content type='html'>von Gary L. Francione &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/a-disturbing-partnership/"&gt;Blog&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe KollegInnen, &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;in einem großen Teil meiner Schriften habe ich argumentiert, dass die Unterstützung des ''Bio-Fleisch'-''Ansatzes (''happy meat'' approach) nicht nur dazu geführt hat, dass sich die Öffentlichkeit beim Konsum von Tierprodukten wohler fühlt [i. e. ein weniger schlechtes oder gutes Gewissen hat], sondern ebenso zu einer verstörenden Partnerschaft zwischen Anwälten der Tiere und institutionellen Tierausbeutern. Dieses Thema ist eines der vielen Probleme, die ich und Professor Robert Garner, der die Position des Neuen Tierschutzes oder (wie er es lieber nennt) ''Protktionismus'' verteidigt, in unserem in diesem Herbst bei Columbia University Press erscheinenden Buch &lt;span style="font-style:italic;"&gt;The Animal Rights Debate: Abolition or Regulation?&lt;/span&gt; diskutieren.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://human-nonhuman.blogspot.com/"&gt;Professor Roger Yates&lt;/a&gt; hat mich auf eine &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p1524/hsus-press.pdf"&gt;HSUS-Presseerklärung&lt;/a&gt; aufmerksam gemacht, welche die Einwilligung von Red Robin Gourmet Burgers betrifft, ab 2010 'käfig-freie'' Eier in seinen firmeneigenen Läden in dem USA zu verwenden. Hier ist ein Auszug aus der Presseerklärung: &lt;blockquote&gt;''Die Humane Society of the United States spendet Red Robin Beifall dafür, sich der nationalen Bewegung weg von grausamen  Batterieeiern anzuschließen'', sagt Paul Shapiro, leitender Direktor der HSUS' Kampagne zur Massentierhaltung ''Wir freuen uns darauf, mit dem Unternehmen fortgesetzt darin zusammenzuarbeiten, die Messlatte höher anzusetzen, wenn es um Tierschutz geht.''&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Susan Lintonsmith, Red Robins leitende Vize-Generaldirektorin (senior vice-president) und Geschäftsführerin des Vertriebs, sagt: ''Red Robins hohe Qualitätsstandards sind unübertroffen. Kundenservice bleibt unsere oberste Priorität. Wir erkennen, dass die Eliminierung von Batteriekäfigen in der Eierproduktion eine zunehmend wichtige Angelegenheit in den Gemeinden, die wir bedienen, geworden ist, deshalb sind wir sehr erfreut über unseren Fortschritt in Richtung einer Lieferkette, in der alle unsere Eier käfig-freie Eier [Eier aus Bodenhaltung] sind.'''&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;''Wir wissen die Erkenntnisse und Ideen, die HSUS Red Robin dargelegt hat, aufrichtig zu schätzen, '' sagt Lintonsmith. ''Wir freuen uns über die Unterstützung unserer Bindung an käfig-freie Eier und sehen der Fortsetzung unseres Dialog mit der Humane Society über Fragen des Tierschutzes gern entgegen.''&lt;/blockquote&gt;  Dies ist ein perfektes Beispiel für das Problem, das mich beunruhigt. Zunächst wird hier suggeriert, dass ''käfig-freie'' Eier einen wesentlichen Fortschritt für das Wohlergehen der Vögel bedeuten. Ziehen Sie das Informationsmaterial von &lt;a href="http://www.peacefulprairie.org/freerange1.html"&gt;Peaceful Prairie Sanctuary&lt;/a&gt; heran und fragen Sie sich selbst, ob dies der Wahrheit entspricht. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zweitens ist es ausgeschlossen, dass  dieser ''Deal'' zwischen HSUS und Red Robin nicht eine gewichtige Botschaft an die Öffentlichkeit sendet: HSUS drückt einen Stempel der Gutheißung darauf, bei Red Robin zu essen. In der Quintessenz sagt HSUS der Öffentlichkeit: &lt;span style="font-style:italic;"&gt;Essen Sie die toten Kühe und anderen Tierprodukte bei Red Robin. Red Robin kümmert sich um die ''humane'' Behandlung von Tieren, sie werden ''käfig-freie'' Eier im Lauf der nächsten zwei Jahre einführen, damit Sie sich beim Essen von Tierprodukten wohl fühlen können.''&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich meine, es gibt praktisch keine andere Möglichkeit, diese Art von Arrangements zu interpretieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin sicher, dass meine Freunde bei HSUS aufrichtig glauben, dass dies eine gute Sache ist; ich bin aufrichtig nicht dieser Meinung. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gary L. Francione&lt;br /&gt;© 2009 Gary L. Francione&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8322574232989593381-1649967833971975302?l=abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/1649967833971975302'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/1649967833971975302'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2009/06/eine-verstorende-partnerschaft.html' title='Eine verstörende Partnerschaft'/><author><name>Abolitionismus@web.de</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04643131297413142422</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8322574232989593381.post-1514797877269827093</id><published>2009-06-24T12:00:00.000-07:00</published><updated>2010-12-21T23:50:26.662-08:00</updated><title type='text'>Und noch eins...</title><content type='html'>von Gary L. Francione &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/and-another/"&gt; Blog&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe KollegInnen, &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Associated Press berichtet folgende Story: &lt;blockquote&gt;(AP) Eine 23jährige Frau, die einen Freund dazu brachte, ihren Jack-Russell-Terrier zu töten, wurde beschuldigt, den Welpen gehäutet zu haben, um einen Gürtel aus seinem Fell zu machen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Krystal Lynn Lewis und Austin Michael Mullins, 26, wurden am Freitag im Gefängnis in Muskogee County festgehalten, Es wurde eine Kaution von  §25.000 für jeden von ihnen festgesetzt. Die Anklage lautet auf Tierquälerei.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;''Wir reden über einen 6 oder 7 Wochen alten, schutzlosen Welpen'', sagt Hilfssheriff  George Roberson. ''Das ist einigermaßen abscheulich und sadistisch.''&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Richter in Muskogee County ordnete eine Untersuchung der geistigen Zurechnungsfähigkeit von Lewis an.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lewis wollte, dass der Welpe, genannt Poplin, getötet werde, weil er das Geschenk einer Ex-Geliebten war, mit der sie sich nicht versteht, sagt der Hilfssheriff von Muskogee County, George Roberson.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Roberson sagte, Mullins schoss 10 Mal mit einer 22-Kaliber-Pistole auf den Terrier. Lewis häutete das Tier in ihrem Apartment und nagelte das Fell an ein Brett.&lt;/blockquote&gt; Es war klarerweise falsch, den Hund zu töten, um einen Gürtel aus ihm zu machen (oder für irgendeinen anderen Zweck). Aber was ist mit den Kühen und anderen Tieren, welche die Gürtel und Schuhe liefern, die nahezu jeder träg?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Fall des Hundes erheben wir Anklage eines Verbrechens und eine Kaution von $ 25.000. Im Fall der Kuh verschwenden wir keinen Gedanken darauf.  Warum sehen wir nicht beides als ''abscheulich und sadistisch'' an ? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dies ist nur ein weiteres Beispiel der verdrehten und irregeleiteten Art und Weise, wie  wir über Tiere denken. Wir müssen andere darüber aufklären, um  sie zu der Einsicht zu bringen, dass sie die gleiche Reaktion im Fall der Kuh wie im Fall des Hundes zeigen sollten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt keine rationale Erklärung oder moralische Rechtfertigung für eine andere Reaktion. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gary L. Francione&lt;br /&gt;© 2009 Gary L. Francione&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8322574232989593381-1514797877269827093?l=abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/1514797877269827093'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/1514797877269827093'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2009/06/und-noch-eines.html' title='Und noch eins...'/><author><name>Abolitionismus@web.de</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04643131297413142422</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8322574232989593381.post-2444607199494062034</id><published>2009-06-22T12:00:00.000-07:00</published><updated>2010-12-21T00:05:23.932-08:00</updated><title type='text'>Noch ein Beispiel für moralische Schizophrenie</title><content type='html'>von Gary L. Francione  &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/yet-another-example-of-moral-schizophrenia/"&gt;Blog&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe KollegInnen, &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seit nun schon vielen Jahren verwende ich den Ausdruck ''moralische Schizophrenie'', um die verdrehte und irregeführte Art und Weise zu beschrieben, in der wir Menschen über den moralischen Status von Tieren denken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diesen Morgen fand ich ein selbst für mich ziemlich bemerkenswertes Beispiel für moralische Schizophrenie. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Associated Press übermittelt eine Story: &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p1502/great-white.pdf"&gt;Große weiße Haie jagen gerade so wie Hannibal Lecter.&lt;/a&gt; Laut dem Artikel behaupten Leute, die offenbar als Wissenschaftler angesehen werden: &lt;blockquote&gt;Große weiße Haie haben einiges mit menschlichen Serienmördern gemein, sagt eine neue Studie. Sie greifen nicht blindlings an, sondern pirschen sich, außer Sichtweite lauernd, an ausgewählte Opfer heran. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Laut einer am Montag im Journal of Zoology online veröffentlichten Studie halten sich die Haie zurück und lauern von einem nicht zu weit entfernten, nicht zu nahen Standort aus, jagen strategisch, und lernen von vorausgehenden Versuchen. Forscher verwendeten eine Methode des Profilings von Serienmördern, um herauszufinden, wie das furchterregende Raubtier des Ozeans jagt, etwas, das unterhalb der Wasseroberfläche schwer zu beobachten ist.&lt;/blockquote&gt; Nun lassen Sie uns mal einen Moment darüber nachdenken. Tiere gleichen Serienmördern, weil sie strategisch jagen und weil sie überlegte Entscheidungen darüber treffen, was sie essen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ist das eine Art Witz?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tun menschliche Jäger nicht genau das Gleiche? Natürlich tun sie das. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Interessanterweise stellt der Artikel fest: &lt;blockquote&gt;Es gibt einen großen Unterschied zwischen Haien und Serienmördern, und es läuft auf das alte Detektivmuster heraus: das Motiv. Die großen weißen Haie greifen an, um zu essen und zu überleben, nicht des Nervenkitzels wegen. Und sie sind majestätische Wesen, die geschützt werden sollten, sagte Hammerschlag.&lt;/blockquote&gt; Die meisten menschlichen Jäger jagen aber nicht, um zu überleben; sie jagen, weil sie es genießen, sich anzupirschen und zu töten. Macht sie das, angesichts des Artikels eigener Definition dieses Begriffs, mehr zu Serienmördern? Dies scheint mir ganz gewiss die unentrinnbare Logik des Artikels zu sein.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Tatsache, dass Tiere strategisch handeln, um an Nahrung zu kommen, unterscheidet sie nicht vom menschlichen Jäger – und übrigens auch nicht vom  menschlichen Käufer, der Entscheidungen über sein Essen macht, während er durch die Abteilungen des Supermarkts geht.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Darüber hinaus ist das Anpirschverhalten der Haie (und anderer Tiere) ein recht starker Beleg dafür, dass Tiere kognitiv hoch entwickelt und fähig sind, rational zu denken. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie Sie wissen, erfordert meine &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/video/theorie-der-tierrechte/"&gt;Theorie der Tierrechte&lt;/a&gt; nur, dass Tiere empfindungsfähig sind, um volle Mitglieder der moralischen Gemeinschaft zu sein. Kein weiteres kognitives Merkmal ist notwendig. Das heißt, solange Tiere eine bewusste Wahrnehmung haben und Schmerz fühlen können, haben wir die moralische Verpflichtung, sie nicht als Ressourcen zu behandeln. Aber das Anpirschverhalten lässt zweifelsfrei erkennen, dass westliche Philosophie, die traditionell Tieren rationales Denken abspricht, schlicht falsch liegt. Die Analyse dieses Verhaltens durch jene Forscher ist ein schlagender Beweis dafür, dass manche Menschen der Fähigkeit ermangeln, rational zu denken. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um uns ''höherwertig'' zu fühlen und das Hirngespinst vom Tier als dem ''Anderen'' zu  verewigen, behaupten wir, dass eine [tierliche] Aktivität, die unser eigenes Verhalten kennzeichnet (und im Fall menschlicher Jäger ist die Analogie weitaus angemessener) einem Serienmord gleicht. Das ist ein perfektes Beispiel verdrehten und irregeführten Denkens; das ist es, was ich meine, wenn ich von moralischer Schizophrenie spreche. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gary L. Francione&lt;br /&gt;© 2009 Gary L. Francione&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8322574232989593381-2444607199494062034?l=abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/2444607199494062034'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8322574232989593381/posts/default/2444607199494062034'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2009/06/noch-ein-beispiel-fur-moralische.html' title='Noch ein Beispiel für moralische Schizophrenie'/><author><name>Abolitionismus@web.de</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04643131297413142422</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8322574232989593381.post-242885016454296362</id><published>2009-06-20T12:00:00.000-07:00</published><updated>2010-12-20T23:50:54.816-08:00</updated><title type='text'>Armer Che Guevara</title><content type='html'>von Gary L. Francione  &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/poor-che-guevara/"&gt;Blog&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe KollegInnen, &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Obwohl ich gegen jede Gewalt bin und deshalb die Gewalt nicht gutheiße, die Ernesto ''Che'' Guevara gebrauchte, um Kuba von dem von den USA gestützten kubanischen Diktator Fulgencio Batista zu befreien, finde ich es zutiefst traurig, die jüngste PETA-Kampagne zu sehen, die Ches Enkelin, Lydia Guevara, in einer &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p1434/peta-campaign.pdf"&gt;PETA-Kampagnenanzeige&lt;/a&gt; halbnackt posierend, für die **vegetarische Revolution'' werbend präsentiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Anzeige trivialisiert den Kampf für soziale Gerechtigkeit, an die Che glaubte und für die er sein Leben gab. Können Sie sich Che Guevara ''lieber nackt als eine Marionette der USA'' vorstellen? Nein, natürlich nicht. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Jahr 2007 brachte PETA sein &lt;a href="http://www.peta.org/feat/stateoftheunion/"&gt;''State of the Union Undress''&lt;/a&gt;-Video [State of the Union Address = Bericht zur Lage der Nation/ in the state of undress = unbekleidet] heraus, auf dem eine Frau einen vollen Striptease ''für die Tiere'' vorführt und das mit einem Zitat von Dr. Martin Luther King endet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/the-state-of-the-movement/"&gt;meinem Kommentar zu dem PETA-Video&lt;/a&gt; stellte ich fest: &lt;blockquote&gt;Dass PETA es angemessen findet, ein Striptease-Video mit einem Zitat von Martin Luther King über Ungerechtigkeit enden zu lassen, ist ein weiterer Hinweis darauf, dass PETA gewillt ist, alles und jeden zu trivialisieren in seinem schonungslosen Bestreben, sich selbst zu vermarkten. &lt;br /&gt;Vielleicht sollte PETA sich daran erinnern, dass Dr. King die Sache der Gerechtigkeit entscheidend durch Intellekt, Zähigkeit, Würde und Mut vorantrieb und ohne jemals ''lieber nackt'' zu sein, um Bürgerrechte zu erlangen, oder sich in einer der Effekthaschereien und grellen Billigkeiten zu ergehen, die zu PETAs Markenzeichen geworden sind. &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Dies ist das Problem mit allen von PETAs kläglichen Versuchen, seine Kampagnen mit dem Kampf um Bürgerrechte oder anderen Kämpfen um soziale Gerechtigkeit zu verknüpfen. Diejenigen, die sich in diesen Kämpfen engagierten, waren ernsthafte Menschen, die erhebliche Opfer brachten und versuchten, grundlegende Änderungen in der Art und Weise, wie Menschen denken, zu bewirken. PETA tut nicht mehr, als Publicity und Spenden für sich zu erheischen. Das ist bedauerlich. Darüber hinaus ist es tragisch-ironisch, dass PETA sexistische Darstellungen benutzt, wo Che Guevara, ein überzeugter Marxist, Sexismus ablehnte. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber ich schätze, dass es am Ende einerlei ist, da ich vermute, dass die meisten von PETAs Mitgliedern keine Ahnung haben, wer Che Guevara war. In dem Maß, in welchem Menschen in anderen Teilen der Welt sich an Che erinnern, werden sie, gleich mir, tiefe Betrübnis über diese Kampagne empfinden. Und unglücklicherweise werden viele diese törichte Publicity-Nummer als Vorwand dafür nehmen, Tierrechte als nicht ernstzunehmenden Sache abzutun. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Che Guevara war kein Vegetarier.  Vielleicht würde er, wenn er heute lebte, Tierrechte als eine ernste soziale Frage erkannt haben. Ich bezweifle allerdings, dass er dazu durch PETA-Kampagnen bewegt worden wäre. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gary L. Francione&lt;br /&gt;© 2009 Gary L. Francione&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8322574232989593381-242885016454296362?l=abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com' alt='' 
